Dienstag, 8. Dezember 2015

Die Geheimnisse um den Tod des Chefs der Deutschen Bank! (Videos)

Am 30. November jährte sich zum 26. Mal der Todestag des ehemaligen Chefs der Deutschen Bank Alfred Herrhausen, der den offiziellen Medien nach Opfer der dritten Generation der RAF wurde. Die Nachwehen sehen wir bis heute. Denn diejenigen denen Herrhausen ein Dorn im Auge war, sind nach wie vor dick im Geschäft und ihren Zielen so nah wie nie zuvor. Um jedoch die wahren Hintergründe zu erkennen, ist es notwendig, sich ein umfassendes Bild der damaligen Situation zu verschaffen. 
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Das letzte Interview, nur wenige Tage vor Herrhausens Tod, das er dem ‚Wallstreet Journal’ gab und in welchem er seine Pläne über den Wiederaufbau Ostdeutschlands darlegte, steht höchstwahrscheinlich im unmittelbaren Zusammenhang mit seiner Ermordung, denn dort sprach er von einem teilweisen Schuldenerlass für Entwicklungsländer auf einer Tagung der Weltbank.


Außerdem strebte er an, in nur einem Jahrzehnt sollte Deutschland in Europas fortschrittlichste Industrienation verwandelt werden. Nur Wenigen ist bekannt, dass Herrhausen Ambitionen hatte, unabhängig vom IWF, Polen wirtschaftlich zu entwickeln.
Und das muss wie eine Kampfansage in den Ohren der Wall-Street-Banker und der Londoner City geklungen haben, damit hat sich Alfred Herrhausen mächtige, sehr mächtige Feinde gemacht (Geld regiert die Welt: Von Babylon, der City of London bis zur Federal Reserve).
Er war der engste Berater von Helmut Kohl und maßgeblich an seinem 10-Punkte-Programm beteiligt , was, wenn es tatsächlich umgesetzt worden wäre, zu den blühenden Landschaften in Ostdeutschland geführt hätte, die Kohl damals den Bürgern versprach. Die Alliierten, die offiziell als unsere Freunde, angesehen werden, sahen das aber etwas anders.
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Die USA unter George Bush sen. betrachteten diesen Plan als „Anstachelung zur Wiedervereinigung“ und beurteilten die Lage derart, dass der Kanzler damit die Handlungsinitiative ergriffen hätte und diese nunmehr von amerikanischer Seite gebremst werden müsste.
Herrhausen war ein Mann mit Charisma und als Chef der Deutschen Bank hatte er auch die Macht, Projekte dieser Größenordnung umzusetzen. Mit der Deutschen Bank im Rücken plante er beispielsweise schon 1989 die Übernahme der britischen Bank Morgan Grenfell, lange vor den üblichen Übernahmen im Bankensektor.
Sein Traum endete jedoch am 30.11.1989, indem den Bürgern durch die Medien und die Politik weisgemacht wurde, dass RAF-Terroristen in der Lage gewesen sein sollen, wohlgemerkt, bei einer der damals bestbewachten Personen Deutschlands, das Attentat zu verüben. Die Umgebung seines Wohnortes wurde ständig von Polizeistreifen und mobilen Einsatzkommandos observiert. Trotzdem soll es den Tätern gelungen sein, unbemerkt die Straße aufzugraben, ein Kabel zu verlegen und danach die Asphaltdecke wieder zu schließen. Am Tage des Anschlags brachten die Täter dann sogar noch eine Lichtschranke am Tatort an, montierten die Bombe auf ein Fahrrad, welches sie ebenfalls zum Tatort brachten.
Die Lichtschranke war so konzipiert, dass die Bombe bei dem ersten durchfahrenden Auto hochgeht. Da aber Herrhausens Konvoi sich immer aus drei Fahrzeugen zusammensetzte, wurde „überraschend“ und ganz im Sinne der RAF, das vorausfahrende Fahrzeug kurzfristig abgezogen, so dass Herrhausens Fahrzeug voraus fahren musste, die Bombe auslöste und Alfred Herrhausen den Tod fand.
Des Weiteren handelte es sich um eine sogenannte „Hochladungs-Bombe“, die panzerbrechend konzipiert wurde und zu den militärischen Sprengstoffen gehört. Diese spezielle Bombe hatte zur Folge, dass die Druckwellen, nicht wie sonst üblich, nach allen Seiten abgingen, sondern gebündelt auf das Fahrzeug ausgerichtet waren (lesen Sie hier.Bombe: Musterbeispiel für Panzerabwehrkampf).
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Sowohl der Bau dieser Bombe als auch das detaillierte Wissen um die Schwachstellen der gepanzerten Mercedes-Benz-Limousine war lediglich einem kleinen Kreis von Fachleuten bekannt. Nachdem die RAF-Täter-Story über die Medien im Bewusstsein der Menschen verankert wurde, war endlich – wie so häufig in solchen Fällen – ein Schuldiger gefunden, in diesem Fall ein Phantom, nämlich die RAF der dritten Generation („Das RAF-Phantom“ als Vorläufer des „False Flag“-Terrorismus heutiger Zeit (Video)).
Dieses Ereignis jedoch führte zu Erleichterung innerhalb der internationalen Hochfinanz, da Herrhausen mit seinen Plänen gegen die ungeschriebenen Gesetze der Londoner und New Yorker monetaristischen Machtgruppen verstoßen hatte (Die sichtbaren Führer der “City of London” sind Marionetten von Rothschild & Co. (Videos)).
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Des Weiteren bleibt seine Rede im Dunkeln, die er eine Woche nach seiner Ermordung am 04.12.1989 in New York vor dem „American Council of Germany“ halten wollte. Nach Aussagen des ehemaligen Pentagon Mitarbeiters Oberst Fletcher Prouty, der in einem Interview mit der italienischen Zeitung Unita, den Grund für die Ermordung Herrhausens in dieser elfseitigen Rede sah, in der Herrhausen seine Visionen darlegen wollte, die den Lauf der Geschichte nach 1989 auf dramatische Weise verändert hätte.
„Wir müssen das, was wir denken, auch sagen.
Wir müssen das, was wir sagen, auch tun.
Und wir müssen das, was wir tun, dann auch sein.“
Alfred Herrhausen, dt. Bankier (1930-1989)
Analyse aus dem Jahre 2009
Die Frage nach der toten RAF-Spur: Außer der Existenz eines Bekennerschreibens, das allerdings auch von anderen mit der sprachlichen Diktion der Terroristen vertrauten Autoren stammen könnte, liegt den Behörden keinerlei Hinweis auf eine Tatbeteiligung der Linksterroristen vor.
Hoffnung schöpften die Ermittler Ende der 90-er Jahre, als der mutmaßliche RAF-Mann Horst-Ludwig Meyer 1999 in Wien von der Polizei erschossen und seine Begleiterin Andrea Klump festgenommen wurde. Klump, so lt. „Süddeutscher Zeitung“ vom 17. September 1999 die Bundesanwaltschaft damals, sei an der Ermordung des Deutsche-Bank-Chefs Herrhausen beteiligt gewesen. Doch kurz darauf platzte der Traum von der Klärung des Herrhausen-Mordes wie eine Seifenblase (Die RAF: Geschichte eines extremistischen Staates (Video)).
Karlsruhe hatte Klump aufgrund der Aussagen eines ominösen Kronzeugen verdächtigt. Der angeblich so wertvolle Siegfried Nonne entpuppte sich als Märchenerzähler, der den Behörden auftischte, was sie gerne hören wollten. Nach Darstellung der Autoren des Buches „Das RAF-Phantom“ (siehe unten) war Nonne ein Nobody aus dem Bereich der Frankfurter Startbahn-West-Gegner, der gezielt in die RAF-Szene eingeschleust worden war. Seine angeblich wertvollen Hinweise erwiesen sich als nicht haltbar. So mussten BKA und Bundesanwaltschaft den Verdacht gegen Andrea Klump schleunigst wieder fallen lassen.
Video: Die Spur der Bombe


Ebenso erfolglos zeigte sich die Annahme, Klump-Begleiter Horst-Ludwig Meyer (er wurde in Wien von einem Brusttreffer, abgegeben von einem Angehörigen der österreichischen Sondereinheit „Wega“, getötet) habe am Attentat auf den Banker mitgewirkt. Während die WAZ am 17. 9. 99 triumphierend berichtete, der gelernte Elektriker und „Bombenspezialist der RAF“ sei mitverantwortlich für Herrhausens Tod, hatte die Deutsche Presseagentur (DPA) bereits mehr als ein Jahr zuvor in einem Hintergrundbericht den Inhalt eines internen, 80 Seiten starken Papiers des Bundesamtes für Verfassungsschutz dargelegt, dass sich selbst die Schlapphüte nicht sicher waren, wohin Meyer eigentlich gehörte. Und ob er überhaupt je Mitglied einer Terrorgruppe gewesen sei, sei mehr als unsicher, hieß es. Unter Umständen, so der Verfassungsschutz, sei man über Jahre hinweg hinter den falschen Leuten hergewesen (Warum musste Alfred Herrhausen sterben? 25 Jahre nach Mordanschlag mehren sich Zweifel an der Täterschaft der RAF).
Video: Wer ermordete Alfred Herrhausen und Detlev Karsten Rohwedder? (RAF, Stasi, Gladio)


Erstmals kam am 30. November 1989 im hessischen Oberursel/Taunus bei dem Angriff auf die Wagenkolonne des Bankers ein Sprengsatz zur Verwendung, der von hochqualifizierten Spezialisten hergestellt worden sein musste. Nach Angaben des BKA wurde die Sprengladung mittels eines unterirdisch verlaufenden Kabels und einer Lichtschranke, die vom Spiegel eines auf der anderen Straßenseite abgestellten Fahrrades reflektiert wurde, gezündet.


Zahlreiche Experten sind sich sicher: Die Bombe konnte nicht allein aus den Händen der deutschen Stadtguerilla stammen. Dabei müssen zumindest im Hintergrund Fachleute eines Militärs oder Geheimdienstes unterstützend tätig gewesen sein. Dort ist auch das dritte Rätsel um den Herrhausen-Anschlag angesiedelt, die Herkunft des Bekennerschreibens.
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Das mit dem obligatorischen RAF-Zeichen ausgestattete Selbstbezichtigungsschreiben zum Tode Dr. Alfred Herrhausens, wirft bei seiner Lektüre interessante Fragen auf. Nämlich jene nach den wahren Urhebern des Pamphlets, das mit Aussagen durchsetzt ist, die inhaltlich so gar nicht zur RAF passen wollen. Der Spitzenmanager, so erfahren wir aus dem Papier, „bereite mit der Deutschen Bank den Einbruch in die Länder des Ostblocks“ vor.
Tatsächlich hatte der Chef des größten deutschen Geldinstitutes kurz vor seinem Tod den Aufkauf einer Warschauer Großbank anvisiert. Ein ökonomisch-politischer Bereich, der in den Überlegungen der RAF bezüglich ihrer Anschläge nie eine Rolle spielte. Solche Formulierungen lassen eher auf enttäuschte Angehörige östlicher Geheimdienste schließen, die durch den Zusammenbruch des Ostblocks plötzlich vor dem Nichts standen (Akten des Kanzleramts belegen: RAF-Mord an Herrhausen – Verfassungsschutz verhinderte Festnahme).
Rätselhaft bleiben auch bis heute die ominösen Sicherheitsleute: Entgegen der landläufigen Vorstellung, die Personenschützer Herrhausens seien BKA-Beamte oder andere Polizisten gewesen, soll es sich bei ihnen jedoch um Angehörige des Werkschutzes der Deutschen Bank gehandelt haben, da Herrhausen kein öffentliches Amt bekleidete und somit nicht von staatlichen Organen geschützt werden konnte.
Bis heute wirft die Tatsache, dass das Fahrzeug der Personenschützer zwar vor dem Wagen Herrhausens die Lichtschranke passierte, aber nicht den Zünder der Sprengladung auslöste, drängende Fragen auf.
Warum die Männer nach der Explosion Minuten warteten, bis sie zum völlig zerfetzten Herrhausen-Auto liefen, ebenfalls. Und noch mysteriöser erscheint das sich in Kreisen polizeilicher Sondereinheiten hartnäckig haltende Gerücht, wonach einer der Personenschützer kurz nach dem Attentat auf fragwürdige Art und Weise aus dem Leben schied.
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Bliebe schließlich die Frage nach der Gefährdungslage Herrhausens: Gut eine Woche vor dem Anschlag sollen beim BKA Attentatsdrohungen gegen den Wirtschaftsmanager bekannt geworden sein. Diese seien geklärt worden, hieß es kryptisch beim Bundeskriminalamt. Doch was kam bei der Klärung heraus? Wer steckte hinter der Drohung und welches Motiv hatten sie oder er?

Quelle: PravdaTV 

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