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Samstag, 21. Juli 2018

Satan ist Mainstream – Black Metal war gestern

Ich weiß noch gut, wie herzhaft ich lachen musste, als vor vielen, vielen Jahren ein christlicher Buchautor vor satanischer Rockmusik warnte. Das Werk aus dem Jahr 1984 trug den Titel „Wir wollen nur deine Seele“ und ist heute noch im Netz als Download verfügbar.





Die spätestens seit dem durch die Ritualmorde von Charles Manson ins Gerede gekommenen Beatles-Song „Helter Skelter“ herumgeisternden Legenden über Rückwärtsbotschaften in Musikstücken wurden ein weiteres Mal aufgewärmt und die üblichen Verdächtigen genannt. Neben Black Sabbath, deren Name Programm war und die keinen Hehl aus ihrer Satansverehrung machten, werden weitere Musiker, wie John Lennon zitiert, die irgendwann einmal behauptet hatten, dem Teufel ihre Seele verkauft zu haben. Zu den belegbaren Begebenheiten, u.a. dass Led Zeppelin Gitarrist Jimmy Page in einem ehemaligen Haus des Satanisten Aleister Crowley wohnte, sind die „Beweise“ in dem Buch mit haarsträubenden Einzelheiten angereichert, die vollkommen überzogen wirken.

Wer glaubt, dass der Teufel nur in Horrorfilmen und Gott nur in der Bibel vorkommt, wird an dem Machwerk seine wahre Freude haben, wenn er es als unfreiwillige Satire betrachtet.

Satan kam damals, bis auf wenige Ausnahmen nur in härteren Musikgenres vor, deren Titel es aber in den oberen Rängen der Charts immer schwerer hatten. Dort tummelten sich „Ein bißchen Frieden“ von Nicole und vollkommen ernst gemeinte Neue Deutsche Welle Hits, die heute als „Fetenkracher“ gehandelt werden, bis dann mit New Wave die ersten Stars wie Madonna dem Antichristen den Weg in den Mainstream ebneten. Heute geht nichts mehr ohne versteckte oder ganz eindeutige Symbolik. Kaum jemand nimmt Anstoß daran, wenn halbnackte Teenager auf der Bühne schwarzmagische Rituale in ihre Shows einbauen und Satan huldigen. Es gibt zwar jede Menge Youtube-Videos zum Thema, aber auch da zählt oft nur die Devise: „Satan sells!“


Der in dem Buch „Wir wollen nur deine Seele“ lobend als geläuterter Rockmusiker erwähnte Bob Larson ist auch noch immer in Sachen Satan unterwegs. Freilich hat er die Seiten gewechselt, zieht aber ansonsten denselben Mummenschanz vor Publikum ab, den er anderen vorwirft. Natürlich betätigt er sich nur als Exorzist, um anderen Menschen zu helfen, oder … ? Geschäfte mit Satan, doch nicht Saint Bob!


Satan lässt nicht nur bei den Popstars die Kasse klingeln, auch so manche für die internationale Politelite kreierte Show kommt nicht ohne die Anrufung des Bösen aus, wie die Einweihung des Gotthardtunnels.


Satan ist heute unverkennbar Mainstream. Und viele der früher als Satanisten verrufenen Musiker wurden inzwischen mit königlichen Orden geehrt. Deep Purple Gründer Ritchie Blackmore, Vater des berühmtesten Gitarrenriffs der Welt, blieb der Ritterschlag zwar versagt, dafür zeigte er in einem Interview die verlogene Seite des Geschäfts mit den angeblichen „Rebellen“ der Rockmusik und enttarnte sich als verkappter Spießer.

An seinem ehemaligen Bandkollegen Graham Bonnet ließ er kein gutes Haar – wegen seines zu kurz geschorenen Haupthaars. Dieser „Las-Vegas-Style“ passe nicht zum Image der Band und er habe mal daran gedacht, dem Sänger vor lauter Wut von hinten seine Gitarre über den Schädel zu ziehen. Hört sich an wie Hausmeister Krause und Ekel Alfred in einer Person, aber ganz sicher nicht nach einem Rockhero.


Gegen die heutigen gewaltverherrlichenden Hip Hop Stars und „Gangsta-Rapper“ wirken Blackmore, AC/DC oder Drogenwrack Ozzy Osbourne wie Wachsfiguren aus dem Gruselkabinett der volkstümlichen Hitparade. Das satanische Prinzip war eigentlich nie weg, wenn es um Show, Illusion und das große Geschäft ging. Freimaurer Goethe gelangte mit Faust zu Weltruhm und zahlreiche Märchen und Legenden handeln vom Pakt mit dem Bösen, die meist ein ungutes Ende nehmen.

Selten aber wurde der Teufel so offen verherrlicht, verharmlost und seine Anbetung zur Schau gestellt, wie auf den internationalen Popbühnen. Das mag auf den ersten Blick ehrlicher wirken, bleibt aber morbide, wahnhaft, destruktiv und weit entfernt von dem, was wir früher einmal Kultur nannten.

Quelle: https://dieunbestechlichen.com/

Kommentare:

Sir Jogy von Fenriswolf hat gesagt…

Ziemlich Mager dieser Beitrag!

Daß Rockmusiker damit Kohle scheffeln sollte kein Geheimnis sein! Das hat aber soviel mit Satanismus zu tun wie Merkel mit ehrlicher Politik.
Hätte der Verfasser dieser Zeilen sich mal Lieber mit den wahren Satanisten befasst! z.B bei der Eröffnung des Gotthard Tunnels! oder das Satanszeichen von Macron, als er mit seinem wiederbelebten Zombie Brigitte und Donald Trump auf dem Balkon das Zeichen der Hörner / Satanszeichen vor aller Öffentlichkeit zeigte um der Kabale zu zeigen er hätte alles in der Hand, was ihm Trump aber schnell mit seiner Hand vermasselte. Dieser bericht ist eine Beleidigung aller die sich mit diesem Thema RICHTIG!! auseinander setzen.Note 6 Setzen.

Mariettsche hat gesagt…

Freikirchen haben einen anderen Status, dort zahlen die Menschen freiWillig ein, meist mehr als sie es bei uns tun Müssen, aus diesem Fundus werden auch die Prediger und sonstige Heilsbringer der Gruppe bezahlt.

Was wie ein Theater wirkt ist leider für Menschen mit Besetzungen ( man könnte auch sagen in der Fachsprache "dissoziative Persönlichkeitsstörung" ) Diese Besetzungen kommen aber nicht von ungefähr sondern sind anindoktriniert durch körperlichen und seelischen Missbrauch.
Grad die Kirchen haben viel dazu getan dass diese Aspekte auch ordentlich genährt wurden und hinterlassen ihre Spuren. Sie tun das nicht nur verbal so wie in dem Video, sondern es ist in jeder ihrer Zelle über Jahrhunderte der Inkarnationen gespeichert.

Jetzt wo viele Menschen den Glauben an solch Institutionen verloren haben, die Schäfchenherde sich ordentlich dezimiert hat, sucht man nach anderen Wegen, wie man in dem Video gut erkennen kann. Es erfolgt eine Umerziehung oder sollte ich besser sagen "Rückerziehung"?

Als streng katholisch getaufte und mit sechs Jahren zum Protestantentum konvertiert, da mich schon früh die Verlogenheit der katholischen Kirche gestört hat, einem Aufenthalt in einer Sekte ( bis kurz vor Einweisung in Fachinstitution der Psychohygiene ) meine ich sagen zu können, welche Mechanismen dort wirken.....

Wir hatten letztens einen Patienten mit solchen Besetzungen, der wollte fliehen vor ihnen, wollte sich am liebsten umbringen......wir mussten ihn zu sechst festhalten, solch eine Kraft hatte er !!!!!!
Und er bekam massenhaft Beruhigungsmittel injiziert.....

Soviel dazu und nun vergleicht mal das was oben gezeigt wird......

Mir tun alle leid die in solche Fangnetze hineingeraten.

UNBEUGSAM hat gesagt…

Das Satanismus mittlerweile Gesellschafts konform ist, beweist auch die Norwegische Black Metal Band, Dimmur Bogir, die irgendwann in den 90-Igern, mit einen ihren Alben in den Norwegischen Platten Charts Wochenlang auf Platz 1 standen. Im Black Metal ist es ,,normal“ sich zum Satanismus zu bekennen. Und Mistraphopische Texte und Album Cover zu verwenden. Wer sich mal ein Bild von dieser Band machen möchte, sollte mal auf You Tube, nach ihren Offizellen Video: ,,Dimmur Borgir - The Mourning Palace“ suchen. Es sollte auch noch erwähnt werden, das diese Band noch ,,relativ harmlos“, im Vergleich zu anderen Black Metal Bands ist.