Donnerstag, 26. Mai 2016

Paris brennt – und die Medien schweigen


 
Überall sind die Leute wütend. Sie haben die Überwachung, Unterdrückung, Ausplünderung, Gängelung, Beschimpfung durch die Eliten und die Hoffnungsosigkeit und Armut satt. Sendet man solche Bilder, könnte man ja auch anderswo die Empörten motivieren, auf die Straßen zu gehen. Der Machtapparat EU wankt. Seit Wochen finden in Paris unter der Parole „NuitDebout!“ (Nachts aufstehen!) jede Nacht Proteste,  Kunstevents, gewalttätige Aufstände und andere Aktionen statt. Aber auch tagsüber ziehen große Protestzüge durch die Straßen. Die Arbeitslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Wut unter den jungen Menschen in Frankreich ist groß.
Diese Proteste werden sich nicht von selbst beruhigen. Sie werden noch weiter zunehmen. Natürlich bietet dieses mit negativen Gefühlen aufgeladene Umfeld denen eine Bühne und Gelegenheit, die ihrer Gewalt freien Lauf lassen wollen. Zerstörung und Chaos liefert dem System wiederum Grund, mit genauso brutalen Methoden dagegen zu halten. Es wäre nicht verwunderlich, wenn auch in Frankreich extrem gewaltfreundliche Kräfte im Interesse der Regierung jeden berechtigten Protest in eine Gewaltorgie treiben, um den Vorwand zum Durchgreifen zu liefern. Auch in Deutschland agiert die Antifa im Interesse des Systems.
Besonders bei dem Angriff auf das kleine Polizeiauto bei Minute 02:46, bei dem die Scheiben eingetreten werden und ein Brandsatz ins Auto geworfen wird sieht man, daß es die Gewaltbereiten durchaus in Kauf nehmen, einen Menschen schwer zu verletzen oder zu töten. Ebenso kann man beim Angriff auf das Militärmuseum (direkt danach) gut mitbekommen, daß hier rücksichtslose Gewalttäter zu allem bereit sind, während friedliche Demonstranten sich sogar mutig den Tätern entgegenstellen und „Halt! Aufhören!“ rufen.
Hier ein Video aus Paris:

Keine Kommentare: