Erkennen • Erwachen • Verändern

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Samstag, 2. April 2016

Krebs‬ ist keine schlimme Krankheit, sie wurde nur zu einer gemacht.


Es begann alles im November. Ich hatte drückenden Kopfschmerz. Über die Tage wurde es immer schlimmer, also ging ich zum Arzt, um mich untersuchen zu lassen. Angeblich war es eine Verspannung, aber selbst nach Wochen mit starken Medikamenten und einer Physiotherapie war keine Besserung zu vermerken. In dieser Zeit war ich bei 5 Ärzten, unter anderem in der Notaufnahme, doch keiner hat ein bildgebendes Verfahren an meinem Kopf durchgeführt.



Über die Wochen wurde es immer schlimmer. Schwindel, Sehstörungen und ständiges, schmerzhaftes Erbrechen kamen dazu. Am 15.12.15, als ich, trotz der Schmerzen, mich zur Arbeit gequält habe, nahm ich nur noch gelbe Flecken mit meinen Augen wahr. Mir war so schwindelig, dass ich nicht mehr stehen konnte, übergab mich mehrmals. Kurzerhand wurde ich in die Notaufnahme gebracht, wo dann nach einem CT ein Tomaten großer Tumor in meinem Kleinhirn entdeckt wurde. Ich wurde am selben Tag sofort notoperiert und auf die Intensivstation gebracht. Ein paar Tage danach fand eine 2. OP statt, an dem der Tumor chirurgisch entfernt wurde. Aber das war noch nicht alles.

Anfang Januar erhielt ich die Diagnose. Es war Glioblastoma multiforme IV. Ein bösartiger, aggressiver, schnell wachsender, unheilbarer Hirntumor. Anders gesagt Krebs, der definitiv wieder kommen würde.
Der Arzt meinte, ich hätte ohne Chemo- und Strahlentherapie nur noch ein paar Monate. Mit, laut Mittelwert, 1,5 Jahre.

Ich konnte es nicht fassen, dass mich so ein Schicksal traf. Ich? Mit nicht mal 20 soll sterben?
Alle, unter anderem die Ärzte, empfahlen mir, dass ich die Chemo' annehmen sollte, um wenigstens ein verlängertes Leben zu haben.

Aber das wollte ich nicht. Ich wollte nicht akzeptieren, dass es vorbei ist. Ich wollte leben. Mir war es auch nicht Wert, als halber "Zombie" starke Schmerzen einzugehen und dann trotzdem zu sterben. Also entschloss ich mich, unter Beachtung der vermeintlichen Folgen, schon seit dem ersten Angebot, ohne jegliche Zweifel und ohne auch nur einen Gedanken an diese grauenvolle Therapie zu verschwenden, aus vielen Gründen gegen Strahlen- und Chemotherapie.
Die Ärzte und mein Umfeld hielten mich für völlig verrückt, als ich meinte, dass es andere Möglichkeiten gibt und, dass die konventionellen Therapien das eigentliche Problem von Krebs nur noch verschlimmern.

Also handelte ich. Ich hörte auf mit Rauchen, mit Alkohol, stellte meine Ernährung um, wurde Vegetarier, machte wieder Sport, hatte mehrere "Alternative" Therapien hinter mir, machte Basenfasten und vieles mehr.

Im Laufe der Zeit ging es mir immer besser. Mein jahrelanges Sodbrennen war auf einmal weg, Schmerzen im Rückenbereich, die es schwer machten zu laufen gingen weg, Wunden und Krankheiten heilten relativ gesehen viel schneller und mein sonst zu hoher Blutdruck war nahezu perfekt. Der Arzt meinte, dass ich schon nach 2 Monaten wieder an Symptomen, wie Schwindel und Kopfschmerz leiden würde, doch dem war nicht so. Auch nach 3 Monaten war keine Verschlechterung zu sehen, im Gegenteil. Am 14.03.16 war es so weit. Die nächste MRT stand an. Ich wurde oft gefragt, ob ich deswegen nervös sei, doch warum überhaupt? Mir ging es ausgezeichnet und hatte keinerlei Symptome. Ich hatte danach zwar die Bilder, aber eine weitere Woche musste vergehen, bis ich die Diagnose des Arztes bekam.

Heute wurde mir das Ergebnis mitgeteilt. Ich bin tumorfrei. Die Menschen aus meinem Umfeld konnten es nicht glauben. Die kritischen Stimmen wurden auf einmal ganz leise und ich wurde nicht mehr für verrückt erklärt. Laut der schlechten Prognose wäre ich schon halb Tod, oder im schlimmsten Falle Tod gewesen. Doch so gut wie jetzt ging es mir noch nie.

Es gibt schon lange, viele Methoden, um Krebs zu heilen, oder in den Griff zu kriegen, aber die wenigsten wissen davon und glauben alles, was ihnen der Arzt sagt, ohne, dass dieser auch nur ein Stück über den Patienten weiß.

Ich will keinesfalls jemanden dazu anstiften, das selbe wie ich zu tun. Jeder trägt selbst die Verantwortung für sich und seine Gesundheit und die Konsequenzen seiner Entscheidungen. Doch ich möchte damit einen Anstoß zum Denken und den Menschen, die bereits die Hoffnung verloren haben, wieder geben. Die Leute müssen aufhören alles zu glauben, was ihnen gesagt wird und anfangen, kritisch zu hinterfragen.

Teilen und Verbreiten ist erwünscht!
PS: Ich beantworte gerne Fragen zu diesem Thema oder zu meiner Betroffenheit.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das finde ich echt super! Ich wünsche dir weiterhin alles gute :-)

Ich habe mich auch mit dem Thema Krebs befasst (ich habe zum Glück kein Krebs) aber mit etwas Vorsorge und Wissen kann man schneller reagieren. Ich möchte hier niemanden zu etwas illegalem anstiften (schon traurig das diese Therapie illegal ist in Deutschland).

Es gibt eine wunderbare Internetseite in der das Heilen von Krebs erklärt wird und laut heutigen Wissenstand zu 100% Krebs heil, da unser Körper eine eigene Andockfunktion in jeder Krebszelle produziert. Aber lest hier mehr: www.cannabis-oil.de

Anonym hat gesagt…

Es gibt leider keine 100 prozentig wirkenden Heilmittel. Dafür ist Krebs zu komplex und vielfältig.

Ingrid Merker hat gesagt…

http://gesundheitscoachingwasistdas.blogspot.com.es/2016/04/krebs-ist-keine-schlimme-krankheit.html

Nicht das einzige Beispiel der Sontanheilung.

Gerd Zühlke hat gesagt…

Hallo, Ich hatte im Juli 2015 - einem Donnerstagabend - plötzlich starke Rückenschmeren, seit Ende 2014 ein bälziges Gefühl im rechten Oberschenkel. Diagnose des Hausarztes am Freitag, meinem letzten Urlaubstag - der Ischiasnerv. Mit ein paar Antischmerztabletten und einer Überweisung zum Orthopäden verlies ich die Praxis wieder.
Die starken Rückenschmerzen halbierten sich über das Wochenende, so dass ich am Montag wieder zur Arbeit. Über die nächsten 3 bis 4 wochen verschwanden die Rückenschmerzen wieder gänzlich. Einen Termin beim Orthopäden hatte ich dann Ende September. Da waren natürlich keine Schmerzen mehr zu spüren und eine Untersuchung (ich war keine 10 Minuten im Arztzimmer) ergab nichts. Des bälzige Gefühl hatte ich noch immer, das spielte aber wahrscheinlich keine Rolle. Ich solle wiederkommen (ohne besonderen Termin, ichmüsse nur vorher anrufen) wenn ich wieder Probleme hätte.
Amfang Januar 2016 bekam ich wieder leichte Rückenschmerzen, die wurden schlimmer, so dass ich am 21. Januar "meinen" Orthopäden aufsuchte. Ich war auch keine 10 minuten im Arztzimmer. Er sah ich konnte mich kaum nach vorn beugen und entdeckte in Höhe der Gürtellinie links der Wirbelsäule (dort spürte ich aktuell den größten Schmerz) eine Rötung. Damit war für ihn klar, dort ist eine Blockade. Mit einem Rezept für ein paar Antischmerztabletten und 6 physiotherapeutischen Massagen sowie einen Weidervorstellungstermin am 5. April verließ ich die Praxis. Zum Krankschreiben musste ich zum Hausarzt.
Nach 5 Tagen der Krankschreibung, die Schmerzen hetten sich gebessert waren aber nicht weg, ging ich erstmal wieder Arbeiten. Eine Woche späterkonnte ich mich wieder nur sehr eingeschränkt bewegen. Der Kollege mit dem ich im Außendienst unterwegs war meinte es gebe 2 Möglichkeiten, entweder ich kommen morgen wieder zur Arbeit, dann gehe er davon aus ich bin zu 100% fit, oder ich gehe nochmal zum Arzt.Also ging ich erneut zum Arzt (zur Vertretung des Hausarztes denn der hatte gerade 2 Wochen Urlaub). Eine erneute Krankschreibung und 6 Reizstrommassagen waren die Folge. Wieder bei meinem Hausarzt verlängerte der meine Krankschreibung mehrfach.
Am 26. Februar - ein Freitag - das Wochenende stand bevor, fuhr ich da die Schmerzen nicht einen Hauch besser wurden in die Notaufnahme einer orthopädischen Klinik. Nach dem Betrachten einer normalen Röntgenaufnahme der Wirbelsäule behielt man mich gleich da und ich hbekam Bettruhe verordnet. Am Montag war MRT, am Nachmittag bekam ichdie Information am nächsten Tag für eine OP geplant zu sein. War hatte man auf dem MRT Röntgenbild gesehen? Einen gebrochenen 1. Wirbel der Lendenwirbelsäule. Auch waren die 2. Teile nicht mehr vollständig vorhanden. Bei der OP stabilisierte man die Wirbelsäule von hinten mittels 4 Fixateuren zwischen dem 12. Wirbel der Brustwirbelsäule und dem 2. Wirbel der Lendenwirbelsäule. Das Knochenmaterial außer um den betroffenen 1. Lendenwirbel war fest nur um den betroffenen Wirbel "matschig". Die entnommene Gewebeprobe diagnostizierte später ein Multiples Myelom, also eine Art Knochenmarkskrebs. Eine 2. OP bei der man einen "Ersatzwirbelkörper" zur weiteren Stabilierung einbauen wollte wurde verschoben. Ich wurde in ein anderes Klinikum in die Onkologie verlegt. Gestern bekam ich meinen Befund. Das Multiple Myelom wurde als doch nicht so punktuell diagnostiziert als angenommen - es ist also schon etwas gestreut, aber in der Intensität so "gering" das man eine Bestrahlung und die Weiterbehandlung mit Pamidronit - eines Knochenabbau verhinderndes Medikamentes - fortsetzen will.

Nun gut, keine Chemo klingt erst einmal nicht schlecht. Aber wie gut ist eine Bestrahlung? Welche Risiken birgt eine Bestrahlung?

Anonym hat gesagt…

Mieke Mosmuller schreibt über "Krebs und Kultur"!!!

Unbedingt lesen:

https://www.miekemosmuller.com/de/blog/krebs-und-kultur