Sonntag, 4. Dezember 2016

Offener Brief an den Innenminister Herrn Mag. Wolfgang Sobotka

Sehr geehrter Herr Sobotka,
Als Journalist habe ich in vielen Ländern gelebt und mich an viele verschiedene Kulturen und Gesellschaften angepasst. Seit 15 Monaten lebe ich mit meiner österreichischen Familie in Klagenfurt und genieße es, den warmen, freundlichen, humorvollen Menschen hier zu begegnen.
Wie in den meisten westlichen Ländern ist auch die Bevölkerung von Österreich dankbar für die Vorteile eines funktionierenden Gesundheitssystems, einer guten Infrastruktur und Arbeitsmöglichkeiten. Und natürlich genießt sie die Möglichkeit, Zugang zu allen Bibliotheken der Welt durch das Internet zu haben und sich informieren und eine eigene Meinung bilden zu können. Das ist eine gute Sache, auch wenn es vielleicht schwieriger ist, ein Volk zu regieren, das Zugang zu Informationen hat, die nicht von der Regierung kontrolliert sind.



Als Journalist bin ich mir der Wichtigkeit des investigativen Journalismus für eine funktionierende Demokratie bewusst. Journalisten haben die Aufgabe, ein Auge auf die Regierenden, die Mächtigen und Reichen zu haben, um sicherzustellen, dass kein Missbrauch an der Bevölkerung passiert. Heutzutage hat sich die Macht mehr und mehr vom Volk wegbewegt, sodass viele bemerken, dass sie immer weniger Kontrolle über ihr Land und ihr eigenes Leben haben.
Korruption, unfaire Rechtsprechung, Machtmissbrauch werden Themen von öffentlichem Interesse, weil so viele auf irgendeine Art davon betroffen sind.
Vor ein paar Monaten kam ich in Kontakt mit Menschen, die herausfinden wollten, was sie tun konnten, um dem österreichischen Volk zu helfen, indem sie sehr interessante Fragen stellten. Durch geschichtliche Forschung und das Studium des Völkerrechts behaupteten diese Menschen, Tatsachen herausgefunden zu haben, die einen Teil der Probleme, die heutzutage in der westlichen Welt erlebt werden, erklären könnten.
Als Journalist war ich fasziniert und begann selbst nachzuforschen. Es ist wichtig, die Wahrheit herauszufinden und sie zu verbreiten.
Es scheint einige sehr berechtigte Fragen zu geben, Fragen die Geschichte und Gründung der Republik Österreich betreffend. Einige dieser Fragen beantworten sich von selbst durch klare und unbestreitbare Fakten, andere bleiben immer noch von offizieller Seite unbeantwortet. Es gibt ein großes Bedürfnis unter den Menschen, ihren legalen und rechtlichen Status zu kennen, da dies heutzutage von großer Bedeutung zu sein scheint. Andere möchten die legale und rechtliche Situation der Republik Österreich kennen.
Wie Sie bestimmt wissen, gibt es online eine Menge Missinformationen, Verschwörungstheorien, Gerüchte und Lügen, die verbreitet werden. Das Internet ist wie ein Dschungel, der manchmal schwierig zu durchdringen und zu verstehen ist. Nicht jeder ist trainiert darin, Informationen auszusortieren, auszuwerten und ihre Quellen zu prüfen. Als Journalist bin ich natürlich bemüht, genau das zu tun.
In Österreich gibt es Menschen, die ihre eigenen Nachforschungen angestellt haben – normale Menschen, die mehr wissen wollten, als die offiziellen Medien ihnen präsentierten.
Viele fragen sich, wohin die Steuern gehen, die sie zahlen, warum es eine immer weiter wachsende nationale Schuld gibt, die anscheinend niemals zurückgezahlt werden kann, warum Österreich nicht seine eigene Währung hat, wie Banken eigentlich das Geld kreieren, das sie in Darlehen vergeben, warum manche Reiche anscheinend über den Gesetzen stehen, warum es so aussieht, als hätte Österreich sein eigenes Volk vergessen und diene stattdessen irgendwelchen anderen Interessen.
Es gibt hunderte solcher Fragen und wenn die Menschen, die sie stellen, keine echten Antworten von ihrer Regierung oder den Medien bekommen, fühlen sie Unsicherheit. Viele mit denen ich gesprochen habe, sind besorgt über ihren legalen Status und den der Republik Österreich. Ist ihr Eigentum sicher? Stimmt ihr legaler Status mit den Menschenrechten überein? Wird in Österreich das Völkerrecht eingehalten?
Die Menschen, die diese Fragen stellen, hatten das Bedürfnis, sicherzustellen, dass sie in einer legalen, rechtlichen Realität leben. Sie berufen sich auf die grundlegenden Menschenrechte. Es gibt keinen gemeinsamen politischen, religiösen oder sonstigen Faktor – dies sind ganz normale Österreicher.
Misstrauen, erlebtes Unrecht der Justiz, die hilflose finanzielle Situation, politische Spiele und Tricks, illegale Immigration – all das hat dazu geführt, dass die Menschen sich gezwungen fühlten zu handeln. Sie sahen die Notwendigkeit, ihr Land und ihr Eigentum für sich zu sichern gegen möglichen Betrug, gesetzlose Handlungen, Beschlagnahmung und allgemeines Chaos.
Laut denen, die das Völkerrecht studiert haben, beginnt es mit dem rechtmäßigen Status des Individuums, dem Eigentumsrecht und – vielleicht am wichtigsten – den grundlegenden Menschenrechten.
Niemand, mit dem ich gesprochen habe, hat jemals die Absicht ausgedrückt, jemandem oder jemandes Eigentum Schaden zuzufügen. Diejenigen, die ich interviewt habe, sind vollkommen friedfertig und wollen keinen Konflikt. Ihre Motivation ist lediglich Frieden, Sicherheit, Schutz, Fürsorge, Recht (legal und rechtlich) und Gerechtigkeit. Ihre Handlungen kommen aus einer aufrichtigen Fürsorge für Österreich, ihr Heimatland und sein Volk.
Die Artikel, die die öffentlichen Medien über diese Graswurzel-Bewegung zu schreiben begannen, waren absolut bedauerlich. Das war nicht Journalismus, sondern Verleumdung mit Lügen und Angriffen, die komplett unangebracht waren. Die Medien hatten ganz klar ihre Entscheidung getroffen, oder vielleicht war ihnen gesagt worden, dass sie diese Bewegung auf die schlechtest mögliche Art darstellen sollten. Warum? Warum stellen Journalisten nicht einfach Nachforschungen an und berichten darüber?
Es wurde klar, dass Teile der Republik Österreich diese Bewegung als Bedrohung ansahen – nicht als Weg, wie Menschen sich, ihr Eigentum und ihr Land schützen konnten.
Fragen über die Legitimität der Regierung wurden gestellt. Diese sollten doch eigentlich leicht zu beantworten sein.
Jetzt werden mehr und mehr Menschen, die Schutz im Völkerrecht suchen, von der Regierung angegriffen. Ich denke, dass dies der schlechteste Weg ist, mit dieser Situation umzugehen. Es wird das Bild einer Regierung, die gegen ihr eigenes Volk arbeitet, noch mehr verstärken, einer Regierung, die gegen die grundlegenden Menschenrechte verstößt und den Menschen in ihrem Land nicht zuhört. Einer Regierung ohne Herz.
Dieser Weg wird nicht gut enden, es ist ein Weg der Gewalt und der Zerstörung – nicht Gewalt, die von den harmlosen Menschen ausgeht, die Sie nun angreifen, sondern gesetzlose Gewalt von der Regierung gegenüber dem eigenen Volk.
Ich bitte Sie aufrichtig, Ihre Strategie noch einmal zu überdenken und eine andere Lösung zu suchen. Niemand möchte verletzt werden oder jemand anderen verletzen und ich bin sicher, dass die momentane Situation auch absolut gewaltfrei gelöst werden kann.
Beginnen Sie zu kommunizieren. Wenn es Fragen über die Republik Österreich gibt, sollten diese klar von Experten beantwortet werden – sei es über den rechtlichen Status der Republik oder des österreichischen Volkes. Sicherlich muss es innerhalb der Regierung wissende Leute und Experten geben, die alle Fragen ganz leicht beantworten und die Beweise liefern können, die die Menschen suchen. Das wäre extrem hilfreich. Entweder sind die Menschen in dieser Bewegung im Unrecht oder haben die falschen Schlüsse gezogen und was sie tun ist falsch und basiert auf falschen Grundlagen. Das könnte in dem Fall leicht bewiesen werden.
Oder sie haben Recht.
Wenn die Menschen teilweise im Recht und teilweise im Unrecht sind, wäre es in jedem Fall für alle Österreicher gut, wenn das klargestellt werden würde.
Als Experiment habe ich einen Volvo im Staat Kärnten angemeldet, welcher ein auf Völkerrecht basierender, rechtlich souveräner Staat sein soll. Ich wollte sehen, wie die Leute und die Behörden reagieren würden.
Ich bin der Überzeugung, dass man Dinge tun muss, um wirkliche Antworten zu bekommen. Die Polizei hielt mich auf und nahm mir die Kennzeichen ab. Ich erhielt keine Bestätigung, kein Dokument und keinen Kontaktnamen. Die Kennzeichen wurden einfach mitgenommen. Es muss irgendeine Form der Dokumentation dieses Vorfalls geben. Ich versuchte, Information darüber bei der lokalen Polizei zu bekommen, aber weder konnte mir diese gegeben werden, noch konnte der einzige Polizist, der sich mit seiner Dienstnummer ausgewiesen hatte, gefunden werden. Wie kann so etwas in einem europäischen Land passieren?
Mir wurde nicht gesagt, dass es illegal ist, mit den Kennzeichen vom Staat Kärnten zu fahren. Tatsächlich habe ich nichts mehr von der Polizei über die Sache gehört. Ich wusste also, dass da etwas Eigenartiges vor sich ging. Ein neues Set Kennzeichen wurde angebracht und die von Staat Kärnten ausgestellten Dokumente wurden im Auto platziert. Ebenso ein legal ausgestelltes Dokument, das im Falle eines Unfalls alles ähnlich regeln würde, wie eine normale Versicherung.
Das nächste Mal wurde ich auf der Autobahn angehalten. Der Polizist wollte meine ID und die Autopapiere sehen. Ich fragte, ob ich gesetzlich gezwungen sei, diese zu zeigen. Zu meiner großen Überraschung antwortete der Polizist nicht, sondern ging langsam rückwärts vom Auto weg. Das geschah viermal. Alles ist genau auf einem Video aufgezeichnet. Als Journalist fand ich das sehr interessant. Ich bat auch den Polizisten, sich auszuweisen, aber weder er, noch einer der anwesenden neun Polizisten identifizierte sich. Das kann nicht legal korrekt sein. Die Situation endete damit, dass ich festgenommen und dem Volvo eine Radsperre angelegt wurde. Natürlich bekamen die Polizisten die Dokumente, die sie wollten. Ich bin kürzlich einem von ihnen begegnet und er war sehr freundlich, neugierig und verständnisvoll.
Ich bin natürlich kein “Staatsverweigerer”.
Ich verneine nicht die Existenz der Republik Österreich. Ich verneine nicht die Existenz der Regierung oder die Regeln und Gesetze der Republik Österreich. Ich sehe, dass all das existiert und klar seine Gültigkeit hat. Eine funktionierende Gesellschaft braucht Regeln, um das Leben zwischen den Menschen einfacher zu machen. Ein gut ausgebildeter Polizist, der schützt und dient, wird auch gebraucht. Wenn die Menschen großartige Führungspersonen möchten, sollten sie diese wählen können und Demokratie sollte so direkt und lokal wie möglich gelebt werden. Jeder sollte zu den allgemeinen Bedürfnissen und zur Infrastruktur beitragen – ich habe noch niemanden getroffen, der nicht irgendeine Form von fairer Steuer entrichten wollte.
Sind diese Menschen, die sich für Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit und Wahrheit einsetzen, welche das Land und das Volkseigentum schützen wollen, Terroristen?
Sicherlich nicht. Sie sind sehr viel friedvoller als viele politische Aktivisten. Niemand von ihnen will Gewalt – ja, Gewalt ist das, was sie in diesem Land vermeiden wollen.
Weil man jemanden böse nennt, wird er deswegen nicht böse. Die Namen, die Sie den Menschen dieser Bewegung geben, dienen ganz klar keinem anderen Zweck, als diese zu verleumden und sie in einem so schlechten Licht wie möglich darzustellen. Zeitungsartikel, in denen Sie zitiert werden, benutzen Begriffe wie “OPPT”, “Reichsbürger”, “Esoteriker” und andere. Ich hatte von “OPPT” bis vor kurzem noch nie gehört und es ist klar, dass weder ich, noch diese Bewegung irgendetwas damit zu tun hat. Das gleiche gilt für “Reichsbürger”, was ein deutsches Phänomen zu sein scheint. Dieses Namen geben beantwortet nicht die vielen Fragen, die heute im Raum stehen.
Ich würde Sie wirklich gerne treffen und interviewen. Wenn das zu viel ist, darf ich Sie um ein Gespräch über diese wichtigen Dinge bitten? Ich bin sicher, das würde sowohl Ihnen, als auch der Regierung, der Bevölkerung, sowie der Graswurzel-bewegung, die sie so zu fürchten scheinen, dienen.
Falls Sie keine Zeit oder Möglichkeit für ein Treffen haben, möchte ich vorschlagen, dass die folgenden Fragen sobald wie möglich öffentlich beantwortet werden. Ich bin sicher, das würde die potentielle negative Entwicklung umlenken.

  1. Hat der Staatenbund Österreich einen legalen und/oder rechtlichen Stand (Unterstützung im Völkerrecht)?

  1. Warum macht Österreich keine Lebendmeldungen mehr?

  1. Sind Ihre Angestellten darüber informiert, dass sie keine Immunität haben und dass sie persönlich, mit ihrem eigenen Kapital, für jeglichen Schaden an Mensch oder Eigentum haften?

  1. Stimmen die Behauptungen, dass die Republik Österreich kein souveräner Staat ist?

  1. Ist es wahr, dass die Militärregierungsgesetze, das SHAEF-Gesetz Nr. 2, Artikel III, IV und V §§ 7, 8 und 9 momentan in Österreich verwendet werden?

  1. Befolgt Österreich die Genfer Konvention (I-IV) korrekt?

  1. Halten Österreich und Sie selbst sich an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (UDHR), wie sie durch die Versammlung der Vereinten Nationen in Paris am 10. Dezember 1948 ausgerufen wurde (General Assembly resolution 217 A)?

  1. Stimmen sie zu, dass es im besten Interesse von Österreich und seinem Volk ist, gewaltfreie Lösungen anzustreben, um potentielle Konflikte zu lösen? Wenn nicht, warum?

  1. Sind Sie Mitglied irgendeiner geheimen, oder halb geheimen Verbindung wie die Freimaurer? Wenn ja, sind Sie an erster Stelle Ihrer Verbindung oder Ihrem Land gegenüber loyal?

  1. Denken Sie, dass die Macht vom Volk ausgehen sollte, anstatt von der Regierung?

  1. Unterstützen Sie die Deportation eines ausländischen Journalisten, der mit einer Österreicherin verheiratet ist und einen österreichischen Sohn und eine österreichische Tochter hat, basierend auf falschen Anschuldigungen, inkorrekten Annahmen und ohne ordentliches Gerichtsverfahren oder Anhörung?

  1. Finden Sie es für die Republik Österreich und die Menschen die innerhalb des Staates und der Regierung arbeiten wichtig, allen völkerrechtlichen Gesetzen und Regeln zu folgen?

Ich glaube, dass wenn Sie diese Fragen ehrlich und wahrhaftig öffentlich beantworten können, die Probleme, die Sie jetzt mit der von Ihnen als “Terroristen Bewegung” bezeichneten Bewegung zu haben scheinen, bald vorüber sein werden.

Ich würde es sehr schätzen, eine Antwort, sowie einen Termin für ein Treffen mit Ihnen zu erhalten. Ich respektiere Sie für Ihre Verpflichtung Ihrer Aufgabe und Ihrer Position gegenüber.
Ich freue mich darauf, mit Ihnen zu sprechen und Ihnen in Ihrer Arbeit zu helfen, Sicherheit für Österreich und seine Menschen zu gewährleisten.

Mit besten Grüßen
johan aus der Familie niklasson

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Das wäre Geschichtsreif wenn das so die Runde macht .Das sie einfach nicht mehr auskönnen und mit zumindest mal einigen Wahrheiten rausrücken müssen .Ich bin so froh das es so viele Menschen gibt die zur Veränderung beitragen.Ein grosses Danke in Liebe von einem friedlichen Mensch ....