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Dienstag, 15. März 2016

Auf dem Weg zum gläsernden Bürger? Mann lässt sich RFID-Chip einsetzen

Ein Biotech-Unternehmen aus Seattle hat gestern seinen RFID-Chip unter dem Titel „Gefährliche Dinge“ auf der CeBIT Technologie-Messe in Hannover präsentiert. Ein Mann ließ sich diesen Chip vor der Kamera einsetzen. Der Chip wird zwischen Daumen und Zeigefinger implantiert, um dem Benutzer die Möglichkeit zu bieten, Smartphones zu entsperren und die eigene Haustür zu öffnen.
Der Gründer von „Dangerous Things“ Amal Graafstra verteidigte die Implantate mit dem Argument, dass es nur ein sehr geringes Infektionsrisiko gäbe, ließ allerdings die Risiken, warum diese Chips in erster Linie von Verbraucherschützern so stark kritisiert werden, nämlich die Gefährdung der Einhaltung von Bürgerrechten und der Privatsphäre, unkommentiert.

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