Erkennen • Erwachen • Verändern

Erkennen • Erwachen • Verändern

Montag, 19. Februar 2018

Codex Alimentarius: Die unheimliche Macht einer sogenannten Verbraucherschutzorganisation

Offiziell ist der Codex Alimentarius (lat. für Lebensmittelkodex) eine Sammlung von Normen für die Lebensmittelsicherheit und -produktqualität, die von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Vereinten Nationen erstmals 1963 herausgegeben wurde. Die Codex Alimentarius Kommission koordiniert den Nahrungsmittelhandel auf internationaler Ebene und gibt an den Schutz der Gesundheit von Menschen mithilfe von einheitlichen Normen sicherstellen zu wollen.



Die Codex Alimentarius Kommission ist nur bedingt, was sie zu sein vorgibt: Die Kommission vereinfacht mit ihrem einheitlichen Regelwerk zwar den internationalen Handel, die Menschen vermag sie aber definitiv nicht vor schädlichen Lebensmitteln zu schützen. Ganz im Gegenteil - der Codex Alimentarius schützt die Interessen der Nahrungsmittelkonzerne, der Agrochemie und der pharmazeutischen Industrie; dies leider auf Kosten der Gesundheit der Menschen. Das Regelwerk fördert nämlich die Verwendung von toxischen Substanzen und verhindert eine angemessene Versorgung der Menschen mit Vitaminen und anderen Mikronährstoffen. (Als Beispiel: Beim Vitamin C liegt die zugelassene Höchstmenge in der Schweiz bei unverständlichen 300 mg pro Tag und das obwohl keine toxische Obergrenze bekannt ist. Dass Vitamin C eigentlich gesund wäre, muss hier wohl nicht erklärt werden.)

Obwohl sich die zweifelhafte Codex Alimentarius Kommission als unabhängig und ethisch gibt, entblössen sich bereits nach kurzem Recherchieren viele Schandflecken: Besonders problematisch ist die enge Zusammenarbeit mit sogenannten Non-Profit-Organisationen wie dem ILSI. Das International Life Sciences Institute (ILSI) ist eine einflussreiche Lobbyorganisation der Lebensmittelbranche, die von elitären Konzernen der Lebensmittel-, Chemie- und Gentechnikindustrie gegründet worden ist.



Die Mitgliedsunternehmen treffen die Grundsatzentscheidungen, wählen den Vorstand und finanzieren das Institut zum ganz überwiegenden Teil. (Mitgliederliste ILSI-Europe: BASF, Danone, Dow Europe, DSM, Merck, Monsanto Europe, Nestlé, Pfizer Consumer Healthcare, Südzucker, Unilever) Das Institut versorgt die WHO bzw. den Codex Alimentarius mit angeblich unabhängigen Studien um den Lebensmittelmarkt zu lenken.



Dass sich diese zweifelhafte Organisation auf eine Zusammenarbeit mit Monsanto und Tabakkonzernen einlässt, die nachweislich Zigaretten mit bis zu 250 verschiedenen Giftstoffen panschen um mehr Geld zu verdienen, spricht Bände. Aus dem Guardian erfahren wir auch, dass das ILSI im Jahr 2012 eine Spende über 500.000 US-Dollar von Monsanto und gleich noch eine weitere Zuwendung über 528.500 US-Dollar von der Branchengruppe Croplife International, die Monsanto, Dow, Syngenta und ähnliche Konzerne vertritt, erhielt.



Wer diese Zusammenhänge erkennt, müsste auch verstehen warum beispielsweise Glyphosat 2016 von der WHO als unbedenklich eingestuft wurde.

Schade, dass es dem Schweizer Bundesrat warum auch immer nicht gelingt eins und eins zusammenzuzählen!



(Wenn Legitim.ch von Zwangsgebühren finanziert wäre und entsprechend eine ähnliche Reichweite wie das Schweizer Fernsehen hätte, müssten sich die Hampelmännlein warm anziehen. Das kann ich euch versprechen! Wem ist das UFO über dem Bundeshaus aufgefallen?)

Was ist da so schwierig zu verstehen? Konzerne wie Coca Cola und Monsanto (Bayer) gründen, finanzieren und kontrollieren "gemeinnützige" Organisationen wie das International Life Sciences Institute (ILSI), welche der WHO und der FAO ihre Studien stellen um den Codex Alimentarius zu definieren. So einfach bestimmt eine Handvoll Konzerne, was die Menschen weltweit essen dürfen.

Wie meistens verschafft auch hier ein kurzer Blick in die Geschichte die nötige Klarheit: Die Geschichte von Monsanto, das zu den Gründern des ILSI gehört und inzwischen massgeblich den Codex Alimentarius definiert, ist erschütternd. Monsantos erstes Produkt war der bis heute umstrittene Süssstoff Saccharin (E 954). Durch den Verkauf an Coca Cola wurde die synthetische Substanz flächendeckend verbreitet. Bereits 1920 erhob die US-Regierung Klage gegen Monsanto. Monsanto habe umfangreich Saccharin in den Handel gebracht und damit gegen den Pure Food Act verstossen; Saccharin habe eine gesundheitsschädliche Wirkung. Da die Regierung ihr Vorbringen nicht ausreichend beweisen konnte, einigte sich die Jury nicht auf ein Urteil. Auch 1924 scheiterte eine weitere Klage der Regierung an einer zerstrittenen Jury. Die Klagen wurden 1925 endgültig abgewiesen.
Nur wenige Jahre später begann Monsanto mit der Produktion von PCB (Polychlorierte Biphenyle), die warum auch immer erst kürzlich abgeschafft wurden. Sie zählen inzwischen zu den zwölf als dreckiges Dutzend bekannten organischen Giftstoffen, welche durch das Stockholmer Übereinkommen vom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden. PCB haben sich überall auf der Erde ausgebreitet, sie sind in der Atmosphäre, den Gewässern und im Boden allgegenwärtig nachweisbar.

Des Guten nicht genug, dachte sich der Vorstand wohl, als er sich in den 40er Jahren im Rahmen des Dayton Projects an der Entwicklung von Atombomben beteiligte.



Keiner konnte ja ahnen, dass die Dinger ein paar Jahre später tatsächlich über Japan abgeworfen werden.



Nur zwei Jahrzehnte später produzierte Monsanto gemeinsam mit Dow den berüchtigten Agent Orange für den Vietnamkrieg.



(Roland Hausin, der diskrete Ehemann der Bundesrätin Doris Leuthard, ist übrigens ein hochrangiger Mitarbeiter von Dow und ausgerechnet sie will uns mit einer 3600-fachen Grenzwerterhöhung für Glyphosat vergiften.)



TCDD ist der giftigste Vertreter der Dioxine. Es wirkt unter anderem fetotoxisch (teratogen), schädigt also das ungeborene Kind im Mutterleib und ist sehr persistent, das heisst, es verbleibt lange Zeit in der Umwelt. Die andauernde Belastung der vietnamesischen Bevölkerung mit Dioxin wird in Zusammenhang mit dem – bis in die Gegenwart – drastisch erhöhten Auftreten schwerer Fehlbildungen bei Kindern, Krebserkrankungen, Immunschwächen und einer grösseren Zahl weiterer Erkrankungen gebracht. 2002 litten nach Schätzungen des Roten Kreuzes etwa eine Million Vietnamesen an gesundheitlichen Schäden durch Spätfolgen von Agent Orange, darunter sind etwa 100.000 Kinder mit angeborenen Fehlbildungen.



Leider gönnt sich Monsanto bis heute keine Ruhe. Ganz egal ob Aspartam, Wachstumshormone für Milchkühe, Glyphosat oder Dioxin, das Motto ist nach wie vor dasselbe.

Fazit: Unsere Nahrungsmittelvorschriften werden von Konzernen gestellt, die das Profitstreben nachweislich über die Gesundheit der Menschen stellen und der Hampelmann-Verein im Bundeshaus setzt die Richtlinien blind um. Während auf der einen Seite die Grenzwerte für Giftstoffe angehoben werden, wird auf der anderen Seite bei Vitaminen und anderen Mikronährstoffen genau das Gegenteil gemacht. Wenn das nicht eine verkehrte Welt ist.

"Das Geheimnis der Veränderung ist, dass man sich mit all seiner Energie nicht darauf konzentriert, das Alte zu bekämpfen, sondern darauf, das Neue zu erbauen."


Im Bereich der Gesundheit erachte ich die extrem positive Resonanz, die Robert Franz zurzeit erlebt, als einen besonders hellen Lichtblick. Er ist selbstverständlich nicht der einzige, der für Aufwind sorgt. Nebst ihm leisten auch andere Mediziner wie beispielsweise Dr. Matthias Rath oder Dr. Rüdiger Dahlke eine bemerkenswerte Aufklärungsarbeit.




Ein weiterer Lichtblick ist auch das wachsende Angebot an guten Nahrungsergänzungsmitteln, die einen wertvollen Ausgleich zu den nährstoffarmen Füllstoffen der Nahrungsmittelindustrie bieten. Amy und David Sandoval durchschauten den unlauteren Codex Alimentarius bereits vor 20 Jahren und gehören definitiv zu den Superfood-Pionieren. Sie spezialisierten sich auf die Nährstoffdichte der Lebensmittel und setzen damit neue Massstäbe.

Quelle:  https://www.legitim.ch/

1 Kommentar:

-A. hat gesagt…

Hallo Leute, vielleicht kann ich hier über etwas was aufklären, dass sonst möglicherweise vielen im Alltag gar nicht auffallen würde:

In Deutschland regelt die sog. "DGE" ("Deutsche Gesellschaft für Ernährung") die Richtwerte für die empfohlene tägliche Zufuhr an Vitaminen.
Auch die Werte für die empfohlene tägliche Kalorien menge und die Dosis an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen, wobei letztere bewiesenermaßen lächerlich niedrig angegeben sind.

Hier möchte ich aber nur auf die täglich empfohlenen Vitamin und Mineralstoff Dosierungen eingehen. Wie schon gesagt kümmert sich in Deutschland die DGE darum, die eigene Werte herausgibt, in vielen teilen Europas hält man sich an die "RDA" ("Recommended Daily Allowance") die dann oft auch einheitlich sind. In den USA werden die RDA Werte von der "FDA" ("Food and Drug Administration") herausgegeben.

Die meisten kennen die weit verbreitete Nährwerttabelle auf der Rückseite eines Produkts auf der z.B angegeben ist: "50% RDA Magnesium". Dazu groß aufgedruckt: "Deckt bereits die Hälfte ihres Tagesbedarfes an Magnesium".

Leider muss man hier sagen, dass solche Werte eigentlich absolut unzuverlässig sind und genau genommen nicht einmal als ansatzweise Orientierung herangezogen werden sollten: Allein die Größe, dass Gewicht und dass Geschlecht eines Menschen beeinflussen die tägliche benötigte Menge an essentiellen Mikronährstoffen. Ganz zu schweigen von zusätzlicher körperlicher Betätigung.

Das Problem hierbei liegt aber auch in der Biologischen Verfügbarkeit der vorliegenden chemischen Formen. Wie z.B Magnesium. Verbreitete Handelsformen hiervon sind z.B.: Magnesium Oxid, Magnesium Citrat oder Magnesium Chelat, dass aber hauptsächlich auf dem US-Markt verfügbar ist.
Der Körper kann die zugeführte Menge des Oxids (anorganisch) schlechter aufnehmen als z.B. die organische Form Magnesium Citrat. Dass bedeutet dass sich die RDA werte der DGE auf eine Form des Magnesiums im mg bereich beziehen, und der Anteil des im Produkt enthaltenen Magnesiums in mg auf dem Produkt abgedruckt wird, ohne die bioverfügbarkeit der einzelnen Stoffe zu differenzieren.

So wird einfach eine Menge angegeben die suggeriert, dass man seinen Tagesbedarf an Vitamin oder Mineral XY ganz einfach mit einer einzigen Packung am Tag von irgendetwas decken könnte.
Der Verbraucher wird hier in die Irre geführt, da er sich nicht darauf verlassen kann, dass diese Dosierungen A: Auf Ihn zutreffen, B: Unter Berücksichtigung der Bioverfügbarkeit hochgerechnet wurden und C: diese Nährstoffe überhaupt aufgenommen werden können, da bestimmte Vitamine oder Mineralien sich gegenseitig in der aufnahme behindern oder eine Transportmatrix benötigen um überhaupt verwertet werden zu können. (Bsp.: Vitamin D3, dessen tägliche empfohlene Dosis unglaublich niedrig von der DGE angegeben wird, ist ein fettlösliches Vitamin)

Warum die DGE für die meisten Stoffe eigene Richtwerte definiert bleibt ein Rätsel, viele Leute die sich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt haben empfehlen aber eher, sich allerhöchstens an den Richtwerten der amerikanischen FDA zu orientieren.
Die FDA scheint der deutschen DGE mit manchen Forschungen ein paar Jahre voraus zu sein, und hat mittlerweile einzelne Werte schon angepasst.

Eine Hypervitaminose ist für den normalen Verbraucher nur schwer zu erreichen, falls keine hohen Dosen an fettlöslichen Vitaminen exzessiv von außen zugeführt werden. Bei z.B. Vitamin D3 kann über mehrere Monate weit mehr als die doppelte menge des RDA wertes extern zugeführt werden, ohne mit negativen Auswirkungen zu rechen. Manche Menschen testen sogar utopisch hohe Dosen des "Sonnenvitamins" bewusst und experimentieren, wie der Körper darauf reagiert.

Schade, dass auch hier wieder so wenig Aufklärung seitens der DGE oder dem sog. "Bundesministerium für Gesundheit" betrieben wird.
Es bleibt einem nur, sich selbst aus unabhängigen Quellen zu informieren.

Bleibt gesund
Gruß

-A.