Erkennen • Erwachen • Verändern

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Samstag, 21. Oktober 2017

Ex-Pharma-Mitarbeiterin: „Wir sind zur Falschinformation verpflichtet“

Dies sind Gwens Worte heute. Eine erstaunliche Wandlung, nachdem Sie 15 Jahre lang als Pharmareferentin für einige der größten Firmen wie Bristol-Myers Squibb, Johnson & Johnson und Abbott Laboratories gearbeitet hatte. „Wir werden dazu trainiert, um Dinge falsch zu formulieren“.


Außerdem fügte Sie hinzu: “ Wir wurden ermutigt, Nebenwirkungen zu minimieren, wenn wir mit Ärzten sprachen. Ich begann zu erkennen, dass diese Patienten buchstäblich von den vielen Medikamenten gefoltert wurden.“
Falsche Informationen und Irreführung der Pharma-Lobby

„Es war ein Prozess des Erwachens, ein Geistes- und Bewusstseinsprozess, bei dem ich anfing zu beobachten was wirklich vorging, was die Medikamente anrichteten, die ganzen Fehl- und Desinformation.“ Der Schaden, den man im Namen der „Medizin“ anrichtete, war schlimm genug. Es war jedoch ein sehr persönlicher Vorfall, der Gwen half, die Wahrheit zur erkennen. „Meine Nichte war 20 Jahre alt, sie besuchte die Indiana Universität und Sie war eine Medizinstudentin.

Weiterhin war Sie eine äußerst intelligente, schöne und aufgeweckte Frau. Sie hatte einen Autounfall und ihr wurde wegen der Verletzungen und der Schmerzen Vicodin Hydrocodon verschrieben. Nachdem Sie dieses Medikament über einen gewissen Zeitraum eingenommen hatte, wurde Sie süchtig.


Die sedativ wirkenden Elementen des Medikamentes, hemmten die Fähigkeit ihrer Nichte, sich auf das Studium zu konzentrieren. Nachdem Sie verzweifelte, fügte sie schließlich das Stimulans Ephedrin zu ihrer Medikation hinzu: „Durch die Mischung der Medikamente entstand eine Wechselwirkung, wodurch Sie im Krankenhaus landete. Die Ärzte diagnostizierten eine bipolare Störung und keine Medikamententoxizität oder Wechselwirkung. Sie fingen an ihr mehr Psychopharmaka und Stimmungsstabilisatoren zu geben. Das Ergebnis: Sie wurde Geisteskrank! “ Der beunruhigende Kreislauf brachte sie schließlich dazu die Universität zu verlassen, um genügend Zeit zur Absetzung der heftigen Medikamente zu haben.
Aber was folgte, war ein Stadium der schweren Depression

Gwen erzählt weiter: „Ihre Mutter war auf dem Weg nach Hause, um sie zum Psychiater zurückzubringen. Dieser sollte Sie wieder auf Drogen zurückzuführen. Als meine Nichte davon Wind bekam, ging Sie in das Zimmer ihrer jüngeren Schwester, nahm eine Öllampe, und goss sich den kompletten Inhalt über Ihren Körper. Sie zündete den Inhalt an und verbrannte bei lebendigen Leib.“ Der letzte Ausweg den Sie sah. Sie war am Ende. Der Selbstmord wurde zu einem Katalysator für Gwen. Sie erkannte, dass die pharmazeutische Industrie mit den Psychiatern verbunden war, welche Ihrer Nichte die Pillen verschrieben hatten. Sie erkannte, dass die Verkaufsrepräsentanten (wie auch Gwen), die die Medikamente verkauften, sich mehr um die eigenen Profite kümmerten, als um die Patienten.

Gwen gab Ihrer toten Nichte ein Versprechen: „Es war ein Versprechen an sie, dass ich ihre Erinnerung nicht verschmutzen ließ und den Leuten erzählte, was mit ihr geschehen war. Sie sollte nicht als geistig oder genetisch gestörte Person in Erinnerung bleiben, das würde ich nicht zulassen. Mir ist klar, dass es Millionen von Menschen gibt, die eine Stimme brauchen, und ich bin diese Stimme.“ In Gwens Buch „Confessions of a Rx Drug Pusher„, erzählt Sie über die vielen betrügerischen Praktiken, die von der Pharmaindustrie eingesetzt werden.
Viele Psychiater und Ärzte sind unehrlich

„Eine große Anzahl von Psychiatern ist unehrlich, da Sie von der Pharma-Lobby unterstützt wird. Ich habe gesehen, wie diese Psychiater diverse Medikamente verschrieben, von denen sie wissen, dass sie hirnschädigend sind und auf lange Sicht keine positiven Auswirkungen haben.“ Sie fügte hinzu: “ Die Psychiater und Ärzte wissen, dass viele Medikamente eher schaden als helfen. Sie machen sich nur eine Liste der Symptome und nennen es eine psychische Erkrankung oder Störung. “ Obwohl Sie sich in der Big-Pharma-Maschine teilweise mitschuldig fühlt, verpflichtet sich Gwen nun, die Lügen und Schäden aufzudecken: „Ich war sowohl desillusioniert als auch wütend, als ich herausfand, wie viel Täuschung, wie viel Fehlinformation stattfand und wie ich in diesem Spiel benutzt worden war. Ich war buchstäblich die Erste an der Front, ich habe Menschen unabsichtlich verletzt und wer weiß wie viel Schaden ich noch angerichtet haben. Ich war dafür verantwortlich und trage jetzt eine große Last.

Quelle:  http://www.die-gesunde-wahrheit.de/

Hier gibt es das Interview mit Gwen Olson (Englisch)

Kommentare:

Ernstjoachim Müller hat gesagt…

Ehrliche und mutige Worte eines Menschen der bisher geholfen hat dabei Medikamente gut zu heissen sowie mit in den Umlauf zu bringen die in Wahrheit krank machen
Tödlich krank...
Auch wird sie mit der Mitschuld am Tod ihrer Nichte leben müssen
Einsicht geschieht immer dann wenn man selbst betroffen ist wie hier gut zu erkennen
Einen Menschen zu verlieren aufgrund von falscher Medikation durch Ärzte also studierter Menschen zeigt weiterhin auf das Arzt nicht gleich Arzt ist
Auch heute noch wird von vielen Patienten der/ein Arzt als Vertrauensperson angesehen
Das ist heutzutage nicht mehr nicht mehr angebracht da immer wieder Fälle bekannt werden wo ein Arzt wo Ärzte den Patienten nur als Rezeptverschreibungsmittel sehen
Dann heisst es:
"Der nächste bitte"
Einen Arzt einen guten Arzt zu finden ist heute schwer geworden
Worum? Weshalb?
Weil ein Patient nichts weiter als eine Einnahmequelle bedeutet je mehr verschrieben wird desto besser klingelt das Geld in der Kasse
Die Ärzte die heute noch Zeit aufwenden um Gespräche zu führen sind selten geworden sie sterben aus
Man darf und muss heute dankbar sein einen Arzt einen Hausarzt zu haben dem man vertrauen schenken kann
Jede Krankheit ist heutzutage heilbar die Möglichkeiten existieren werden aber unterdrückt denn der Euro der Dollar muss rollen für die Pharmaindustrie und ihrem Vorstand
Der Mensch ist ein äusserst effektives Versuchskanninchen und genügend vorhanden ausserdem
In naher Zukunft wird sich dieses ändern
Und die Zeit läuft


ananda96 hat gesagt…

Meine Ex Lebensgefährtin † war Anfang der 90er verzweifelt auf der Suche nach einem Job und bewarb sich bei Glaxo bzw. Glaxo-Kline in FFM/Umgebung.
Kurze 3monatige Schulung und Einarbeitung. Ein neuer Opel Astra ztur freien Verfügung, hohes Grund- zzg. Erfolgsorientierte Prämien/Sonderzahlungen lassen einer arbeitslosen Bankkauffrau das Wasser im Mund zusammenlaufen und komprimieren das kritische Denkvermögen.
Die "Schulung" war nichts anderes als das Training auf 3 Produkte, bei ihr waren es Antiasthamatika und Magenpräparate, Herabsetzung der Nebeneffekte und positive Herausstellung der teils exorbitanten Preise und das Schlechtmachen von Generika.
Pharmazeutisches Studium wie Pharmakodynamik usw. wird in Wochen- bzw. Wochenendschulungen vermittelt.
12 Ärzte Schnitt am Tag zzg. tägliche Berichtsübertragung via Akustikkoppler/Telefon...na, kennt das noch einer?
waren das MINIMALPENSUM.
Monatlich empfingen wir Gratifikationen - BESTECHUNG für AUSGEWÄHLTE Ärzte - durch Verkaufssatistik! in Form von begleiteten Reisen - mit manchen ging es direkt in de Puff nach HH, andere bekamen eine mittelaltleriches Event geschenkt - Schloss oder Burg nebst Gatten/Gattinnen in Originalkostümen zum Wildschwein schlemmen, Reisen, sowie desöfteren die sehr leckeren Marzipan Torten eines sehr bekannten Lübecker Hauses, nun, die haben wir für uns behalten ab und wann :-)
Also Geschenke aller Art für die Ärzte mit einem Monatsetat von 5000 DM, der später aufgestockt wurde und ausgegeben werden MUSSTE.

Sonderurlaube (Insel vor Schweden mit Partner (Ich)), Wellnesswochende usw.. für die Referenten, viele Extras rundeten den ultrastressigen Job ab.
Da wird aber des Denkens mächtig waren kamen wir sehr schnell hinter die Machenaschaften und Praktiken, soweit man das aus der Wahrnehmung einer Pharmareferentin beurteilen kann und sie beendete den Job aus Ekel, unterlag aber weiterhin einer Firmeninternen Geheimhaltung.
Es geht ausschliesslich um Profit und niemals um den Menschen, auf beiden Seiten der Kette,deshalb kann man nur angewidert aus diesen antimoralischen Praktiken aussteigen.
Gott habe sie † selig.