Montag, 28. Dezember 2015

Bargeldabschaffung? Abgelehnt!

Michael Friedrich Vogt in einem Interview von Norbert Brakenwagen auf www.timetodo.ch. Eine Gruppe Kontrollfreaks in der EU-Diktatur in Brüssel haben sich einen neuen Gag einfallen lassen, um die Menschen noch mehr zu knebeln, überwachen und kontrollieren zu können: Die Abschaffung des Bargeldes. 





Doch selbst wenn dieses Szenario eintritt, gibt es immer noch Alternativen: Tausch, Regiowährungen, Fremdwährung, Edelmetalle, Zigarettenwährung und andere. Interessant ist was sagt den der Souverän, das Volk? Doch wurden wir denn je gefragt?
Ziel der Bargeldabschaffung ist, nicht nur den gläsernen Bürger zu haben, der alles und jedes rechtfertigen muß. Was die Wenigsten wissen: Wer Geld auf die Bank trägt, besitzt es nicht mehr als sein Eigentum. Die Bank hat es. Und der Bankkunde hat lediglich einen "Anspruch" auf sein Geld. Der Staat kann heute schon Konten pfänden. In Zukunft braucht er nur noch zuzugreifen auf das Konto, wenn er einen Anspruch formuliert. Und wenn der Kontoinhaber dann kein Geld mehr auf dem Konto hat, sieht es schlecht aus mit den Lebenshaltungskosten. Der Bürger ist existentiell bedroht und kann durch Kontensperrung sofort in höchste Not geraten, weil er keine Bargeldreserven daheim lagern kann, die ihm Zeit zum Handeln ermöglichen können.
Und wer es noch nicht mitbekommen hat: Die europäische Einlagensicherung kommt. Deutsche Sparer werden dann voll in die Haftung für jede in Not geratene Bank in der EU herangezogen. So könnte es kommen: In Italien gehen vier, in Portugal zwei, in Griechenland fünf, in Frankreich gleich sechs und in Deutschland drei Banken in die Insolvenz. Das macht pro Konto-Inhaber 2000 Euro ... schwupps, werden sie einfach abgebucht. Kein Geld mehr für Lebensmittel und Miete? Persönliches Pech.
Ganz besonders reiben sich Banken aber darüber die Hände, daß sie mit ihren Kunden umgehen können, wie sie wollen. Die Zinsen für das den Banken anvertraute Geld liegen jetzt schon unter der Inflationsrate. Das heißt konkret, daß das auf der Bank liegende Geld, rechnet man die Inflation und die Kontoführung ein, jetzt bereits immer weiter an Geld verliert. Zur Zeit kann man noch das Geld abheben und anderweitig investieren - oder es einfach in eine andere Bargeldwährung umtauschen. Das wäre dann nicht mehr möglich. Der Bank-"Kunde" wird zum Bank-Sklaven.
Doch selbst wenn dieses Szenario eintritt, gibt es immer noch Alternativen: Tausch, Regiowährungen, Fremdwährung, Edelmetalle, Zigarettenwährung und andere. Interessant ist was sagt den der Souverän, das Volk? Doch wurden wir denn je gefragt?
Es wird Zeit, über Alternativen nachzudenken.

Quelle: Querdenken.tv

Websites:
http://www.timetodo.ch
Hier geht es zur Volkspetition "Bargeldverbot stoppen"

http://www.timetodo.ch,
ist die Free TV Schweiz AG Informations-Plattform zur gleichnamigen TV-Sendung..
Sendezeit ist Montag bis Freitag von 20.00 bis 21.00 Uhr live im TV auf dem Schweizer Privatsender Schweiz 5 und Internet Stream.

TimeToDo-Shop unter:
http://www.timetodoshop.ch

Text der Petition:

Bargeldverbot stoppen!

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Interview mit dem SPIEGEL hat der Wirtschaftsweise Peter Bofinger eine erneute Debatte um die Abschaffung des Bargeldes losgetreten: Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sei Bargeld „ein Anachronismus“, also schlichtweg überflüssig und überholt. Deshalb fordert er dessen Abschaffung, was nichts anderes als die klammheimliche Auflösung unserer bürgerlichen Freiheit bedeutet!

Die Abschaffung des Bargeldes führt nicht wirklich zu einem sauberen Geldmarkt

Befürworter eines bargeldlosen Finanzsystems führen immer wieder zwei Gründe für ihre Position an. Eines dieser Hauptargumente liegt darin, dass Bargeld bevorzugt für illegale Aktivitäten wie Schwarzarbeit, Geldwäsche und Steuerhinterziehung verwendet wird. Mit seiner Abschaffung könne man diesen Sumpf illegaler Aktivitäten angeblich ganz einfach austrocknen und dem Staat zu mehr Kontrolle und gleichzeitig zu mehr Steuereinnahmen verhelfen.
Tatsächlich ist diese Annahme zu einfach gedacht: Einerseits zeigt das digitale Währungssystem der Bitcoins, dass auch solche Währungssysteme für illegale Machenschaften missbraucht werden können. Andererseits würde es bei Schwarzarbeit und Drogenkäufen zu Ausweichreaktionen kommen, die in einem unüberschaubaren Chaos aus Auslands- und Naturalwährungen, Edelmetallen und Gutschein-Systemen münden. Ein sauberer Geldmarkt sieht anders aus!

Ein bargeldloses Finanzsystem: Auf dem Weg in die Finanzdiktatur

Ein bargeldloses Finanzsystem bedeutet außerdem, dass das sichere Bargeld der Zentralbanken wegfällt; die Ersparnisse und Guthaben der Bürger würden ausnahmslos in Form von elektronischem Buchgeld auf den Sparkassen und Banken liegen. Im Vergleich zum momentanen System mit Bargeld könnten Verbraucher in einem bargeldlosen System ihre Sparguthaben also nicht mehr einfach in sicheres Bargeld umtauschen, um dem drohenden Wertverfall durch die aktuell niedrigen Zinsen auszuweichen.
Zentralbanken könnten vielmehr mit extrem niedrigen und sogar negativen Leitzinsen die Anleger dazu zwingen, ihr angelegtes Geld auszugeben – die Möglichkeit der sicheren Bargeldaufbewahrung gibt es dann ja nicht mehr! Dies käme dann zwar einem indirekten Konjunkturprogramm gleich – allerdings zu Lasten der fleißigen und ehrlichen Sparer, die wohl kaum für die aktuelle Wirtschaftskrise bezahlen sollten! Dass dieses Szenario im Übrigen keine übertriebene Panikmache ist, zeigt die aktuelle Niedrigzinspolitik der Zentralbanken, die die Wertguthaben der Anleger bereits jetzt zu entwerten droht.
Kurzum: Ein bargeldloses Geldsystem schneidet Verbraucher vom sicheren Bargeld der Zentralbank ab und treibt sie in die Abhängigkeit vom Buchgeld der Banken! Die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes durch sicheres Bargeld würde also einfach abgeschafft. Dabei gilt doch: Nur Bares ist Wahres!

Die Entkernung unserer Freiheitsrechte: Vom mündigen Konsumenten zur gläsernen Marionette

Wer das Bargeld abschaffen möchte, hebt ferner nicht nur die essentielle Wertaufbewahrungsfunktion von Geld auf, sondern entzieht mündigen Bürgern auch deren finanzielle Autonomie und ebnet den Weg zu einem allseits befürchteten Überwachsungsszenario: Künftig würde man bei allen finanziellen Transaktionen digitale Spuren hinterlassen – egal ob beim Brötchenkauf am Sonntagmorgen oder beim Bier in der Stammkneipe. Die Anonymität und „geprägte Freiheit“ des Bargeldes wären passé und würden einem total durchleuchteten und allzeit überwachten Geldverkehr weichen. Das Bild des gläsernen Menschen rückt dadurch in unmittelbare Nähe: Aus dem mündigen Konsumenten wird eine gläserne Marionette eines übermächtigen Überwachungsstaates.

Ein Blick auf andere Länder und die EU reicht aus, um die drohende Gefahr zu erkennen

Ein Blick auf unsere europäischen Nachbarn Schweden und Dänemark reicht aus, um diese schleichende Entkernung unserer Freiheits- und Eigentumsrechte zu beobachten: Dort zirkulieren schon konkrete Pläne, das Bargeld komplett abzuschaffen. So will die dänische Zentralbank überhaupt kein Bargeld mehr zu drucken; Pflichten zur Bargeldannahme für von Tankstellen und Restaurants wurden bereits aufgehoben. Auch in Griechenland sind nur noch Barzahlungen bis 1.500 Euro erlaubt; in Italien sogar nur noch bis 1.000 Euro.
Auch die EU steht mit ihrer Geldwäscherichtlinie dieser Tendenz in nichts nach: So soll die Bargeldgrenze, ab der Händler ihre Kunden im Rahmen der sogenannten Sorgfaltspflichten identifizieren müssen, von 15.000 Euro auf 10.000 Euro gesenkt werden. Man stelle sich nur einmal vor, dass man sein gespartes Bargeld in Edelmetalle investieren oder teuren Schmuck für die geschätzte Ehefrau kaufen will: Das wird nun ohne erheblichen Mehraufwand nicht mehr möglich sein, ohne sich gleich wie bei einer polizeidienstlichen Erkennung zu fühlen! Denn die Neuregelung in der angeführten Geldwäscherichtlinie führt letztendlich dazu, dass Händler nicht nur eine Vielzahl persönlicher Identifikationsmerkmale und Daten über den Verwendungs- oder Geschäftszweck sowie mögliche Geschäftspartner erheben. Diese Daten müssen auch noch auf lange Zeit aufbewahrt und gespeichert werden!
Das bedeutet nichts anderes, als dass alle rechtschaffenden Bürger durch diese umfangreiche Erhebung und Speicherung von persönlichen Daten unter Generalverdacht gestellt werden. So wird sukzessive die Anonymität und damit die Freiheit des Bargeldkaufs ausgehöhlt und abgeschafft!

Wir fordern: Bargeldabschaffung unterbinden und Freiheitsrechte der Bürger garantieren!

Von den angeblichen Vorteilen eines bargeldlosen Geldsystems profitieren eigentlich nur Finanzdienstleister und staatliche Behörden, die plötzlich sämtliche Finanzströme - und damit auch Sie - ausnahmslos kontrollieren und überwachen können. Die Verbraucher, die sich laut einer Umfrage mehrheitlich für den Bargeldkauf und gegen den elektronischen Zahlungsverkehr aussprechen, bleiben hingegen auf der Strecke: Ihre Freiheitsrechte werden bereits jetzt durch EU-Regularien systematisch zurückgedrängt. Eine Abschaffung des Bargeldes würde diese gefährliche Entwicklung noch weiter verstärken und endgültig den Weg zum gläsernen und unmündigen Bürger ebnen. Politische Entscheidungsträger müssen daher jetzt entschieden handeln und sich gegen die Abschaffung des Bargeldes positionieren – und damit die Freiheitsrechte der Bürger garantieren!

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