Mittwoch, 8. März 2017

EU zwingt Griechenland, sein Wasser zu privatisieren

EU zwingt Griechenland, sein Wasser zu privatisieren


Die EU zwingt Griechenland, seine Wasser-Versorgung zu privatisieren. Den Einwohnern blühen bis zu +400% höhere Wasserpreise. Teile der griechischen Bevölkerung drohen den Zugang zu Wasser ganz zu verlieren. In Portugal mussten Einwohner nach der Privatisierung fast 20% ihres Einkommens für Wasser ausgeben.



Inhalte:
  • Geheimoperation Wasser
  • Die Wasserpreis-Barone
  • EU-Wasserprivatisierung
    • Die EU hat ein System
    • Friss-oder-Stirb!
    • Widerstand + Petition


    • Geheimoperationen und Erpressungen

      Auf Druck der EU-Troika überführt das griechische Parlament die zwei grössten Wasserwerke des Landes in den von Gläubigern kontrollierten Superfond zur Privatisierung. Die EU drohte, sollte Griechenland der Wasserprivatisierung nicht zustimmen, werden die nächsten Kredite einfach nicht ausgezahlt. Das würde Griechenland definitiv das Genick brechen.
      GEHEIMOPERATION WASSER
      Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will [VIDEO]:




    Kampf-Runde 2 ist gestartet:


    Die EU macht mit allen Mitteln Druck. Dieses Mal soll es endlich klappen. Denn es ist der bereits zweite Anlauf zur feindlichen Übernahme von Griechenlands Wasserversorgung. Das erste EU-Privatisierungsvorhaben war 2014 noch grandios am Widerstand der Bevölkerung gescheitert.
    Referendum: 213'508 Menschen in Thessaloniki unterzeichneten damals ein Referendum gegen die Übernahme der Wasserwerke. → Das sind 98,04%(!) aller abgegebenen Stimmen.
    Privatisierung ist illegal: Es wirkte trotzdem nicht. Denn erst das griechische Oberste Gericht erklärte die Wasserprivatisierung für illegal - nach einer Klage. Das Urteil: Die Verfassung Griechenlands besage ausdrücklich, dass die Fürsorge des Staates den Gesundheitsschutz der Bürger bei einem so lebenswichtigen Gut wie Wasser garantiert.

    Interessiert die EU aber nicht: Denn nun startet die EU-Troika den nächsten Angriff. Und erpresst sich den Weg zur Privatisierung auf gewohnte, bewährte Weise frei. Mit schwerwiegenden Folgen für die Bevölkerung.

    Die Wasserpreis-Barone:

    Das Vorgehen hat System. Auf diese Weise werden staatliche Grundversorgungen von privaten Käufern systematisch zu einem lächerlichen Spottpreis für kommerzielle Interessen unter den Nagel gerissen.
    GEHEIM
    TiSA-Abkommen Schweiz, EU, USA
    Von den geheimen TiSA-Verhandlungen erfuhr die Öffentlichkeit erst durch eine Wikileaks-Enthüllung.

    Rekordpreise bis +400%:

    Die Wasserpreise dürften bald um ein Vielfaches in die Höhe schiessen. Dies offenbaren Wasserprivatisierungen in anderen Regionen der Welt. Auch hier in Europa.
    In Städten Portugals und Spaniens sind die Wasserpreise nach der Privatisierung durch die EU-Institutionen teils um bis zu +400 Prozent gestiegen.

    Jeden Monat 20% des Einkommens für Wasser ausgeben. Stellen Sie sich das mal ganz bewusst in der Schweiz vor, beim nächsten Wasserhahn laufen lassen.

    Wasserprivatisierung gestartet!
    Coca Cola, Nestle & Co. machen
    Schweizer Wasser zu Gold!

    Miserable Versorgung:

    Die Beispiele in den europäischen Städten zeigen, dass bei Privatisierung nicht nur die Preise für den Endverbraucher massiv ansteigen, sondern leider auch die Wasserversorgung schlechter wird. Das sind reale Folgen von Wasserprivatisierungen wie z.B. in Frankreich, Portugal und Spanien.

    Kein Zugang zu Wasser:

    In Griechenland drohen durch die Privatisierung jedoch besonders prekäre Umstände. Steigende Preise bedeuten hier nämlich nichts anderes, als dass grosse Teile der Bevölkerung nur noch ungenügenden oder keinen Zugang zu Wasser haben werden. Und das nicht etwa weit weg im tiefsten Afrika. Nein. Hier. Mitten im ach so "fortschrittlichen" Europa.

    Kriegsflüchtlinge JA?
    Aber nicht 85% Wirtschaftsflüchtlinge?

    So viele "Scheinflüchtlinge“ hat die Schweiz

    Zitrone auspressen:

    Wegen unvorstellbaren Einschnitten in die unmittelbare Existenzgewährleistung der griechischen Bürgerinnen und Bürger, herrscht zur Zeit zumindest noch eine soziale Preisstaffelung der Wasserpreise, welche die wirtschaftliche Lebenssituation der Einwohner ein klein wenig mit berücksichtigt. Doch auch diese droht nun endgültig zu kippen. Laut Campact haben sich die grossen Konzerne wie Suez und Veolia bereits darüber beklagt, dass der Wasserpreis zu niedrig sei - und üben entsprechenden Druck aus. Zugang zu Wasser soll kein Grundrecht mehr sein.
    Folgen: Wer die Wasserpreise nicht zahlen kann, dem soll das Wasser abgestellt werden.
    "Guerra del Agua" [video]
    ALS DER REGEN PRIVATISIERT WURDE:




Die EU-Wasserprivatisierung in Griechenland


Von der EU-Übernahme betroffen sind die beiden grossen griechischen Wasserwerke EYATH in Athen und EYDAP in Thessaloniki.

Das griechische Parlament hat dem Würgegriff der EU beigegeben. Doch in der Bevölkerung regt sich Widerstand. Und er wächst von Stunde zu Stunde.
„Die Versorgung mit Wasser ist ein Menschenrecht. Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware.“

Die EU hat ein System:

Zwar hatte die EU auf Druck eines von rund 2 Millionen Menschen unterzeichneten Appells im Jahr 2013 versprochen, Wasser von den Privatisierungsplänen auszunehmen. Dies gilt aber nicht für die südlichen Länder. Ganz im Gegenteil hat die EU in diesen Ländern den Privatisierungsdruck auf Wasser massiv erhöht.

Friss-oder-Stirb!

Die Gelegenheit scheint optimal. Die EU-Troika sitzt am längsten Hebel. Die Friss-oder-Stirb-Methode hat sich bereits in der Vergangenheit bewährt und funktioniert auch jetzt bestens.

Widerstand und Petition:

Viele Menschen zeigen sich empört über das skrupellose Gebaren der Europäischen Union resp. der EU-Troika. Eine entsprechende Petition läuft bereits.

In der Petition heisst es:
Wir fordern von der EU-Kommission, ihr Versprechen einzuhalten und Wasser nicht zu privatisieren!
Wir fordern die EU-Kommission und die Deutsche Bundesregierung auf, in Griechenland nicht weiter im Interesse großer Konzerne und gegen den Willen der Menschen die Privatisierung des Wassers zu verlangen!
Wir fordern die Offenlegung und Veröffentlichung allen Schriftverkehrs sowie der Protokolle der mündlichen Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den Institutionen, den Transfer von EYDAP und EYATH an den Superfonds betreffend.

Wer Interesse hat, kann die
Petition hier online unterzeichnen:

Petition gegen Wasserprivatisierung in Griechenland.
Weiterführende Informationen:
Wie die Troika in den Krisenländern
Wasser zu Geld macht

(Tagesspiegel)
Der Sprung ins kalte Wasser
(Tageszeitung)
→  Bottled Life
→  Campact
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Kommentare:

Ernstjoachim Müller hat gesagt…

So langsam zeigt die EU ihr wahres Gericht
Und wie nicht anders zu erwarten die Deutsche Regierung unter Merkel vorweg
Das - da bin ich sicher - wird nicht funktionierten was die EU hier plant und durchsetzen will
Es wird von Tag zu Tag schlimmer in der EU wenn auch in Zeitlupentempo
Unsere Politik weiss ganz genau das Griechenland niemals die Gelder zurück wird zahlen können
Wasser ist allgemeingut und nicht nur für zahlungskräftige zu bewerten
Ärger sollte die griechische Regierung hier ihrem Volk das Wasser abgraben ist somit vorprogrammiert bis hin zu Aufständen
Das benehmen der Politik ist nur noch schändlich schäbig Menschenverachtend
Hierbei ist es egal ob deutsche Regierung oder anderweitige Regierung hier in der EU
Auch hier bei uns war die Privatisierung von Wasser einmal im Gespräch wurde aber fallengelassen wohl wegen zu erwartendem Ärger
Die EU gibt sich grosse Mühe die EU auseinander zu dividieren was auch geschehen wird
Die schlimmsten in der EU das ist die Deutsche Regierung mit ihrem Hang hin zur Hegemonie anscheinend haben die nichts aber auch gar nichts verstanden
Es (ist) scheint das Ziel der Zerstörer zu sein Menschen zu töten wie und womit ist egal wichtig ist einzig das Ziel
Von vornherein war den westlichen Politikern klar gewesen das die südeuropäischen Länder nicht Schritthalten können mit der westlichen Wirtschaft - wie auch?
Erst hat man sie wenn auch durch Lügen dazu gebracht sich der Euro Zone anzuschliessen jetzt erpresst man schamlos diese sich den Forderungen zu beugen wenn nicht wird der Geldhahn zugedreht
Selbst wenn weitere Milliarden nach Griechenland fliesst ändern wird sich dadurch nichts
Auch wurden so weit ich weiss keine Sicherheiten verlangt was zeigt das Absicht mit im Spiel ist von der Politik
Wasser ist Leben so wie wir es kennen es den Menschen zu stehlen ist Mord am Menschen
Ich hoffe sehr das der griechische Ministerpräsident sich den Forderungen nicht beugt sonst ist er weg vom Fenster

Jogy! hat gesagt…

@ Ernstjoachim Müller

Ich muß ihnen recht geben! allerdings sehe ich es so, daß Griechenland lediglich ein riesiges Testfeld der Kabale ist!. Hier wird schon mal getestet wie weit man einen Menschen unterdrücken kann, und wie lange es dauert bis sein Wille gebrochen, oder komplett umgedreht ist.
Danach kommen wir Rest-Europäer drann.
Dass dies relativ gut funktioniert, sieht man ja schon daran das noch immer Viel-Zuviele Menschen noch immer die Etablierten Lügenparteien wählen.

P.S. Weis jemand was bei Kopp-verlag.de los ist? seit Sonntag giebt es keine Aktualisierung mehr!??