Erkennen • Erwachen • Verändern

Erkennen • Erwachen • Verändern

Freitag, 27. November 2015

Krokodilstränen um BILD: 65 Prozent Auflageneinbruch, Weihnachtsfeier abgesagt

Krokodilstränen um BILD: 65 Prozent Auflagebeinbruch, Weihnachtsfeier abgesagt (Bild: compact-online.de)
Die verkaufte Auflage der großen Zeitungsverlage ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Die BILD-Zeitung verlor im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast zehn Prozent ihrer Leser. Insgesamt setzte das Flaggschiff des Springer-Konzerns mehr als 200.000 Exemplare weniger ab. Die verkaufte Auflage liegt nach offiziellen Angaben bei 2,2 Millionen. Ein Insider spricht von 1,5 Millionen. Die diesjährige Weihnachtsfeier für Belegschaft abgesagt.  
Es steht schlimm um die Konzernpresse. Kai Diekmanns „Refugee-Welcome-Kurs“ vertreibt die Kunden scharenweise. Die Auflagen- und Anzeigeneinbrüche bei der BILD-Zeitung sind nun noch schlimmer als angenommen.
Im Hause Springer geht die schlechte Stimmung so weit, dass es dieses Jahr überhaupt keine weihnachtliche Sause geben wird. Die Begründung dafür ist interessant. Im firmeneigenen Intranet sagt Schmid-Lossberg, der Anstoß dazu sei aus den Verlagsgruppen „Welt“ und „Bild“ gekommen.
Die Feiern passen nicht zu der Situation des anhaltend äußerst schwierigen Anzeigenmarktes.
Zeitungsvorstand Jan Bayer hat den Vorstoß aus den beiden Gruppen abgesegnet. Die übrigen Abteilungen hätten sich dem Feierverzicht „solidarisch angeschlossen“, so dasHandelsblatt.
Sollten einzelne Abteilungen sich doch noch für eine „dezentrale“ Weihnachtsfeier entscheiden, dann ganz sicher nicht in einem Luxus-Hotel mit Big Band und Büffett, sondern vielmehr auf den Gängen der Redaktionsressorts mit Konservenmusik und Schmalz-Stullen.

Dieser Tage wendete sich ein Insider mit brisanten Informationen an das COMPACT-Magazin. Nach seinen Angaben sind die Verluste des führenden Boulevardblattes noch dramatischer, als öffentlich verkündet:
Die Verkufsverluste der Printausgabe werden durch die Online-Angebote nicht wettgemacht. Hält der Trend an, wird die BILD im nächsten Jahr sage und schreibe 100 Millionen Euro weniger verdienen – also nicht Umsatzverlust, sondern Gewinnverlust – ein Desaster! Der Informant analysiert die Situation der Proleten-Gazette wie folgt:
Das ist das Resultat davon, dass sich Bild in der Asylpolitik an die Linken rangeschmissen hat. Damit hat man die Stammleser vergrault, ohne dass man die Linken gewinnen konnte.
Compact räumt ein, dass sie die Informationen nicht offiziell überprüfen können, aber dass ihr Informant ein „Top-Insider“ sei. Vielmehr sei nun die Bild-Zentrale am Zug, die vorgebrachten Informationen glaubhaft zu dementieren. In diesem Fall wäre man auch zu einer Gegendarstellung bereit.
Sollte sie die Zahl von lediglich 1,5 Millionen bewahrheiten, so hätte es BILD unter Kai Diekmann, der die Chefredaktion im Jahr 2001 übernommen hat, geschafft, die verkaufte Auflage seitdem um 2,7 Millionen am Tag (minus 65 Prozent) einbrechen zu lassen.
Deutliche zurückgehende Verkaufszahlen mussten zudem die Frankfurter Allgemeine (minus 13,5 Prozent) sowie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (minus 12,8 Prozent) verkraften. Beide Blätter verloren seit 2010 jeweils 25 Prozent ihrer Leser.
Die verkaufte Auflage des Spiegel ging um 5,5 Prozent auf etwa 830.000 Exemplare zurück. Die linksalternative taz büßte 5,2 Prozent ein. Vergleichsweise geringe Verluste verbuchten die Welt am Sonntag ( minus 0,2 Prozent), Die Zeit (minus 0,1 Prozent) sowie die Süddeutsche Zeitung (minus 2 Prozent).
*UPDATE*: Juhu. Die Weihnachtsfeier findet statt! So können die BILD-Redaktionen dieses Geld zumindest nicht für Schlagzeilen wie „Putin attackiert Türkei“ verschwenden. Außerdem hat ggf. der eine oder andere Mitarbeiter einen mittelschweren bis schweren Kater und kann am Folgetag nicht arbeiten. Das ist letztendlich eine Win-Win-Win-Situation.

Kommentare:

Neo Valgas hat gesagt…

Kein wunder bei den Lügen ^^

Anonym hat gesagt…

HABT KEINE ANGST, DAS GUTE WIRD OBSIEGEN. IMMER!