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Montag, 29. Januar 2018

Botschaften in Trickfilmen: Der Letzte räumt die Erde auf

Wer regelmäßig seinen Aluhut aufsetzt und sich mit außergewöhnlichen Denkmustern auseinandersetzt, der ist gewiss schon öfters über in Kindertrickfilmen enthaltenen Botschaften gestolpert. Und in der Tat lassen sich viele Hinweise in Kinofilmen und auch in Fernsehserien finden, welche auf ein recht umfangreiches Hintergrundwissen der jeweiligen Macher schließen lassen.



Wenige machen sich jedoch wirklich umfassende Gedanken um die in solchen Filmen mitgelieferten Botschaften, welche in der Regel ohne Umweg auf das Unterbewusstsein zielen und somit eine Programmierung darstellen und dies bereits bei unseren Kindern. Im Folgenden daher eine ausgezeichnete Analyse des Kinder-Trickfilms “Wall-E, der Letzte räumt die Erde auf“, verbunden mit dem aufrichtigen Dank an “M“:

Von “M“

Steven Spielberg sagte einmal sinngemäß:„Wir sagen es Euch allen durch unsere Filme.Ihr müsst nur hinschauen, um zu verstehen.“

Das mache ich, dabei schaue ich mir auch (Kinder-)trickfilme ganz genau an und finde darin einige Dinge, die man als Hinweise betrachten könnte.

Wall-E, der Letzte räumt die Erde auf

Der letzte „Erdbewohner“ ist damit beschäftigt, den hinterlassenen Müll auf der Erde einzusammeln. Diese ist unbewohnt, die Menschen haben sich „ins All“ geflüchtet. „Spione“ werden ab und an zur Erde gesandt, um Rückschlüsse auf eine mögliche „Neubesiedlung“ zu erhalten.

Da Wall-E sich in diesen „Spion“ verliebt, gelangt er mit ihr zur Raumstation, wo ein Kommandant über die restlichen Erdlinge wacht. Ein „System“ gibt diesen den Tages-/Lebensablauf vor. Es wird entschieden, was „Mode“ ist, was gegessen wird, … Ein freies Denken ist nicht erwünscht.

Das kommt auch gut darin zum Ausdruck (Vergleiche zu unserer heutigen Handy-Menschheit ist sicher gewollt), dass die Menschen sich ausschließlich über „einen Bildschirm“ miteinander unterhalten und durch diesen auch alle Informationen erhalten. Was sich in direkter Umgebung befindet, ist diesen Menschen somit nicht mehr sichtbar.

Bezeichnend ist die Tatsache, dass alle Menschen durch den Bildschirm von ihrer eigentlichen Umgebung „abgeschnitten“ sind. Sie bekommen nur das mit, was über den Bildschirm läuft. Der „männliche Darsteller“ bekommt nicht mal mit, dass er sich bei der Verabredung mit seinem Freund zu einem Tennisspiel (virtuell natürlich), genau neben ihm befindet.

Für die Erwachten ist die Szene von Bedeutung, als Wall-E diesen Mann unfreiwillig im „Verkehrschaos“ von seinem fahrbaren Sitz wirft und er „in der Wirklichkeit“ ankommt. Als dieser Mensch nicht mehr auf den Schirm schaut, sondern das wahre Leben sieht (nun es ist eher die Verfolgungsjagd auf Wall-E), sichert „das System“ die Unfallstelle ab und leitet alle „Systemlinge“ an diesem Unfall vorbei, damit sie nichts von diesem Erwachten mitbekommen.

Kann man auch so deuten, dass die Erwachten nicht mehr vom System beschützt werden, selbst und allein auskommen müssen und aus den Reihen ausgeschlossen wurden. Auch hilft das System dem Mann nicht mehr auf, sondern Wall-E hilft ihm, wieder auf seinem Gefährt Platz zu nehmen. Er ist sozusagen „raus aus dem System“.

Auch die Begegnung mit der „weiblichen Darstellerin“ ist bezeichnend:

Hier kommt es auch durch eine Situation mit Wall-E dazu, dass sie ihren Platz mit Bildschirm kurz verlassen muss und auch „erkennt“, wie das wahre Leben ist:

„Wir haben einen Pool?“

Die Szene, als Wall-E mit seiner „Geliebten“ durch das All fliegt, wird dann nur von diesen beiden durch ein Fenster beobachtet und auch diese kommen sich näher (menschliche Berührung/Gefühle). Alle anderen sind weiter in der Informations-Blase gefangen.

Letztlich sieht man die beiden am Pool sich als Einzige vergnügen, während die anderen weiter blind auf ihren Schirm schauen und sich dem Tagesablauf unterwerfen: Es wird die „Nachtzeit“ verkündet, alle fliegen davon, nur die beiden Erwachten verbleiben am Pool und „machen, was sie wollen“, hören nicht mehr auf das System.

Den eingeschleppten Schmutz von Wall-E lässt der Kommandant analysieren und lernt zum ersten Mal das „wahre Leben kennen“ bzw. die Historie der Erde. Da es einen Beweis gibt, das wieder Leben auf der Erde möglich ist (es wurde eine Pflanze gefunden), könnte man also mit der Neubesiedlung beginnen.

Hier wird dann sichtbar, wer der eigentliche Befehlshaber auf dem Schiff ist, denn „das System“ versucht, den Beweis zu vernichten. Da dieses missglückt, geht das „System“ dann schließlich gegen den Kommandanten vor. Im Film ist das das Steuerrad, was das Schiff lenkt. Was sonst.

Nicht der Kommandant steuert das Schiff, sondern das Steuerrad selbst (was auf Automatik eingestellt wurde) steuert das Schiff. Eine Stelle im Film hat sich sehr stark in mein Gedächtnis eingeprägt:

Als beim Kampf des Kommandanten mit dem Steuerrad die aufgehängten Bilder aller bisherigen Kommandanten gezeigt werden. Eine schöne Reihe von Männern (übrigens sind alle weiß) und immer im Hintergrund „wacht“ das Steuerrad/das rote Auge.

Jedes Kind begreift diesen Hinweis, dass nicht die politischen Vertreter des Volkes das Steuer in der Hand haben, sondern sich im Hintergrund die immer gleichen Mächte „verstecken“ und „lenken“.

Erst, als im Kampf des Kommandanten mit dem Steuerrad das Schiff „aus dem Ruder läuft“, erwachen die Anderen (sie fallen aus ihren Sitzen incl. Bildschirm raus) und erkennen, dass sie nur in einem Traum waren. Hilfe kommt von denen zwar relativ wenig, sie werden mehr oder weniger durch die Situation als hilflose Masse gezeigt, finden den Ausgang des Kampfes (NWO) dann aber doch gut und folgen dem Kommandanten zur Erde.

Ab jetzt übernehmen also die Menschen wieder das Ruder, die anderen Mächte sind kaltgestellt.

Da wir alles über Filme erzählt bekommen sollen, bleibt nun die Frage:Wer wird der Kommandant sein, der die Hintergrundmächte ausschalten wird?

Letztlich scheint es aber ein Mann zu sein, der uns gegenüber als „Machthaber“ vorerst vorgesetzt wird, der sich durch „äußere Einflüsse“ bekehren lässt und das Steuer über uns übernimmt und letztlich „die Neubesiedlung der Erde“ einläutet.

Ähnlichkeiten zu den Abläufen auf der Bühne des Illusionstheaters darf Absicht unterstellt werden.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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