Erkennen • Erwachen • Verändern

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Sonntag, 17. April 2016

Fühlen – Der wahre Schlüssel zur Freiheit

Wir denken zuviel und fühlen zu wenig. Zu fühlen was wirklich ist, ist das wahre Lebenselixier! Wenn Du denken, fühlen und handeln kannst wie Du willst, dann bist Du frei. Liebevoll, provokant ruft uns Erfolgsautor und Coach Bruno Würtenberger auf wieder zu fühlen. Incl. einer Kurzanleitung zur Integration.

Langsam wird es Zeit, dass ich dem wahren Fühlen zu ein wenig mehr Bewusstsein in der Öffentlichkeit verhelfe. So viel wird geschrieben über mentale Herangehensweisen an Themen, welche niemals mit Gedanken gelöst werden können. Klar, Du Bist was Du denkst, das stimmt schon bis zu einem gewissen Grade. Aber eben..., damit das, was Du denkst, auch genauso als Ergebnis in Deinem Leben auftaucht und nicht genau das Gegenteil davon ist es wichtig, den Erschaffungs- und Integrationsprozess ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der Generalschlüssel – Fühlen

Unweigerlich begegnet man schon nach wenigen Sekunden dem Schlüssel aller Schlüssel und, bemerkt es nicht. Er ist immer da und Du hast ihn immer zur Hand. Dieser Generalschlüssel heißt: Fühlen! Denken ohne Fühlen ist nahezu unwirksam. Wer dies tut, jahrelang, dessen Leben wird genauso sein: Leer, bedeutungs- und wirkungslos. Mehr darf nicht erwartet werden von einem Menschen, dessen Leben sich hauptsächlich im Kopf abspielt. Wer die Fülle eines von Herzen gelebten Lebens kennt der weiß, wie gewaltig der Unterschied vom einen zum anderen Leben sein kann. Diese innere Fülle, bei allem was wir tun, ist das Resultat eines korrekt gefühlten Da-Seins. Wie meine ich das?


Die Zukunft ist – zumindest in unserer Dimension – immer auch das Resultat der Vergangenheit. Sie ist oft einfach bloß die Summe dessen, wie wir sind. Ich sage absichtlich nicht: Was wir sind. Denn das, was wir sind, würde niemals das tun, was wir so machen. Unser wahres Sein würde niemals etwas Anderes leben und tun als das, was es fühlt. Dort besteht das Problem aber nicht. Es besteht darin, dass wir aus irgendwelchen Eigenvorteilsgründen oft das Falsche wählen. Alles, was aus Angst, aus Angst vor Verlust oder anderem getan wird – und das ist mehr als Du denkst – erschafft eine noch begrenztere Matrix für unsere Zukunft. Die Angst sitzt nämlich im Kopf und nicht im Herzen. Das Herz ist mutig und voller Lust auf Leben. Das Herz will sich nicht absichern, es will leben!

Wie wir also sehen, ist Fühlen wohl die stärkere Kraft als der reine Gedanke. Ja, der Gedanke ist das Gefäß, der Inhalt jedoch ist; Gefühl. Ja, es muss Gefühl sein, damit sich das manifestiert, was Du eigentlich erleben möchtest. Wenn Du Deine Vorstellungen und Wünsche ohne Gefühl auf die Reise schickst, dann werden sie nicht weit kommen und dementsprechend wenig fruchten. Gefühl ist sozusagen der Treibstoff für Deine Wunschrakete. Und wenn ich Gefühl sage, dann meine ich damit ausdrücklich nicht Emotion! Emotion ist eine ganz andere Art des Treibstoffes. Damit fliegt die Rakete natürlich auch, aber sie steigt viel zu schnell und viel zu steil auf und was sie mitbringen könnte, ist nie weit von uns entfernt und somit auch nie wirklich größer als das, was wir schon haben. Negative Emotion ist übrigens der gefährlichste Treibstoff für Deine Gedankenrakete! Wenn Du Deine Gedanken mit Angst, Furcht oder Wut etc. betankst, dann wird sie genau in die entgegen- gesetzte Richtung abzischen und von dort wird sie Dir ebenso blitzartig genau das mitbringen, was Du befürchtest. Und ich glaube sagen zu können, dass Du diese Erschaffungsmethode genauestens kennst, oder? Fein. Somit ist zumindest klargestellt, welcher Weg der verkehrteste ist. Ach ja, noch was: Wenn diese Rakete zurückkommt, dann besteht eine große Gefahr, dass sie über Dir explodieren könnte. Das ist dann, wenn Du mal wieder denkst: „Dass aber auch immer alles auf einmal kommen muss!“ Aber gut, wenden wir uns wieder dem Fühlen zu:

Fühlen ist niemals spektakulär

Fühlen ist niemals so spektakulär, wie Emotionen zu haben. Gefühle sind von Natur aus eher tief und ruhig im Gegensatz zu Emotionen welche immer unruhig, meist stürmisch und wenn auch nicht tief, dann mindestens genauso laut sind. Emotionen entstehen durch Gefühle, welchen wir entweder Bewertungen mit oder ohne Widerstand geben. Emotionen sind somit nichts weiteres, als die Reaktion auf die eigenen Gefühle. Gefühl jedoch ist die erste und einzige Reaktion auf das, was gerade Ist. Wer sich von hier entfernt, der wandert immer weiter weg und verliert – früher oder später – sein ursprüngliches Ziel aus den Augen und wundert sich darüber, mit was für einem Leben er konfrontiert ist. Bald kommt er zum Schluss, dass es so hätte sein müssen und, dass dahinter wohl ein göttlicher, höherer Plan stünde. Für mich jedoch klingt dies eher wie ein schwacher Trost für ein Leben, welches man selbst leider nicht besser hingekriegt hat. Natürlich ist ‚Gott’ immer ein guter Begleiter, aber vor allem spendet ‚es’ uns Leben, was wir daraus machen – so denke ich – überlässt die Schöpfung in weiten Teilen uns selbst.


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