Erkennen • Erwachen • Verändern

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Donnerstag, 14. Januar 2016

nachdenKEN über: WIR, Fremde, Köln und Gastrecht



Köln

„Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“

Das gilt nicht nur für klassische Kriege, es gilt vor allem für den Informationskrieg, der seit der Erfindung des Internets rund um den Globus und zu jeder Sekunde tobt. Dieser Informationskrieg hat alles verändert und zeigt auch im Fall „Silvesternacht Köln“, worum es ihm im Kern immer geht. Meinungshoheit. Egal zu welchem Thema.

Dabei kommt es nicht darauf an, was wann wo wirklich geschah und wie wir es individuell einzuordnen haben, es geht eher um Konsequenzen, die uns der Gewinner dieses Medienkrieges aufzwingen möchte. Angst ist dabei ein bewährtes Werkzeug.
Seit den Übergriffen in der Silvesternacht am Hauptbahnhof in Köln kämpft plötzlich jeder für die Rechte der deutschen Frau.

Die deutsche Frau, so soll der Eindruck erweckt werden, konnte bisher in der BRD völlig unbehelligt leben. Es gab weder Übergriffe von besoffenen Männerhorden auf Volksfesten, noch wurde in diesem Land seit dem Abzug der Roten Armee auch nur eine deutsche Frau von einem deutschen Mann gegen ihren Willen zum Sex gezwungen. Niemals!

Wer unter Schock steht, verfügt nur noch über einen begrenzten Willen. Er stimmt viel eher Gesetzen zu, die er ohne die zuvor erzeugte unterschwellige Panik vollkommen abgelehnt hätte. Menschen, die in Massen über diesen Hebel aufgehetzt wurden, geben sehr schnell ihr individuelles Urteilsvermögen auf. Flexibel wie Wachs kann man solche Massen gegen jede andere Masse führen, verführen und in den Krieg schicken.

Es geht in Köln nicht um die deutsche Frau, das deutsche Gastrecht, Flüchtlinge oder das Asylrecht. Es geht nicht um die neue deutsche Willkommenskultur, Integration oder die Sicherung deutscher Außengrenzen. Es geht um ein weiteres Bauteil zu einer Waffe, deren Ziel der Krieg der Kulturen ist.

Deutsche Soldaten sind in diesen Kampf massiv eingebunden. Gesteuert wird er mit dem Wissen und dem GO deutscher Eliten und US-Eliten.

Wir, die Deutschen, sollen weiter gegen alle Moslems auf diesem Planeten in Stellung gebracht werden. Diese Agenda wird seit dem 11. September 2001 konsequent umgesetzt.

Moslems sind jetzt eben nicht nur Flugzeugentführer oder Selbstmordattentäter, Terroristen, die vor allem im fernen Ausland ihre Verbrechen begehen, nein, Moslems sind auch Vergewaltiger, die es jetzt bis ins katholische Köln geschafft haben. Das alles wird uns von Medien verkauft, die nicht wirklich in unseren Händen liegen und die vor allem eines meisterlich beherrschen, Sie meiden es, die andere Seite überhaupt zu Wort kommen zu lassen.

„Wenn einer zum Richter geht, hat er immer Recht“, lautet ein iranisches Sprichwort.

Egal wie hoch die „Schadensbilanz“ in Köln ausfällt, sie steht in keinem Verhältnis zu den Millionen Toten, die auch wir, die BRD, als Mittäter im „Kampf gegen den Terror“ zu verantworten haben. Seit 2001 bringt unser „Wertesystem“ jeden Tag unzählige Menschen im Nahen Osten um. All diese Menschen haben etwas gemeinsam. Sie haben uns nie etwas getan. Sie kennen uns nicht einmal, sind Zivilisten wie wir. Nur sie sind eben auch Moslems. Moslems, die auf Bodenschätzen wohnen, die wir nicht nur gerne hätten, sondern die wir benötigen, um unseren Wohlstand zu sichern. Wohlstand, der mit Blut bezahlt wird. Blut von Nicht-Christen. In Wahrheit führen wir erneut Kreuzzüge. Für das Kapital. Share holder Value.

Wer profitiert von Köln, zieht aus Köln seinen Profit?
Wir wissen, wer es definitiv nicht tut. Die deutsche Frau.

Wer vom Missbrauch des Gastrechts spricht, darf nicht nur von Nordafrikanern in einer Silvesternacht sprechen. Er sollte vor allem über Rammstein, die NSA und ausländische Konzerne auf deutschem Boden sprechen. Er sollte vom nicht enden wollenden „Krieg gegen den Terror" sprechen. Wer ist so ehrlich? Unsere Regierung?!

nachdenKEN über Doppelstandards und bigotte Moral.

nachdenKEN über die recht stabile Mechanik der Angst vor Fremden, die in jedem schlummert und die sehr leicht von außen benutzt werden kann.

nachdenKEN über die Oberhoheit, wenn es um das Deuten der Realität geht.

nachdenKEN über die Konsequenzen nach Köln.

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