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Freitag, 2. Oktober 2015

Brief eines Polizisten zur Flüchtlingsdebatte

02. Oktober 2015 Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Polizeibeamter und verfolge die Flüchtlingsdebatte nun schon eine ganze Weile interessiert. Nach dem Eindruck meiner Kollegen und von mir, gerät jedoch ein wesentlicher Punkt in dieser Debatte immer mehr in den Hintergrund, der uns massive Sorgen bereitet. Es geht um die Belastung durch von Flüchtlingen ausgehende Kriminalität.


Natürlich ist bei weitem nicht jeder Flüchtling kriminell, dennoch gehört es zur Wahrheit, dass nach unserer dienstlichen Erfahrung eine ganz massive Kriminalität von einem Teil der Flüchtlinge ausgeht. So sind mittlerweile fast alle organisierten Einbrecherbanden Sinti und Roma, es gibt regelmäßig in den Flüchtlingsunterkünften Gruppengewalt unter teilweise bis zu 100 Flüchtlingen mittels Waffen aller Art, der offene Drogenhandel in Parks etc. war fast aus unserer Stadt verschwunden, bis er nun von afrikanischen Flüchtlingen übernommen wurde und diese in großen Gruppen offen dealen in einer Anzahl, dass es der Polizei mit ihrem geringen Personal nicht möglich ist, dieses ernsthaft und dauerhaft zu unterbinden.

Die Gewaltbereitschaft unter einem Teil der Flüchtlinge ist so groß, dass regelmäßig ein ganzer Zug Bereitschaftspolizei ansteht, um das Einschreiten in Flüchtlingsheimen abzusichern, wenn dort normale polizeiliche Maßnahmen wie z.B. Durchsuchungen stattfinden. Gerade die afrikanischen Flüchtlinge haben öfters die Eigenschaft, jedes Einschreiten gegen sie nach einer Straftat nur auf ihre Hautfarbe zu beziehen und laut zu schreien „it’s only because i’m black“. Dieses wird oftmals von den umstehenden Bürgern in gut bürgerlichen „grünen“ Stadtteilen ungefragt übernommen, so dass man sich noch während der Festnahme Rassismusvorwürfe etc. anhören muss.

All dieses findet in einer so großen Zahl statt, dass die Polizei mit stetig geringerem Personal der Lage immer weniger Herr wird. Zeitgleich wurde in unserem Bundesland bereits intern bekannt gegeben, dass die Mittel für die Polizei aufgrund der Flüchtlingskosten gekürzt werden müssen.
Ich schreibe diesen Brief nicht, weil ich mich über die Umstände meines Berufes beklagen möchte, denn diese stören mich persönlich nicht und ich übe meinen Beruf sehr gerne aus. Ich schreibe diesen Brief aus Sorge um die Zukunft unserer Gesellschaft, denn sollte diese Entwicklung sich fortsetzen und Politik und ein Großteil der Medien dieses Problem weiterhin verschweigen und nichts unternommen werden, so haben wir bei gleich bleibendem Flüchtlingszustrom in wenigen Jahren ein sehr explosives, unsicheres Land mit großen gesellschaftlichen Verwerfungen!

Hinzu kommt noch mein persönlicher Eindruck, dass für unsere eigenen notleidenden Menschen, wie z.B. Obdachlose sehr viel weniger getan wird als für die Flüchtlinge. Ich war dienstlich schon in einer Vielzahl von Flüchtlingsunterkünften und hatte mit vielen Obdachlosen zu tun, rein materiell ging es den Obdachlosen deutlich schlechter! Und dennoch wird öffentlich wahrnehmbar z.Z. nur für Flüchtlinge gesammelt und unsere eigenen Bedürftigen interessieren kaum! Dieses Thema ist innerhalb der Polizei z.Z. sehr aktuell und heiß diskutiert. Natürlich teilen nicht alle Kollegen diese Sorgen, von den mir bekannten Kollegen teilt jedoch der mit Abstand größte Teil die geschilderten Sorgen, auch die Kollegen mit Migrationshintergrund!

Nun noch eine Bitte in eigener Sache, sollten Sie diesen Brief veröffentlichen, so lassen Sie bitte meinen Namen etc. weg, da ich ansonsten erhebliche dienstliche Konsequenzen befürchte!

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