Freitag, 17. Juni 2016

Bosnische Pyramiden - Updates von Dr. Sam Osmanagich




Bereits im Jahr 2005 wurden in Bosnien-Herzegowina riesige verschüttete und zugewachsene Pyramiden entdeckt, die seither ausgegraben werden. Diese Tatsache allein - neben allen weiteren sensationellen Entdeckungen rund um den Pyramidenkomplex – bringt unser Geschichtsbild enorm ins Wanken, zumal Datierungen von einem Mindestalter von über 30.000 Jahren indizieren. Wer war damals in der Lage eine solch gigantische Leistung zu vollbringen? Da aber weder in den Schulen, noch in den Universitäten und schon gar nicht in den Mainstream-Medien hierüber berichtet wird, hat das ExtremNews-Team ein weiteres Interview mit Dr. Sam Semir Osmanagich im Rahmen der beliebten Sendung „Auf der Spur unserer Geschichte“ geführt, um die aktuellen Neuigkeiten der Ausgrabung zu erfahren.

Dr. Osmanagich entdeckte die seltsam geformten Berge und gründete die gemeinnützige Stiftung "Archaeological Park: Bosnian Pyramid of the Sun", um Spenden für die kostspieligen Forschungsarbeiten zu sammeln. Er besitzt neben seinem Doktortitel in "Maya-Zivilisationen", wie er sagt, ausreichend Kenntnisse darüber, wie man wissenschaftliche Methoden anwendet. Darüberhinaus kommen ihm auch seine organisatorischen Fähigkeiten zugute, denn er ist seit 25 Jahren auch als Unternehmer tätig und besitzt in Texas (USA) einen metallverarbeitenden Betrieb (Met Company Inc.). Osmanagich: „Wenn man dies alles bündelt, weiß man, wie man das große Projekt leitet.“

„Der Standort in Bosnien ist der aktivste archäologische Ort der Welt“

Dr. Osmanagich führt aus: „Jedes Jahr haben wir viele Experten, hunderte Freiwillige, 35 Vollzeit-Angestellte vor Ort und es ist der größte Pyramidenkomplex der Welt. Es gibt mindestens fünf Pyramiden, die ich wie folgt benannt habe: Sonnenpyramide, Mondpyramide, Drachenpyramide, Erdpyramide und Liebespyramide. Die Sonnenpyramide ist größer als die Große Pyramide in Ägypten, die 147 Meter hoch ist. Die Sonnenpyramide in Bosnien ist über 220 Meter hoch.“ Würde man die gesamte Pyramide säubern wollen, wären 2000 Leute fünf Jahre lang beschäftigt, zudem 50 Archäologen und man bräuchte Millionen in Euro oder Dollar. „Wir haben dieses Geld nicht. Pro Jahr liegt unser Budget bei 100.000 Euro. Damit können wir nicht viel anfangen. Aber mit der Hilfe von Freiwilligen haben wir viel erreicht.“

Weitreichendes und versiegeltes Tunnelnetzwerk

In den letzten beiden Jahren nach dem ersten Interview, das wir über die Bosnischen Pyramiden führten, seien viel mehr Tunnel entdeckt worden und man könne nun Spuren von zwei Zivilisationen erkennen: Erstens die, die das unterirdische Netzwerk hergestellt haben und zweitens die, die später kamen und alle Tunnel verschlossen haben. Sie füllten Schlamm und Befüllungsmaterialien ein und bauten dann Trockenmauerwände. Das Team rund um Dr. Sam Osmanagich entfernt nun die Trockenmauern und Befüllungsmaterialien und räumt somit die Tunnel wieder frei. „Diese führen uns von den Eingängen zu den Pyramiden - das sind 2,5 Kilometer, das ist ein langer Weg!“ Bereits 1600 Meter der Tunnel wurden gesäubert. Das sind nach Vermutungen des Ausgrabungsteams vielleicht 5 % vom gesamten Netzwerk im oberen Bereich. „In zehn Jahren haben wir 1600 Meter geschafft. Demnach würden wir weitere 20 Jahre benötigen, um die Pyramide zu erreichen.“

Der „Bosnische Indiana Jones“ gibt außerdem im Videointerview bekannt, dass sie anscheinend kürzlich einen zweiten tieferen Level vom Tunnelnetz entdeckt hätten. Dies wurde vorher noch nie öffentlich angesprochen. Insgesamt geht er von bis zu fünf übereinanderliegenden Tunnelebenen aus.

Ausgrabungsschwierigkeiten

Nachdem bei 16 archäologischen Gräben überall prähistorischer Beton nachgewiesen werden konnte, bekam das kulturelle Establishment Angst, erläutert Dr. Osmanagich: „Sie änderten das Gesetz und behaupteten die gesamte Pyramide sei geschütztes Gebiet. Dies machten sie nicht, weil es sich um eine Pyramide handelt, denn daran glauben sie ja nicht, sondern wegen einer sehr alten mittelalterlichen Burg, die einmal auf der Spitze war. Heute ist es alles zerklüftet und 20 auf 40 Meter groß. Wir arbeiteten 450 Meter entfernt. Aber jetzt ist die gesamte Pyramide in einem 400 Meter Radius ein geschütztes Areal. Sie lassen uns nicht arbeiten.“ Daher kann nur an der Pyramidenbasis gearbeitet werden. Die Forschungsarbeiten werden also gezielt ausgebremst und erschwert.

Mysteriöse Steinkugeln und Orbs

Im April 2016 bekamen mysteriöse Steinkugeln, die in vielen Erdteilen zu finden sind, große mediale Aufmerksamkeit, da Dr. Osmanagich die wohl weltweit größte bisher bekannte Kugel - ebenfalls in Bosnien -  präsentierte. Neben vielen weiteren kleineren bosnischen Steinkugeln im weiteren Umfeld ist diese mit drei Metern im Durchmesser wohl die beeindruckendste. Über ihren Ursprung gehen die Meinungen sogenannter Experten wie immer weit auseinander. Die einen sagen, dass es definitiv menschengemacht sein muss, die anderen beteuern, dass die Natur perfekt kreisrunde Steinkugeln hervorbrächte. Jedenfalls geht Dr. Osmanagich im Interview auf seine Erfahrungen mit solchen Kugeln in Megalithanlagen ein, die er sehr eindrucksvoll schildert.

Des Weiteren wird neben dem Zweck der Pyramiden und vielen weiteren Bereichen auch das Thema „Orbs“ angesprochen. Diese Orbs wurden unzählige Male in den Tunnel gesichtet, wovon man unterschiedliche Filmaufnahmen auch im Video sehen kann. „Orbs sind perfekt kugelförmige Lichter. Es scheint so zu sein, dass dies mehr als nur Lichter sind. Eher gesagt sind es Lichtwesen mit einer Intelligenz. Wir haben festgestellt, dass diese kugelförmigen Lichter in verschiedenen Größen – von sehr klein bis ca. 45 cm im Radius - immer dann erscheinen, wenn es Aktivitäten in den Tunnels gibt. Wenn etwas passiert, was sie befürworten. Wenn der Reiseführer Touristengruppen hineinführt, fliegen sie um den Führer herum, gerade so, als ob sie ihm zuhörten“, kommentiert Dr. Osmanagich.

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