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Sonntag, 29. Juli 2018

DAS MÄRCHEN VON STONEHENGE (FOTODOKUMENTE VON 1949-1958)

Die offiziellen Stonehenge Reiseführer sind seit Jahrzehnten voller faszinierender Fakten, Zahlen und Theorien rund um das größte prähistorische Monument der Welt. Was die Hochglanzbroschüren jedoch nicht erwähnen, ist der systematische Umbau des 4.000 Jahre alten Steinkreises im gesamten 20. Jahrhundert. Die Restaurierung ist schwer fassbar und ein großer Prozentsatz der Urlauber die in ihren Hotels in London sitzen und einen Ausflug zum Monument planen, haben keine Ahnung das sie nicht die ganze Geschichte erfahren.





Dies ist eines der dunklen Geheimnisse der Geschichte, über die Archäologen nicht sprechen. An dem Tag als die Bauarbeiten in Stonehenge begannen um das berühmteste Antike Monument in Großbritannien nachzustellen. Diese Bilder zeigen Restaurierungsrbeiten auf der Baustelle Stonehenge im Jahr 1949 bis 1958 die zu jener Zeit Empörung hervorriefen, die aber in offiziellen Reiseführern nur selten erwähnt werden.



Warum Stonehenge nicht das ist wofür es gehalten wird

Stonehenge ist, zumindest schulwissenschaftlichen Aussagen zufolge, eine art frühantiker Kalender. Angeblich markierten derartige Kreisformationen den Übergang vom Jäger und Sammler hin zur landwirtschaftlich geprägten Kutur für die die richtigen Zeitpunkte für Aussaat und Ernte die scheinbar wichtigsten Daten des gesamten Jahres waren.

Praktischerweise liefert Stonehenge denn auch die messbaren Ergebnisse hierzu. Steht man an einem ganz bestimmten Punkt davor, so werden scheinbar die Frühjahrs Tag- und Nachtgleiche sowie die Winter- und Sommersonnwende durch Sonnenauf- und Untergänge markiert. Aha! Da haben die alten Steinzeitler also die ganze Arbeit auf sich genommen, riesige Felsen über Kilometer transportiert….nur um an zwei, drei Tagen im Jahr die Sonne beim Auf- und Untergang zu beobachten…sofern das Wetter ihnen keinen Strich durch die Rechnung machte? Da hätten nicht ein paar wesentlich einfachere Konstruktionen völlig ausgereicht?

Natürlichg hätten sie das! Und keine Kultur hätte sich so viel Arbeit für so wenig Nutzen gemacht. Zudem gibt es keine festen Tage für die Landwirtschaft wie jeder Landwirt bestätigen wird. Vielmehr richten sich Aussaat und Ernte nach der aktuellen Wetterlage innerhalb eines bestimmten Zeitfensters, eines Zeitfensters, das unmöglich zu verpassen ist, da die Tage merklich länger und wärmer werden. Kein Bauer, weder in der Steinzeit noch heute, würde mit der Aussaat beginnen, nur weil irgendein Kalender sagt, dass dies der richtige Tag dafür sei.

Das mit dem Kalender kann also schlichtweg nicht stimmen. Auch wenn die Schulwissenschaft sich diese simple Erklärung immer wieder für verschiedene, spektakuläre Denkmäler der Antike zurechtgelegt hat um nich weiter forschen zu müssen und am Ende vielleicht sogar auf Fakten zu stoßen, die nicht ins schulwissenschaftliche, enge Weltbild passen.

Bleibt die Frage, warum dann viele antiken Monumente wie Stonehenge tatsächlich wie ein Kalender funktionieren. Die eigentliche Frage sollte allerdings sein, ob sie dies immer schon getan haben. Denn was man der Öffentlichkeit nur allzu gern verschweigt ist die Tatsache, dass Stonehenge gar nicht immer so da gestanden hat wie wir es heute sehen. Vielmehr wurde es in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder errichtet. Was man damals vorfand war alles andere als ein Steinkreis. Vielmehr war es Steingeröll. Ein paar findige „Wissen“schaftler kamen dann auf die Idee, das Ding wieder mit viel Phantasie und entsprechend der schulwissenschaftlichen Sichtweise aufzubauen.

Glaubst Du nicht? Hier die Bilder:







In den Alten Fotos sehen wir weiße Erdkreise die deutlich die Bauarbeiten zeigen. In die Erdlöcher wurde Kalk hinein gegossen.



Vieles von dem was die Millionen Besucher der Antiken Stätte tatsächlich sehen, reicht weniger als 50 Jahre zurück. Von 1949 bis 1958 wurde der größte Teil des Steinkreises in einer Reihe von Umbauten restauriert, die nach den Worten eines Archäologen als "ein Produkt der Kulturerbe des 20. Jahrhunderts" hinterlassen haben.



Christopher Chippindale ist Kurautor am Archäologischen Museum der Universität Cambridge er sagte einmal. "Fast alle Steine ​​sind in irgendeiner Weise bewegt worden und stehen in Beton." Ein Stein wurde 1901 begradigt und betoniert, sechs weitere Steine ​​1919 und 1920, drei weitere 1959 und vier im Jahre 1964. Es gab auch die Ausgrabung des Altar-Steins und die Wiedererrichtung des Trilithons im Jahre 1958. "Stonehenge und Nachbardenkmäler" und die Audiotour der Henge lassen eine umfassende Erwähnung des Wiederaufbaus im 20. Jahrhundert aus.



Unsere Bilder zeigen hier deutlich den laufenden Umbau. Einige wurden von Herrn Chippendale entdeckt und in einer überarbeiteten Ausgabe seines Buches verwendet. Viele davon sind seitdem verloren gegangen. Andere wurden von Herrn Edwards gefunden. "Die Nachrichten sind sensationell"sagte Mr. Edwards. "Als ich merkte wieviel Arbeit hier investiert wurde war ich sehr erstaunt das praktisch niemand außerhalb der Stadt von dem Wiederaufbau in den letzten 100 Jahren überhaupt wusste.



Diese Pilgerstätte zieht Menschen aus aller Welt an. Manche sehen die Steine unter dem Aspekt der Geschichtswissenschaft und andere erkennen die mystische Kraft dieses besonderen Ortes. Das neu erwachte Interesse an den Naturreligionen und der alten Geschichte Englands hat sicherlich auch zur Popularität beigetragen. Einige Menschen definieren sich selbst als Druiden, für sie ist diese Grabanlage von besonderer Bedeutung. Andere sind einfach tief verbunden mit der Natur und den Sternen und sehen in Stonehenge einen Punkt, der all dies miteinander vereinigt. Keiner von diesen Menschen weiß das diese Steine gezielt zu Manipulation dienen.






Hier ein paar Fakten die ich erwähnen möchte.

1. Zum ersten Mal wurden im ganzen Gebiet von Stonehenge im Jahr 1898 militärische Übungen durchgeführt.

2. Zu dieser Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg hat das Verteidigungsministerium große Landstriche aufgekauft

3. Derzeit besitzt das Verteidigungsministerium 390 Quadratkilometer.

4. 9 km südöstlich hinter dem Militärflugplatz befindet sich das Defense Laboratory of Science and Technology.

5. 17 km westlich von Stonehenge ist die Basis des militärischen Luftwaffe und der Hubschrauber Flughafen der Apachen.

6. Im ganzen Gebiet von Stonehenge wird keine Landwirtschaft mehr betrieben.

7. Stonehenge gehört seit über 100 Jahren den Britischen Militär. Anwohner wurden während des Zweiten Weltkriegs vertrieben. Das Militär hat sämtliche Dörfer unter ihrer Kontrolle, Landwirtschaft ist nicht mehr erlaubt. das ganze Gebiet ist ein Testgelende aber wofür? vielleicht für das entstehen der Kornkreise die seit 2012 so richtig im kommen sind. Die New Age Agende und die NASA testen  vielleicht eine neue Technologie, das würde das Kornkreisphänomen erklären.







Es gab eine Infrastruktur, Großbauten mit Flugplatz eine Eisenbahn die den Bau ermöglichten. Später wurden die Schienen entfernt.



Die Geschichte um Stonehenge war und ist bis heute ein spirituelles Experiment eine Erfindung von Hardys Roman von Regisseur Polanski, der eine berühmte Szene in der neu gebauten Einrichtung in Manchester drehte.










































































































































































































































































“Die erste namentliche Erwähnung liefert Henry von Huntingdon um das Jahr 1130 in seiner Geschichte Englands; darin zählt er „Stanenges“ in einer kurzen Liste berühmter Denkmäler Englands auf. Ausführlicher widmet sich Geoffrey von Monmouth dem Steinkreis in seiner etwa um 1135 verfassten Geschichte der Könige Britanniens. Er schreibt den Bau des Monumentes dem Zauberer Merlin zu.

Die ersten bildlichen Darstellungen der Anlage stammen aus Handschriften des 14. und 15. Jahrhunderts. Seit dem 16. Jahrhundert gibt es verhältnismäßig realistische bildliche Darstellungen.

Der Historiker Polydor Vergil (1470–1555) greift Monmouths Schilderung auf und erklärt Stonehenge ebenfalls als Denkmal, das der Zauberer Merlin zur Zeit der Eroberung Englands durch die Angelsachsen mit Hilfe seiner magischen Kräfte errichtet habe.

Theoriebildung seit der frühen Neuzeit

Um das Jahr 1580 schließt der Altertumsforscher William Lambarde erstmals eine übernatürliche Entstehung der Anlage aus, indem er beobachtet, dass bei der Errichtung des Steinkreises Zimmermannstechniken auf die Steinbauweise Stonehenges übertragen wurden. Zudem erkennt er als erster, dass die Steine nicht wie früher geschildert, von Merlin mit Hilfe von Zauberei aus Irland herangeschafft wurden, sondern aus der Region Marlborough stammen.

Das erste Buch über Stonehenge erschien im Jahre 1652. Sein Autor, der Baumeister Inigo Jones, der die Anlage im Auftrag des englischen Königs Jakobs I. ausführlich untersucht hatte, erklärt den Steinkreis als römischen Tempel zu Ehren des Gottes Coelus.

In den folgenden Jahren versuchen sich verschiedene andere Autoren an der Deutung des Steinkreises: Der Arzt Walter Charleton nimmt im Jahr 1663 an, Stonehenge sei eine Krönungstätte der dänischen Könige Englands gewesen. Der Historiker Aylett Sammes schreibt im Jahr 1676 den Bau der Anlage den antiken Phöniziern zu.

Der Altertumsforscher John Aubrey (1626–1697) erkennt am Ende des 17. Jahrhunderts den Zusammenhang Stonehenges mit vergleichbaren Monumenten in Schottland und Wales und weist die Errichtung all dieser Anlagen als Erster richtig einheimischen Erbauern zu.

Bis heute tummeln sich Spirituelle Menschen um Stonehange.


















































































































Der Historiker John Toland ordnet Stonehenge in seiner im Jahr 1719 verfassten Kritische Geschichte der Keiltischen Religion und Gelehrsamkeit den Druiden zu.

Der Arzt William Stukeley führt in den Jahren 1721 bis 1724 die bis dahin ausführlichsten und präzisesten Vermessungen der Anlage durch und vermutete als Erster eine axiale Ausrichtung der Anlage auf den Punkt der Sommersonnenwende. Im Jahr 1740 fasst er seine Ergebnisse in einem Buch zusammen und deutet Stonehenge allerdings mit fragwürdigen und unwissenschaftlichen Methoden ebenfalls als druidischen Tempel.

In seinem Buch The Geology of Scripture (Die Geologie der Heiligen Schrift) deutet Henry Browne, seit dem Jahr 1824 Kurautor von Stonehenge, den Steinkreis als vorsintflutlichen Tempel aus der Zeit Noahs. Er beruft sich dabei auf die Theorien des Paläontologen William Buckland (1784–1856), der statt der Evolutionstheorie die Katastrophen- oder Kataklysmentheorie vertritt.

Mit dem Forscher William Cunnington (1754–1810) beginnt die neuzeitliche Erforschung Stonehenges. Cunningtons Ausgrabungen und Beobachtungen bestätigen die Datierung Stonehenges in die vorrömische Zeit. Veröffentlicht wurden seine Forschungen in den Jahren 1812 bis 1819 in dem Lokalhistorische Werk Ancient History of Wiltshire des Historikers Richard Colt Hoare.

Um 1900 zeigt John Lubbock auf Basis von in benachbarten Grabhügeln gefundenen Bronzegegenständen, dass Stonehenge bereits in der Bronzezeit genutzt wurde.

William Gowland (1842–1922) restauriert Teile der Anlage und unternimmt die bis dahin sorgfältigsten Ausgrabungen, die 1901 abgeschlossen werden. Aus seinen Funden schließt er, dass zumindest Teile des Monumentes zur Zeit des Überganges von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit entstanden.

Der Archäologe William Hawley gräbt in den Jahren 1919 bis 1926 ungefähr die Hälfte des Geländes aus. Seine Methoden und Berichte sind allerdings so unzulänglich, dass sich keine neuen Erkenntnisse ergeben. Dem Geologen H. Thomas gelingt in dieser Zeit jedoch der Nachweis, dass die Blausteine von den Erbauern der Anlage aus Südwales herangeschafft wurden.

1950 beauftragt die Society of Antiquaries die Archäologen Richard Atkinson, Stuart Piggott und John Stone mit weiteren Ausgrabungen. Sie finden viele Feuerstellen und entwickeln die Einteilung der einzelnen Bauphasen weiter, so wie sie auch heute noch am häufigsten vertreten wird.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts unternehmen die Archäologen Richard Atkinson und Stuart Piggott fortwährend weitere Ausgrabungen. Mit der Entwicklung und Perfektionierung der Radiokohlenstoffdatierung ab Mitte des 20. Jahrhunderts gelingen jetzt erstmals sichere Datierungen der Anlage in die erste Hälfte des 2. Jahrtausends vor Christus.

Erste literarische Werke um Stonehenge entstehen Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts: In dieser Zeit schreibt Edmund Spenser sein episches Gedicht The Faerie Queene und Thomas Rowley schreibt sein Drama The Birth of Merlin. Beide Werke befassen sich mit der Verbindung des Zauberers Merlin mit Stonehenge und sind weitestgehend inspiriert von Geoffrey von Monmouths Buch Geschichte der Könige Britanniens. Der Dichter John Dryden verfasst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein Gedicht, in dem er Stonehenge als Krönungstätte dänischer Könige huldigt.

Im 18. und 19. Jahrhundert spielt Stonehenge in der nicht wissenschaftlichen Literatur kaum eine Rolle.

Nennenswert ist erst wieder der 1891 erschienene Roman Tess von den d’Urbervilles von Thomas Hardy (1840–1928)

http://encyclopedie-de.snyke.com/articles/stonehenge.html

“Stonehenge wurde zuerst von Nennius im 9. Jahrhundert beschrieben, der schrieb, dass es als Denkmal für 400 Adlige errichtet wurde, die heimtückisch in der Nähe von Hengist in Jahre 472 ermordet wurden. Spätere Historiker brachten vielfach übernatürliche Mächte in ihre Erklärungsversuche.





Im Jahre 1615 vermutete Inigo Jones, dass es ein römischer Tempel war, der Cnelus, einem heidnischen Gott, gewidmet war und im toskanischem Stil errichtet wurde. Spätere Kommentatoren meinten, dass es von den Dänen errichtet wurde. Bis in das späte 19. Jahrhundert wurde der Bau allgemein den Sachsen oder anderen, verhältnismäßig jungen Völkern zugeschrieben.

Die erste seriöse Bemühung, das Denkmal zu verstehen, wurde um 1740 von William Stukeley unternommen. Stukeley schrieb das Monument den Druiden zu, womit er zwar falsch lag, aber sein bedeutenderer Beitrag war, dass er zum erstenmal eine bemaßte Zeichnung der Stätte anfertigte, die eine weitere Analyse ihrer Form und Bedeutung ermöglichte. Mit ihrer Hilfe gelang es ihm, die astronomische beziehungsweise kalendarische Bedeutung der Platzierung der Steine zu zeigen.
Um 1900 konnte John Lubbock auf Basis von in benachbarten Grabhügeln gefundenen Bronzegegenständen zeigen, dass Stonehenge bereits in der Bronzezeit genutzt wurde. …




































































Was verbirgt sich hinter den gegossenen Stein?





























































Somit kann man abschließend sagen, das die stattfindende Arbeit, welche unten mit ca. 100 Bilden hervorragend dokumentiert ist, sich als eine Restauration des gesamten Bauwerks heraus stellt. Und trotz alledem ist es ein insgesamt sehr interessanter Beitrag, schon deswegen, weil Details zusammen getragen wurden, um einem Rätsel auf den Grund zu gehen.

Nur soviel erst einmal: Wurde Stonehenge erst in den 50iger Jahren des letzten Jahrhunderts erbaut? Die Veröffentlichung dieser Fotos bestätigen dies. Fotos zum Vergleich: Wikipedia

Euer Warheitssuchender ZZA



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Leider sind mehr als die Hälfte der Bilder nicht sichtbar, bitte neu hochladen.

Größten Teils beziehen Sie sich in diesem Artikel auf Erwähnungen und Forschungsarbeiten aus den vergangenen Jahrhunderten im Zusammenhang mit Stonehenge. Funktion und Erbauer-Kultur ist wie herauszulesen spekulativ und wohl aber laut diesem Artikel zeitlich einzugrenzen.

Das Stonehenge "wieder" Aufgebaut wurde und das diese Sammlung von Monoliten möglicherweise nicht in dieser Konstellation ursprünglich standen ist sehr interessant. Gegebenenfalls demnach auch nicht am selben Ort?

Jedoch empfinde ich die Aussage als letzten Satz, dass Stonehenge erst in den fünfziger Jahren erbaut wurde, sehr kontrovers, da Sie sich im größten Teil des Artikels, wie bereits erwähnt, auf historische Aufzeichnungen beziehen.

zeit-zum-aufwachen.blogspot.de hat gesagt…

Bilder werden die Tage noch hochgeladen da sie nur über Smartphone angezeigt werden.


ZZA

Anonym hat gesagt…

Danke für den ausführlichen Artikel und diese riesen Sammlung an interessanten Bildern. :-)