Donnerstag, 15. Oktober 2015

Finanzkrise – hinterm Vorhang brodelt es (Videos)

Im Vordergrund der Weltbühne lenken grelle Spektakel die Aufmerksamkeit der Zuschauermassen auf sich. Von Erstaunen über Aufregung und Wut wird die ganze Palette praller Emotionen geboten. Hauptsache intensiv, könnte da das Motto lauten, denn ist diese Klarheit und Einfachheit der Inszenierung nicht irgendwie auch ein wohltuender Kontrast zur zermürbenden Langeweile und Schwammigkeit der Finanzkrise? Apropos Finanzkrise – gibt’s die überhaupt noch? Man nimmt schließlich kaum mehr was wahr.



Natürlich täuscht der Eindruck, sie galoppiert zwar gerade hinterm Vorhang, doch das mit umso größerer Geschwindigkeit. Momentan geht es unmittelbar und unaufhaltsam auf den nächsten Crash zu, zumindest wenn man den derzeit gefragtesten Finanzkrisen-ExpertenFriedrich und Weik glauben darf. Diese sehen sich nämlich in ihren Prognosen der letzten Jahre bestätigt und bescheinigen vor allem der Fed und anderen Notenbanken den Offenbarungseid. Die Hauptwirkung der weiter ungebremsten Ultratiefzins-Geldschwemme: „die Schere zwischen Arm und Reich (wird) immer größer und die sozialen und gesellschaftlichen Spannungen nehmen enorm zu.“
Zu diesen sozialen Spannungen gehören derzeit vor allem Missgunst und Misstrauen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen. Und das ist nicht der einzige Zusammenhang zwischen Notenbankpolitik und Flüchtlingsströmen. Dazu später mehr. Zunächst zu den direkten Auswirkungen der Zentralbanken-Irrfahrt, die keineswegs nur die US-Amerikaner betreffen, sondern auch die Menschen hierzulande:
In Europa belässt die EZB 2015 den Leitzins auf rekordtiefen 0,05 Prozent und kündigt die große Geldflut an. Bis Ende September 2016 will sie monatlich für 60 Milliarden Euro Anleihen aufkaufen. Die Gesamtsumme beliefe sich auf unvorstellbare 1,140 Billionen Euro.
Um den Crash zu verzögern und um den Hunger der Umverteilungsmaschine bzw. der Wertpapiermärkte weiterhin befriedigen zu können, drucken Fed u. Co. weiterhin bis zum bitteren Ende. Dieses bahnt sich laut Friedrich und Weik folgendermaßen an:
Bevor das System in die Knie geht, werden die Notenbanken die Zinsen auch noch tiefer senken und auch Negativzinsen und eventuell ein Bargeldverbot/limitierung einführen. Wir erwarten zunächst einen deflationären Schock, bei dem sich viele Güter massiv verbilligen werden. Erste Tendenzen einer Deflation sind bereits zu erkennen, und die EZB reagiert darauf äußerst allergisch.
Perfekte Krisenvorsorge: Überleben, wenn Geld wertlos wird und die Geschäfte leer sind
Dass ein Anheben der Zinsen aufgrund der Blasenbildung an allen Märkten und der steigenden Inflation bald unausweichlich ist, haben wir an dieser Stelle schon oft erläutert. Nun zurück zu den größeren Zusammenhängen:
Hinterm Vorhang der medialen Aufmerksamkeit steigt der Druck im brodelnden Finanzkrisenkessel unaufhaltsam weiter. Das nun so richtig losgetretene Vordergrundspektakel um Krieg und Flüchtlingsmassen scheint die Finanzkrise zwar zu überdecken und losgelöst von ihr aufzutreten, doch das ist nicht der Fall. In Wirklichkeit sind die ständig neuen Konfliktherde und Flüchtlingsströme ohne den Hintergrund des kranken Finanzsystems gar nicht denkbar.
Auf diesen Zusammenhang hat auch der wohl wichtigste unabhängige Politik- und Wirtschaftsexperte in Deutschland, Christoph Hörstel, kürzlich wieder hingewiesen: Das unersättliche Umverteilungssystem sowie der ebenso unersättliche Militärisch-industrielle Komplex (nicht nur der USA sondern auch Europas) müssen ständig wachsen und brauchen deshalb ohne Unterlass neue „Märkte“ und Ressourcen. Als effektivste und schnellste Wege haben sich dabei die Aufrüstung und das Kriegführen erwiesen, denn hierbei kann gleich vierfach abkassiert werden:
  • erstens beim Verkauf der Waffen an alle Kriegsparteien
  • zweitens beim Einsatz bzw. „Verbrauch“ der Waffen, der die nächste Produktgeneration ermöglicht
  • drittens beim Abbau und Transport der im angegriffenen Land geraubten Rohstoffe und
  • viertens bei Wiederaufbau bzw. „Verwaltung“ der hinterlassenen „Failed States“.
Video:


Inoffiziell kommen hier noch die kriminellen Aktivitäten wie der Drogenhandel durch Geheimdienste wie die CIA hinzu. Es leuchtet ein, dass das enorme Ausmaß an Gier, Korruption und krimineller Energie der Hauptgrund für den unausweichlichen Untergang dieses Systems ist.

Eine Rettung ist nur möglich, wenn eine „kritische Masse“ an Menschen nicht nur diese Hintergründe, sondern auch ihre eigene Beteiligung daran erkennt und dann entsprechend handelt!
Quelle: PravdaTV

Sehr euch auch das Video von Fabian dem Goldschmied an. Es erklährt wunderbar wie und vom wem die ganze Welt erpresst wird.

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