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Dienstag, 27. März 2018

"Mad Mike" Ein flacherdler gibt niemals auf !!!

Mike Hughes glaubt, dass die Erde eine Scheibe ist. Zumindest behauptet er das. Vielleicht ist es auch nur eine Masche, um Geld von ein paar Verrückten für sein eigentliches Ziel einzunehmen: Mit einer selbstgebauten Rakete an den Rand des Weltalls zu fliegen. Einen Teilerfolg auf dem Weg dorthin hat der Mann, der sich selbst "Mad Mike" nennt, nun nach langer Ankündigung erzielt.



Gut 570 Meter hat sich der 61-Jährige am Samstag mit einer dampfbetriebenen Rakete in die Luft geschossen. Um kurz nach 15 Uhr Ortszeit hob die Rakete in der Mojave Wüste, in der Nähe von Amboy in Kalifornien, ohne Countdown ab.





Waldo Stakes, der Hughes bei dem Projekt geholfen hat, schätze die Geschwindigkeit auf gut 560 Kilometer pro Stunde. Zur Landung nutzte Hughes einen Fallschirm. Weil er zunächst zu schnell Richtung Erdboden segelte, musste er einen zweiten öffnen. Dennoch landete er hart. Abgesehen von einem schmerzenden Rücken gehe es ihm aber gut, berichtete er anschließend. AP Mike Hughes beim Gesundheitscheck nach dem Flug "Erleichtert" fühle er sich nach der Untersuchung durch Rettungskräfte. "Dieses Teil versucht dich auf zehn verschiedenen Arten zu töten", sagt Hughes. "Bin ich froh, dass ich es gemacht habe? Ja. Denke ich.



Ich werde die Folgen morgen früh spüren und nicht aus dem Bett aufstehen können. Aber wenigstens kann ich heute Abend nach Hause fahren, Abendessen und meine Katzen sehen." Video SPIEGEL ONLINE Eigentlich war der Start der Rakete für November 2017 geplant. Er wurde mehrfach wegen Einwänden des Landverwaltungsamtes verschoben. Zudem gab es technische Probleme. Er habe die Leute satt, die behaupteten, er habe gekniffen und keine Rakete gebaut, sagte "Mad Mike". Er habe seinen Mann gestanden und es getan. Die Rakete kam knapp 460 Meter vom Startplatz entfernt runter.

Dabei zerbrach die Nase. Als Startrampe nutzte der Tüftler ein blau-weißes Wohnmobil, an das er ein Gestell mit der selbstgebauten Rakete befestigt hatte. Das Fluggerät schießt Wasserdampf aus einem 1,6 Meter hohen und 0,6 Meter weiten Stahlzylinder durch eine kleine Düse nach draußen. "Das ist wie eine heiße Champagnerflasche", sagte Hughes bei einem Besuch des SPIEGELs. Monatelang hatte er in seiner Garage an dem Gerät gewerkelt. MEHR ZUM THEMA Besuch bei einem Verschwörungstheoretiker "Mad Mike" und seine Rakete Auch am Samstag sah es zunächst so aus, als könnte der Raketenstart erneut scheitern.

Der Wind war stark. Eigentlich wollte Hughes das Gerät mit umgerechnet 350 PS vorantreiben, erreicht aber nur 340. "Ich habe Mike gesagt, wir können den Antrieb stärker erhitzen. Er sagte 'Nein'", so Helfer Stakes. Die Erlaubnis für den Flugversuch hatte Albert Okura erteilt, der den Ort Amboy 2005 für etwa 425.000 Dollar gekauft hat. "Mike hat uns zur Raketenstadt gemacht", so Okura. "Es war großartig." Amboy liegt gut 320 Kilometer östlich von Los Angeles. Nächster Schritt: An den unteren Rand des Weltalls fliegen Geht es nach Hughes, ist sein Projek.

Quelle: 
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mad-mike-schiesst-sich-570-meter-in-die-luft-a-1199785.html

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