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Freitag, 4. September 2015

Führen die USA und Russland einen geheimen Weltraumkrieg?

In letzter Zeit häufen sich die Vorfälle, in denen die USA und Russland ungewöhnlich viele Probleme in der Satelliten- und Raumfahrttechnik verzeichnen. Sind das die sichtbaren Anzeichen einer im Hintergrund geführten elektronischen Kampfführung?

Am 12. April 2014 näherte sich der russische taktische Jagdbomber »Sukhoi 25« im Schwarzen Meer mehrfach dem US-Zerstörer »USS Donald Cook«. Der russische Kampfjet hatte zwar weder Bomben noch Raketen an Bord aber unter seinem Rumpf ein elektronisches Kriegsgerät namens »Jibiny«, das den Amerikanern ihr komplettes modernes Abwehrsystem ausschaltete. Russland hatte damit auf eine äußerst erfolgreichen Art und Weise demonstriert, auf welchen ausgereiften und effizienten Stand sich ihre elektronische Kriegsführung bereits befindet. Das Pentagon war darüber deutlich verstimmt und warf dem russischen Militär provozierenden Vorsatz vor. War das nur die Spitze des Eisberges, die wir von dem geheimen Krieg zwischen den die USA und Russland mitbekommen haben? Ist es demnach nur ein dummer Zufall, dass sich kurz zuvor und danach die Pannen bei den Raketen und Satelliten häuften?

Am 1. Juli 2013 fiel ein Satellit des russischen Satellitennavigationssystem »Glonass« aus.
Am 2. Juli 2013 stürzte eine russische Proton-M-Rakete dreißig Sekunden nach dem Start in Baikonur ab.
Am 2. April 2014 fielen alle 24 russischen Satelliten aus, die an dem Satellitennavigationssystem »Glonass« beteiligt waren.
Am 29. Oktober 2014 explodiert die unbemannte US-Trägerrakete »Antares« bei einem Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation ISS.
Am 03. Februar 2015 explodiert der militärische Wettersatellit „DMSP F-13“ (Defense Meteorological Satellite Program) der US Air Force. Als Auslöser für die offensichtliche Explosion sprechen die Militärs von einem „plötzlichen Anstieg der Temperatur“ in dem Satelliten. Dies habe zu einem „nicht behebbaren Verlust der Lageregelung“ und letztlich zu dem Trümmerfeld geführt
Am 16. Mai 2015 stürzte eine russische Proton-M Rakete ca. 8 Minuten nach dem Start über Sibirien ab.
Am 28. Juni 2015 explodiert die unbemannte US-Trägerrakete »Falcon 9« bei einem Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation ISS.
Am 26. Juli 2015 explodiert eine russische Lenkrakete bei einer Flottenparade im Krim-Hafen Sewastopol.
Jetzt könnte man natürlich einwenden, dass die Russen keinen Nutzen davontragen würden, Raketen zur ISS abstürzen zu lassen, da sie selbst an diesem Raumfahrtprogramm beteiligt sind und doch gingen sie dabei als Gewinner hervor. Denn sie waren es, die nach dem verunglückten US-Start der Versorgungsrakete sofort ihr eigenes funktionstüchtiges Modell zur Verfügung stellten und in der Öffentlichkeit das »technische Fleißkärtchen« erhielten.
Es hat den Anschein, als wenn die USA und Russland einen geheimen Krieg mittels elektronischer Kampfmittel führen würden und ihre gegenwärtige Verteidigungs- und sich so ihre Angriffsmöglichkeiten eindrucksvoll demonstrieren wollen. Übrigens bilden die oben aufgeführten gescheiterten Raketenstarts nur eine kleine Auswahl. Die wurden nur aufgrund ihrer offiziellen Natur öffentlich bekannt, die Dunkelziffer dürfte beträchtlich höher liegen.
Man beachte nur die unzähligen Videos auf YouTube, in denen rätselhafte, kometenartige Flugkörper am Himmel gefilmt wurden – ein großer Teil davon dürften geheime, fehlgeschlagene Raketenstarts gewesen sein. Und die tatsächlichen feindlichen Störungen militärischer Manöver sind sicherlich ebenfalls zahlreicher als über den Medien an die Öffentlichkeit durchgesickert.

Quelle: PravdaTV

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