Sonntag, 3. Juli 2016

Wirkung der Akupunktur wissenschaftlich belegt

Akupunktur: Warum sie wirkt



Akupunktur kann chronische Schmerzen, Bluthochdruck, Depressionen und andere Gesundheitsprobleme lindern. Forscher entdeckten eine biochemische Reaktion, die möglicherweise für manche der zahlreichen erwiesenen Vorteile dieser uralten Heilmethode verantwortlich ist.

Jährlich lassen sich schon mehr als 3 Millionen Amerikaner mit Akupunktur behandeln, und es werden immer mehr.1 Es gibt viele unterschiedliche Akupunkturtechniken, in den USA werden meist traditionelle Methoden aus China, Japan und Korea angewandt. Dabei werden an ganz bestimmten Körperstellen dünne Nadeln in die Haut gestochen und per Hand oder mit elektrischem Strom stimuliert.2

Akupunktur wird seit Jahrtausenden überall auf der Welt angewandt und hat sich in all der Zeit bewährt, weil sie nachweislich und auf sichere Art viele gängige Beschwerden lindert. Wie sie wirkt, ist zum großen Teil rätselhaft, aber letztes Jahr wiesen Forscher eine biochemische Reaktion nach, die möglicherweise für einige Effekte der Akupunktur verantwortlich ist.

Wissenschaftler erklären, wie Akupunktur Entzündungen und Schmerzen lindert


Eine Tierstudie über die Wirkung von Akupunktur bei Muskelentzündungen zeigte, dass die manuelle Akupunktur entzündungsfördernde Zellen, die M1-Makrophagen, herunterregelt oder ausschaltet. Zugleich regelt sie entzündungshemmende M2-Makrophagen hoch bzw. aktiviert sie, wodurch Schmerzen und Schwellungen zurückgehen.


Dies ist eine effektive Strategie, weil M2-Makrophagen entzündungshemmendes Interleukin-10 (IL-10) liefern. IL-10 ist ein Zytokin, das in der Immunantwort eine Rolle spielt. Man nimmt an, dass die Hochregelung von M2-Makrophagen den IL-10-Spiegel erhöht, wodurch Schmerzen und Entzündungen gelindert werden. Die Epoch Times berichtet:4


»Akupunktur knipst wortwörtlich einen Schalter an, der zunächst Entzündungsreaktionen reduziert und dann den körpereigenen Heilungsprozess in Gang setzt.


Das durch Akupunktur ausgelöste Herunterregeln von M1-Makrophagen und Hochregeln von M2-Makrophagen konnte mit einer Linderung der Muskelschmerzen und -entzündungen in Zusammenhang gebracht werden.«

Vermutlich funktioniert die Akupunktur über eine ganze Reihe von Mechanismen. 2010 fand man z. B. heraus, dass Akupunktur schmerzhemmende Rezeptoren aktiviert und die Konzentration desNeurotransmitters Adenosin im lokalen Gewebe erhöht.

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