Mittwoch, 13. Januar 2016

Versteht ihr Vertrauen, oder glaubt ihr es nur

Vertrauen, Grundvertrauen unterlagen der absoluten Spaltung und bedürfen der Heilung. Sie sollten eingebunden werden und in allen Schichten unserer Körper als fester Bestandteil integriert sein. Vom fest-, bis zum feinstofflichen. Die Spaltung erfolgte durch Leid, Zweifel, Trennung, Wut und fehlgeleiteten, manipulierten Interpretationen. Der Versuch es intellektuell zu gliedern manifestierte eine Zuordnung. So wie in eine Erwartung. Vertrauen in eine Situation! Eine abgeschlossene Versicherung gibt ein Gefühl von Vertrauen. Ein Schwur (z.B. Heirat) gibt ein Gefühl von Sicherheit, also Vertrauen. Man legte es in etwas Greifbares. Doch das ist es nicht. Vertrauen ist Grundvertrauen. Sogar dieses Wort wurde zerlegt. So wie die bedingungslose Liebe, die jeder verstehen und leben sollte, so ist es mit dem Grundvertrauen. Die bedingungslose Liebe hat keinerlei Bedingung und das Vertrauen schließt sich dem an. Der Mensch schließt sich dem aus. Teilt es. Passt es Situationen an, beobachtet, urteilt und und gliedert es immer wieder in ein neue Kategorien ein.
Grundvertrauen heißt, das was man tut, fühlt sich intuitiv richtig an. Sobald ein Gedanke sich einschleicht und ein Gefühle der Enttäuschung, Zweifel, Wut oder Unverständnis hinzu kommt, wird das Vertrauen gespalten. Bedingungsloses Vertrauen hat die gleiche Kraft wie die bedingungslose Liebe und das eine kann nicht sein ohne dem anderen. Sie geben sich die Hand, ergänzen sich. Wer in Erwartungshaltung geht, bricht.

Eine Mutter pflegt ihr krankes Kind, ein Arzt spendet Sicherheit indem er der Mutter das Vertrauen ausspricht, dass das Kind bald genesen wird. Das Kind stirbt. Die Mutter legte das Vertrauen in die Worte des Arztes und nicht in die Tatsache, dass alles seine Richtigkeit (Ursache-Wirkung) hat. „Gleich-gültig“ welches Ereignis am Ende (irdisch gesehen) zu sehen ist. Jeder glaubt zu wissen, dass Reinkarnation eine Tatsache und ein einziges Leben nicht mehr als ein Wimpernschlag ist. Und doch hält man fest an einem einzigen Leben, an einer einzigen Situation und lässt diese einzige Situation sein Leben bestimmen. Wenn eine Seele nicht die Voraussetzung des Wachsens hat und ihren Seelenplan erfüllen kann, geht sie. Die Seele verlässt die körperliche Verbindung. Solange eine Seele die Möglichkeit hat, in diesem Leben nur einen Teil des Seelenplanes erfüllen zu können, bleibt sie. Die bedingungslose Liebe sollte die Seele in den Vordergrund stellen, die seelische Verbindung und nicht die körperliche. Doch der Mensch hält an der körperlichen fest, die bedingungslose Liebe wird getrennt und somit auch das Grundvertrauen. Leid nimmt seinen Lauf und spiegelt sich in diesem Augenblick in allem, in jeder Aufgabe.

Bedingungsloses Grundvertrauen beinhaltet alle Ereignisse, die zu jedem Zeitpunkt in jeglicher Richtung eine Richtigkeit einer jeder Situation beinhaltet. Es ist eine der Voraussetzungen für die bedingungslose Liebe. Eine Grundschwingung die durch alle Körper fließen sollte.

Schon alleine das Wort Grund-vertrauen ist irreführend, denn es beinhaltet einen Grund. Es muss einen Grund haben für Vertrauen. Vertrauen ist bedingungslos. Grundlos. Wenn es mit einem Grund verbunden wird, wird es von seinen Wurzeln getrennt. Seht euch die Situation auf Erden an. Vertraut ihr dem? Und doch versucht ihr immer wieder einen Grund zu finden, um dem Vertrauen wieder Nahrung im Außen geben zu können, statt eurem Vertrauen zu vertrauen.
Das Vertrauen gehört jedoch euch. Ihr heißt, es ist euer. Ihr sagt ja auch „ich vertraue“, „Euer“ heißt „ihr seid das“ Doch ihr verbindet eine Situation im Außen mit eurer Situation und schwächt somit die Gemeinschaft.

Das Wort Grund steht für ein Minimum an Hoffnung aus dem etwas entstehen wird. Grund ist wie die Erde, die Fruchtbarkeit, welche ein Gedeihen für Pflanzen und das Leben beinhaltet. Ein Minimum zur Entstehung vom Vielfalt. Diese Vielfalt entsteht durch die bedingungslose Liebe.

Das Grundvertrauen ist die bestmögliche Voraussetzung für Heilung, Gedeihen und Wachstum.
Er fängt bei dir an!

Haltet nicht an eurem Vertrauen fest, denn Vertrauen „ist“ einfach, im Sinne eines Seins-Zustandes. Und bedenkt dass auch unschöne Situationen, welche die man nicht möchte, den Richtungswechsel beinhalten und als Wegweiser dienen. Somit ist jede Situation erwünscht und sinnvoll um etwas gedeihen lassen zu können. Gegenwärtige Situationen, die als Chance für Neues das entsteht, anzunehmen. Zu vertrauen, dass alles seine Richtigkeit hat. Jeder entscheidet für sich, auf welche Reise er sich begibt. Macht nicht die Reise eines anderen zu eurer. Denn eure bedingungslose Liebe getränkt durch das unerschütterliche Vertrauen ist die Basis der Göttlichkeit.

In Liebe

Wilfried

Quelle: Spiritportal.com

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