Mittwoch, 24. August 2016

Weltweite Erdbeben am 24.08.2016







Erdbeben in Myanmar zerstört Tempelanlagen – Ein Toter, Viele Verletzte

Myanmar – Vor wenigen Minuten hat ein schweres Erdbeben den Süden von Asien erschüttert. Das Epizentrum lag nach ersten Meldungen in der Region Magwe im Südwesten von Myanmar. Es erreichte nach Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam Magnitude 7.0. Der Erdbebenherd lag demnach in knapp 90 Kilometern Tiefe. Dies verringert die maximale Intensität des Erdbebens ein wenig. Dafür war das Beben in weiten Teilen von Südasien spürbar. Das United States Geological Survey gibt Magnitude 6.8 an.
Starke Intensitäten werden von Zeugen aus dem Osten von Indien und aus Bangladesh gemeldet, unter anderem aus Kolkata und Dhaka. Auch Thailand (Bangkok) und Bhutan spürten die Auswirkungen.
Die Epizentralregion in Myanmar ist ziemlich dicht besiedelt. Die Großstadt Chauk liegt nur 25 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Auch in der kulturell bedeutenden Stadt Mandalay war das Beben stark spürbar.
Es ist nahe des Epizentrums mit schweren Schäden und Opfern zu rechnen.
Bereits im April hatte es in der Region Sagaing in Myanmar ein tiefes Beben der Stärke 6.9 gegeben. Der Herd lag damals noch ein wenig tiefer als aktuell. Es verursachte zwei Tote und 247 Verletzte in Bangladesch und Indien.

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http://juskis-erdbebennews.de/2016/08/schweres-erdbeben-erschuettert-suedasien-epizentrum-in-myanmar/

Italien: Tote und Verletzte bei Erdbeben in Latium

Italien – In der Nacht zum Mittwoch um 3:36 Uhr MESZ hat sich in der italienischen Provinz Latium ein starkes Erdbeben ereignet, das auch noch in angrenzenden Provinzen stark spürbar war. Nach Angaben des Geoforschungszentrum Potsdam erreichte das Beben Magnitude 6.1. Das Epizentrum lag demnach im Osten von Latium, 100 Kilometer von Rom entfernt, an der Grenze zu den Provinzen Umbrien, Marken und Abruzzen, und damit ziemlich zentral im Land (siehe Karte unten). Die Italienischen Behörden haben bisher keine Angaben zur Stärke des Bebens und zur Lage des Epizentrum gemacht.
Die Erschütterungen waren in der gesamten Region sehr stark spürbar. An vielen Orten rannten Menschen aus den Häusern. Die Erschütterungen dauerten teilweise bis zu 30 Sekunden an. Auch in Teilen von Rom brach Panik aus. Vielerorts, besonders in den kleineren Städte im Inland, fielen die Telekommunikationssysteme aus.
Es ist das stärkste Erdbeben in Zentralitalien seit sieben Jahren. Schwere Schäden und Opfer sind wahrscheinlich.
Das Erdbeben war so stark, es wurde sogar auf dem Balkan (u.a. in Kroatien, Bosnien und Serbien) sowie in Teilen von Österreich wahrgenommen. Auch Neapel, Rimini und Florenz war das Beben deutlich spürbar.
Es gab bereits einige Nachbeben, das stärkste mit Magnitude 4.9. Weitere große werden in den kommenden Stunden folgen.

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http://juskis-erdbebennews.de/2016/08/starkes-erdbeben-in-italien/

„Ringförmiger“ Erdbebenschwarm im Nordwesten von Mexiko

Mexiko – Die Kleinstadt Santa Rosalia im mexikanischen Bundesstaat Baja California Sur hat in den vergangenen Tagen einige dutzend Erdbeben zu spüren bekommen. Dabei zeigten sich in der Lokalisierung der Epizentren seltsame Strukturen.
Die Bebenaktivität begann am Sonntagmorgen Ortszeit und hält zur Zeit an. Die mexikanische Seismologiebehörde SSN registrierte seit dem insgesamt 87 Erdbeben, davon die meisten stärker als Magnitude 2 und zum größten Teil in der Stadt Santa Rosalia spürbar, da der Herd in nur rund 5 Kilometern Tiefe lag. Die Magnituden waren insgesamt relativ niedrig, das stärkste Beben erreichte Magnitude 3.2. Schäden meldeten die Behörden bisher nicht. Ein Ortsvorsteher von Santa Rosalia sprach jedoch von „kontinuierlichen Erschütterungen“, die die Einwohner der Stadt sehr beunruhigen.
Auffällig: Die Lokalisierungen der SSN zeigen, dass die Epizentren ringförmig um Santa Rosalia angeordnet sind und einen Halbkreis mit einem Radius von etwa 20 Kilometer bilden.
Über den Ursprung dieser Erdbeben ist bisher wenig bekannt. Experten halten sowohl tektonische als auch vulkanische Ursachen für möglich. Santa Rosalia liegt in einem vulkanisch aktiven Gebiet. Drei bekannte Vulkanfelder, die Isla Tortuga, El Aguajito und Tres Virgenes werden vom Erdbebenschwarm tangiert. Zudem befindet sich die 10 Kilometer große La Reforma Caldera, die bei einem gewaltigen Ausbruch vor 700.000 Jahren entstand, nördlich der Stadt.
Die Situation wird von den Behörden weiter überwacht.

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