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Samstag, 12. September 2015

Untersuchung ergibt: Kellogg’s-Cerealien mit krebsverursachendem Glyphosat von Monsanto belastet

Jennifer Lea Reynolds

Wenn Sie meinen, Kellogg’s-Cerealien seien gesund, sollten Sie vielleicht etwas genauer hinschauen. Eine neue Untersuchung hat nämlich ergeben, dass darin Glyphosat, der Hauptbestandteil von Monsantos Roundup, enthalten ist, zusammen mit dessen Abbauprodukt AMPA (Aminomethylphosphonsäure).

Es ist kein Geheimnis, dass sich Monsanto durch die Verwendung von Glyphosat chemischer Gewalt bedient; vielen ist bekannt, dass eine Forschungsabteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Inhaltsstoff als »wahrscheinlich krebsverursachend beiMenschen« einstuft. Jetzt sagt auch Professor Christopher Portier, der an der erwähnten Untersuchung beteiligt war, er habe »keinen Zweifel«, dass Glyphosat Krebs verursache, gesunde Zellen zerstöre und genetische Probleme nach sich ziehe. Es sei »definitiv genotoxisch«.

Und dieses Genotoxin findet sich leider auch im knusprigenKashi GoLean in den Regalen der Supermärkte, wo es auf Käufer wartet, die sich damit die Gesundheit ruinieren.

Laut Tests eines unabhängigen Labors – die vom Non-GMO Project nicht verifiziert wurden – fanden sich in einer Packung Kellogg’s Kashi GoLean-Cerealien hohe Werte an Glyphosat-Rückständen (0,68 ppm, sechsmal mehr als zuvor bei unabhängigen Untersuchungen, die GMO Free USA an Froot Loops durchgeführt hatte). Und als wäre das nicht beängstigend genug, zeigte sich sogar ein noch höherer AMPA-Wert: 0,81 ppm.

Glyphosat in Kashi GoLean ist der »schamlose Versuch«, Kunden GVO aufzudrücken

»Es ist ein schamloser Versuch, nichtsahnenden Kunden Kashis GVO aufzudrücken«, sagt Luan Van Le, Kommunikations-Direktor der Initiative GMO Free USA. »In den Regalen im ganzen Land stehen wahrscheinlich Tausende Schachteln; wir appellieren an die Öffentlichkeit, von den Marktleitern zu verlangen, die Schachteln umgehend aus den Regalen zu nehmen.«

Auf der Website GMOFreeUSA.org heißt es weiter: »Die Umweltbehörde EPA hat den Grenzwert für Glyphosat-Rückstände in Getreide seit der Einführung in unsere Nahrungskette schrittweiseangehoben.«

Sie stellt sich an die Seite von Glyphosat-kritischen Experten, wenn sie darauf hinweist, dass es den Hormonhaushalt stört und embryonale Nierenzellen und Plazentazellen angreifen, Muskeln und Organe schwächen und weitere Schäden verursachen kann. Weiter heißt es auf der Website:

… circa 55 Prozent des Weizens in der Schachtel Kashi GoLean Original enthielten DNS-Sequenzen, wie sie in mit Roundup Ready behandelter Gensoja gefunden werden. Circa sieben Prozent des Maises war ebenfalls gentechnisch verändert, hier fanden sich DNS-Sequenzen, die in der Insektizid-produzierenden Genmais-Sorte Bt vorkommen. Studien mit Peer review geben Anlass zur Besorgnis.

Frühere Probleme und rückläufige Verkaufszahlen

Wie Sie sich vielleicht erinnern, gab es vor ein paar Jahren schon einmal Probleme, als dasCornucopia Institute die Cerealien in Kashi GoLean testete. Damals wurde entdeckt, dass sie 100Prozent genmanipulierte Soja enthielten, was [die Kellogg’s-Tochter] Kashi auf Pollenflug und unzureichende GVO-Trennung in der nordamerikanischen landwirtschaftlichen Praxis zurückführte.

Im weiteren Verlauf erfuhr die Öffentlichkeit, dass Kashialles Mögliche unternahm, damit kein weiterer Staub aufgewirbelt wurde. Hunderttausende Dollar flossen in Kampagnen gegen eine kalifornische Initiative für eine GVO-Kennzeichnungspflicht (Proposition 37).

Es ist keine Überraschung, dass Kellogg’s schlechte Verkaufszahlen meldet, die Einnahmen fielen im zweiten Quartal um 5,1 Prozent; zum siebten Mal in acht Quartalen waren die Gewinne rückläufig.

Das Forensic Food Lab informiert über Zusätze in Ihrem Essen

Wie immer, sollten Sie unbedingt die Etiketten auf Ihren Nahrungsmitteln lesen. Wo immer möglich, greifen Sie zu Bio-Produkten, vor allem bei Obst, Gemüse und gesunden vollwertigen Nahrungsmitteln. Es ist immer klug, sich mit den Erkenntnissen von Mike Adams‘ Forensic Food Lab vertraut zu machen. Dort werden die schockierenden Inhaltsstoffe vieler Produkte vorgestellt, die Sie regelmäßig essen.


Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

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