Erkennen • Erwachen • Verändern

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Donnerstag, 15. Februar 2018

Die Kraft der morphischen Resonanz, um die Welt zu verändern

Die Kraft unserer Handlungen verstehenWenn ich Vorreitern in einem bestimmten Bereich alternativer Kultur begegne, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie diese Arbeit zugunsten von uns allen machen, sogar wenn sie ihre Arbeit im Kleinformat erledigen; vielleicht in einem kleinen ökologischen Dorf, einem abgelegenen Gefängnis oder in einer einzelnen Gemeinde in einem Kriegs- oder Bandengebiet.



Ich habe das Gefühl, dass die Veränderungen, die sie in sich selbst bewirken, eine Art von Schablone erzeugen, welcher der Rest von uns folgen und in einer kurzen Zeit das tun kann, was die Pioniere Jahrzehnte der Anstrengung und des Lernens kostete. Wenn ich zum Beispiel sehe, wie meine Freundin R., angesichts nahezu unmöglicher Chancen, vom Missbrauch in der Kindheit so tiefgehend geheilt wurde, dann denke ich, ‚wenn sie gesund werden kann, bedeutet das, dass Millionen wie sie das auch können; und ihre Heilung ebnet den Weg für die anderen.‘

Manchmal gehe ich sogar noch einen Schritt weiter. Bei einem Männerurlaub zeigte uns einmal einer der Teilnehmer die Brandnarben auf seinem Penis – die Folge von Zigarettenbrandlöchern, die von einem Pflege-Elternteil verabreicht wurden, um ihn als Fünfjährigen zu bestrafen. Der Mann ging durch einen kraftvollen Prozess der Befreiung und des Vergebens.

Im Handumdrehen erkannte ich den Grund, warum er hier auf Erden war: und zwar, um verwundet zu werden und davon zu heilen – und das als ein Akt, um für uns alle einen Dienst für die Veränderung der Welt zu leisten. Ich sagte zu ihm: „J., wenn du in dieser Lebenszeit nichts erreichst, ausser hiervon zu genesen, dann wirst du der Welt einen grossen Dienst erwiesen haben.“ Die Wahrheit dieser Aussage war für alle Anwesenden spürbar.

Der in die Trennung eingetauchte rationale Verstand zweifelt daran, dass eine solche Heilung tatsächlich etwas bewirken könnte. Dieser sagt, dass nur, wenn es irgendwie veröffentlicht wird – zum Beispiel umgewandelt in eine motivierende Geschichte – es über den direkten Einfluss des Mannes hinaus eine Wirkung auf die Welt haben wird. Ich bestreite die Kraft von Geschichten nicht.

Vielleicht jetzt nimmt J.’s Heilung Einfluss durch meine Erzählung. Geschichten sind jedoch nur einer der möglichen Überträger von Manifestationen eines allgemeineren Phänomens. Einer der Wege, damit euer Projekt, eure persönliche Heilung oder eure soziale Erfindung die Welt ändern kann, besteht durch Geschichten. Aber sogar, wenn niemand daraus lernt, sogar wenn es unsichtbar für jeden Menschen auf der Erde ist, wird es keine geringere Auswirkung haben.
Morphische Resonanz

Das Prinzip, welches ich hier anführe, wird „morphische Resonanz“ genannt, ein Begriff, der vom Biologen Rupert Sheldrake geprägt wurde. Es gilt als Grundeigenschaft der Natur, dass Formen und Muster übertragbar sind: wenn einmal etwas irgendwo geschieht, dann veranlasst dieses Ereignis, dass das Gleiche irgendwo anders geschieht.

Eines von Sheldrakes Lieblingsbeispielen sind bestimmte Substanzen, wie zum Beispiel Turanose und Xylitol, die viele Jahre lang beständig im flüssigen Zustand waren, bis sie plötzlich überall auf der Welt begannen, zu kristallisieren. Chemiker verbringen manchmal Jahre damit, kristalline Formen einer Substanz zu erzeugen. Wenn sie erst einmal erfolgreich sind, dann ist es von nun an viel einfacher, so als ob die Substanz gelernt hätte, wie sie es machen muss.



Etwas, das irgendwo geschieht, kann veranlassen, dass das Gleiche irgendwo anders geschieht.

Lese dazu auch, als Illustration: Der Hundertste-Affe-Effekt

Sheldrake geht auf die [theoretische] Möglichkeit ein, dass dieses Phänomen erklärt werden könnte, indem „Saat-Partikel“ – kleine Teile von Kristallen, die durch den Wind oder im Bart eines besuchenden Chemikers transportiert werden – ihren Weg in eine übersättigte Lösung finden und die Kristallisation einleiten. Also, sagt er, lasst uns die Theorie der morphischen Resonanz testen, indem wir eine Probe in ein staubgeschütztes Labor unter Quarantäne stellen. Wenn sich die Kristalle dort immer noch leichter bilden, würde es die Theorie der morphischen Resonanz beweisen, sagt er.

Ich stimme Sheldrake zu, dass bestimmte Merkmale des Mysteriums der Kristallisation der Partikel-Erklärung trotzen und dass sein Experiment sie widerlegen würde. Ich stimme jedoch nicht damit überein, dass die Erklärung mit den Saat-Partikeln – wenn sie denn wahr ist – die Definition der morphischen Felder für ungültig erklärt. Ganz im Gegenteil: der allgemeine Grundsatz der morphischen Resonanz gilt, egal ob der Vektor der Übermittlung Kristallstaub ist oder nicht.
Wenn das Quarantäne-Experiment funktioniert, könnte man darauf bestehen, dass es zudem elektromagnetisch abgeschirmt sein müsste, da es sich bei den „Saaten“ um elektromagnetische Schwingung handeln könnte. Und es könnten Einflüsse existieren, von denen wir nicht einmal etwas wissen. Sheldrake scheint die morphische Resonanz von jeder Art der direkten Verursachung trennen zu wollen – aber was ist, wenn all diese kausalen Einflüsse keine Alternativen zum Herbeiführen des morphischen Feldes sind, sondern vielmehr Beispiele dafür, wie dieses Feld funktioniert?

Hier haben wir die Gelegenheit, den Bereich der Materie zu erweitern, um die Eigenschaften des Geistes mit einzubeziehen, anstatt sich auf irgendein zusätzliches Material zu berufen, um einer toten, stofflichen Welt Intelligenz zuteil werden zu lassen.
In Ursache und Wirkung umdenken

Ebenso kann es sehr gut sein, dass unsere persönlichen, zwischenmenschlichen oder regionalen Transformationen globale Auswirkungen haben können, indem andere davon hören. Das kann auch durch den Welleneffekt geschehen, indem veränderte Menschen bei anderen Menschen Veränderungen auslösen.

Dies sind beides Mechanismen der Übertragung von Ursache und Wirkung, die unser auf Trennung konditionierter Geist akzeptieren kann. Was wir jedoch schwer akzeptieren können ist, dass die Auswirkung unserer Handlungen nicht von diesen Mechanismen abhängen, welche lediglich Hilfsmittel für die Umsetzung sind. Denn sogar, wenn der einzige sichtbare Zeuge eine sterbende Person ist, ist die Wirkung nicht geringer, als wenn jemand einen Dokumentarfilm darüber macht.

Ich behaupte nicht, dass wir daher herkömmliche Wege für die Verbreitung unserer Arbeit ablehnen. Ich vertrete eine Art Vertrauen in die Tragweite all dessen, was wir tun, sogar wenn unser Weitblick die mysteriösen, sich schlängelnden Pfade nicht durchdringen kann, durch die unsere Handlungen in der grösseren Welt eintreffen.



Könnte es möglich sein, dass veränderte Menschen andere Menschen ändern können?

Es gibt eine Art Sinnlosigkeit in den schönsten Taten. Die Taten, welche die Welt am tiefgreifendsten verändern, sind diejenigen, die der Geist der Trennung nicht erfassen kann. Das Buch kann kommen, die Frieden fördernde Projektdokumentation könnte kommen, aber für gewöhnlich muss da eine Wartezeit sein, eine Zeit der Innenschau als Ziel und nicht das ‚Metaziel‘. [Metaziel: Das Ziel hinter dem Ziel. Das Streben nach dem Erreichen eines definierten Zieles ist in der Regel kein Selbstzweck, sondern ermöglicht oder verkörpert die Erfüllung eines tieferliegenden Bedürfnisses. Das Metaziel ist der Wert oder der emotionale Zustand, den ein Mensch durch das Erreichen eines bestimmten Ziels zu erreichen versucht.]

Die Magie entstammt diesem Ort. Von dort fliesst die Synchronizität. Es ist nicht sinnvoll, ein grösseres Geschehen, das eine eigene Intelligenz zu haben scheint, zu erzwingen, sondern nur daran teilzunehmen. Ihr taucht zur richtigen Zeit am richtigen Ort auf. Ihr reagiert auf sinnvolle Gegebenheiten.

Könnt ihr glauben, dass das Wechseln der Bettpfanne einer alten Dame die Welt verändern kann? Wenn ihr es tut, um die Welt zu ändern, dann wird es das nicht. Wenn ihr es tut, weil ihre Bettpfanne gewechselt werden muss, dann kann es das durchaus.

Vor vielen Jahren war meine Frau Patsy Immobilienmaklerin. Die Mutter ihrer Klientin, Frau K., war todkrank und lebte in einem verfallenen Haus ausserhalb der Stadt. Eines Tages ging Patsy zu diesem Haus, um ein paar Abmessungen vorzunehmen und fand Frau K., unfähig aufzustehen, in ihrem eigenen Urin und Exkrementen liegen.

Patsy verbrachte eine Stunde damit, sie zu waschen und gab ihr die Suppe mit Eierstich, die sie für ihre eigene Mittagspause gekauft hatte – das einzig nahrhafte Essen, dass Frau K. seit langer Zeit bekam, da ihr Sohn zwei Jobs hatte und eine Stunde entfernt wohnte. Frau K. starb kurz danach und einen Tag später stürzte das Haus ein, als sei es von Frau K.’s Gewohnheiten und Erinnerungen zusammengehalten worden.

Zu dieser Zeit konnte sich Patsy überhaupt nicht vorstellen, dass diese grundlegende menschliche Reaktion gegenüber einer Frau in Not die Welt ändern könnte oder sollte. Ihre Entscheidung zu helfen, war eine Entscheidung zwischen Mitgefühl und der praktischen Nachfrage ihres vollen Terminplanes. Ein Teil ihres Geistes plapperte ‚ruf einfach die Polizei, du wirst deine anderen Termine verpassen, du bist hierfür nicht verantwortlich, was macht es schon…‘.

Aber auf irgendeiner Ebene wusste sie, dass es eine Rolle spielte. So viele Stimmen beeinflussen uns, die Liebe und Menschlichkeit zu vergessen, die Gegenwart und das Wahre zuliebe dem zu opfern, was praktischer scheint. Hierin liegt die Medizin der Verzweiflung: indem wir unsere Illusionen von Zweckmässigkeit fallen lassen, verbindet uns dies mit den vorliegenden gegenwärtigen Anforderungen und erlaubt diesen unvernünftigen, unbrauchbaren Taten, Wunder zu erschaffen.



Tue etwas um des Tun willens; konzentriere dich auf das Ziel und nicht auf das ‚Metaziel‘.
Begreift euren Einfluss

Das Prinzip der morphischen Resonanz rechtfertigt unser Gefühl, dass diese ’unvernünftigen’, unsichtbaren Taten irgendwie bedeutsam sind. Welches morphische Feld bringt es hervor, dass man dem Antrieb des Mitgefühls vertraut? Welches morphische Feld regt an, euer Bestes eurer Talente auszuüben, den Anforderungen vor Ort zu entsprechen? Wenn man sich vorstellt, dass unsere Politiker und leitenden Persönlichkeiten in dieses Feld eingebunden wären; wenn sie aus Mitgefühl statt aus Berechnung, aus Menschlichkeit statt aus abstrakten, dienlichen Motiven handeln würden.

Ohne Zweifel denken einige von euch: ‚Eisenstein scheint zu glauben: wenn jeder sich nur darauf konzentriert, sich um seine Grossmutter zu kümmern und im Park Müll aufzusammeln, dass dann die globale Erwärmung, Imperialismus, Rassismus und der Rest der katastrophalen Probleme, denen unser Planet entgegensieht, sich auf magische Weise selbst lösen.‘

Erstens: die persönlichen, regionalen oder unsichtbaren Taten, über die ich spreche, leiten nicht andere Arten von Taten ein, etwa wie ein Buch zu schreiben oder einen Boykott zu organisieren. Auf den Ruf zu hören und auf den ersteren Zeitpunkt zu vertrauen begünstigt tatsächlich die gleiche Einstellung gegenüber Letzterem. Ich spreche über eine massive Bewegung in eine Position des Miteinanders und Handelns in jeder Situation von diesem Ort aus.

Das Universum ruft in verschiedenen Momenten unterschiedliche Formen unserer Talente hervor. Wenn es um das Kleine und Persönliche geht, dann lasst uns das beherzigen. Damit wir die Gewohnheit des Beobachtens entwickeln, sobald es gross und öffentlich ist. Lasst uns damit aufhören, auf die Logik der Trennung zu hören, die das Kleine und Persönliche abwerten würde.

Als meine beiden älteren Kinder klein waren, war ich für einige Jahre in Elternzeit; versunken in einer Welt von Windeln und Lebensmittelläden, während ich versuchte, mein erstes Buch zu schreiben. Ich fühlte mich oft schrecklich frustriert, quälte mich mit Gedanken wie ‚Ich habe so wichtige Dinge mit der Welt zu teilen und hier bin ich nun, wechsle den ganzen Tag Windeln und koche‘. Diese Gedanken lenkten mich von dem Geschenk ab, das ich in Händen hielt und liessen mich weniger präsent für meine Kinder sein.

Ich verstand nicht, dass diese Momente, in welchen ich meiner Situation nachgab, meine Schreibarbeit ruhen liess und mich ganz für meine Kinder engagierte, auf das Universum eine gleichermassen kraftvolle Wirkung hatten als irgendein Buch, das ich schrieb.



Eure einzige Aufgabe ist, auf eure Berufung zu hören, was auch immer das zur Zeit sein mag.

Stellt euch selbst auf eurem Sterbebett vor, auf dem ihr auf euer Leben zurückblickt. Welche Momente scheinen die wertvollsten zu sein? Für welche Entscheidungen werdet ihr am dankbarsten sein? Für Patsy wird es das Saubermachen von Frau K. sein, mehr als eine beliebige Immobilie, die sie verkaufte. Für mich wird es das bergauf Schieben von Jimi und Matthew in ihren Spielautos sein, mehr als jede öffentliche Leistung, die ich protokolliert habe. Auf meinem Sterbebett werde ich für jede Entscheidung der Verbundenheit, der Liebe und des Dienstes dankbar sein.

Könntet ihr ein Universum tolerieren, in dem diese Sterbebett-Erkenntnisse falsch sind? Könntet ihr ein Universum gutheissen, in dem wir uns stählen müssen, um diese Dinge zu vernachlässigen, damit wir uns dem Unternehmen ’Planetenrettung’ effektiver widmen können? Könnt ihr sehen, dass es unsere innere Abhärtung ist, die unsere Menschlichkeit ausser Kraft setzt, welche uns überhaupt erst in dieses Chaos gebracht hat?
Neue wissenschaftliche Paradigmen annehmen

Das ist die alte Geschichte. Wir sind fast fertig damit, uns selbst zu besiegen, genauso wie wir fast damit fertig sind, die Natur zu erobern. Glücklicherweise muss sich unser Eintritt in die Welt des Miteinanders dem nicht mehr widersetzen, was die Wissenschaft uns über die Natur der Realität erzählt. Wir können anfangen, neue wissenschaftliche Paradigmen anzunehmen, die das Verständnis bekräftigen, dass das Universum intelligent, zielgerichtet und ganz ist.

Diese neuen Paradigmen rütteln den Iren der alten Garde auf, eben deshalb, weil sie solch ein Verständnis bekräftigen. Warum werden sie ‚unwissenschaftlich‘ oder ‚pseudowissenschaftlich‘ genannt? Nicht weil sie einen schlechteren Nachweis oder eine zusammenhanglosen Denkweise bemängeln, sondern weil sie die tiefen, unbeantworteten Grundvoraussetzungen verletzen, welche im Wort ‚wissenschaftlich‘ einkodiert wurde.

Lasst uns hier mal realistisch sein. Wenn alles Bewusstsein besitzt, dann ist all das viel zu begrenzend, von dem wir annehmen, es möglich, praktisch und realistisch sei. Wir stehen an der Schwelle zu einem bahnbrechenden Durchbruch, wir kommen mit dem Geist der Natur in Berührung. Was können wir erst erreichen, wenn wir damit in Harmonie sind?

Ich meine ‚realistisch‘ als das Gegenteil der üblichen Meinung, welche die wäre, das Unermessliche und das Unsachliche zugunsten dessen zu ignorieren, was berechnet und kontrolliert werden kann. Diese Mentalität hat eine grosse menschliche Leistungsfähigkeit unerreichbar gemacht: die Technologie der Wiederzusammenführung, die Vieles von dem beinhaltet, was wir heute als ‚alternativ‘ und ‚ganzheitlich‘ bezeichnen. All das schöpft auf die eine oder andere Weise aus dem Prinzip des Miteinanders.



„Alles hat ein bisschen Bewusstsein und wir machen es uns zunutze. Es geht um Energie auf der elementarsten Ebene.“ ~ Robert Moog

Ein Freund fragte mich kürzlich: „Wenn es wahr ist, dass wir auf einem einzigartigen Knotenpunkt der planetaren Geschichte leben, wenn sich alle grossartigen Wesen für den entscheidenden Moment der menschlichen Geburt versammelt haben, warum sehen wir dann nicht die tollen Avatare und Wundertäter der vergangenen Zeit?“ Meine Antwort lautete, dass sie hier sind, aber hinter den Kulissen arbeiten. Einige von ihnen können eine Krankenschwester, ein Müllmann, ein Kindergärtner sein.

Sie tun nichts Grosses oder Öffentliches; nichts das in unseren Augen aussieht, als ob es die erforderlichen Wunder erzeugt, um unsere Welt zu retten. Aber unsere Augen täuschen uns. Diese Menschen halten das Gefüge der Welt zusammen. Sie halten den Raum für den Rest von uns, um einen Schritt zu machen. Öffentliche Dinge sind wichtig, um den grossen Schritt zu machen; es erfordert all unsere Fähigkeiten an Mut und Genialität, aber es bedarf nicht annähernd des Vertrauens und der Stabilität als Grundlage des Miteinanders wie die unsichtbaren, bescheidenen Taten von Menschen, wie die der Kindergärtner.
Die Revolution dessen, wie wir unsere Entscheidungen treffen

Was auch immer eure Gründe sind, grosse oder kleine Dinge zu tun, lasst sie nicht zu dem vordringlichen, ängstlichen Glauben werden, dass nur grosse, öffentliche Taten irgendeine Chance haben, die Massen zu beeinflussen und die Welt zu retten. Teil der Revolution, an der wir teilnehmen, ist eine Umwälzung, wie wir unsere Entscheidungen treffen. Um das uns Mögliche zu tun, funktioniert der alte Weg gut. Wenn wir eine Karte von A nach B haben, können wir einfach der Richtung folgen. Jetzt aber ist nicht diese Zeit.

Die kalkulierbaren Ergebnisse sind nicht genug. Wir brauchen Wunder. Wir haben einen flüchtigen Blick von unserem Bestimmungsort erhascht; von dem Zielort, welcher Hoffnung voraussagt, aber wir haben keine Ahnung, wie wir dorthin gelangen. Wir wandern auf einem unsichtbaren Weg ohne Landkarte und können nicht erkennen, wohin irgendeine Abzweigung führen wird.

Sogar wenn ihr akzeptiert, dass ‚ihr und die Welt eins seid‘, werdet ihr nicht in der Lage sein zu unterscheiden, ob es allen fühlenden Wesen eher nützen wird, zuhause zu bleiben und ihren Kohlendioxid-Ausstoss zu reduzieren, oder die Massenkundgebung gegen Fracking zu führen. So eine Berechnung in Angriff zu nehmen, schöpft aus der alten Geschichte, die danach strebt, alles zu messen, die Auswirkungen jeder Handlung aufzusummieren und dementsprechend Entscheidungen zu treffen. Die neue Geschichte ist eine viel grössere Chance, als die Risiken erneut zu bewerten und nach neuen Tilgungen zu suchen. Es wird nicht hilfreich sein, Entscheidungen aus dem kalkulierenden Verstand heraus zu treffen. Die neue Begebenheit wird aber schlüssige Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen, in denen unsere herz-basierten Entscheidungen viel mehr Sinn ergeben.

Quelle:  http://transinformation.net/

1 Kommentar:

Maschy hat gesagt…


Dieses "Morphische Gesetz" des Rupert Sheldrake ist schon UR-alt und Er hat diesen nur einen anderen -"Moderneren Namen" gegeben.
Es ist das Gesetz der Resonanz !
Das Gesetz von UR-Sache und Wirkung!
Dieses ist im Richtigen Evangelium - dem sogenannten "Wassermann Evangelium" die Botschaft von Jesus Christus -ER hat UNS die Gesetze
von URSACHE und WIRKUNG im TÄGLICHEN LEBEN genauestens ERKLÄRT !!!
"Liebet Eure Feinde" ist diesbezüglich die TOPaussage !
Jeder Gedanke welchen wir fassen und herausschwingen kehrt "Beladen" zu uns zurück - genau in der Art von Quanten welche wir hinausgeschwungen haben. Gute Gedanken = Gute (Heilende)Resonanz - und dasselbe ebenso im Negativen !