Dienstag, 3. Januar 2017

Bargeldverbot 2017 und echte Alternativen

29. Dezember 2016  (Kommentar von Niki Vogt) Die alternativen Medien warnen schon seit über zwei Jahren vor einer bevorstehenden Bargeldabschaffung, wurden aber – wie bei allen Prognosen und Warnungen – auch hier „kruder Verschwörungstheorien“ geziehen. Das Thema Bargeldabschaffung ist aber in der Zwischenzeit aus den Katakomben der geheimen Vorbereitungen ans Tageslicht gekrochen. Jetzt reden die Mächtigen ganz offen davon, und es wird sicher kommen, das gefürchtete Ende des die persönliche Freiheit ermöglichenden Bargeldes. Zeit, einen Trauermarsch anzustimmen? Oder Chance, daß dann wirklich die große Masse mal langsam aufwacht?







Kaum. Wir Warner wissen, wie man uns 
ausgelacht hat, dann Schritt für Schritt immer unverblümter die Abschaffung des Bargeldes angepriesen wurde, der 500-Euroschein abgeschafft wurde, in Schweden kaum noch Bargeld in Banken ausgezahlt wird, in Indien versucht wird, die Bargeldlosigkeit mit der Brechstange durchzusetzen. Unter großen Verlusten und volkswirtschaftlichen Schäden – aber unbarmherzig.

Schon im November 2014 berichtete die gewöhnlich gut informierte Seite mmnews (Michael Mross), das Bargeldverbot rücke näher. (von Frank Schäffler), und legte im Dezember noch einmal nach. Im April 2015 eröffnete wieder mmnews den Reigen mit einem Bericht „Ohne Bargeld keine Freiheit„.

Kluge Artikel, die die Folgen des Bargeldverbotes und des einhergehenden Verlustes der persönlichen, bürgerlichen Bewegungsfreiheit ausloten, gibt es viele im Netz. Hier ein paar Quellen, die das hervorragend beleuchten und die notwendigen Informationen enthalten:









Warum eigentlich ein Bargeldverbot? Natürlich wird uns das alles verkauft als viel praktischer, als Schutz vor Raubüberfällen, als preiswerter, als Kampf gegen den Terrorismus, als Verhinderung von Geldwäsche und Ausschaltung der Korruption, als Schlag gegen die organisierte Kriminalität – und als anrüchig, wenn man immer noch Bargeld benutzt. Wer Bargeld braucht, hat etwas zu verbergen, wird suggeriert. Und bei vielen braven, gutgläubigen Bürgern wird das auch erstmal ziehen. Ja, warum denn nicht? Ist doch sehr praktisch, oder?

Es ist vor allem praktisch für das System. Denn das, was wirklich damit bezweckt wird, das wird natürlich nicht genannt. Der einfache Grund, warum das gemacht wird ist, daß das ganze System schon kurz vor dem Crash steht.

Das tut es zwar sein 2008, aber bisher konnte man noch Jahr um Jahr durch Tricksereien gewinnen, mittels Staatsanleihenankäufen in großem Stil, Gelddrucken, faule Assets in gut getürkten Bilanzen verstecken, Schulden über Schulden aufnehmen, Zinsen bis auf Null oder sogar in den Minusbereich senken … Dabei weiß eigentlich jeder, daß die EU als Ganzes und die meisten Länder der EU überschuldet – wenn nicht sogar insolvent sind. Auch Deutschland ist überschuldet, aber die ganze Riege der nächstgrößten EU-Länder torkelt geradewegs auf die Insolvenz zu: Frankreich, Spanien, Italien. Die Banken sind alle mehr oder weniger an der Grenze zur Insolvenz, die älteste Bank Monte dei Paschi baumelt schon über dem Abgrund und muß nun gegen jede Regel und Vorschrift doch vom Staat „gerettet“ werden. Ansonsten droht dem Weltfinanzsystem durch den Domino-Effekt ein zweites Lehman.

Die Lebensversicherungen und Pensionsfonds wissen nicht, wovon sie die auf sie zu kommenden Auszahlungen machen sollen. Den Deutschen und fast allen anderen Europäern droht bittere Altersarmut. Die Sozialkosten explodieren unter der ansteigenden Verarmung, wachsender Arbeitslosigkeit und ungeregelter, massenhafter Zuwanderung von Millionen, die sofort in die Sozialkassen geschoben werden. Das Gesundheitssystem ächzt, die öffentlichen Einrichtungen zerfallen wegen Geldmangels, die Bildung liegt darnieder und Gelder gibt es fast nur noch für Genderwahnsinns- und Integratrionsprojekte. Die Milliarden, die wir ganz dringend für das Nötigste bräuchten, wandern nach Griechenland und in die Ukraine.

Daß die -zig-Milliarden bisher geleisteter „Griechenlandhilfe“ (in Wahrheit Bankenhillfe) nun endgültig verloren sind, haben wir vor kurzem offiziell bestätigt bekommen. Als die alternativen Medien vor ein paar Jahren genau davor warnten, waren sie … richtig: allesamt krude, rechte Verschwörungstheoretiker!

Damit die Staaten überhaupt noch ihre Schulden tragen können, müssen die Zinsen für Staatsanleihen auf fast Null herunter, um eine Kaskade von Staatsbankrotten zu verhindern. Die Staaten leihen sich das Geld zu einem großen Teil von den Banken, einschließlich der EZB. Die sind aber selbst illiquide und einige Institute erheben bereits negative Zinsen auf Bankguthaben. Das bedeutet: Man muß noch dafür zahlen, daß man Geld auf der Bank liegen hat. Was machen die Leute dann? Sie holen ihr Geld von der Bank.

Nicht nur der sprichwörtliche „kleine Sparer“ macht das. Berichte darüber, daß Pensionsfonds und sogar Banken selbst dazu übergehen, ihr Kapital in Bar im Tresor zu lagern, tauchen ab 2015 schon auf.

Und das wäre das Ende des Banken- und Finanzsystems. Das ließe sich auch nicht mehr durch noch so trickreiche Finten abstellen. Also muß man verhindern, daß die Bürger, Unternehmer, Pensionsfonds, Investoren usw. ihr Geld abheben. Denn wenn ein Bankrun unmöglich geworden ist, dann kann man ungehindert weiterwursteln bis das Wirtschafts- und Finanzsystem in einem deflationären Crash kreischend zum Stillstand kommt oder der Supernova einer Hyperinflation verglüht. Dann kann niemand mehr, so das Kalkül der Mächtigen, Geld am Staat – also an der Steuer vorbei – einnehmen, niemand kann es mehr unbeobachtet ausgeben, über jeden Euro muß Rechenschaft abgelegt werden. Und ab irgendeinem nicht allzufernen Datum kann man auch nur noch „altes“ Bargeld auf sein Konto einzahlen, wenn man belegen kann, woher man es hat. Sonst wird es eingezogen. Das ist bereits geplant – und in Indien wird es gerade gnadenlos durchgezogen.

Als nächster Schritt im großen Raubzug werden Steuern aller Art hochgeschraubt und zur Not neu erfunden. Außerdem wird man die schon lange geplante Vermögensabgabe durchziehen. Das werden wir wahrscheinlich nach der Wahl 2017 erfahren. Dieser Plünderungsfeldzug wird mit noch niedrigen Forderungen angekündigt werden. Nur dieses eine Mal und dann ist alles gerettet. Großes Ehrenwort! Nicht lange darauf, wenn das Bargeld weitgehend abgeschafft ist, läßt sich – leider! – eine zweite Vermögensabgabe nicht vermeiden, und diesmal in zweistelligen Prozentzahlen. Die Bürger haben – dank Bargeldverbot – eh keine Chance, ihr Geld in Sicherheit zu bringen, es wird einfach abgebucht werden.

Das ist in der Tat unvermeidbar, wenn man das System am Leben halten will. Nur durch ein scharfes Abrasieren der privaten Vermögen ist es möglich, die immensen Schuldenberge wenigstens so weit abzutragen, daß wieder ein paar Jahre weitergewurschtelt werden kann. Die Bürger werden erst ahnungslos alles mitmachen. Erst wenn sie merken, daß sie in der Falle sitzen, und ihre Vermögen weg sind, werden sie jammern und toben, aber es wird ihnen nichts mehr helfen.

Vielleicht kommt das aber auch alles ganz anders? Das Volk schimpft schon und ist unzufrieden, aber man macht eben weiter. Noch geht es ja. Doch wenn es kein Bargeld mehr gibt, werden sich schnell die Bruchstellen zeigen.

Gerade in den Familien, wo das „offizielle“ Einkommen zu klein ist, um davon leben zu können, wird es losgehen. Die Putzstelle von Mama ist weg, weil es jetzt nichts mehr unter der Hand zu putzen gibt. Denn, sobald das Putzen offiziell wird, bedeutet das Steuern und Versicherung – das wird der Putzstelle zu teuer und für Mama bleibt kaum was übrig. Die Babysitterstelle der Tochter ist auch weg, aus den gleichen Gründen. Papa kann nun auch nicht mehr nach Feierabend und am Wochenende schwarz auf dem Bau schaffen – und nach einem Monat findet sich die Familie mit vielen, vielen anderen auf dem Sozialamt in einer langen Schlange wieder. Dort wird schlechte Laune herrschen, denn die Flüchtlinge werden entweder ihre vollen Bezüge weiter bekommen und den Zorn der hoffnungslosen, sozial schwachen Biodeutschen zu spüren bekommen – oder es gibt kaum noch Geld für alle am unteren Rand der Gesellschaft, der sich täglich vergrößert. Das resultiert dann in beinharten Verteilungskämpfen.

Das ist nicht frei erfunden, das ist schonmal passiert: 2004 gab es so eine Anti-Schwarzarbeit-Kampagne. Den Beschäftigern von Schwarzarbeitern wurden mit empfindlichen Strafen bis zu 25.000 Euro gedroht. Ein paar Wochen später schlugen die Sozialämter Alarm, daß die einkommensschwachen Familien in den Fluren Schlange standen und Anträge einreichten. Flugs wiegelte man eilig ab und ruderte zurück. Es gehe doch nicht um die arme, kleine Putzfrau, sondern um das Heer der illegalen Schwarzarbeiter in der Wirtschaft.

Der nächste Schritt wird sein, daß die Menschen aus der Not heraus kreativ werden, das liegt in der Natur des Menschen. Er ist findig, verschlagen wenn es sein muß. Man kann ja vieles regeln ohne Geld.

Wer sagt denn, daß die treue Haushaltsperle erst Geld bekommen muß, um damit Einkaufen zu gehen. Von nun an kommt sie eben mit einer Klappbox, und holt sich ihren Wochenlohn in Form von Naturalien ab. Kaffee, Bier, Brot, Käse, Chips …

Für kräftige, junge Männer, die Arbeit suchen, aber nicht viel an Bildung aufzuweisen haben, gibt es dann viel zu tun. Die genannten Verteilungskämpfe führen dazu, daß viele Menschen, die selbst körperlich nicht ausreichend wehrfähig sind, diese Aufgabe an geeignete, junge Männer übertragen werden. Geschäfte werden solche Vorkehrungen treffen müssen, um zu vermeiden, daß ein gewisses Klientel das bargeldlose Einkaufen falsch versteht. Wir können das zur Zeit in Venezuela beobachten. Die Hyperinflation dort hat einen ähnlichen Effekt wie die Bargeldlosigkeit in Indien: Lebensmittel werden knapp, Geschäfte sind leer oder schließen, die wütenden, hungrigen Menschen werden gewalttätig und holen sich, was sie dringend brauchen.

Die Schwarzarbeit wird trotz – nein, wegen – Bargeldlosigkeit explodieren. Der Papa kann nach kurzer Zeit wieder auf dem Bau arbeiten, denn der Steuerberater, dessen Haus er mitbaut, erledigt dafür am Wochenende Papas Steuererklärung und gibt ihm noch Tips, die Papa noch gar nicht kannte. Oder das Bauunternehmen hat für Papa eine Position Spanplatten oder Fliesen, die leiderleider vom Laster gefallen sind, und mit denen Papa die nächste Wohnung renovieren kann, wo er im Gegenzug das gebrauchte Auto des Auftraggebers für einen symbolischen, „offiziellen“ Geldpreis mitnimmt und den Rest des Kaufpreises abgearbeitet hat. Geht doch! Das Schöne daran: Die Leute reden wieder miteinander und kennen sich und empfehlen sich gegenseitig, helfen sich. Da spielt es dann auf einmal wieder eine Rolle, ob jemand „Handschlagsqualität“ hat, ob er zuverlässig, ehrlich und worttreu ist.

Kaffee, Schnaps und Zigaretten werden einen ganz genau definierten Marktwert bekommen, mit dem man einiges unter Freunden regeln kann. Und was damit nicht geht, das kann man vielleicht durch die dann gut nachgefragten Regio-Währungen bekommen. Sicher, dagegen wir der Staat dann irgendwann auch einschreiten. Dann gibt und nimmt man eben anders Ersatzgeld. Muß ja nicht mit virtuellem Kontogeld gekauft werden. Das geht auch ganz anders: Eine gut geführte Tauschbörse im Netz für Waren und Dienstleistungen funktioniert auch mit Punkten.

All diese schon existierenden Einrichtungen fristen zur Zeit noch ein Randexistenz-Dasein, weil es ja mit Geld soviel bequemer ist. Sobald das System aber das echte Geld abschafft, werden die Flohmärkte und Tauschbörsen immensen Zulauf haben. Und die Menschen werden sich endlich mehr um ihre Netzwerke kümmern.

Für diejenigen, die etwas größere Mengen an Bargeld irgendwie umwandeln müssen, bieten sich im Vorfeld bis zum Bargeldverbot Sachwerte und Edelmetalle an. Dabei werden die Preise umso höher steigen, je näher das Bargeldverbot rückt. Bei Edelmetallen empfiehlt sich eher Silber, weil man damit in praktischen, kleineren Einheiten auf dem Schwarzmarkt im Prinzip alles bekommt. Eine Goldunze ist für kleinere Geschäfte zu auffällig und teuer und kann nicht überall eingesetzt werden. Kleine Sammlermünzen oder Minibarren sind da eher geeignet. Wer in bargeldlosen Zeiten ein Auto, ein Grundstück, ein Haus oder ein schönes Möbelstück kaufen will, wird einen „offiziellen“ Preis ausmachen, der dann über die Bank offen abgewickelt wird, und den inoffiziellen Rest in Edelmetall oder anderen wertvollen Sachwerten bezahlen. Für größere Anschaffungen sind dann wieder Gold- oder Platinstücke wegen ihrer hohen Wertdichte gut.

Das bedeutet aber, daß hauptsächlich privat angebotene oder gebrauchte Waren ge- und verkauft werden. Ein Autohaus kann so einen Deal kaum mit einem Neuwagen machen, das fiele sofort in den Bilanzen auf. Mit Gebrauchtwagen dagegen geht das sehr gut, auch der private Verkäufer verkauft den Wagen zu einem offiziellen und einem inoffiziellen Teil – und so reicht der Händler es auch weiter. Das wird in vielen südeuropäischen Ländern schon lange so gehandhabt. Für die großen Konzerne und Herstellerfirmen wird die Bargeldlosigkeit zum Alptraum. Möglicherweise weicht man dann auf Dollar oder – nach dem Brexit – auf britische Pfund aus, und sorgt für Grauimporte in die EU hinein.

Fremdwährungen werden einen großen Teil der Ersatzwährung stellen. Gerade für solche „inoffiziellen Teile“ von Käufen sind akzeptierte Fremdwährungen ideal. Zum Beispiel Schweizer Franken oder Dollar. Wie in Drittweltländern, wo man der eigenen Währung  ja auch nicht traut, würde sich in der EU sehr schnell der private Devisenvorrat für alle möglichen Geschäfte etablieren. Einen größeren Gefallen könnte die EU den USA gar nicht tun, als im Euroraum das Bargeld abzuschaffen: Angenommen, die 507 Millionen Einwohner der EU würden sich im Schnitt nur lächerliche 100 Dollar pro Person an Devisenvermögen in Dollar zulegen, dann wäre das in der EU schon eine Nachfrage nach über 50 Milliarden Dollar. Aber auch 1000 Dollar im Durchschnitt sind ohne weiteres denkbar, wo wir schon bei 507 Milliarden Dollar lägen. Eine für die USA höchst erquickliche Stützung ihrer maroden Währung – und spiegelbildlich ein großer Schlag gegen den Wert des Euro. Der Euro würde zum digitalen Gespenst.

Würde der Schweizer Franken ähnlich stark nachgefragt werden (was sehr wahrscheinlich ist), brächte das enorm Bewegung in den Wechselkurs, ein weiterer Anreiz für den Bargeldbesitzer, die bald verbotenen Euroscheinchen in Franken zu wechseln. Der Franken würde in seiner Kaufkraft immens an Wert zulegen. Und schon sind die Negativzinsen kein Thema mehr.

Das Bargeldverbot wird ziemlich sicher zu einer ganz neuen Kreativität führen, und die verschiedene Taktiken, wenn sie sich als erfolgreich erweisen, sofort die Runde machen und schnell adaptiert werden. Sobald die Staatsmacht dann nachrüstet, weicht der Einfallsreichtum auf neue Methoden aus und das Katz-und-Maus-Spiel wird im Großen und Ganzen gegen die „EU-Staatsmacht“ ausgehen.

Die Europäer werden Netzwerke bilden, sich schneller untereinander verständigen, Zuverlässigkeit und Vertrauen zählen wieder, Familien helfen sich wieder stärker und besser untereinander, weil das allen nützt. Ein wunderbarer Schlag gegen die NWO. Gleichzeitig macht es die Gesellschaft weniger anfällig für den unausweichlich kommenden Crash, wenn diese Netzwerke bis dahin aufgebaut sind. Das ist die eine Seite.

Die andere Seite eines solchen brutalen Eingriffs in die Gesellschaft Die Begründung, das Bargeldverbot werde die Alltags-Kriminalität aushebeln, ist blanker Unsinn. Tankstellen werden vielleicht weniger überfallen. Stattdessen geht die Jagd auf die Bezahl- Kredit- und Kontokarten los. Man muß ja nur an die Plastikkarte kommen, und dann kann man sehr viel mehr erbeuten, als nur ein bißchen Bargeld. Schon heute knacken Taschendiebe erbeutete Kredit- und EC-Karten schneller, als man die Bank benachrichtigen kann. Gut ausgerüstete Diebe heben damit schon längst kein Bargeld mehr ab. Sie überweisen es direkt vom Konto des Opfers nach Asien, Afrika oder den nahen Osten auf extra eingerichtete Konten, wo der Komplize sofort unbehelligt alles abhebt – in barer Landeswährung. Und zwar alles, was das Konto hergibt. Da greift kein Bargeldverbot. Dieses Geschäft wird erst recht blühen, und die Bürger vollkommen wehrlos ausnehmen.

Heute schon gibt es Auslesegeräte, die die PIN von Kredit- und Kontokarten im Vorbeigehen auslesen können. Die Diebe folgen dem ausgespähten Opfer, entwenden ihm geschickt die Karte, räumen alles ab, was auf dem Konto liegt und überziehen auch noch bis zum Dispolimit.

Betrug wird Konjunktur haben. Die leidigen Phishing-Mails, mit denen mehr oder weniger raffiniert der ahnungslose Empfänger dazu gebracht wird, seine Bankdaten oder Paypal-Zugangsdaten oder Kreditkartendaten arglos herauszugeben, bringen offensichtlich ordentlich was ein, auch dem ist mit Bargeldverbot gar nicht beizukommen.

Die Wirtschaft wird anfangs erhebliche Einbußen hinnehmen müssen. Haben die Bürger ersteinmal gläserne Konten, kaufen sie vieles nicht mehr, was niemand wissen soll. Vom Sexspielzeug bis zum Kneipenbesuch, vom schicken Kleid, was der Ehemann nicht wissen soll bis zum schönen Wochenende mit der Geliebten im Luxushotel, von dem die Frau nichts wissen soll. Anschaffungen oder Investitionen, von denen das Finanzamt nichts Genaues wissen darf – all das wird stark zurückgehen und bestimmte Wirtschaftszweige heftig treffen. Aber auch hier wird es bald Lösungen geben, die den Kunden wieder die gewünschte Anonymität bieten und nicht auf den offiziellen Konten erscheinen. Nur, daß diese Transaktionen dann todsicher ganz weit am Staat vorbeigehen, und auch bei den Empfängern nicht mehr steuerlich auftauchen.

Das richtige Problem ist aber ein anderes In den Vereinigten Staaten gab es in den 1920er und 30er Jahren eine Zeit der „Prohibition“. Alkohol war streng verboten, und der Verkauf einer Flasche Schnaps eine Straftat. Das führte aber nicht zu einer landesweiten Enthaltsamkeit, sondern zu einem riesigen Schwarzmarkt. Die Mafia, bis dahin im Untergrund und relativ unscheinbar, sah ihre Stunde gekommen: Durch die Prohibition und den Handel mit Alkohol bauten Männer wie Al Capone eine riesige Alkoholindustrie und die dazu nötigen Verteiler-Strukturen auf, verkauften schlechten Alkohol zu weit überzogenen Preisen, wodurch die Familien der Käufer noch mehr verarmten als vorher. Die verschiedenen Banden kämpfen untereinander um die Vorherrschaft und alle gegen die Polizei. Allein zwischen 1920 und 1921 stieg dadurch die Kriminalitätsrate um 24% an. Die Mafia gelangte zu großem Reichtum und Macht bis in die höchsten Kreise hinein. Als der Alkohol wieder erlaubt wurde (man darf sich bis heute allerdings nicht in der Öffentlichkeit damit zeigen), verlor die Mafia diese Branche. Dafür wandte sie sich dem Drogenhandel zu, der eine der schlimmsten Geißeln der Gesellschaften heute ist. Regierungen und Geheimdienste sind darin verwickelt, Kriege werden darum geführt.

Wer wirklich glaubt, das organisierte Verbrechen würde schluchzend die Hände in den Schoß legen, weil es kein Bargeld mehr gibt, muß schon sehr naiv sein. Gut organisierte Schwarzmarktbanden werden gegen Devisen, Edelmetalle oder anderes Werthaltiges alles möglich machen, was die Menschen brauchen und wollen und nicht mehr auf normalem Wege kaufen können. Nur ist dieser Markt mit all diesen Dingen und Dienstleistungen um ein -zigfaches größer und unkontrollierbarer als Alkohol, Waffen und Drogen zusammen. Die EU zieht sich mit dem Bargeldverbot die Mutter aller Schwarzhandelsorganisationen heran – und damit halten Oligarchen in Europa Einzug, die eine Macht und eigene Milizen aufbauen, denen diese Dillettanten in Brüssel und den Hauptstädten Europas nichts entgegenzusetzen haben.

Kurz und gut, im Bargeldverbot liegt die gleichzeitig die Chance und Gefahr, daß das Wirtschaftsleben sich im Guten wie im Schlechten noch viel stärker als bisher in die Zonen verlagert, wo es sich auf vielerlei Weise staatlichen und gesetzlichen Regelung vollkommen entzieht.

Die Konsequenz ist logisch. Für die jetzt schon maroden, politischen, staatlichen Strukturen ausgehöhlter, tyrannischer, volksferner Pseudo-Demokratien wird das wahrscheinlich das Ende bedeuten. Je besser sich die Strukturen der Grauzone organisieren, desto weniger Steuereinnahmen erhält der traditionelle Staat, bis die leere Hülle ihre eigene Struktur nicht mehr finanzieren kann und verschwindet. Das Machtvakuum wird von etwas anderem gefüllt werden. Das ist immer so. Die Repräsentanten der „ancien régimes“ der Republiken werden sich zu ihrem Nutzen mit den neuen Strukturen arrangieren und überlaufen.

Was dann kommen wird? Vielleicht werden die nächsten Wahlen quer durch Europa eine Serie nationaler Protestwahlen und politischer Kehrtwenden. Vielleicht wird es eine Zeit des Chaos geben. Vielleicht werden die Oligarchen und Warlords der Schattenwirtschaften und der organisierten Kriminalität wie in anderen destabilisierten Staaten (zum Beispiel der Ukraine) ihre Fürstentümer errichten, die sie dann mit ihren eigenen Gesetzen innerhalb der erkämpften Territorien befrieden. Vielleicht werden sich Großmächte den Kuchen Europa teilen. Vielleicht werden sich die europäischen Völker besinnen und aufstehen, um sich ihre Nationen wiederzuholen und sich unter der Fahne gerechter Könige und Kaiser zusammenfinden. Das ganze System Europa wieder auf gesunde Füße stellen und wieder echtes, goldgedecktes Geld für freie Völker schaffen.

Quelle: QuerdenkenTV

Kommentare:

Ernstjoachim Müller hat gesagt…

Wenn dann erst ab 2018 bargeldlos
Selbst unsere Regierung wird nicht den Fehler begehen und vor der Wahl im September 2017 bargeldlos einführen
Auch wenn bargeldlos eingeführt sein sollte wird dieser Zustand keinen langen Bestand haben
Das wird ein trojanisches Pferd werden
Das mag sich überheblich anhören doch wer zuletzt lacht lacht am besten
Bis dahin ist noch Zeit Zeit in der einiges passieren kann und denke ich mal passieren wird
2017 also jetzt dieses Jahr könnten und werden noch Dinge geschehen mit denen keiner rechnen wird...bzw. keiner rechnet
Seht euch die EU an die steht kurz vor ihrem Zusammenbruch
Erst Griechenland jetzt Italien als nächstes Spanien Portugal dann am Ende Frankreich
Und die Abschaffung des Bargeld ist schon sehr lange Thema der Bundesregierung also hört damit auf JETZT damit anzufangen rum zu jammern
Ihr habt diese Regierung gewählt obwohl schon darüber bescheid war und das lange was diese Regierung plant und auch (jetzt) umsetzt
Dieser Plan gehört mit zur NWO und Merkel und ihre Helfer ebenso
Und ein Verschwörungtheoretiker bin ich gewiss nicht
Man kann sich informieren... genug Informationen Bücher Internett usw.gibt es ja mittlerweile
Man muss nur wissen wie und wo und Interesse haben
"Kein System hat Bestand auf Dauer"!
Ein Satz den mein Vater mir beibrachte und auch erklärte
"Jedenfalls nicht in unserer Zeit,
Noch nicht"!

Alfons von Edelsberg hat gesagt…

Schlechte Recherche!

Die Antwort ist einfach: B I T C O I N

Ernstjoachim Müller hat gesagt…

Zu
Von Edelsberg 4.
Abwarten!!!