Donnerstag, 23. Juni 2016

Hört auf, Kultur zu konsumieren und kreiert stattdessen eure eigene



Erschafft ihr euch das Leben, das ihr wollt? Oder übernehmt ihr nur eine Version der Realität, die auf euch projiziert wurde? Lebt ihr nach euren eigenen Bedingungen?
Oder lasst ihr eure Hoffnungen und Träume die Wünsche eines anderen werden?

Bringt ihr euren Daseinszustand auf das Maximum? Oder konzentriert ihr euch auf Ablenkungen von aussen?

Wir müssen eine Kultur schaffen – nicht fernsehen, Magazine lesen, ja nicht mal NPR anhören [National Public Radio – eine amerikanische Medienorganisation].
Erschafft euch eure eigene Informationsveranstaltung. Die Verbindung zwischen Raum und Zeit, in der ihr euch jetzt befindet, ist der unmittelbare Bereich eures Universums und wenn ihr euch um Michael Jackson, Bill Clinton oder jemand anderen sorgt, dann seid ihr machtlos. Ihr gebt eure Macht an all die Ikonen ab, die von elektronischen Medien unterstützt werden, sodass ihr wie X gekleidet sein wollt oder Lippen wie Y haben möchtet. Diese Art der Denkweise ist schwachsinnig. Das ist alles kulturelle Ablenkung und was echt ist, seid ihr und eure Freunde und eure Gemeinschaft, eure Höhen und Orgasmen, eure Hoffnungen und Pläne, eure Ängste. Und uns wird gesagt, „Nein, wir sind unwichtig, wir sind nebensächlich.“ „Mach einen Abschluss, suche dir Arbeit, erreiche dies, erreiche das.“ Und dann seid ihr ein Spieler, aber ihr wollt noch nicht mal in diesem Spiel mitspielen. Ihr wollt euren Geist zurückholen und ihn aus den Fängen der kulturellen Ingenieure reissen, die euch in einen halbgaren Trottel verwandeln wollen, der all diesen Müll konsumiert, welcher aus den Knochen einer sterbenden Welt fabriziert wird. ~ Terence McKenna

Das Übernehmen einer Kultur, anstatt eure eigene zu erschaffen, ist eine Beleidigung – sowohl für euer Potential als auch für eure Individualität.

Eigene Kultur 1

Wir sind alle superkreative Wesen, was leider von den meisten Menschen systematisch unterdrückt wird. Das Potential, das in jedem Menschen ruht, ist beinahe unermesslich aus der „Ich armes Ding“-Perspektive. Jede einzelne Person hat einzigartige Fähigkeiten und Talente, die, wenn sie gepflegt werden, die Bausteine für eine bessere Welt sein werden.

Pflegt und lebt ihr eure Begabungen aus? Oder verschwendet ihr eure Zeit mit Promiklatsch oder der Debatte über den letzten Nebenschauplatz, den die Medien programmiert haben, damit ihr darauf eingeht?

Die Diät der Informationen

Viele Top-Künstler aus verschiedenen Bereichen (und glückliche Menschen generell) beschränken und filtern ganz bewusst die Informationen, denen sie sich aussetzen, insbesondere die Nachrichten. Warum? Weil sie sich auf das Erschaffen konzentrieren! Und ihr solltet das auch tun, wenn euch überhaupt daran liegt, euer Leben voll auszukosten.

Ich fokussiere meine Energie darauf, mein Selbst zu stärken; was bedeutet, neue Ideen auszuloten, neue Dinge auszuprobieren, sich nicht vor Erfahrungen zu fürchten und ein Vorbild zu werden, welches andere Leute darin unterstützen kann, kraftvollere Versionen ihrer selbst zu werden. Wenn ich das nämlich nicht mache, trage ich nur zu dem verhunzten Zustand der Welt bei. ~ Elliott Hulse

Was Informationen angeht, die euer Wohlbefinden behindern, sind die Nachrichten die grössten Missetäter. Wann habt ihr euch jemals gut gefühlt, nachdem ihr die Nachrichten angeschaut habt? Und was habt ihr persönlich wegen der zuletzt bekannt gemachten Tragödie getan? Ihr wärt viel besser dran, wenn ihr an euch selbst arbeiten und den Leuten um euch herum helfen würdet.

Die „Nachrichten“ sind nicht viel mehr als Pornografie des Entsetzens. Oder Angstpornografie. Ignoriert sie komplett und nutzt eure mentale Energie stattdessen, um euch auf Gesundheit und Kreativität zu fokussieren und darauf, euch jeden Tag um 1% zu verbessern. ~ James Altucher (lest seinen Artikel zu diesem Thema „Go On a News Diet, Starting Today“.

Es ist eure Entscheidung, ob ihr etwas konsumiert oder nicht. Ich sage nicht, dass ihr niemals wieder einen Film anschauen oder ein Buch lesen sollt. Seid euch nur bewusst, was ihr konsumiert und filtert den Unsinn aus, der nicht zu eurem besten Wohle ist. Seid aufmerksam bei der Aufnahme von Informationen. Ist das, was ihr konsumiert, in einer Linie mit eurem höchsten Wohl? Macht es euch zu einem besseren Menschen? Macht es euch mehr zu einem Vorbild für die anderen um euch herum?

Der Autor, Investor und Unternehmer, Tim Ferriss, pflegt auf seinem Blog eine ganze Kategorie mit dem Namen Low-Information Diet. Ja, sich der Informationen bewusst zu sein, die man auswählt, um sie aufzunehmen, ist tatsächlich enorm wichtig.

Euch ist aufgefallen, dass ich in diesem Artikel ein paar Personen zitiere. Ich fasse jedoch diese Quellen zusammen, um meine eigene spezifische Arbeit hier zu gestalten. Zudem geben die Informationen, die ich teile, Aufschluss über Dinge in euch, derer ihr euch nicht im Klaren gewesen sein könntet. Es gibt einen grossen Unterschied zwischen der bewussten Auswahl an Informationen, die helfen, euch zu vervollkommnen und dem gedankenlosen Konsum von idiotischem Klatsch und spirituell lähmender Angstmacherei (den „Nachrichten“).

Unser Gehirn hat Schwierigkeiten, das zu verarbeiten, was Milliarden von Menschen passiert – besonders all das Grauen, von dem die Nachrichten so versessen sind, die Leute damit zu füttern. Jeder Mensch hat einen Grenzwert für Traumata, die er in seinem Leben aushalten kann, bevor das angesammelte Trauma dessen primäres Betriebssystem wird. Die Nachrichten schaffen eine Überlastung an Informationen und zwingen Menschen in einen lähmenden Angstmechanismus.

Konzentriert euch darauf, was ihr jetzt gerade tun könnt. Stimmt euch auf euch selbst ein, beginnt, eure inneren Gaben auszudrücken, verteilt eure Liebe an jeden, dem ihr begegnet und begeistert andere durch euer Beispiel.


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