Erkennen • Erwachen • Verändern

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Sonntag, 31. Januar 2016

Lebensmittel – Was kann man noch kaufen? Was kann man noch essen? Gibt es Alternativen?

Pestizide, Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Giftstoffe, Antioxydantien, Emulgatoren, Stabilisatoren, Säuerungsmittel, Gelier- und Verdickungsmittel, Überzugsmittel, Umröter und sonstige Zusatzstoffe ohne Ende.

Das sind die Stoffe, die Sie täglich mehrfach zu sich nehmen, da sich diese in fast allen kaufbaren Lebensmitteln befinden, oder zum Teil sogar so gut wie nur noch daraus bestehen!
Was hat das eigentlich noch mit natürlichen Lebensmitteln, also mit menschengerechter Nahrung zu tun?
Ja nix! Überhaupt nix!
Das ist schlicht und ergreifen fast nur noch Synthetik (den Begriff kennen Sie vom Wäsche waschen). Chemie pur also.
Ohne künstliche Lebensmittelzusätze geht im Nahrungsmittelbereich offensichtlich gar nichts mehr, denn diese sind spottbillig, ersetzen teure Rohstoffe, also RICHTTIGE, gehaltvolle Nahrung, und befinden sich darum in so gut wie allen Produkten, weil sich der Profit der Lebensmittelmafia damit immens steigern lässt.
Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel, wohin das Konsumentenauge auch schaut.
Längst beschränkt sich der Einsatz nicht allein auf Fertigprodukte. Auch Fleisch- und Wurstwaren, Brot und anderes Gebäck, ja selbst Obst und Gemüse sind betroffen.
Schuld an der Misere sind nicht nur „die da oben“, sondern auch die kaufsüchtige Bevölkerung, denn im Handel hat nach wie vor der Konsument das letzte Wort. Typischer Fall von „selber schuld“ also.
Wie war denn immer die bisherige Denke?
“Na wenn ´s da in den Supermärkten und Discountern im Regal liegt, dann kann ´s ja gar nicht schlecht sein, denn sonst würden ja die “Verbraucherschützer” Alarm schlagen.”
Was für eine Fehleinschätzung! Was für ein Irrglaube! Was für eine Illusion!
Schauen Sie mal…



Stellen Sie sich vor, Sie sind ein mächtiger Lebensmittelhersteller und wollen nun in ihren Produkten jede Menge wertlosen Dreck, ja sogar Giftstoffe einarbeiten, weil sich der Profit damit ja so schön steigern lässt.
Was machen Sie? Na ganz einfach! Sie gründen einen vermeintlichen “Verbraucherschutzverein”, der den ganzen Dreck, den Sie da so produzieren und irreführenderweise “Lebensmittel” nennen, immer schön munter durchwinkt. So einfach ist das.
Was glauben Sie denn wohl sonst, warum die im Handel kaufbaren Produkte heute mit Industrieabfällen, Giftstoffen, und sonstigen Dreck vollgestopft sind, die mit Nahrung nichts zu tun haben, ohne dass sogenannte “Verbraucherschützer” Alarm schlagen?!
Jahrzehntelang hat sich die dummgläubige, desinteressierte und nie etwas hinterfragende Gesellschaft zum Narren halten und mit Industrieabfällen mästen und vergiften lassen.
Aufreißen, Erhitzen, Umrühren, Fertig!
Das haben Sie nun von ihrem >alles muss immer schön einfach sein<-Fimmel.
Was anständige Leute noch nicht einmal an Schweine verfüttern würden, kommt aus Tüten, auf welchen z.B. “Maggi” oder “Knorr” draufsteht.
Das steht dann bei Ihnen dampfend auf dem Tisch und wird illusorischerweise “Suppe” genannt.
Übertriebene Polemik? Leider nicht!
Betrachten wir die Situation im Detail: Ein Lokalaugenschein bei einem Lebensmitteldiscounter ergab, dass kein einziges Fleisch- oder Wursterzeugnis ohne künstliche Zusatzstoffe zu erwerben ist.
Leider kein Einzelfall. Aufmerksame Konsumenten überrascht es vielleicht nicht mehr, dass abgepackte Wurstwaren nur so von Stabilisatoren, Antioxidationsmitteln, Geschmacksverstärkern und Konservierungsmittel strotzen.
Und dann ist da auch noch immer “das gute” Kaliumjodid drin, welches in der Natur gar nicht vorkommt und ein chemischer Giftstoff aus recycelten Industrieabfällen und Abwässern ist, mit dem der menschliche Körper absolut nichts anfangen kann, außer darunter zu leiden.
Für ´s bessere Verständnis: Jodiertes Salz, also Salz mit echtem Jod, hat mit dem sogenannten “Jod” in Speisezalzen absolut nichts zu tun. Man nennt es nur “jodiertes Salz”, weil der Begriff >Kaliumjodid> ja praktischerweise das Wort >Jod< enthält.
Sie sehen: es läuft einiges verkehrt. Da muss man nicht extra die wahre Geschichte der deutschen (oder niederländischen, oder ….) Kartoffel erwähnen, die zum Waschen nach Spanien (oder Portugal, oder …) durch halb Europa gekarrt wird, nur um dann billiger als heimische Erdäpfel im Supermarktregal zu landen.
Was haben Produktion und Logistik von Lebensmitteln mit Inhaltsstoffen zu tun? Eine ganze Menge, fürchten wir, denn nur mit besonders haltbaren Lebensmitteln lassen sich oben erwähnte Unterfangen überhaupt erst realisieren und fette Gewinne einstreichen.
Sie werden es nicht für möglich halten, aber die in den heutigen Produkten enthaltenen Unmengen von Konservierungsstoffen sind absolut unnötig, denn Lebensmittel haltbar zu machen geht auch anders und ist sogar traditionell.
Da gibt es zum Beispiel die Möglichkeiten des pasteurisierens, des salzens, des räucherns, usw.
Ist Ihnen schon mal “Graved Lachs” unter die Augen gekommen? “Graved” bedeutet frei übersetzt “verbuddelt”, “vergraben”. So hat man früher (unter anderem) die Haltbarkeit von Lebensmitteln erhöht.
Erdbeeriger als Erdbeeren – even better than the real thing
Mit solchen Produkten, die durch künstliche Aromaten besser als das Original schmecken, versauen Eltern schon in frühster Jugend den Geschmack ihrer Kinder.
Die Konsumenten von heute erwarten das Unmögliche: optisch ansprechende, gesunde Lebensmittel, die ewig haltbar sind. Eigentlich sollte einem der Hausverstand sagen, dass das nicht funktionieren kann.
Erinnern wir uns: Früher waren Paradeiser (Tomaten) nur während der Sommersaison auf den Märkten und im Supermarkt zu haben.
Wer den Verzehr länger als zwei, drei Tage aufschob, stand vor vollends verfaulten Tatsachen. Mikroorganismen sorgen nun einmal in einem natürlichen Prozess für Fäulnis und Verfall.
Heute? Tomaten sind das gesamte Jahr über zu bekommen, je nach Jahreszeit aus Italien, Spanien, Marokko, Israel – und das beste überhaupt: erst nach vier Wochen werden sie – wenn überhaupt – weich.
Prall und rot sind sie sowieso, allerdings leider gänzlich ohne (typischen) Geschmack. Dafür sorgt das in ´s Erbgut eingeschleuste „Anti-Fäulnis-Gen“ (oder die keimtötende Gammabestrahlung) allerdings für nahezu unglaubliche Haltbarkeit.
Sie erinnern sich nicht? Dann sind Sie wohl zu jung – und das ist sogar noch besser für die Lebensmittelmafia, denn dann wissen Sie es ja nicht besser. Vollendete Tatsachen und so. Alles klar?
Sie meinen, das „Früher war alles besser”-Gejammere nervt? Das mag vielleicht sein, dennoch ist da ´was Wahres dran.
Die Zahl der Menschen mit Allergien steigt kontinuierlich. Auch Lebensmittelunverträglichkeiten nehmen beständig zu, während der (gute) Geschmack sowieso auf der Strecke bleibt.
Damit kein Missverständnis aufkommt: Alle auf dem Markt befindlichen Lebensmittelzusatzstoffe gelten als unbedenklich, doch das Wort „unbedenklich“ soll lediglich eine trügerische Sicherheit vorgaukeln, denn der Nachweis von Unbedenklichkeit hängt auch vom Beobachtungszeitraum ab.
Natriumnitrit (E 250) das gesundheitsschädliche Gift in der Wurst und in Fertiggerichten
Natriumnitrit mit der E Nummer 250, ist leider in sehr vielen Wurstwaren, Fleischprodukten und Fertiggerichten enthalten.
Natriumnitrit ist gesundheitlich sehr bedenklich und deshalb auch nur zu gewissen relativ niedrigen Grenzwerten erlaubt.
Der Stoff E 250 erhöht, insbesondere wenn er erhitzt wird, z.B. beim Braten oder Grillen das Krebsrisiko deutlich, da sich daraus stark krebserregende Nitrosamine bilden, die zu erheblichen Schäden im menschlichen Körper führen können.
Wurst, welche neben Nitritpökelsalz ebenfalls bedenkliches Phosphat enthält, solle man daher besser meiden, vorausgesetzt man möchte gesund leben.
Es gibt auch Wurst ohne diese beiden Zusatzstoffe, welche auch ohne zusätzlich eingesetztes und ebenfalls bedenkliches Mononatriumglutamat auskommen. Im Handel muss man danach allerdings verdammt lange suchen.
Natriumnitrit ist so giftig, das es sehr strenge Grenzwerte für dessen Verwendung in Lebensmitteln gibt. Der Grenzwert für Natriumnitrit liegt bei nur 0,5 % im Nitrit-Pökelsalz selbst, d.h. im gesamten mit Natriumnitrit versetzten Lebensmittel dürfen nur sehr geringe Mengen enthalten sein.
Gesundheitlich hat Natriumnitrit bei hohen Dosen katastrophale Auswirkungen und kann sogar zum Tod führen!
In den 1920/30 Jahren führte der damals noch höhere Gehalt von E 250 zu schweren Vergiftungen, was schließlich zur Einführung von Höchstwerten in den Lebensmitteln führte.
Dass überhaupt erlaubt ist, dieses Zeug mit Lebensmitteln in Berührung kommen zu lassen, ist eine Schande!
Um zu verdeutlichen wie giftig Natriumnitrit ist, braucht man sich nur die Gefahrenstoff-Kennzeichnung ansehen, die gesetzlich vorgeschrieben ist und auf den Verpackungen dieses Zusatzstoffes gedruckt werden muss.
Auf der Packung von reinem Natriumnitrit, bzw. mit Natriumnitrit stark versetzten Salzen, sind folgende Warnhinweise aufgedruckt (kein Scherz!):

Lebensmittel - Was kann man noch kaufen - Was kann man noch essen

Um es konkret zu machen: Natriumnitrit (E 250) ist das Natriumsalz der salpetrigen Säure und wird – wie Kaliumnitrit (E 249) – ausschließlich in Nitritpökelsalz eingesetzt.
Aus Nitrit entstehen im Zusammenspiel mit Eiweißbausteinen (Aminen) Nitrosamine. Sie zählen zu den stark krebserregenden Stoffen und zeigten sich im Tierversuch als schädlich für Leber und Erbgut.
Die chemische Umwandlung von Nitrat über Nitrit zu Nitrosaminen findet zum Beispiel beim Braten oder Grillen gepökelten Fleisches statt. Aus diesem Grunde sollte man niemals gepökelte Nahrungsmittel auf den Grill werfen.
Außerdem verändern Nitrite den roten Blutfarbstoff Hämoglobin, der dann keinen Sauerstoff mehr transportieren kann.
In Mengen ab etwa 0,5 g sind Nitrite akut gefährlich (ADI-Wert: 0,06 mg/kg Körpergewicht – bezogen auf das Nitrit-Ion).
Warum sich dann auch nur ein Milligramm dieses Giftes zuführen?
Viel zu hohe Werte!
Das teuerste Produkt, ein Lamm-Carpaccio, gekauft bei Globus in Luzern, überschritt den Maximalwert von Nitrit um 83 Milligramm pro Kilo.
Auch ungenügend schnitten zwei Proben von Beinschinken ab. Der eine Schinken, gekauft bei der Waro in Bulle, wies einen Gehalt von 534 Milligramm pro Kilo auf.
Der Hersteller dieses Produkts betont, dass bisherige Tests keine erhöhten Nitrit- und Nitratwerte gezeigt hätten. “Na ja klar. Bisher war immer alles in Ordnung”.
Das schlechteste Ergebnis stammt von Jumbo in Villars-sur-Glâne mit einem Wert von 653 Milligramm.
Für den Freiburger Kantonschemiker Hans Sepp Walker sind diese Resultate nicht neu.
Seit Jahren stellt er bei der Freiburger Spezialität gesetzeswidrige Nitrit- und Nitratgehalte fest. Allein im letzten Jahr beanstandete Walker 8 von 15 Proben.
Wozu ist Nitrit überhaupt gut?
Sie werden es nicht für möglich halten, aber Nitrit dient im Grunde nur dazu, um Wurst- und Schinkenprodukte schmackhafter aussehen zu lassen.
Prinzipiell hat Fleisch das Problem, dass es an Luft schnell blass wird. Muskelzellen enthalten nämlich viel Myoglobin, das dem Muskelfleisch seine rote Farbe verleiht.
Kommt dieses aber in Kontakt mit Luft, reagiert es mit dem Sauerstoff und verliert damit seine rote Farbe.
Wenn das Fleisch jedoch gepökelt wird, verlangsamt sich dieser Vorgang, d.h.: es bleibt länger rot.
Rötliche Wurst sieht vermeintlich einfach ungleich frischer und damit appetitlicher aus, als graue Wurst, bei der man sich erst mal überlegt, ob die überhaupt noch gut ist.
Genau aus diesem Grund finden sich in den meisten Fleisch- und Wursttheken auch rötliche Beleuchtungen statt einer klassisch weißen Lampe, damit es rötlicher und damit frischer aussieht.
Und weil der Verbraucher den Markt bestimmt, setzte sich natürlich der Zusatz von Nitritpökelsalz in allen möglichen Würsten mehr und mehr durch
Man muss heute schon wirklich lange suchen, um überhaupt noch Wurst ohne diesen Zusatz zu finden.
Der Tropfen und das Fass
Wenn man weiß, dass in der Luft gesundheitsschädliche Stoffe umherschwirren, dann stellt man sich doch nicht auch noch freiwillig in die Abgaswolke eines alten LKWs, oder?
Doch genau das tun wir im Falle der Wurst mit Nitritpökelsalz. Wir setzen uns unnötigerweise noch einer weiteren Giftquelle aus.
Obwohl man natürlich schon auch anmerken muss, dass die meisten es gar nicht wissen – und umgekehrt die Lebensmittelmafia und auch die Metzgereien nicht unbedingt großes Interesse daran haben, uns diesbezüglich aufzuklären.
Nitrit ist also tatsächlich ein sogenannter “Umröter”. Durch den Einsatz von Nitrit bekommt zum Beispiel auch Bierschinken seine schmackhafte Farbe.
Würde man das Nitrit weglassen, würde Bierschinken irgendwie grau aussehen, was ja nicht so schön ist. Wirklich?
Die Sache mit dem schmackhaften Aussehen von rötlichen Wurstprodukten ist eine reine Kopfmacke!
Wir geben Ihnen mal ein Beispiel:

Lebensmittel - Was kann man noch kaufen - Was kann man noch essen.

Das ist Leberwurst. Die enthält kein giftiges Nitrit und ist darum grau. Und nun versuchen Sie sich die folgende Frage mal ehrlich zu beantworten:
Warum akzeptieren Sie bei Bierschinken nicht, was Sie bei Leberwurst problemlos akzeptieren?
Mögen Sie Pizza mit Salami oder Kochschinken?
Da ist es auch drin, das Nitrit: in der Salami und im Kochschinken. Nun kommt unser aller Freund der Pizzabäcker und erhitzt die rohe Pizza auf weit über 200° Celsius.
Dummerweise bilden sich hochgradig krebserregende Nitrosamine bereits bei etwa 170° Celsius. Pizzen mit gepökelten Zutaten sollten Sie daher lieber nicht mehr essen.
Zu allem Übel gesellen sich auch noch verschiedene andere Dinge auf so manche Pizza, welche bekanntermaßen krankheitserregende Stoffe enthalten, die etwa zur Schädlingsbekämpfung auf Obst und/oder Gemüse verteilt werden.
“Bio” als Hoffnung? Vergessen Sie ´s!
Die Bezeichnung “Bio” ist ein reiner Etikettenschwindel – schon immer gewesen.
“Bio” oder auch “Öko” soll den Konsumenten lediglich die Suggestion eines gesunden Nahrungsmittels vorgaukeln, welches unter paradiesischen Zuständen in der Natur fröhlich gedeihte. Dem ist aber nicht so.
Sogenannte “Bio”- und “Öko”-Produkte sind ausschließlich für die Lebensmittelmafia von Vorteil, da es leider viele gedanklich unfruchtbare Konsumenten gibt, die für die Illusion “Bio” oder “Öko” den vielfachen Preis eines Produktes zu zahlen bereit sind, auf welchen nicht die Worte “Bio” oder “Öko” aufgedruckt sind.
Weiteres zum Thema finden Sie hier: Die Bio-Lüge
Für Zwischendurch haben wir hier für Sie aktuelle Produktwarnungen. – auch sehr interessant: “klick”
Zurück zu den Zusatzstoffen:
Zusatzstoffe können gefährlich sein, obwohl sie zugelassen sind
Trotz EU-Zulassung stehen mehr als 250 Lebensmittelzusatzstoffe in der Kritik, weil sie Allergien und andere Krankheiten – sogar Krebs – auslösen.
Inbesondere Wechselwirkungen – also wie E-Nummern (Emulgatoren) wirken, wenn mehrere gleichzeitig aufgenommen werden – gelten als große Gefahrenquellen.
Durch häufigen Verzehr von Nahrungsmitteln, die mit Geschmacksverstärkern angereichert sind, desensibilisieren langsam aber sicher die Geschmacksnerven.
Insbesondere Kindern erscheinen dann natürliche Lebensmittel geschmacklos und langweilig, was absolut gewollt ist, denn man möchte die Menschen bereits von klein auf von natürlichen Lebensmitteln entwöhnen, da natürliche Rohstoffe teurer, als irgendwelche Zusatzstoffcocktails sind.
Vor allem Kinder sollten daher so wenig Zusatzstoffe wie möglich zu sich nehmen.
Eigentlich werden all die Zusatzstoffe auch gar nicht gebraucht, doch die “ach so modernen Lebensumstände” und ein gerüttet Maß an scheinheiliger Naivität, seitens der Konsumenten, waren ein guter Nährboden für eine lebensmitteltechnologische Entwicklung, die nur zu stoppen sein wird, wenn Mädchen und Junge neue Wege gehen.
Es besteht eine absolute Notwendigkeit in Sachen Wahlfreiheit für den Konsumenten. Das heißt, dass die Möglichkeit zum Kauf natürlicher Lebensmittel ohne Zusatzdreck gewährleistet sein muss.
Das ist derzeit allerdings absolut nicht der Fall, weswegen Madel und Bub neue Wege gehen sollten.
Wissen Sie eigentlich, wie viele völlig unnötige Zusatzstoffe es gibt und wie die heißen? Nein? Das wissen Sie nicht?
Dann würden wir diese Lücke gern teilweise schließen. In dieser PDF-Datei finden Sie jede Menge E-Nummern und was sich dahinter verbirgt:

E-Nummern und was sich dahinter verbirgt

Auch lohnt sich ein Blick auf die Seite http://www.gifte.de/Lebensmittel/e-nummern.htm
Gifte in Lebensmitteln
Acrylamid (Chips, Pommes, Spekulatius):
Erbgutverändernd, leberschädigend. Acrylamid wird zudem in der Leber zum weitaus gefährlicheren Glycidamid umgewandelt.
Agaritin (rohe Champignons):
Krebserregend. Champignons nicht roh essen! Agaritin wird beim Kochen/Braten vernichtet (ab 60 bis 70° Celsius).
Anthrachinon:
In Schwarztee enthalten. Zum Teil in sehr bedenklichen Mengen. Krebserregende Substanz.
Aspartam (Zuckerersatz, Süßigkeiten, Diätprodukte):
Kann giftige Verunreinigungen enthalten. Enthält immer giftiges Methanol. Weitere Informationen: “hier”
Azofarbstoffe (Süßigkeiten, leuchtend farbige Lebensmittel):
Sehr bedenkliche, krebserregende Farbstoffe. Teilweise enthalten sie Benzidin. E-Nummern: E102, E104 (Chinolingelb), E123, E129, E180.
BHT (Süßspeisen, Kaugummi):
Stört Blutgerinnung, Krebsverdacht, kann Allergien auslösen. E-Nummer: E321.
Benzol (zum Teil in Erfrischungsgetränken und verschiedenen Lebensmitteln):
Benzol ist krebserregend und kann entstehen, wenn neben Benzoesäure auch Ascorbinsäure. bzw. Vitamin C im Getränk vorhanden ist.
Lebensmittel meiden, die sowohl Benzoesäure als Konservierungsstoff, als auch Ascorbinsäure enthalten!
Benzoesäure / Natriumbenoat:
Konservierungsstoff. Krebserregend, kann ADHS verursachen, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Allergien. In Kombination mit Ascorbinsäure kann krebserregendes Benzol entstehen.
Meiden. Insbesondere, wenn E 210 in Getränken mit Ascorbinsäure enthalten ist. E-Nummer: E 211.
Bisphenol A (BPA) (Plastikverpackungen von Lebensmitteln, Wasserkocher aus Plastik (!), z.T. Thermo-Papier, Küchen-Plastikgefäße, Konservendosen.
Löst sich aus Plastik beim Erhitzen in Mikrowelle oder Wasserkocher heraus! Wirkt wie Hormon. Wirkt negativ auf Fruchtbarkeit. Kann ADHS auslösen. Krebsverdacht!
Cumarin (Zimtgebäck, Waldmeister):
Leberschädigend, krebserregend.
Gehärtete Fette (Margarine, Fertigprodukte, Süßigkeiten etc.):
Lagern sich im Fettgewebe an und werden nicht abgebaut.
Gentechnisch veränderte Lebensmittel (viele Gemüse- und Getreidesorten betroffen):
Zum Teil überhöhte Pestizidbelastung oder unbekannte Gifte enthalten. Gentechnisch veränderte Lebensmittel meiden und bekämpfen.
Glutamat / Geschmacksverstärker (Fertigfraß, Snacks, Chips und vieles mehr):
Kann Unverträglichkeiten hervorrufen. Leichtes Nervengift.
Qualitativ hochwertiges Essen benötigt keinerlei Geschmacksverstärker. Hefeextrakt enthält etwas weniger Glutamat als das industriell hergestellte E-621.
Glycidamid (Pommes, Kartoffelchips, hoch erhitzte Lebensmittel):
Entsteht bei der Verdauung von Acrylamid. Stark krebserregend und erbgutverändernd.
Glyphosat (weit verbreiteter Wirkstoff in vielen Pestiziden für den “Pflanzenschutz”):
Chemisches Herbizid (Unkrautbekämpfung). Einer der Markennamen lautet “Roundup”.
Glyphosat ist krebserregend und bei regelmäßiger Aufnahme ein entscheidendes Gesundheitsrisiko.
Melamin (Kunststoff, aus dem häufig Geschirr gefertigt wird):
Durch Erhitzen von Melamin-Geschirr (ab 70°C) gelangen Melamin und Formaldehyd in die Lebensmittel. Gefahr von Krebs und Nierenerkrankungen.
Methanol (Hauptbestandteil sogenannter Fuselöle im Alkohol. Teilweise auch in Fruchtsäften. Bestandteil von Aspartat):
Schädigt das Nervensystem. Kann in höheren Dosen blind machen. Giftig.
Natriumnitrit, Nitritpökelsalz (NPS) (in gepökelten Lebensmitteln):
E-Nummern: E249; E250; E251; E252. Konservierungsstoff. Weitere Namen für vergleichbare Stoffe: Kaliumnitrit, Nitrat, Kaliumnitrat. Hemmt Sauerstoffaufnahme des Blutes.
Wurst/Käse mit Nitrit auf keinen Fall über 150 Grad erhitzen! Pizza keinesfalls mit Salami, Schinken, Gouda belegen! Sonst entstehen bei der Verdauung krebserregende Nitrosamine. Gefährlich für Babies.
Natriumfluorid (zum Teil Speisesalzen zugesetzt, sowie in vielen Zahnreinigungsmitteln vertreten):
Sehr giftig. Alle Produkte mit Fluoriden meiden!!!
Natamycin (Antibiotika-ähnlicher Stoff in der Käserinde konventionell hergestellter Käse)
E 235. Kann Antibiotika-Resistenz mit hervorrufen. Käserinde auf keinen Fall mitessen. Rinde und 5 mm vom Käse abtrennen und wegwerfen, da Natamycin auch in den Käse hineindiffunidert.
Nitrat:
Durch den Menschen verursacht (Einsatz von Kunstdünger). Kann im Magen in krebserregendes Nitrosamin umgewandelt werden.
PET-Flaschen (werden häufig als Verpackung für Getränke eingesetzt):
Vom Plastik wird das leber- und zellschädigende Acetaldehyd in das Getränk abgegeben. Außerdem finden sich häufig östrogenartige Hormone im Inhalt der Flaschen.
Glasflaschen! PET-Flaschen sind überflüssig.
Phthalate (Plastikverpackungen von Lebensmitteln):
Packungen mit Weichmachern grundsätzlich meiden! Vor allem wenig Lebensmittel aus Konservendosen essen.
Phytoöstrogene (Soja- / Tofuprodukte, Bohnen):
Hormonähnliche Wirkung, bei einigen Frauen bei hohem Konsum krebsfördernd.
Pyrrolizidinalkaloide (kommt zum Teil in Kräutertees / Kamille, Melisse) und Rucola vor):
Ist ein natürlicher Bestandteil von für Menschen giftige Pflanzen. Extrem giftige Substanz!
Lebensmittel meiden, bei deren Produktion giftige Pflanzen mit den Nahrungspflanzen vermischt werden können (leider sind das auch sehr häufig Kräutertees).
Radioaktivität (höchst gefährlich):
Vorkommen regional in Wildfleisch, Waldpilzen, Waren aus verstrahlten Gebieten (z.B. Fukushima, oder Pazifik).
Entsprechende Lebensmitteln meiden und sich weiterhin informieren, wie sich Strahlenwerte z.B. in Fisch, aber auch regional (Waldböden, Wild, Waldpilze) entwickeln.
Fisch aus den Fanggebieten 61, 71, 81, 67, 77, 87 und 88 meiden.
Safrol (Muskat, Kampfer, Rootbeer):
Giftig. Diese Lebensmittel meiden oder nur in geringen Mengen aufnehmen.
Schimmel (alles, was schimmeln kann):
Extrem gefährlich! Hirnschädigend, Leberschädigend, Krebserregend. Zum Teil sehr lange Latenzzeiten (mehrere Jahrzehnte).
Auch nur ganz leicht angeschimmelte Lebensmittel grundsätzlich komplett wegwerfen!
Solanin: Schwaches Gift im Stengel der Tomate, in unreifen Tomaten, in den Trieben der Kartoffel.
Zuckerkulör (Ammoniumsulfit) (Cola, Süßigkeiten, Whisky, Marmeladen):
Ammoniumsulfit-Zuckerkulör (E-150d) ist in Cola enthalten und gilt als problematisch. Im Tierversuch krampfauslösend. Enthält den krebserregenden Stoff 4-Methylimidazol.
Und nun kommen wir endlich zu folgenden Fragen:
Was kann man noch kaufen? Was kann man noch essen? Gibt es Alternativen?
Zur Frage, was man noch kaufen kann: Im Grunde so gut wie nix, da in fast allen Produkten irgendwelcher Scheißdreck drin ist, den keiner freiwillig essen oder trinken würde.
In Sachen Wurst- und Schinkenprodukte sieht ´s leider megamau aus. Bei Käse und Fisch kommt man der gesunden Ernährung schon näher. Käse ist ein sehr gesundes Lebensmittel.
Im Grunde ist Käse nichts mehr, als konzentrierte Milch. In Käse ist in den meisten Fällen nur das drin, was drin sein soll, nämlich zum Beispiel Milch, Lab, Salz, Ende.
Trotzdem sollte man auch bei Käse die Zutatenliste beäugen, um festzustellen, ob nicht vielleicht doch eine Zutaten verwendet wurde, die so gar nicht erwünscht ist.
Bei Fisch sieht ´s im großen und ganzen auch recht gut aus. Als Beispiel nehmen wir mal abgepackten Wildlachs. Dieser sollte nicht viel mehr als zum Beispiel Rotlachs, Salz und Rauch enthalten. Sowas gibt ´s tatsächlich sogar zu kaufen.
Gemüse kann man im eigenen Garten selbst anbauen. Einiges davon sollte man einfrieren, damit man auch im Winter schönes Gemüse hat.
Für Obst gilt das gleiche. Dazu braucht man nur die entsprechenden Bäume in seinem Garten.
Wer keinen Garten hat, kann sich einen mieten. Sowas gibt ´s schon für 10 Euro pro Monat.
Was machen wir nun mit der Wurst?
Gute Frage – gute Antwort: Wir machen Wurst einfach selbst :-)
Die Herstellung von Wurst und Schinkenprodukten ist ein uraltes, wunderschönes Handwerk. Das macht nicht nur Spass, sondern schmeckt auch noch gut.
Das Wichtigste dabei ist jedoch: Man entscheidet ganz allein, was reinkommt und was nicht.
Bedeutet: Man weiß ganz genau, was drin ist und kann so dem ganzen Mist entgehen, der in Wurstprodukten aus dem Handel enthalten ist.
Und wie macht man Wurst? Ist doch bestimmt gar nicht so einfach?
Aber nein. Wurst selber herstellen ist ein Vergnügen und ganz einfach.
Eine gute Wurst beginnt bei der Auswahl des Fleisches und endet mit der korrekten Reifung bzw. Lagerung.
Wir möchten Sie dazu inspirieren, selber Hand anzulegen, damit auch Sie in den Genuss natürlicher wohlschmeckender und gesunder Fleisch und Wurstwaren kommen.
Und was braucht man dazu?
Dazu braucht man weniger, als man denkt:

Lebensmittel - Was kann man noch kaufen - Was kann man noch essen..,jpg

Einen Fleischwolf, zwei scharfe Messer in unterschiedlichen Größen, einen Mixer für die Herstellung des Grundbräts, Därme und/oder Gläser, eine selbst zusammengestellte Würzmischung nach Rezept (selber experimentieren darf man natürlich auch), eine Waage zum genauen abwiegen der Gewürze und das war ´s im Grunde auch schon.
Was man übrigens nicht braucht, sind irgendwelche Zusatzstoffe. Auch braucht man keinen “Umröter” (Nitritpökelsalz), denn eine hübsche Farbe lässt sich auch mit natürlichen Farbgebern hinbekommen. Zum Beispiel mit dem Saft der Roten Bete.
Wer sich einen Rohschinken selber basteln möchte, benötigt eine Räucherkammer oder einen Räucherschrank (gibt ´s im Handel).
Man kann von der Bratwurst bis zur Zwiebelmettwurst in der Tat alles an Schinken- und Wurstwaren selber herstellen, und nun wollen wir mal loslegen.
Im folgenden Video finden Sie zwei Beispiele für die Wurstherstellung in Eigenregie: Bierschinken und Geflügelwurst.
Viel Spaß beim anschauen und nachmachen:


Im Internet lassen sich jede Menge Wurstrezepte finden, und wenn dann Freunde zu Besuch kommen, dann sollte man seine selbstgemachten Schätze verkosten.

Man wird sicher gefragt werden, wo denn diese leckere Wurst her ist, und man wird stolz und erfreut verkünden können: “Die habe ich selbst gemacht” :-)

Wir wünschen viel Spaß mit Ihrer neuen, bewussten, gesunden Ernährung, ohne überflüssige Zusatzstoffe und wünschen guten Appetit, den Sie dann endlich mal wieder haben können :-)

Quelle: https://newstopaktuell.wordpress.com/

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