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Dienstag, 1. Januar 2019

Mann lebte 12 Jahre unter Wölfen – das ist seine Botschaft an die Menschen

Der Spanier Marcos Rodríguez Pantoja lebte im Alter von sieben bis 19 Jahren mit einem Rudel Wölfen in den Bergen. Einer spanischen Zeitung hat der mittlerweile 72-Jährige berichtet, wie schwer es ihm immer noch fällt, unter Menschen zu leben. 





1965 geschieht in Spanien eine Sensation. Die Polizei entdeckt im andalusischen Gebirge Sierra Morena einen jungen Mann, tief in den Wäldern. Einen Mann, der mehr Tier als Mensch ist.

Denn Marcos Rodríguez Pantoja hat zu diesem Zeitpunkt zwölf Jahre lang in einem Rudel Wölfe gelebt. Mit sieben war er an einen Hirten verkauft worden. Als dieser starb, schloss sich Pantoja den Wölfen an.

Die Polizisten der Guardia Civil, die den Wolfsmenschen in den Bergen entdeckten, zwangen ihn zurück in die Zivilisation. Pantoja wurde als “Mogli” bekannt, über ihn wurden wissenschaftliche Arbeiten und Bücher geschrieben, sein Leben wurde verfilmt.

Doch glücklich wurde der von Wölfen großgezogene Mann unter seinen Mitmenschen nie.

Seine letzten schönen Erinnerungen sind die an seine Wolfsfamilie

Das berichtete Pantoja nun in einem Interview mit der spanischen Zeitung “El País”. Er habe sich nie an die Kälte in der menschlichen Gesellschaft gewöhnt, sagt der mittlerweile 72 Jahre alte Mann der Zeitung.

Seine letzten schönen Erinnerungen seien die an seine Kindheit unter den Wölfen. Die Wolfsjungen hätten ihn als Geschwisterkind akzeptiert, er habe in einer Wölfin eine echte Mutter gefunden.

“Auch Tiere können weinen”, sagte Pantoja “El País” über diese Zeit.

Unter den Menschen sei er betrogen worden. Und ausgenutzt. Er habe es nie geschafft, wieder ein Teil der Gesellschaft zu werden. “Die Menschen lachen über mich, weil ich keine Ahnung von Fußball oder Politik habe”, sagte Pantoja.

Zumindest in seinem kleinen Dorf, Rante, würden die Nachbarn ihn mittlerweile als “einen von ihnen” akzeptieren.



Er wollte zurück in die Berge – doch die Wölfe meiden ihn

Anders als die Wölfe in den Bergen von Sierre Morena. Er habe versucht, zu ihnen zurückzukehren, sagte Pantoja “El País” – “aber es ist nicht mehr das Gleiche”.

Die Wölfe würden ihn nicht mehr akzeptieren. “Ich kann sie spüren, ich kann sie hören und bekomme Gänsehaut. Aber ich bekomme sie nicht mehr zu sehen”, sagte Pantoja.“Sie antworten mir, wenn ich sie rufe. Aber sie kommen nicht mehr.”

Die alte Höhle, in der er mit seinen Wölfen gelebt habe, sei mittlerweile verschwunden. Stattdessen stünden dort nun Bauernhöfe und Strommasten. Es sei traurig, sagte Pantoja.

Seine Botschaft an die Menschen: Lebt wieder mehr im Einklang mit der Natur.

Der Förster Xosé Santos arbeite deshalb mit ihm zusammen, um den Kindern in der Region beizubringen, ihre Umwelt kennen zu lernen und sie zu schützen, schreibt “El País”. Pantoja besuche Schulen, um dort über seine Erfahrungen zu sprechen.



“Es ist wunderschön, wie er die Kinder mit seinen Geschichten begeistert”, sagte Santos der Zeitung. Kinder seien die einzigen Menschen, in deren Gesellschaft Pantoja sich noch wohl fühle.

Quelle: Hier

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bei uns kommen die Wölfe schon am Tage ins Dorf ,und holen sich Haustiere ,ich mache mir Sorgen das eines Tages Kinder zum Opfer werden ,bei meinem Schwager war der Wolf schon mehrmals in der lebend Falle und musste freigelassen werden ,trotz zwei Meter hohen Zaun ,und Elektrodraht kommt er immer wieder ,und tötet die Haustiere .Im Bereich Hagenow sind die Wölfe schon seit 2005 ,und es gibt jedes Jahr Nachwuchs .Ich bin ehrlich ,die für die Wölfe sind , sollten eine Wolfssteuer bezahlen und nicht das Geld von allen Steuerzahlern nehmen ,um die getöteten Tiere an die Bauern zu bezahlen ,vor dem ersten Weltkrieg gab es auch zu viele Wölfe ,und das gleiche vor dem zweiten ,man sollte regulierend eingreifen ,die Menschen sollten sich mal im Internet ansehen ,wie viel Menschen in allen Ländern der Erde durch Wölfe getötet werden .

Günter Raumer hat gesagt…

Der Artikel, den du geschrieben hast, ist der pure Schwachsinn!
Seit der Aufzeichnung über Wölfe, beginnend im Mittelalter, ist noch kein glaubwürdiger Beweis erbracht worden, dass ein lebender Mensch von einem Wolf getötet worden ist.
Dass in eurem Dorf Wölfe wildern liegt daran, dass man ihnen keinen adäquaten Lebensraum bietet; das ist aber nicht deren Schuld!
"Mit den Wölfen heulen" ist ein geflügeltes Wort, das bedeutet, sich gedankenlos einer Mehrheit anzuschliessen die einer "Wahrheit " folgen, welche sie nie hinterfragt haben.Klartext: Dem Herdenvieh nachlaufen!
In diesem Sinne...mache dich vor deinem nächsten Kommentar sachkundig!

Anonym hat gesagt…

Hi,
ich liebe Wölfe und bin so ifroh, dass Sie nicht vor der Extinktion stehen!
Sie wieder in einem der dichtest von Menschen besiedelten Lebensräume, nämlich Mitteleuropa, ansiedeln zu wollen und der Bevölkerung die Konsequenzen zuzumuten, zählt aus meiner Sicht zu den ganz großen Idiotien, die uns von dieser Politmafia, die die Zerstörung unseres Planeten in großen Schritten vorantreibt, aufgebürdet wird.
Auch hier wird wieder nach dem gleichen Muster vorgegangen: Spalte die Köpfe, gib Ihnen Futter, aufeinander los zu gehen, das hält den Druck von uns da oben prima ab! Selbes Muster auch zu Silvester. Deutscher fährt in Ausländer und Asylis metzeln Einheimische nieder: Für wie blöd halten uns diejenigen, die so was inszenieren lassen? Diese Masche funktioniert doch bei vielen hier Lesenden schon lange nicht mehr!
Wohlergehen, Frieden und Freiheit für uns alle!

Anonym hat gesagt…

Hallo Herr Raumer !
An Alle ,ich wünsche ein gesundes frohes neues Jahr .Zu dem Thema Wölfe ,
Bitte geben sie Mal ein, getötete Menschen Weltweit durch Wölfe .Die jetzigen Wölfe haben ihre Scheu vor den Menschen zum großen Teil verloren ,und man sollte regulierend eingreifen .

Anonym hat gesagt…

Am 5 .2.2019 eine Wölfin mit Vier Jungwölfen circa 13 m vorm Haus nur durch einen Zaun von 1,20 m getrennt , 2 Uhr 30 ,wurde durch Hundegebell wach ,da ich selber Schafe habe ,bin ich aufgestanden ,und konnte so das Rudel mit der Taschenlampe an leuchten ,es ist seit 2005 das dritte mal .Das erste
Rudel bestand aus 12 Wölfen das zweite aus einem ,und das dritte aus fünf Wölfen ,von vier großen Dammwildherden sind noch elf Tiere über , die in unserem Bereich leben , in unserer Gegend werden hauptsächlich Schafe Kälber Rinder und Pferde mit Fohlen gerissen ,die Wölfe haben keine Angst mehr ,demnach gibt es im Bereich Hagenow mehr Wölfe als gedacht ,es wurde von sechs Rudeln gesprochen im Bereich Lübtheen .Die Wölfe stört es nicht wenn man Lärm macht .