Mittwoch, 22. Juni 2016

Katastrophenwetter: Deutscher Wetterdienst leugnet die Existenz von HAARP

Gerhard Wisnewski

Sind die Unwetter der vergangenen Wochen wirklich das Ergebnis einer »Wetterwaffe« wie des berüchtigten »Atmosphärenheizers« HAARP, wie ich es in einem der letzten Artikel vermutete? Nicht doch –solche Theorien sind nur was für »Aluhutträger«, meint der Deutsche Wetterdienst: HAARP gibt’s nämlich gar nicht! Bleibt nur die Frage, warum das Europäische Parlament HAARP dann als ein »klimaschädliches Waffensystem« und eine»höchstgefährliche Bedrohung« einstufte  alles nur Aluhutträger?


»Eine vergleichbare Wetterlage wie Ende Mai und Anfang Juni hat es nach Einschätzung eines Experten noch nie gegeben«, schrieb am 16. Juni 2016 die Welt (online). »Wir gehen davon aus, dass wir es mit einem Phänomen in einer neuen Ausprägung zu tun haben«, zitierte das Blatt den Leiter der bayerischen Wasserwirtschaft und Professor an der Technischen Universität München Martin Grambow. »Die Unwetterzellen seien über Stunden ›ortsfest‹ gewesen und nicht wie ein normales Sommergewitter weitergezogen.« Die zweite Besonderheit seien »die enorme Größe der Unwetterzellen« und eine extreme Aufladung mit Feuchtigkeit gewesen – »so wie wir es normalerweise nur in Äquatornähe kennen«.
Äquatorwetter in Deutschland


Äquatorwetter in Deutschland – was ist denn da passiert? Schon in Teil 1 dieser Artikelserie habe ich die Frage gestellt, wo eigentlich die Energie für derartige Unwetter herkommt. Denn riesige Haufenwolken, Ambosse, Megagewitter, Blitze und vor allem auch Tornados sind schließlich nichts weiter als pure Energie. In der Regel treten diese Wetterphänomene denn auch erst im Juli und August auf, wenn die Sonne auf den Boden »knallt« und für Lufttemperaturen von 30 bis 35 Grad im Schatten sorgt. Also im Hochsommer. Dann steigt die heiße Luft auf und erzeugt so viel Reibung mit der Umgebungsluft, dass elektrische Potenziale entstehen, die sich zusammen mit Feuchtigkeit in Gewittern entladen.

Unheimliche Wetterbilder

Von solchen Temperaturen waren wir in den letzten Wochen jedoch weit entfernt – wo kam die Energie für die Unwetter also her, bei denen Menschen durch Überschwemmungen und Blitze starben, verletzt wurden und Tausende ihr Hab und Gut verloren? Für manche Beobachter heißt der Hauptverdächtige HAARP: Das High Frequency Active Auroral Research Program wurde von US-Militärs angeblich zur Erforschung der Ionosphäre entwickelt und genutzt.

Dabei handelt es sich um riesige Antennenfelder, die hochenergetische elektromagnetische Strahlung in die Ionosphäre abgeben können. Interessanterweise sagte auch niemand anderer als US-Meteorologen die Wetterkatastrophen von 2016 für Deutschland exakt voraus – und zwar schon zwei Wochen vorher. Inzwischen sind solche Antennenfelder aber auf der ganzen Welt verbreitet. Dazu sind auf Radarbildern seit einiger Zeit äußerst seltsame Dinge zu sehen. Regen scheint sich in riesigen konzentrischen Kreisen oder Spiralen zu formieren, in der Gegend von Stockholm wurde gar eine regelrechte Raute aus Regen beobachtet.





Alles nur Phantome?

So etwas haben Sie im Wetterbericht noch nie gesehen? Kein Wunder – denn im Mainstream werden solche Bilder glatt ignoriert. Kein Wetterfrosch verlor bisher ein Wort darüber. Deshalb habe ich diese Bilder auch dem Deutschen Wetterdienst (DWD) vorgelegt und nachgefragt. DerDeutsche Wetterdienst ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts und hält ständigen Kontakt zur Bundesregierung, heißt es im Gesetz über den DWD. Und wörtlich: »Die Steuerung des Deutschen Wetterdienstes« erfolgt »durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur«. Zwischen diesem und dem Bundesministerium der Verteidigung sei auf dem Gebiet des Wetterdienstes »eine enge Zusammenarbeit sicherzustellen«.

Für den Pressesprecher des DWD sind die seltsamen Wetterphänomene nur »Artefakte« der Radarsysteme, also Trugbilder. »Das sind meistens Fehl-Echos, bewegliche Festziele, die dann in den Radarstrahl geraten und die dann zu solchen ›Speichen‹ führen, manchmal auch zu diesen radialen Störungen. Das sind alles Erscheinungen, die meistens Fehlinterpretationen durch Festziele sind ... Das können zum Beispiel vorübergehend installierte Kräne sein oder auch Störsender.« Hört man dem Pressesprecher zu, erfährt man, dass an den Rohdaten ohnehin kräftig gearbeitet wird, bevor sie zum Beispiel als Regenradarbild auf dem Internet oder im Wetterbericht landen. So werden bekannte »Fehl-Echos« von Gebäuden, Türmen, Windkraftanlagen oder Bergen von einer Software herausgerechnet. Das heißt: Wenn man hier einmal weiterdenkt, könnten demzufolge natürlich auch andere unerwünschte Erscheinungen aus den Aufnahmen eliminiert werden, zum Beispiel Wetterexperimente oder militärische Eingriffe. Rein theoretisch, natürlich – gesagt hat der Mann das nicht.

Die Frage ist nur: Wie kann man angesichts so vieler Störungen und Fehl-Echos die Realität überhaupt noch von Trugbildern unterscheiden? Die Meteorologen könnten das, meint der DWD-Mann. Man könne das an der Erscheinungsform dieser Störungen sehen, das seien ja sehr markante Signaturen, wie beispielsweise Speichen. Außerdem könne man die Radarbilder auch mitSatellitenaufnahmen vergleichen. Routinemäßig geschehe das allerdings nicht – nur »im Bedarfsfall«.

Aluhüte im Europa-Parlament?

Und was ist zum Beispiel mit »Ionosphärenheizern« wie HAARP? Könnten die nicht auch eine Ursache für solche Phänomene sein? Diese Verschwörungstheorien kenne er, meint der DWD-Sprecher: Das ist für ihn die »Aluhutfraktion«. Mit diesen Leuten könne man nicht diskutieren. Der DWD müsste das im Rahmen seiner Messungen, zum Beispiel mit Radiosonden, ja schließlich mitbekommen. Dem Deutschen Wetterdienst, der die Atmosphäre überwache, sei da aber nichts bekannt. Gibt es diese HAARP-Anlagen überhaupt?, will ich wissen. Antwort: »Nein. Das sind alles Verschwörungstheorien ... Das sind immer gewisse Kreise, die diese Theorien streuen und kommunizieren und damit zum Teil auch Geld verdienen mit Büchern und mit was weiß ich alles. Und mit diesen Leuten zu diskutieren, hab ich gemerkt, ist völlig sinnlos.«


Fragt sich nur, wer hier den Aluhut auf hat, denn die Existenz der HAARP-Anlagen wird selbst von Wikipedia bestätigt. Des weiteren müssten ja demnach auch im Europaparlament jede Menge Aluhutträger sitzen. Schon Ende der 1990er-Jahre hatten sich zwei Ausschüsse des Europa-Parlaments in einem Entschließungsantrag mit HAARP befasst – von Öffentlichkeit und Qualitätsmedien unbeachtet, versteht sich. Und von Meteorologen offenbar auch.

Ein »klimaschädliches Waffensystem«

In der Begründung zu dem Antrag wird HAARP als »klimabeeinträchtigendes Waffensystem« bezeichnet. Es werde gemeinsam »von der Luftwaffe der USA und dem Geophysikalischen Institut der Universität Alaska, Fairbanks, durchgeführt«. Ähnliche »Untersuchungen« gebe es aber auch in Norwegen, in der Antarktis und auch in der früheren Sowjetunion. Dabei würden »mit einem Netz von Antennen, die alle mit einem eigenen Sender ausgestattet sind, Teile der Ionosphäre mit starken Radiowellen erwärmt ... Die erzeugte Energie heizt bestimmte Teile der Ionosphäre auf, was auch Löcher in der Ionosphäre und künstliche ›Spiegel‹ herbeiführen kann«.

Kontrolle von »gewaltigen Kräften«

Durch Manipulation der elektrischen Eigenschaften in der Atmosphäre ließen sich »gewaltige Kräfte kontrollieren«, so der Entschließungsantrag. »Wird dies als militärische Waffe eingesetzt, können die Folgen für den Feind verhängnisvoll sein. Durch HAARP lässt sich ein fest umrissenes Gebiet millionenfach stärker mit Energie aufladen als mit irgendeiner anderen herkömmlichen Energiequelle.« Das Projekt ermögliche somit auch »die Manipulation der globalen Wetterverhältnisse«. Einer der Väter der HAARP-Anlage, Bernard Eastlund, arbeitete nachweislich an Projekten zur Wetterbeeinflussung. So wollte er in der oberen Atmosphäre riesige Linsen zur Bündelung des Sonnenlichts erzeugen. »Die Beeinflussung des Wetters ist beispielsweise durch die Veränderung der Windmuster oder solaren Absorptionsmuster der oberen Atmosphäre möglich«, heißt es in einem seiner Patente (US4686605 A), »indem eine oder mehrere Schwaden von atmosphärischen Teilchen erzeugt werden, die als Linsen oder Brennglas funktionieren.«

»Höchstgefährliche Bedrohung«

Kein Wunder, dass der Entschließungsantrag »das ionosphärische Manipulationssystem des US-Militärs (HAARP), das in Alaska stationiert ist …, als ein Beispiel einer höchstgefährlichen neuen militärischen Bedrohung der gesamten Umwelt wie auch der menschlichen Gesundheit [sieht], da dieses Projekt zum Ziel hat, zu militärischen Zwecken in den höchst sensiblen energetischen Bereich der Biosphäre einzudringen, obwohl die Konsequenzen dieses Vorgehens in keinster Weise abzusehen sind«. Das Europäische Parlament bedauerte »die wiederholte Weigerung der Regierung der Vereinigten Staaten«, einen Vertreter zu einer öffentlichen Anhörung zu entsenden, und forderte die Kommission, den Rat und die Mitgliedstaaten auf, »Druck auf die US-Regierung, Russland und jeden anderen in solche Aktivitäten verwickelten Staat auszuüben, damit diese Tätigkeiten eingestellt und ein umfassendes Abkommen gegen derartige Waffen geschlossen werden kann«. Ob dieser Druck tatsächlich ausgeübt wurde, darf bezweifelt werden. Jedenfalls stehen HAARP-Anlagen heute in allen Teilen der Welt herum – auch in Europa.

Quelle: KoppOnline 

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