Montag, 10. Juli 2017

Heilung für AIDS? Gift von Bienen zerstört HIV-Zellen, so eine Studie der Washington Universität

„Wenn die Biene von der Oberfläche des Globus verschwände, hätte die Menschheit nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Menschen! „ – Albert Einstein

Haben Sie sich jemals gefragt, warum Bienen so wichtig sind für unser Überleben? Einer von Tausenden von Gründen ist die Tatsache, dass sie dabei helfen, AIDS zu heilen.
Wissenschaftler von der School of Medicine der Washington University in St. Louis in den USA haben festgestellt, dass durch kleine Einstiche in die Schutzhülle um HIV und andere Viren, Melittin – ein Toxin, welches man in Bienengift entdeckt hat – das menschliche Immunschwäche-Virus (HIV) tötet, während es den menschlichen Körper unversehrt lässt.
HIV (Human Immunodeficiency Virus) ist bekanntlich ein Virus, welches das Immunsystem, das natürliche Abwehrsystem des Körpers, angreift.
Dieser Durchbruch könnte zu Medikamenten führen, welche HIV-Resistenz überkommen, zur Entwicklung eines Anti-HIV-Vaginalgels, das die Ausbreitung von HIV verhindern kann, sowie zu möglichen Behandlungen für bestehende HIV-Infektionen (2015 lebten fast 40  Millionen Menschen mit dem tödlichen Virus auf der Welt).
Dr. Joshua L. Hood, ein Forschungs-Dozent im Fachbereich Medizin an der Washington University, merkte an:



„Melittin auf den Nanopartikeln verschmilzt mit der Hülle des Virus. Das Melittin bildet kleine Poren-ähnliche Angriffskomplexe und bricht die Hülle auf, wodurch das Virus herausgelöst wird… Wir greifen eine spezifische physische Eigenschaft von HIV an. Theoretisch gibt es keine Möglichkeit für das Virus, sich anzupassen. Das Virus muss einen Schutzmantel haben, eine doppelschichtige Membran, welche das Virus bedeckt. „
In Labortests fusionierten die Forscher Melittin zu Nanopartikeln, die physisch kleiner als HIV sind. Da die Oberfläche der Nanopartikel zunächst mit „Stoßfängern“ versehen worden war, prallten die Melittin-beladenen Nanopartikel einfach ab, als sie mit normalen Zellen in Berührung kamen. Aber als sie dem HIV in Kontakt kamen, zerrissen die  melittinbeladenen Nanopartikel den Schutzmantel des Virus und töteten es.
Hood sagt, da diese sensationelle antivirale Therapie einen wesentlichen Teil der Virusstruktur angreift, hat sie das Potenzial, eine HIV-Infektion zu verhindern, eine ursprüngliche Infektion zu stoppen sowie bestehende Infektionen zu heilen, vor allem solche, die arzneimittelresistent sind.
„Unsere Hoffnung ist, dass an Orten, wo HIV zügellos grassiert, die Menschen das Vaginalgel als vorbeugende Maßnahme verwenden könnten, um die anfängliche Infektion zu stoppen …  Wir greifen eine spezifische physische Eigenschaft von HIV an. Theoretisch gibt es keine Möglichkeit für das Virus, sich anzupassen. Das Virus muss einen Schutzmantel haben, eine doppelschichtige Membran, welche das Virus bedeckt. „
„Das grundlegende Teilchen, das wir in diesen Experimenten verwenden, wurde vor vielen Jahren als künstliches Blutprodukt entwickelt. Es hat nicht sehr gut funktioniert, um Sauerstoff zu liefern, aber es zirkuliert sicher im Körper und gibt uns eine schöne Plattform, die wir anpassen können, um verschiedene Arten von Infektionen zu bekämpfen.“

Könnte die Bienengift-basierte antivirale Therapie die Wende im Kampf gegen die Ausbreitung von AIDS bringen, besonders für Paare, in denen ein Partner mit HIV infiziert ist und der andere nicht?
Hood merkte an: „Wir erwägen diese Therapie für Paare, wo nur einer der Partner HIV hat, und sie ein Baby haben möchten. Diese Partikel selbst sind eigentlich sehr sicher für Spermien, aus dem gleichen Grund sind sie sicher für Vaginalzellen.“
Die Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Antiviral Therapy, kam heraus, nachdem Forscher vom Johns Hopkins Kinderzentrum, dem Medical Center der University of Mississippi und der Medical School der University of Massachusetts berichteten, dass ein HIV-infiziertes Baby in Mississippi-Baby anscheinend geheilt wurde, und das bereits, nachdem es eine antiretrovirale Therapie innerhalb von 30 Stunden nach der Geburt erhalten hatte.
In jüngster Zeit nutzten die Forscher der Philadelphia Temple University die sogenannte CRISPR/Cas9-Gen-Editing-Technologie (erstmals im Jahr 2012 entwickelt), um HIV-1-DNA aus dem menschlichen Genom zu entfernen. Und als sie HIV wieder zu den bearbeiteten Genomen einführten, waren die Zellen nicht mehr mit dem tödlichen Virus infiziert. Die Autoren der Studie stellten fest:
„Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass eine Heilungsstrategie für die HIV-1-Infektion Methoden einschließen sollte, die das pro-virale Genom direkt aus der Mehrheit der HIV-1-positiven Zellen entfernen, einschließlich CD4+ T-Zellen, und Zellen vor künftiger Infektion schützen, wobei diese nur leicht oder gar überhaupt nicht geschädigt werden. Den Ergebnissen zufolge ist dieser Ansatz ein vielversprechender potenzieller therapeutischer Weg zur Beseitigung von HIV-1 aus T-Reservoir-Zellen in Patienten, um ein Wiederenstehen von AIDS zu verhindern.

 Quelle: http://derwaechter.net/

Verweise:
Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/cure-aids-bee-venom-destroys-hiv-cells-finds-washington-university-study-2/

1 Kommentar:

Matthias Gloor hat gesagt…

Bis zum heutigen Tag ist das AIDS VIRUS WISSENSCHAFTLICH NICHT NACHGEWIESEN. L. Montagner antwortete in Interviu auf die Frage nach dem Beweis seiner Existenz, Ich GLAUBE dass es exsistiert....
Matthias