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Dienstag, 10. Mai 2016

Mystischer Leylinienknotenpunkt Walhalla

Leylinien sind Reste eines globalen Verbindungsnetzes für Energien und Informationen, das vor ca. 30.000 Jahren erschaffen worden ist. Sie sind über den ganzen Planeten verstreut und bündeln die Energien der Erde, um ihr und den darauf existierenden Lebewesen Balance, Kraft und Schutz zukommen zu lassen, also ähnlich, wie das Meridian- und Chakrensystem für unseren menschlichen Körper wirkt. Laut einigen Geomanten und Energiearbeitern justiert sich das Energiesystem der Erde derzeit neu, so auch am wichtigen Leylinienknotenpunkt Walhalla bei Regensburg. So soll jetzt am historischen deutschen Monument eine „andere“ Energie strömen. Dafür entstand ein neuer elektromagnetischer Punkt zehn Kilometer östlich.

Walhalla, Ort der Kraft

Die Walhalla wurde benannt nach Walhall (oder auch Valhall), dem Ort der Gefallenen der germanischen Mythologie. Wenn man hinauf pilgert zum griechischen Tempel ähnelndem Monument, dem Himmel der gefallenen Krieger, fühlt man sich tatsächlich den Göttern sehr nahe. Angekommen vor den Säulen eröffnet sich ein weiter Blick über das romantische Donautal mit seinen vielen Auen, den kleinen Ortschaften und Grün, soweit das Auge reicht.


Auf Veranlassung des bayerischen Königs Ludwig I. werden in der Walhalla seit 1842 bedeutende Persönlichkeiten „teutscher Zunge“ mit Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt. Jeder kann eine zu ehrende Persönlichkeit aus der germanischen Sprachfamilie frühestens 20 Jahre nach deren Tod vorschlagen, über die Neuaufnahmen entscheidet dann der Bayerische Ministerrat. Geehrt werden im inneren der Halle Künstler, Dichter, Komponisten, Historiker, Philosophen, Erfinder, Politiker, Könige, Feldherren, Wissenschaftler und „Handlungen“ wie beispielsweise der eidgenössische Rütlischwur. Zuletzt hinzugefügt wurde der Dichter Heinrich Heine im Jahr 2010. Aber auch die berühmteste germanische Seherin Veleda (Weleda) erhielt zu Ehren eine Gedenktafel. Sie ist die bestbelegte germanische Seherin mit ihrem historischen Einfluss auf die innergermanischen sozialen und religiösen gesellschaftlichen Verhältnisse der römischen Kaiserzeit.

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