Samstag, 2. Juli 2016

MMS oder Chlordioxid Einläufe bei Minderjährigen in Deutschland medizinisch und rechtlich unbedenklich?


Die Krankenkasse AOK Plus prüfte im Jahre 2014 den Verdacht auf einen möglichen Behandlungsfehler an einem zwölfjährigen Mädchen, dass während eines vier wöchigen Klinikaufenthaltes mehrere MMS-Einläufe erhalten hatte. Der Mainstream berichtete bisher völlig verzerrt und zum unbegründeten Nachteil dieser offensichtlich sehr erfolgreiche Therapiemöglichkeit.


Rainer Taufertshöfer

Zu Beginn möchte ich mit der allgemeinen Informationslage der Einlauftherapie einsteigen, da diese in der Öffentlichkeit zusehends in Vergessenheit gerät. Als Folge einer sehr langen internationalen Kulturgeschichte des Einlaufes, gibt es alleine im deutschen Sprachbereich viele exakt dokumentierte Einlauf-Varianten, die zum Teil sogar in den Vorschriften für die Krankenpflege festgelegt sind. In der medizinischen Literatur, auf Grund anekdotischer Daten, werden mitunter einzelne oder gelegentlich alle Einlaufmethoden unzutreffend als gefährlich oder untauglich bezeichnet.[1]

Angestellte und Hilfskräfte in der Krankenpflege verabreichen Einläufe nur mit Zustimmung eines approbierten Arztes, oder helfen bei deren Durchführung. Die Einwilligung des Patienten muss in jedem Fall eingeholt werden, da es sich ohne diese um Körperverletzung handeln würde. Bei privaten Anwendungen des Einlaufs ist ärztliche Zustimmung gesetzlich nicht vorgeschrieben und es genügt die Befolgung der gut dokumentierten Vorgehensweisen (z.B. „Einlauf in Medizin und Naturheilkunde“)[2].

Das in der Moderne insoweit bekannteste Beispiel für eine medizinische Einlauftherapie-, ist die Colon-Hydro-Therapie (CHT). Dies ist eine  klinisch betriebene Technik zur Entleerung und Sanierung des Dickdarmes. Die CHT ist eine von ausgebildeten Fachkräften betriebene Abfolge von analen Einläufen mit einem Spezialgerät. In CHT-Fachkreisen wird deren Methode als bequemer, wirksamer und schneller, aber auch teurer als „Großmutters Einlauf“ im vertrauten Badezimmer beschrieben.

Arzneimittelexperten der Krankenkasse zu MMS-Einläufen


Nach diesem keinen Exkurs in die bewährte und anerkannte Einlauftherapie, komme ich nun zu dem in der Einleitung geschilderten Fall, über den am 16. April 2015 ARD KONTRASTE berichtete, dass sich die Eltern, des in einer Klinik mit MMS-Einläufen therapierten Kindes, erst durch die Vorjahresberichte zu MMS veranlasst sahen, die verordnete und offensichtlich erfolgreich durchgeführte Einlauftherapie abzubrechen, um verängstigt vor dieser Kamera der KONTRASTE Redaktion zu treten.

Hier weiterlesen.
 http://www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/mms-oder-chlordioxid-einl%C3%A4ufe-bei-minderj%C3%A4hrigen-in-deutschland-medizinisch-und-rechtlich-unbedenklich/

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