Sonntag, 11. Oktober 2015

Die für Sept. angekündigte Böresncrash ist nun da. Ein Déjà vu an 2008

Jetzt ist es offiziell. Die weltweiten Aktienmärkte hatten ihr schlechtestes Quartal seit 2011… Wiederholt sich die Geschichte? Gehen wir zurück ins Jahr 2007, in die Monate die zur Panik von 2008 geführt haben. Am 24. Juli stürzte der DOW um 226 Punkte ab. Die Schuld an dem Absturz wurde den schwachen Unternehmensgewinnen gegeben, “Experten“ haben den plötzlichen Rückgang gelassen hingenommen, denn der Markt benötigte “Gewinnmitnahmen“ nachdem die 14.000 Punkte erreicht waren. 

Weltweit wurden Verluste in Billionenhöhe gemacht. Die New York Times titelte: “Berater raten besorgten Investoren, sie sollten den ‚Schluckauf‘ am Aktienmarkt wegstecken“. Das Märchen begann mit den Zeilen: “Atmen Sie tief durch. Diese Dinge passieren…“ (NYT, 27. Juli 2007)

Wieder mal ein Déjà vu

Ende August 2015, mit Leitindizes 10 Prozent unterhalb jüngster Höchststände, schmetterte die Times auf der ersten Seite des Wirtschaftsteils: “Der Ausverkauf von dieser Woche mag gar nicht so schlimm gewesen sein“. Der Artikel riet Investoren, die große Verluste zu verzeichnen hatten, “sich einfach ein wenig zurückzuhalten“, denn “was in den Finanzmärkten diese Woche passiert ist, sieht weniger wie eine aufziehende Katastrophe aus, eher wie eine wohlbenötigte Atempause“. Und “die beste Reaktion für die meisten Investoren … ist es, tief durchzuatmen“.
Am gleichen Tag verbreitete die Times mit einem weiteren großen Artikel noch mehr heiße Luft: “Empfehlung nach Sturz am Aktienmarkt: Atmen Sie tief durch und unternehmen Sie nichts“.

Durchatmen im Schlussverkauf

Während den Aktienmärkten in den vergangenen paar Wochen weltweit arg zugesetzt wurde, konzentrierten sich alle Augen der Wirtschaft auf den US-Arbeitslosenbericht am letzten Freitag. Es wurde ein Zuwachs von 201.000 neuen Arbeitsplätzen erwartet, es sind aber nur 142.000 dazu gekommen.
Nach dieser schrecklich enttäuschenden Nachricht schnellten die Aktienmärkte in der Hoffnung nach oben, dass die Federal Reserve – die Mitte September verkündet hatte, dass sie ihre seit 2008 praktizierte Nullzinspolitik fortsetzen wird – mit ihrer Politik des billigen Geldes auch 2016 weitermachen wird.
Nach dem enttäuschenden Arbeitsmarkt-Bericht titelte die New York Times: “Was der schreckliche Arbeitsmarkt-Bericht für die Wirtschaft bedeutet“ und im Artikel hieß es: “Es ist wie immer eine nützliche Übung bei den freitäglichen Arbeitsmarkt-Berichten tief durchzuatmen und zu bedenken, dass dies nur ein Indikator ist, der eine erhebliche statistische Fehlerquote aufweist und mehrfach nachgebessert wird.“
Die Zahlen wurden in der Tat nachgebessert. Es hieß, dass die enttäuschenden Arbeitsmarkt-Zahlen vom August, in Höhe von 173.000, nach oben korrigiert werden würden. Stattdessen wurden sie auf 136.000 nach unten korrigiert – ein Verlust von 37.000 Arbeitsplätzen. Und die Zahlen vom Juli wurden um 22.000 nach unten korrigiert.
Federal Reserve: 100 Jahre Lügen
Kleiner Hinweis am Rande: Im Mai 2007 sagte FED-Chef Ben Bernanke, dass er nicht glaube, dass die Hypothekenpleiten der Wirtschaft ernsthaft schaden würden. In seinem neuen Buch gibt er nun zu, dass die FED die Gefahren unterschätzt hatte, die zur Panik von 2008 führten. Aber seine Einstellung und auch die der FED war und ist es nach wie vor, dass sie genau wissen was für uns das Beste ist und wehe irgendjemand wagt es an ihrer Kompetenz zu zweifeln (Eliten bereiten sich auf Flucht vor).
Und die Moral von der Geschicht‘: “Tief durchzuatmen“… und selber denken und durch Crowd Investing dein Geld in Sicherheit bringen  

Quelle; PravdaTV

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