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Montag, 28. Dezember 2015

Die KenFM-Griechenlandnothilfe. Eine Reportage von Dirk Pohlmann



Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Wir, die KenFM-Redaktion, wurden in den letzten Jahren vor allem von unseren Kritikern immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, als Journalisten zwar über Missstände aufzuklären, diese dann aber nicht zu beseitigen. 

Das stimmt, nur ist das auch nicht primär die Aufgabe der Presse. Wir als Teil der Presse können die Dinge, die wir bemängeln, kaum ändern. Vor allem nicht im Alleingang. Könnten wir das, sähe die Welt heute völlig anders aus. Gerechter. 

Als Redaktion verorten wir uns zwischen zwei Aussagen: Die eine stammt vom ehemaligen Gesicht der Tagesthemen, Hans-Joachim Friedrichs: "Ein Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten." Der andere Satz wurde von Gandhi in die Welt gebracht: "Sei du selber der Wandel, den du sehen möchtest."

Anfang 2015 wurden wir von Prof. Dr. Athanassios Giannis gebeten, unsere Community auf die Folgen der Troika-Politik in Griechenland aufmerksam zu machen.
Prof. Giannis, gebürtiger Grieche, arbeitet seit Jahren in der Forschung an der Universität Leipzig.

Gemeinsam kamen wir auf die Idee, eine „Griechenland-Nothilfe“ auf den Weg zu bringen. 3,5 Millionen Griechen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Das sind 30 Prozent der Bevölkerung. Die Folgen sind verheerend.

Nach eingehender Recherche rief KenFM seine Community auf, unsere Idee via Spende zu unterstützen. Die Resonanz war unfassbar und dauert bis heute an. Rund 250.000 Euro wurden gesammelt und in zuvor besuchte Projekte investiert.
http://kenfm.de/blog/2015/07/16/spend...

Welche Projekte das konkret sind, und wie das gesammelte Geld nachhaltig investiert wurden, möchten wir euch zu Jahresende zeigen.

Sämtliche Reise- und Übernachtungskosten der letzten Monate wurden zu 100% von KenFM finanziert und nicht aus dem Topf der Griechenland-Nothilfe. 

Dirk Polmann, inzwischen festes Mitglied der Redaktion, begleitete uns während dieser Zeit mit der Kamera. 

An dieser Stelle erneut ein riesengroßes Dankeschön an die gesamte Community für die unglaubliche Unterstützung!

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