Freitag, 12. August 2016

Seriöse Studie erforscht Gedanken nach dem Tod

Die Fragen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, beschäftigt die Menschheit schon seit Jahrtausenden. Renomierte Forscher aus England liefern neue und überraschende Antworten.


London (England). Der Verlust der Körperschwere, ein Gefühl von unendlichem Frieden, ein gleißend helles Licht, eine unerklärliche Leichtigkeit und die Erscheinung einiger mystischer Wesen. Diese und viele andere Eindrücke vermitteln glaubhaft Menschen, die sich zwischen der Schwelle von Diesseits und Jenseits befunden haben. Seit vielen Jahrhunderten ist dieses Phänomen bekannt und wurden von Wissenschaftlern bisher immer als sehr kritisch angesehen. Zwei namenhafte Forscher haben jetzt das Phänomen der Gedanken nach dem Tod etwas näher untersucht.
Der Mediziner Sam Parnia von der Uniklinik Southampton und der Neuropsychiater Peter Fenwick vom Londoner Institut für Psychiatrie haben eine Befragung an 63 Patienten vorgenommen, die nach einem Schlaganfall für klinisch tot erklärt worden waren und die den Gehirntod überlebten. Damit die Erinnerung an das Erlebte nicht verblasst, wurde die Befragung innerhalb einer Woche nach dem Anfall vorgenommen.


Übereinstimmende Erlebnisse

Sieben Überlebende berichteten von ihren Erlebnissen nach dem Hirntod, aber nur vier Patienten bestanden einen Test gemäß der strengen Gryson Skala, die zur Bewertungen von Schwellenerfahrungen eingesetzt wird. Alle Betroffenen erzählten übereinstimmend, dass sich ihr Zeitgefühl beschleunigt hat. Sie sind zum Eingang einer völlig anderen Welt gelangt, aus der es kein Zurück mehr gibt. Zwar hatten die Testpersonen das Gefühl für den eigenen Körper verloren, dafür waren aber alle Sinne geschärft. Bei den Patienten handelt es sich um einen Katholiken, der seinen Glauben verloren hat und um nicht mehr praktizierende Anglikaner. Die Ergebnisse der Studie sollen jetzt im Fachblatt Resuscitation veröffentlicht werden.
Die Forscher sind sich sicher, dass die Studie Hinweise auf ein Leben nach dem Tod liefert. Wenn der Geist und das Gehirn unabhängig voneinander sind, dann stellt man sich zwangsläufig die Frage, ob es ein Fortleben des Bewusstseins nach dem Tod gibt. Es stellt sich aber auch die Frage nach dem geistigen Pendant zum Menschen. Sollte das Gehirn ein Mittler des Geistes sein, dann kann bald bewiesen werden, dass es ihn tatsächlich gibt, wenn das Gehirn längst tot ist, ist sich Sam Parnia sicher.
Die britischen Bischöfe Geoffrey Rowen und Stephan Sykes würde nur die Aussage untermalen, dass Menschen nicht mehr sind, als aus Fleisch gemachte Computer. Ähnlich sieht es der Psychologe Christopher French der Universität London. Er zieht als Fazit aus der Studie, dass sich das Gehirn bei einer Todeserfahrung lediglich einen Reim auf das Erlebte machen möchte.

Quelle:  http://www.forschung-und-wissen.de/

Kommentare:

Ernstjoachim Müller hat gesagt…

Ich werde es nicht vergessen es war eine Nacht Mittwoch zu Donnerstag
Morgens zwischen 3.30Uhr/4.00Uhr streichelte mich etwas über meine linke Wange ich dachte es sei eine Fliege und wischte dieses bei Seite
Gleich danach nochmal das selbe
Irgendwie schlief ich danach nochmals ein
Gegen 7.30Uhr klingelte mein Telefon das Krankenhaus war dran
Man sagte mir das meine Mama verstorben sei
Ich machte mich auf den weg zu meiner Mama war keine 40Minuten später bei ihr
Zuerst traf ich eine Schwester mit der ich kurz sprach sie führte mich dann zu Mama
Als ich sie fragte wann Mama verstarb sagte sie mir zwischen 3.30/4.00Uhr
Seltsam
Ich sagte nichts von meinem Erlebnis
Als ich an diesem Abend schlafen ging passierte dieses;
Mitten in der Nacht wurde mir meine Bettdecke vom Bett gezogen richtig runter.
Nicht nur das ich panisch wurde ich sagte meiner Mama das sie das lassen solle ich bekäme Angst
Auch träumte ich viel von ihr
Sie besuchte mich auch weiterhin und das regelmässig ich konnte sie sogar riechen ihren Körpergeruch
Irgendwann war ich dadurch vollkommen aus der Spur und ich redete mit ihr-sehr lange und ausführlich
Ich sagte ihr das sie in das Licht gehen soll dort warten ihre Eltern und auch Papa und die anderen die sie auch lieb haben auf sie das sie sie erwarten
Weiter sagte ich zu ihr das wenn meine Zeit kommt sie mich abholen kommen soll und dann sind wir wieder zusammen solange muss sie und auch ich warten. Wir beide haben ein sehr sehr enges Verhältnis gehabt und ich weiss das Mama mich sehr sehr liebt-ich sie auch.
Ein Leben nach dem Tod ja das gibt es jetzt weiss ich es
Ob andere oder Wissenschaftler daran glauben ist mir egal
Wichtig ist für mich das ich persönlich erlebt habe das es das gibt
Jetzt träume ich zwar auch noch von ihr jedoch selten
Jeder von uns wird dieses erleben wenn seine Zeit da ist.
Wissenschaft muss immer alles erklären können sonst existiert es nicht für sie
Das ist dumm
Wie andere hierüber denken ist mir egal

Anonym hat gesagt…

Hallo Ernstjoachim Müller,

Bernard Jacoby "Wir sterben nie". Ein sehr schönes Buch. Die Wissenschaftler, die Zweifler sollten dies mal lesen und sich mit seriöser Sterbeforschung beschäftigen, die es seit ca. 20 Jahren (oder länger?)gibt, begonnen mit Elisabeth Kübler-Ross. Auch ich hatte Nachtoderfahrungen mit meinem plötzlich verstorbenen Mann. Konnte es mir bis dahin nicht erklären, kann man auch nicht wirklich, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Einmal waren noch 3 andere Familienmitglieder dabei. Also - ich spinne nicht? Dann las ich das Buch (und später noch weitere) und dachte - Hui - genau so passiert bei mir. WOW. Wen man dann in das Thema einsteigt, kommt man nicht mehr umhin, seine bisherige Meinung zu überdenken. und außerdem schreibt auch Herr Jacoby, dass mehr Menschen Nachtoderfahrungen haben, als man denkt. Die meisten trauen sich nur nicht, es zu erzählen, weil sie dann für verspinnert (durch den Schicksalschlag, weil man es nicht wahr haben will uvm.)abgestempelt werden. Dann bekommt man ganz schnell eine psychiatrische Diagnose. Ich kann nur sagen, sich mal mit dem Tod und darüber hinaus zu beschäftigen bereichert das Leben ungemein!
In einer Rezension zu dem Buch schrieb jemand, der mittlerweile in der Sterbebegleitung tätig ist: "Die Lebenden schließen den Toten die Augen. Die Toten öffnen den Lebenden die Augen". Wie wahr! Aber das werden auch die Skeptiker irgendwann einmal erfahren. Das kann man mit 100%iger Sicherheit sagen...denn es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als man meint zu wissen.

Ernstjoachim Müller hat gesagt…

Zu Anonym 12.August 2016
23.45
Ich besitze das Buch "Wir sterben nie" auch. Ich kaufte es mir kurz nachdem meine Mama verstarb es hat mir Türen geöffnet von denen ich vorher nicht die geringste Ahnung hatte.
Auch befinden sich unsere verstorbenen nicht auf dem Friedhof (einem Friedhof)
Dort betten wir nur den Körper eines verstorbenen zu Ruhe so wie es sich für zivilisierte gehört.
Ich besuche Mama dort regelmässig.
Auch empfinde ich meine Trauer um den Verlust nicht mehr so stark wie vorher da ich weiss das Mama jetzt bei denen ist die sie auch lieben.
Ich freue mich jetzt schon sie wiederzusehen und der Gedanke hieran vertreibt meine trüben Gedanken.
Auch holte ich mir um vergleiche zu haben noch andere Bücher
Das Ergebnis ist fast dasselbe.
Von Lothar Hollerbach "Es gibt keinen Tod"
Von Concetta Bertoldi "Sehen Tote wirklich alles"
Die Literatur hierüber ist vielfältig.
Angst vor dem ToT habe ich keine
Ich weiss das mich meine Mama und auch die anderen abholen kommen wenn ich von dieser Welt gehen muss.