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Montag, 2. Mai 2016

„Jodtabletten“ für Aachener, statt Abschalten des Atomkraftwahnsinns


Statt die umstrittenen AKW Tihange und Doel abzuschalten, will Brüssel lieber „Jodtabletten“ an die Bürger verteilen.
Warum die AKW Doel und Thiange so gefährlich sind:
Die Gründe für die stark erhöhte Gefährlichkeit der genannten Meiler sind Tausende feine Risse in den Reaktordruckbehältern.

Das AKW im niedersächsischen Grohnde hat übrigens dasselbe Problem. Die Menschen im hiesigen Land sind also auch durch inländische Atomkraftwerke höchsten Gefahren ausgesetzt.
Das rund 70 Kilometer von Aachen entfernte AKW Tihange und die Anlage Doel bei Antwerpen machen immer wieder Schlagzeilen. Aachen wappnet sich daher mit „Jodtabletten“ für den Super-GAU.





„Jodtabletten schützen etwa so gut vor einem Reaktorunfall, wie ein Cocktailschirmchen vor einem Wolkenbruch.“
Tatsächlich schützen „Jodtabletten“ überhaupt nicht, denn die Sache ist nämlich die:
Was sind denn überhaupt diese ominösen „Jodtabletten“? Was enthalten sie? Enthalten die natürliches Jod aus der siebten Hauptreihe des Periodensystems? Nein. Natürlich nicht.
Werfen wir doch nur mal einen Blick auf die Verpackung dieser sogenannten „Jodtabletten“:

Jodtabletten für Aachener, statt Abschalten des Atomkraftwahnsinns.

Interessant. Kaliumjodid lässt sich da lesen. Hat Kaliumjodid etwas mit natürlichem Jod zu tun? Aber nein! Das hat es natürlich nicht. Kaliumjodid kommt in der Natur gar nicht vor.
Was is´ ´n das dann?
Kaliumjodid ist ein künstlicher Stoff. Die Industrie benötigt es z.B. zur Herstellung von Katalysatoren, Desinfektionsmittel, Medikamenten, Röntgenkontrastmittel und Druckfarben.
Die Idee, ein Verfahren zu entwickeln, um kostenverursachende giftige Industrieabfällen wieder aufzubereiten und an die Salzfirmen zu verkaufen, stellte sich als sehr lukrativ heraus.
Dieses künstliche Jodid (Kaliumjodid) landet dann z.B. über jodiertes Salz in unsere Nahrung.

Aus Müll, mach´ Geld
Auch wird es zur angeblichen „Prävention bei nuklearen Unfällen“ in Tabletten gestopft, welche nach Einnahme angeblich die Schilddrüse mit Jod sättigen sollen, damit diese kein radioaktives Jod einlagern kann.
Dieses Gift (Kaliumjodid) kann der Körper aber nicht verwerten. Es kommt so in der Natur auch nicht vor und der Körper versucht den künstlichen Fremdstoff umgehend wieder auszuscheiden.
Allergikern (Ausscheidung durch Schnupfen, dicke eitrige Pickel etc.) dürfte spätestens jetzt ein Lichtlein aufgehen.
Sogenannte „Jodtabletten“ schützen also vor gar nichts. Sie sind lediglich eine weitere Möglichkeit, damit sich die Industrie von ihrem Giftmüll befreien kann, der sonst teuer sonderentsorgt werden müsste.
Vielleicht will man den Leuten ja auch einreden, sie seien jetzt vor Strahlung geschützt, wenn man sogenannte „Jodtabletten“ eingenommen hat. Ein großer Irrtum!
In einem Kernreaktor entstehen ca. 1200 radioaktive Stoffe. Gelangen diese in die Umwelt, schützt einen absolut gar nichts, außer schnellstmöglichst zu verduften.
Letztendlich wird man aber immer wieder von dem radioaktiven Zeug eingeholt, denn das verbreitet sich im Laufe der Zeit (wenn auch verdünnt) über den ganzen Planeten. Entkommen: unmöglich.

„Jodtabletten“ in Nahrungsmitteln
Empfohlene Jodzufuhr pro Tag:
Personengruppe Jod (Mikrogramm (µg)/Tag)
Jugendliche 13 – 18 Jahre 200
Erwachsene 19 – 50 Jahre 200
Erwachsene über 50 Jahre 180
Schwangere 230
Stillende 260
Eine „Jodtablette“ enthielte 65 mg Jod (so es sich denn um natürliches Jod handeln würde, was nicht der Fall ist), also das X-FACHE der maximal täglich empfohlene Dosis (die sowieso viel zu hoch angesetzt wurde, um die Jodierung von Speisesalz zu rechtfertigen).
Angenommen, es würde sich um natürliches Jod handeln: Kann die Schilddrüse solch´ eine enorme Menge speichern? Antwort: Absolut nicht!
Es ist so, als würde man in einen 10-Liter-Eimer 1000 Liter Wasser einfüllen wollen. Klappt natürlich nicht.

Jodhaltige Lebensmittel
Nahezu alle Lebensmittel sind heute künstlich jodiert. Bei verpackten Lebensmitteln (Konserven, Fertigprodukten) finden wir in der Regel noch einen Hinweis auf das enthaltene Jodsalz.
Bei Tier- und Getreideprodukten wird man völlig im Unklaren gelassen, denn bei Fleisch, Wurst, Eier, Milch, Butter, Käse, Yoghurt, Brot und Co muss auf eine Jodierung (über das Tierfutter) nicht hingewiesen werden.
Es gibt überhaupt keine Kontrolle, über die tägliche Dosis an künstlichen Kaliumjodid, die wir zu uns nehmen – und so läuft das Fass spätestens beim Nachsalzen mit sogenannten „Jodsalz“ über.

Von Jodprophylaxe zur Zwangsmedikation
1984 startete der „Arbeitskreis Jodmangel“, finanziert von den Salz- und Pharmafirmen, das Projekt „flächendeckende Jodprophylaxe“, welche Kröpfe und Kretinismus verhindern sollte.
Die ausschließlich positiv dargestellte Jodierung erreichte sehr schnell alle „wichtigen“ Verbände, Ministerien, Institute, Medien und Lebensmittelhersteller.
Diesem, rein profitausgerichteten Projekt ist es zu verdanken, dass die Menschen völlig fehlinformiert sind und künstlich „jodierte“ Lebensmittel kaufen.
Zwangs-Kaliumjodid-Scheinjodierung: Es fehlen für diese Jodierungspraxis hierzulande über 81 Millionen Einwilligungen.
Friedlich in die Katastrophe:





Zum Schluss noch einige aktuelle Lebensmittelwarnungen: „klick“

Kommentare:

viola-annai hat gesagt…

Bei der Auflistung der Lebensmittel, vor denen gewarnt wird, ist beispielsweise bei Hanfprotein von Veganz von DM nicht zu lesen, weshalb es denn so gesundheitsgefährdend sein soll.
Das finde ich unklug, den Verbraucher da im Regen stehen zu lassen. Ich kaufe das Protein regelmäßig und ich habe auch in der Tat von einigen Produkten gelesen(auch Bioprodukten), bei denen untersucht worden war (u.a. bei DM) und Schadstoffe etc. gefunden worden waren. Hanfprotein war allerdings nicht dabei, das hatte ich mir damals gemerkt. Umso verwunderter bin ich, das jetzt mit aufgelistet zu sehen.
Wie neutral sind die Behörden? Das ist eine naheliegende Frage.
Und gerade Hanfproteine, die so wertvoll sind, ist da möglicherweise ein Dorn im Auge so mancher Leute, die an bestimmten Stellen sitzen.
Ich habe die Firma einmal angeschrieben, mag ja sein, dass sie neutral und authentisch antworten, was bei denen, die sich auf die Fahne geschrieben haben, dass Bioqualität gut ist, zu erwarten wäre.

Lieben Gruß!

Philipp Stein hat gesagt…

Atomkraft ,nein danke