Mittwoch, 1. Februar 2017

Das Herzbewusstsein



Das Herz hat sein eigenes “Gehirn” und Bewusstsein


Viele glauben, dass das bewusstes Gewahrsein ausschliesslich im Gehirn entsteht. Jüngste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Bewusstsein tatsächlich durch gemeinsames Wirken von Gehirn und Körper entsteht. Eine wachsende Zahl von Hinweisen deutet darauf hin, dass das Herz eine besonders wichtige Rolle in diesem Prozess spielt.

Weit mehr als eine einfache Pumpe, wie man ursprünglich angenommen hat, wird das Herz jetzt von den Wissenschaftlern als hochkomplexes System mit seinem eigenen funktionierenden „Gehirn“ anerkannt.

Die Forschung in der neuen Disziplin der Neurokardiologie zeigt, dass das Herz ein Sinnesorgan und ein hoch entwickeltes Zentrum für die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen ist. Das Nervensystem innerhalb des Herzens (oder das „Herzgehirn“) ermöglicht es, zu lernen, zu erinnern und funktionelle Entscheidungen zu treffen – unabhängig vom Zerebralen Cortex des Gehirns. Darüber hinaus haben zahlreiche Experimente gezeigt, dass die Signale, die das Herz kontinuierlich an das Gehirn sendet, die Funktion der höheren Gehirnzentren beeinflussen, die am Wahrnehmungsvermögen, der Erkenntnisgewinnung und der emotionalen Verarbeitung beteiligt sind.

Neben dem umfangreichen neuralen Kommunikationsnetzwerk, der das Herz mit dem Gehirn und dem Körper verbindet, kommuniziert das Herz auch Informationen an das Gehirn und durch den gesamten Körper mittels Wechselwirkungen im elektromagnetischen Feld. Das Herz erzeugt das stärkste und umfassendste rhythmische elektromagnetische Feld des Körpers. Verglichen mit dem elektromagnetischen Feld, welches durch das Gehirn erzeugt wird, ist die elektrische Komponente des Herzfeldes in ihrer Amplitude ungefähr 60-mal grösser und durchdringt jede Zelle im Körper. Die magnetische Komponente ist etwa 5000-mal stärker als das Magnetfeld des Gehirns und kann mehrere Meter vom Körper entfernt mit empfindlichen Magnetometern nachgewiesen werden.

Das Herz erzeugt eine kontinuierliche Folge von elektromagnetischen Impulsen, in welchem das Zeitintervall zwischen jedem Schlag in einer dynamischen und komplexen Art und Weise variiert. Das allgegenwärtige rhythmische Feld des Herzens hat einen starken Einfluss auf Prozesse im ganzen Körper. Wir haben zum Beispiel gezeigt, dass sich die Rhythmen des Gehirns auf natürliche Weise mit der rhythmischen Aktivität des Herzens synchronisieren, und dass sich ebenfalls bei anhaltenden Gefühlen der Liebe oder Wertschätzung, sich der Blutdruck und der Atemrhythmus, wie die anderen Schwingungssysteme auf den Herzrhythmus einschwingen.

Wir möchten hier einbringen, dass das Herzfeld als eine Trägerwelle für Informationen wirkt, die ein globales Synchronisationssignal für den ganzen Körper zur Verfügung stellt. Konkret bedeutet dies, während pulsierende Wellen von Energie aus dem Herzen ausstrahlen, interagieren sie mit Organen und anderen Strukturen. Die Wellen codieren oder erfassen die Eigenschaften und die dynamische Aktivität dieser Strukturen in Mustern von Energiewellenformen, die durch den gesamten Körper verteilt werden. Auf diese Weise wirkt die codierte Information buchstäblich als „in-Form“ – gebend der Aktivitäten aller Körperfunktionen – um Prozesse im Körper als Ganzes zu koordinieren und zu synchronisieren. Diese Perspektive erfordert ein energetisches Konzept der Informationen, in denen Organisationsmuster in Energiewellen von Systemaktivität eingehüllt werden – verteilt im gesamten System.


Die Grundlagenforschung am HeartMath Institut zeigt, dass die Informationen, die mit dem emotionalen Zustand einer Person verbunden sind, ebenfalls durch den gesamten Körper über das elektromagnetische Herzfeld kommuniziert werden. Die Muster des rhythmischen Herzschlags verändern sich wesentlich, während wir verschiedene Emotionen erleben. Negative Emotionen wie Wut oder Frustration sind mit einem erratischen, ungeordneten, inkohärenten Muster im Herzrhythmus verbunden. Im Gegensatz dazu werden positive Emotionen wie Liebe oder Wertschätzung mit einem ausgeglichenen, geordneten, kohärenten Muster innerhalb der rhythmischen Aktivität des Herzens in Verbindung gebracht. Wiederum erschaffen diese Veränderungen im Schlagmuster der Herzens entsprechende Veränderungen in der Struktur des elektromagnetischen Feldes, welches durch das Herz ausgesendet wird und durch eine Technik messbar ist, die als Spektralanalyse bezeichnet wird.

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