Freitag, 9. Juni 2017

Blackout – Die Nerven liegen blank

Von Michael Morris | Fiebern Sie schon Ihrem nächsten Urlaubentgegen? Ich hoffe, Sie haben keine Flugreise geplant, denn sonst könnte es Ihnen wie hunderttausenden British-Airways-Kunden am letzten Maiwochenende ergehen. Sie warteten zwei Tage lang vergebens – nicht nur auf ihren Abflug, sondern auch auf klare Ansagen. Doch die kamen nicht, weil die Ursachen des Totalausfalls bei BA lange unklar waren. Der Blackout, der die größte englische Fluglinie eiskalt erwischte, war jedoch nicht auf einen Hackerangriff zurückzuführen, wie so viele andere Ausfälle in letzter Zeit, sondern vermutlich auf die steigende kosmische Strahlung, die sich auf Erden in Form geomagnetischer Stürme entlädt.

Der moderne Mensch braucht für nahezu alles Strom und er ist gewohnt, dass er immer unbegrenzt aus der Steckdose kommt. Doch was, wenn nicht? Als ich im Jahr 2013 über die „Galaktische Superwelle“ berichtete, hielten viele Mitmenschen kosmische Einflüsse auf unseren Planeten noch für esoterischen Hokuspokus, mittlerweile berichten sogar weltweit wichtige Nachrichtenplattformen über die Folgen der Sonnenstürme auf unser aller Leben. Wir haben uns zu fast hundert Prozent von technischen Schnickschnack abhängig gemacht, und das zu einem Zeitpunkt, an dem unser Sonnensystem in einen energetisch hoch aufgeladenen Teil im Universum eingetreten ist. 


Die Folgen sind allerorts zu sehen und zu spüren: in der Politik wie im Straßenverkehr, im gestörten Schlafverhalten der Menschen wie in ihrem wachsenden Aggressionspotential. Die Erde reagiert ebenso auf die Energieattacken aus dem Weltall wie ihre Bewohner.
Der vermutlich kosmisch bedingte Stromausfall bei BA am letzten Maiwochenende war nicht das erste derartige Großereignis. In den letzten Monaten waren Probleme mit der Stromversorgung auch für Ausfälle bei Delta Airlines und anderen Fluggesellschaften verantwortlich. Als der deutsche Innenminister Thomas de Maizière die deutsche Bevölkerung im August 2016 vor der realen Gefahr eines Blackouts warnte und die Bundesbürger aufforderte, sich auf ein solches Szenario vorzubereiten, sprach er vor allem von jener Gefahr, die durch Terroranschläge auf das Stromnetz ausgehen würde. Die ist durchaus real und nicht zu unterschätzen.
Was er nicht sagte war, dass die eigentliche Gefahr darin besteht, dass wir heute alles zunehmend von der Stromversorgung abhängig machen. Im Falle eines flächendeckenden Stromausfalles würde heute kein Telefon mehr funktionieren, keine Tankstelle und kein Supermarkt. Es würde kein Wasser aus dem Hahn kommen, keine Kühlung funktionieren und es gäbe keinen Informationsaustausch mehr. Kritische Einrichtungen haben Notstromeinrichtungen für einige Stunden, nicht jedoch für Tage oder Wochen. Wenn die geplante Abschaffung des Bargeldes zur Gänze umgesetzt wird, dann könnten wir im Falle eines Blackouts noch nicht einmal mehr irgendetwas bezahlen. Die meisten Menschen begreifen nicht, was das bedeutet. Das einzige, was dann noch funktioniert, sind Fäuste und Handfeuerwaffen, denn die kommen ohne Strom aus.
Noch immer schieben zahlreiche Politiker und Wissenschaftler die vermeintliche Schuld für den „Klimawandel“ dem menschlichen CO2-Ausstoß in die Schuhe, was in der bestmöglichen Annahme kompletter Ahnungslosigkeit geschuldet ist. Doch unser Klima wird vorwiegend von der Plattentektonik (Verteilung und Bewegung der Landmassen und der Meere),?von atmosphärischen Bedingungen (Wetter) und von kosmischen Ursachen bestimmt, wobei dem dritten Punkt bislang viel zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Politiker brauchen immer einen Schuldigen, und der Mensch ist da deutlich besser dafür geeignet als die Sonne oder das Universum. Zum Glück für die europäischen Politiker gibt es jetzt Donald Trump, dem kann man alles in die Schuhe schieben, auch den Klimawandel, denn Trump bezweifelt, dass CO2 daran schuld sei – wie die meisten seriösen Wissenschaftler übrigens auch. Doch das wird von jener Presse, die Donald Trump als „Fake News“ bezeichnet, ihrerseits als „Fake News“ abgestempelt. Verwirrend? Vielleicht ist das ja beabsichtigt? George Orwell nannte das „Doppeldenk“.
Die Sonne wirft seit kurzem immer wieder abrupt mit massiven Energien um sich. Optisch werden diese „Sonnenstürme“ oft als Polarlichter (Aurora Borealis) sichtbar, wie etwa in dem Foto aus Nebraska vom 27. Mai 2017. Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese solaren Wutausbrüche weiter zunehmen werden, was im Extremfall zu elektromagnetischen Blitzen führen könnte. Eine solche massive Sonneneruption könnte nicht nur Satelliten lahmlegen, sondern auch unsere Stromversorgung auf Erden zumindest teilweise zerstören, da ein Übermaß an Energie die Transformatoren von Kraftwerken schädigen würde. Das Problem dabei ist, dass man solche Transformatoren nicht einfach reparieren kann und zudem nur einige wenige davon pro Jahr hergestellt werden. Sollte also ein großer Teil des Stromnetzes auf Erden durch einen „koronalen Massenauswurf“ lahmgelegt werden, könnte die Reparatur der Netze Jahre dauern.
Sicher, man kann das alles als „Schwarzmalerei“ abtun – wobei ich mich frage, ob man dieses Wort in Zeiten aggressiver „political correctness“ eigentlich noch verwenden darf? Schwarz oder Weiß darf es nicht mehr geben, wenn dann nur Grau, oder noch besser: bunt. Ja, alles ist „bunt“ – zumindest bis das Licht ausgeht. Egal, ob man das sagen darf oder nicht. Man kann natürlich alle Überlegungen zu einem Blackout, und erst recht zu den kosmischen Ursachen dafür, als „Fake News“ abtun, man kann Trump oder Putin dafür verantwortlich machen, das ändert aber nichts daran, dass sie stattfinden.

Haben Sie das Gefühl, dass alles und alle um Sie herum immer verrückter werden? Willkommen im Club! Wie ihre Bewohner reagiert auch die Erde auf die veränderten Energien in unserem Sonnensystem. Bei zahlreichen Menschen kommt es immer öfter zum „Blackout“, zum Aussetzen des Verstandes, weil ihnen alles Vertraute zu entgleiten scheint und sie sich im Panikmodus befinden. Ich wünsche allen Urlaubern eine hoffentlich störungsfreie Reisezeit und einen guten und reibungslosen Flug. Als Plan B sollten Sie, nur zur Vorsicht, vielleicht die gute alte analoge Spielesammlung bereithalten. Stellen Sie sich vor, all die mit Energydrinks hochgeputschten Kinder und Jugendlichen können nicht mit dem Handy spielen, weil es keinen Saft mehr hat. Um Himmels Willen, die Welt wird immer verrückter! Am Ende müssen sich die Menschen noch miteinander unterhalten! Wo soll das noch hinführen?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich frage mich auch jeden Tag wie überleben so manche Menschen . Total abwesend aggressiv und Doof noch dazu .
Eine S Bahn fährt in den Bshnhof ein was passiert : die aus der S Bahn raus wollen müssen sich den Weg erkämpfen . Alles steht in der Tür . Autofahren ist heute euch sensationell 3 Spuren links alles über 160 Mitte 100 rechts bitte nur LKW . Oder Rettungsgasse bilden oh mein Gott wohin mit dem Auto . Also ich wundere mich über nichts mehr . Es kann immer nur alles besser werden .

Anonym hat gesagt…

Ich habe das Buch Blackout gelesen, ein Chaos vom feinsten würde stattfinden, Bin ich froh, wohne ich auf dem Lande, da kann man eine Grube Freischaufeln um sein Intimes Geschäft zu erledigen, wo machen denn all die Menschen in der Stadt "dann" ihr Geschäft???
Ich hoffe das Universum lässt das geschehen, wenn ich zu Hause bin und nicht bei der Arbeit in der City.
Damit ich noch Zeit finde, die Badewanne zu reinigen, eine Klarsichtfolie unter den Stöpsel und dann mit Wasser füllen.
Stellt euch vor, es gibt kein Icetee, Cola, Fastfood oder anderen Müll mehr zu kaufen, die Menschen drehen am Rad, das gibt Mord und Totschlag, ganz geschweige von den Suchtmitteln wie Tabak, Alkohol und Zucker... also im Detail möchte ich mir das nicht Vorstellen.
Also liebes Universum, Quelle allen seins, bitte, bitte erst dann wenn ich auf dem Weg oder schon zu Hause bin. Danke, Danke, Danke...