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Freitag, 6. November 2015

HAARP & Co.: (K)eine Patentlösung – Bewusstseinskontrolle durch Gedankenübertragung (Videos)

Die Möglichkeiten zur Gedanken- und Bewusstseinskontrolle sind vielfältig und reichen von subtiler Beeinflussung durch subliminale Botschaften (Bizarre unterbewusste Werbe-Botschaft: ”Ausnahmezustand” wegen ”landesweiten Unruhen” in den USA (Video)) bis hin zu aggressiven Techniken der Bewusstseinskontrolle, wie beim geheimen CIA-Forschungsprogramm MK ULTRA (CIA Brain Warfare: Artischocke, MK-Ultra und unsere tägliche Medien-Gehirnwäsche (Video)), aber auch der umstrittenen „Forschungsanlage“ HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) wird (z.B. von Jim Keith) nachgesagt, dass damit massenhaft „Mind Control“ möglich sei. 
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Auch wenn offiziell immer wieder bestritten wird, dass HAARP solchen Zwecken diene, ist damit jedoch noch keinesfalls widerlegt, dass so etwas prinzipiell nicht möglich ist – wie zum Beispiel auch aus einem 2004 in Deutschland erteilten Patent hervorgeht (HAARP: Das Wetter als Waffe – Wahn oder Wirklichkeit? (Video)). Angesichts der Tatsache, dass die Kosten zur Erteilung eines Patents mindestens 5.000 und bis zu 100.000 Euro betragen können, ist daher zumindest davon auszugehen, dass der Anmelder, Dr. Bengt Nölting aus Berlin, offenbar vom Funktionieren seiner Erfindung überzeugt gewesen war.
Doch wofür sollen solche Patente tatsächlich genutzt werden und was kann das für uns alle bedeuten?
Video: Geheime Orte und Experimente – von der Regierung verheimlicht



Anwendungsmöglichkeiten des deutschen Patents zur Gedankenübertragung
In der Offenlegungsschrift des Deutschen Patent- und Markenamtes mit dem Aktenzeichen 102 53 433.0 wird behauptet, dass auf der Grundlage von elektromagnetischer Strahlung Gedankenübertragung einschließlich Gedankenlesen, der Beeinflussung von Gefühlen und der Veränderung von Handlungsweisen möglich seien.
Bildbeispiele:
Hier eine Zusammenfassung der Möglichkeiten und Anwendungen aus der Patentschrift im originalen Wortlaut:
Die Erfindung betrifft Einrichtungen und Verfahren zur Übertragung von Informationen über größere Entfernungen mittels elektromagnetischer Strahlung ohne Notwendigkeit elektronischer Hilfsmittel seitens des Empfängers zur Umwandlung der elektromagnetischen Strahlung in akustische oder optische Signale, wie z. B. Radio, Fernseher oder Mobilfunkgerät. Erfindungsgemäß wird gebündelte modulierte elektromagnetische Strahlung in den Organismus des Empfängers derart gesendet, daß bei diesem Reaktionen ausgelöst werden, die einer beabsichtigten Gedankenübertragung entsprechen.
Die Erfindung kann Anwendung finden z. B.
  • (a) zur Unterstützung der Kommunikation mit Personen in Bunkern und verschütteten Personen nach Erdbeben,
  • (b) zur unauffälligen Nachrichtenübertragung an Sicherheitspersonal,
  • (c) zur Unterstützung von wichtigen Verhandlungen und in der Öffentlichkeit vortragenden Personen,
  • (d) zur Sensibilisierung von Personen bezüglich wichtiger Themen in Notfallsituationen, z. B. durch Sendung von Gefahrenhinweisen,
  • (e) in Kombination mit Detektionsmethoden zum Profiling und Gedankenlesen von Kriminellen,
  • (f) zur Therapie und Prophylaxe von bestimmten pathologischen Beeinträchtigungen des Hirnstoffwechsels und zur Beeinflussung von bestimmten nichtpathologischen Limitierungen, Streßsituationen und Alterungsprozessen des Hirnstoffwechsels.
Im Folgenden werden die Einsatzformen und Reichweiten gesendeter Gedanken genannt. Dabei reicht die Spannbreite der Möglichkeiten von mobilen Übertragungsgeräten, die in der Hand getragen oder auf ein Fahrzeug oder Flugobjekt montiert werden können bis hin zur stationären Installation in Häusern oder auf Sendetürmen; bei Zuhilfenahme von Satelliten sollen dabei sogar Reichweiten von bis zu 800km möglich sein. Außerdem geht aus dem Patent hervor, dass die Gedankenübertragung nicht nur auf Individuen beschränkt ist, sondern auch gegenüber Hunderten von Empfängern realisierbar sein soll:
Auf ein Fahrzeug montiertes Gedankenübertragungsgerät, welches einen fokussierten Mikrowellenstrahl erzeugt, auf geeignete Weise moduliert und zum Empfänger (Target) sendet (3). .. – siehe Patentschrift Seite 4/5 / 1. Ausführungsbeispiel
Handgetragenes Gedankenübertragungsgerät, das einen MASER (5), ein Mikrophon (8) zur Eingabe der Sprachsignale durch den Beobachter (23), eine aufladbare Energiequelle (Akkumulator (24)) und zur Beobachtung einen Detektor (9), z.B. eine Millimeterwellenkamera, enthält. .. – siehe Patentschrift Seite 5 / 2. Ausführungsbeispiel [4]
Auf ein Fahrzeug (6), einen Sendeturm (7), ein Haus (8) oder in ein Flugobjekt (9) montiertes (gegebenenfalls bewegungsstabilisiertes) Gedankenübertragungsgerät mit einer Quelle intensiver elektromagnetischer Strahlung und einer Einrichtung zur Modulation der Strahlung entsprechend den zu sendenden Gedanken, z.B. einem Computer .. – siehe Patentschrift Seite 5 / 3. Ausführungsbeispiel
Gedankenübertragung von einem Satelliten (45) an Empfänger auf der Erde (46) mittels des Strahls (4) eines MASERs (5). Der MASER mit sehr kleinem Strahlöffungswinkel wird von einer gepufferten starken Energiequelle, z.B. einer Kombination von Atombatterie und Akkumulator, gespeist. Zur Reduktion des Strahldurchmessers werden auch Selbstfokussierungseffekte der MASER-Strahlung genutzt.
Die Reichweite der Gedankenübertragung beträgt z.B. 300 km – 800 km (47).
Gedankenübertragung an einige 100 bedeutende Empfänger (3) im Katastrophenfall mittels eines speziell modulierten elektromagnetischen Strahls (4). Zur besseren Detektion und Einstellung des elektromagnetischen Strahls (4) tragen die Empfänger (3) ein elektronisches Label. Die Übertragung erfolgt nach dem Multiplexprinzip quasisimultan durch schnelle Umschaltung der drei Phased Arrays (30) mit je 5000 W durchschnittlicher Sendeleistung. [5, 6]
Die Reichweite der Gedankenübertragung (zum Teil durch Gebäude (40) hindurch) beträgt z.B. 50 m – 20 km (48).
Im Netz der Frequenzen: Elektromagnetische Strahlung, Gesundheit und Umwelt. Was man darüber wissen muß
Bewertung der Risiken
Was im Einzelfall zwar durchaus positiv erscheinen und für bestimmte Personen hilfreich sein mag, wie im Fall der Kommunikation mit Verschütteten, muss allgemein jedoch äußerst bedenklich sein, sollte eine solche Technologie tatsächlich funktionieren und eingesetzt werden. Bereits das „Gedankenlesen bei Kriminellen“ wirft die Frage auf, wer auf welcher Grundlage zu entscheiden hat, wodurch jemand als „Krimineller“ eingestuft wird und sich jemand anders das Recht heraus nimmt, derart massiv in die Persönlichkeit des Betroffenen einzugreifen, wie dies im Patent beschrieben wird.
Doch bei einigen anderen Punkten stellt sich die Frage, ob eine solche Technologie nicht nur praktikabel, sondern auch ein angemessener Weg ist, um z.B. Nachrichten an Sicherheitspersonal zu übertragen oder den Hirnstoffwechsel bestimmter Personen zu therapieren. Welchen Vorteil sollte es wohl einem Patienten bringen, wenn er anonym aus der Ferne behandelt wird? Auch der Punkt „Unterstützung von wichtigen Verhandlungen und in der Öffentlichkeit vortragenden Personen“ könnte durchaus die Möglichkeit eröffnen, solche Personen nicht nur zu „unterstützen“, sondern entgegen ihrem eigenen Willen zu steuern, was insbesondere bei „wichtigen Verhandlungen“ einflussreicher Personen wie etwa hochrangiger Politiker äußerst problematisch sein könnte. Allein diese Beispiele verdeutlichen, dass bei einem Einsatz dieser Erfindung vielfältigsten Möglichkeiten der Manipulation Tür und Tor geöffnet wären und sich niemand sicher sein könnte, gegen seinen Willen „therapiert“ oder sonst wie beeinflusst zu werden, der nicht selbst die Technologie kontrolliert.
Noch bedenklicher ist allerdings, dass eine gleichzeitige Gedankenübertragung an Hunderte Empfänger gleichzeitig möglich sein soll, wobei man z.B. an größere Menschenansammlungen wie bei Demonstrationen, aber auch den Einsatz von Hundertschaften an Polizisten oder Soldaten denken könnte. Wäre es da nicht denkbar, dass mittels Gedankenkontrolle politische Umstürze wahlweise angezettelt oder unterdrückt werden könnten? Dies wäre in der Tat nicht nur eine große Gefahr für den freien Willen jedes Einzelnen, sondern auch für die demokratische Basis unserer Gesellschaft. (Versklavte Gehirne: Bewusstseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung (Video))
Löcher im Himmel
Ähnliche Patente in den USA
Es ist zu bedenken, dass das deutsche Patent zur Gedankenübertragung kein Einzelfall ist, denn in den USA gibt es eine ganze Reihe ähnlicher Patente, die eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten zur Beeinflussung von Personen beinhalten. Dazu im Folgenden eine Auswahl mit Angabe der jeweiligen Patentnummer:
– 3837331: System und Methode zur Steuerung des Nervensystems des lebenden Organismus
– 3951134: Vorrichtung und Verfahren zur Fernüberwachung und Modifizierung von Gehirnwellen
– 3967616: Mehrkanalsystem für eine Methode zur Steuerung des Nervensystems eines lebenden Organismus
– 4202323: Drogenaktivierung durch Strahlung
– 4335710: Vorrichtung zur Induktion spezifischer Gehirnwellenmuster
– 4717343: Verfahren zur Verhaltensänderung von Personen
– 4834701: Vorrichtung zur Verursachung von Frequenzverringerungen bei Gehirnwellen
– 4858612: Verfahren und Vorrichtung zur Hörsimulation bei Säugetieren durch Induktion mehrerer Mikrowellen
– 4877027: Mikrowellen-Hörsystem
– 5123899: Verfahren und System zur Bewusstseinsveränderung
– 5159703: Geräuschloses System zur Darstellung subliminaler Botschaften
– 5213562: Methode zur Verursachung von geistigen, emotionalen und körperlichen Bewusstseinszuständen, einschließlich spezifischer Geistestätigkeit
– 5270800: Generator für subliminale Botschaften
– 5356368: Verfahren und Vorrichtung zur Verursachung gewünschter Bewusstseinszustände
– 5507291: Verfahren und Vorrichtung zur Ferndarstellung von Informationen hinsichtlich des emotionalen Zustandes einer Person
– 5522386: Vorrichtung zur speziellen Anwendung bei der Ermittlung des Zustandes des vegetativen Nervensystems
– 5629678: Ortungs- und Wiedererlangungssystem von Personen
– 5539705: Ultraschall-Sprachwandler und -Kommunikationssystem
– 5760692: Im Mund getragenes Ortungssystem
– 5868100: System zur zaunlosen Kontrolle von Tieren unter Verwendung von GPS-Lokalisierungsinformationen
– 5905461: Globales Satelliten-Ortungssystem
– 5935054: Magnetische Reizung sensorischer Resonanzen
– 5952600: Waffe zur Deaktivierung von Motoren
– 6006188: Sprachsignalverarbeitung zur Bestimmung psychologischer oder physiologischer Charakteristiken unter Verwendung einer Wissensbank
– 6011991: Kommunikationssystem und Verfahren einschließlich Gehirnwellenanalyse und/oder Nutzung der Gehirnaktivität
– 6014080: Am Körper getragenes, passives Ortungssystem
– 6017302: Subliminale akustische Manipulation des Nervensystems
– 6051594: Verfahren und Anleitung zur Steuerung sexueller Stimulation
– 6052336: Vorrichtung und Verfahren zur Ausstrahlung hörbaren Schalls auf der Basis von Ultraschall
Angesichts der Tatsache, dass die vorliegenden Informationen nur eine Auswahl darstellen und zum Teil den Stand der Technik vor etlichen Jahren widerspiegeln, ist es kaum auszudenken, welche Erfindungen wir in Zukunft zu erwarten haben und wie diese unser aller Leben beeinflussen könnten.
Dass Gedankenübertragung offenbar auch ohne technische Hilfsmittel möglich ist und durchaus seine positiven Seiten haben kann, erläutert der britische Biologe Rupert Sheldrake in folgendem Interview:

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