Sonntag, 13. September 2015

Sind die letzten Tage angebrochen?

Michael Snyder

Kann es tatsächlich sein, dass wir in der Zeitspanne leben, die die Bibel als »die letzten Tage« bezeichnet? Und falls dem so ist, was bedeutet das für unsere Zukunft? Während 2015 in seine Endphase eintritt, scheinen mehr Menschen denn je über apokalyptische Szenarien zu sprechen. Sogar die Mainstreammedien berichten darüber, dass »Angst vor dem Ende der Welt um sich greift«. Weiter heißt es, dass 41 Prozent aller Amerikaner der Meinung sind, »wir leben in der Zeit, die die Bibel als die letzten Tage bezeichnet«.

Diejenigen, die daran glauben, sehen überall entsprechende Hinweise – geopolitische Instabilität, moralischer Verfall, eine ständig wachsende Zahl von Naturkatastrophen und ein globales Finanzsystem, das jeden Augenblick in sich zusammenfallen könnte. Andere spotten über die These, dass wir möglicherweise in den »letzten Tagen« leben.

Gerne wird dann auf den erstaunlichen technischen Fortschritt verwiesen, den die Menschheit erreicht hat, und auf den beispiellosen Wohlstand, den wir in jüngerer Vergangenheit genießen durften. Wenn die Dinge tatsächlich »besser« werden, wie könnten wir dann in der von der Bibel beschriebenen finalen Phase der Menschheit leben? Und dann kommen natürlich noch die Atheisten, die überzeugt sind, dass es Gott ohnehin nicht gibt. All dieses ganze Gerede von der Apokalypse? Nichts als religiöses Geschwafel!

Wie also sieht die Wahrheit aus? Das ist ein sehr kontrovers diskutiertes Thema und mir ist natürlich klar, dass es hier zahlreiche, sehr stark voneinander abweichende Meinungen gibt. Ich möchte Ihnen hier darlegen, was ich von alledem halte. Was Sie dann daraus machen, bleibt Ihnen überlassen.

Ich beginne immer gerne mit bestimmten Vorbedingungen, die erfüllt sein müssen, bevor die letzten Tage, so wie sie in der Bibel beschrieben sind, beginnen können.

Unter diesem Aspekt war vor allem die Wiedergeburt des Staates Israel im Jahr 1948 ein extrem wichtiges Ereignis. Was in der Offenbarung und an anderen Stellen der Bibel über die letzten Tage geschrieben wird, steht immer unter der Prämisse, dass der Staat Israel existiert und die Stadt Jerusalem kontrolliert. Als die Johannes-Offenbarung geschrieben wurde, hatte der Staat Israelbereits aufgehört zu existieren.

Im Jahr 70 machten die Römer Jerusalem nämlich praktisch dem Erdboden gleich und sorgten dafür, dass das jüdische Volk in alle Himmelsrichtungen zerstreut wurde. In den fast 2000 Jahren seitdem wurden das Gebiet Israels und die Stadt Jerusalem von fremden Mächten beherrscht – bis 1948.

Es war ein Novum in der Menschheitsgeschichte: Noch nie war eine Nation, die praktisch 2000 Jahre nicht mehr existiert hatte, zu neuem Leben erweckt worden. Aber 1948 war es so weit, und zwar genauso wie in der Bibel beschrieben. Und 1967 eroberte das jüdische Volk die Stadt Jerusalem zurück – ganz genauso, wie es in der Bibel vorhergesagt worden war.

Aber das bedeutet ja nun nicht zwingend, dass die »letzten Tage« angebrochen sind. Bestimmte Vorbedingungen mögen erfüllt sein, aber die Rückkehr des Heilands könnte theoretisch immer noch weit weg sein.

Im Matthäus-Evangelium Kapitel 24 schildert Jesus einige weitere Dinge, auf die wir achten sollten, um zu erkennen, dass seine Rückkehr kurz bevorsteht:
Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: »Ich bin Christus« und werden viele verführen. Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muss zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder. Da wird sich allererst die Not anheben.
Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müsst gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern. Dann werden sich viele ärgern und werden untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig. Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.
Sehr viel von dem ist bereits eingetreten. Auf meiner Webseite schreibe ich regelmäßig darüber, dass die Zahl der Naturkatastrophen in den vergangenen Jahren zugenommen hat und dass großeNaturkatastrophen bevorstehen.

An dieser Stelle möchte ich jedoch eingehen auf den Satz »die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen«.

Seit Jahrzehnten sind die Vereinigten Staaten und weite Teile der restlichen Welt im moralischen Verfall begriffen. Speziell für Amerika möchte ich Sie auf meinen Artikel »100 Facts About The Moral Collapse Of America That Are Almost Too Crazy To Believe« verweisen. Unsere Nation ist verkommen zu einem Tümpel der Bosheit, des Schmutzes und der Verdorbenheit und mit jedem Tag wird es schlimmer und schlimmer.

Wenn Gott die Vereinigten Staaten nicht richtet, wird er sich bei Sodom und Gomorrha entschuldigen müssen, hat mal jemand gesagt. In ganz Amerika vertreten führende christliche Prediger die Auffassung, dass wir direkt vor einem großen Richterspruch stehen. Zu diesen Geistlichen zählt auch der Sohn von Billy Graham:
»Der entscheidende Augenblick für Amerika und die Menschheit sei gekommen, sagt Franklin Graham, Präsident der Billy Graham Evangelistic Association.
Wir als Nation haben uns voller Arroganz von Gott abgewandt und ich glaube, Gottes Urteil wird über unser Land kommen, sagte Graham.«
Ich teile die Auffassung von Franklin Graham. Ich bin sogar der Meinung, dass der westlichen Welt ganz genau gezeigt wird, warum das Urteil kommen wird. So glaube ich beispielsweise, dass all diese verdeckt aufgenommenen Planned Parenthood-Videos gerade jetzt erschienen sind, damit die ganze Nation weiß, welche albtraumhaften Verbrechen wir an der Menschheit verüben.

Inzwischen weiß praktisch jeder, dass Planned Parenthoodkaltblütig Babys ermordet, ihnen die Organe entnimmt und sie an den höchsten Bieter verkauft. Und finanziert wird das Ganze von der US-Regierung. Wo bleibt der Aufschrei der Empörung? Wo ist die Reue in den westlichen Ländern?

Es sollte wie seinerzeit in Nürnberg Tribunale geben für die Taten, die hier begangen wurden, aber stattdessen herrscht vielsagende Stille.

Die traurige Wahrheit ist doch die: Wir können Planned Parenthood nicht einmal die Mittel entziehen. Und einige unserer Politiker beabsichtigen sogar, gegen die Organisation vorzugehen, die mit den heimlich aufgenommenen Videos diese Praktiken aufgedeckt hat.

Die meisten Kirchen und meisten Christen trauen sich heutzutage nicht einmal mehr, das Wort »Abtreibung« in den Mund zu nehmen. Man könnte ja jemanden »beleidigen«. Außerdem sind so viele Christen vollauf damit beschäftigt, sich gegenseitig in Stücke zu reißen, dass ihnen die Zeit fehlt, die wirklich wichtigen Dinge anzugehen.

Seit Jahrzehnten bittet Gott die westliche Welt, ihre Taten zu bereuen. Was ist passiert? Nichts.

Also wird Gott jetzt einen Richterspruch fällen müssen, in der Hoffnung, uns auf diese Weise wachzurütteln. Und wir sollten dafür sehr dankbar sein. Ich glaube, ohne diesen Weckruf würdeüberhaupt keine Reue einkehren.

Gott hätte für die Wiederkunft seines Sohns auch einen Termin festsetzen können, für den es keinerlei wie auch immer geartete Vorwarnung gibt. Aber weil Weckruf um Weckruf kommen wird, wird für uns alle auch Gelegenheit um Gelegenheit sein, zu Gott zurückzukehren, denn das ist es, was er letztlich will.

Der biblische Gott hat seinen Plan im Voraus offenbart und jeder kann es nachlesen. Ein Bibelforscher hat herausgefunden, dass in der Bibel mindestens 1800 Mal Bezug genommen wird auf die Rückkehr von Jesus Christus:
»In The End schreibt Mark Hitchcock, Experte für biblische Prophetie, dass es in der Bibel mindestens 1800 Verweise auf die Wiederkunft Christi gibt. Auf jede Prophezeiung über Jesus Christus kommen acht, die sich auf seine Wiederkunft beziehen. Mehr als 50 Mal werden die Menschen aufgefordert, sich auf die Rückkehr Christi vorzubereiten. Angesichts der derzeitigen globalen Lage müssen wir uns nicht nur auf die Rückkehr Jesu einstellen, sondern auch anderen davon erzählen. Ihr ewiges Seelenheil steht auf dem Spiel.«
Letztlich können wir alle glauben, was wir wollen, es ist unsere Entscheidung. Die meisten Menschen glauben auch genau das, was sie glauben wollen. Wer jedoch wirklich an der Wahrheit interessiert ist, für den ist die Wahrheit nicht schwer zu finden. Ja, ich glaube, dass wir in den »letzten Tagen« leben und dass die Rückkehr von Jesus Christus, wie sie in der Bibel beschrieben wurde, nicht mehr fern ist.

 Quelle: KoppOnline 

Anmerkung ZZA: Das Ende der Tage bedeutet aber nicht das die Welt untergehen wird, (Das ist auch nur einen Falschinformationen der Kabalen um Angst und Panik zu verbreiten) sondern soll viel mehr heißen, das die letzten Tage der Kabale gekommen sind. Die werden natürlich nichts unversucht lassen die Welt in ein Chaos zu stürzen, und es wird noch eine schlimme Zeit kommen. Dennoch ändert es am Endergebnis nichts. Der Aufstieg des Goldenen Zeitalters im Wassermann (Wasserkrug) Zeitalter ist unumstößlich. Lest dazu unseren Bericht von Armin Risi und der Garabandal Prophezeiung 

1 Kommentar:

Proxima Centauri hat gesagt…

Es hätte schon gereicht auf die 4 apokalyptischen reiter einzugehen, um noch klarere analogien heraus filtern zu können.