Dienstag, 15. September 2015

Der geheimnisvolle UFO-Papst

Kennen Sie Jacques Vallée? Vermutlich nicht, und das ist eine echte Wissenslücke. Denn dieser Mann ist der heimliche Ufo-Papst. Der Hollywood-Regisseur Steven Spielberg hat Vallée schon 1977 im Film Unheimliche Begegnung der dritten Art ein Dankmal gesetzt, indem er die Figur des Claude Lacombe nach Vallées Vorbild schuf. Damals war Vallée erst 38 Jahre alt und schon eine Koryphäe seines Faches.
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Eigentlich ein ganz seriöser Zeitgenosse
Geboren 1939 in Frankreich, studierte Vallée zunächst Mathematik an der renommierten Sorbonne und schloss ein Studium der Astrophysik an der Universität von Lille ab. Schon damals erwachte sein Interesse an unerklärlichen Himmelsphänomenen.
Wie er selbst berichtet, erlebte er wie seine Lehrer und Kollegen in den Observatorien alles ignorierten, was unerklärbar war. Es herrschte der Geist, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Vallée war für diese Haltung jedoch viel zu neugierig.
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(Dr. Allen Hynek und Dr. Jacques Valée)
Karriere in den USA
1962 ging der Jungastronom in die USA und promovierte dort 1967 an der Northwestern University im damals neuen Fach Computerwissenschaften. Im Anschluss arbeitete er für das US-Verteidigungsministerium.
Dort arbeitete er mit dem legendären Ufo-Forscher der US-Regierung Dr. J. Allen Hynek zusammen. Vallée entwickelte eine private Obsession für die Ufo-Forschung und setzte diese auch dann fort, als er durch den Aufbau von Fonds für Risikokapital im Hochtechnologie-Bereich zum erfolgreichen Unternehmer im Silicon Valley geworden war.


Feldforschung und die große Frage: Was ist das bloß?
Vallée reiste höchstpersönlich in die entlegendsten Winkel des Planeten, um sich selbst ein Bild von Ufo-Vorfällen, Zeugen und den Schauplätzen zu machen.
Schon Ende der 1960er Jahre wendete sich Vallée von der Theorie ab, Ufos seien außerirdische Raumschiffe aus dem Weltraum. Er kam zu Hypothesen, die das Phänomen in den größeren Bereich der paranormalen Erscheinungen einordnen.
Inbesondere spielt Vallée mit der Idee von interdimensionalen Besuchern und nicht-menschlichen Bewusstseinsformen, die jenseits des menschlichen Raumzeit-Gefüges agieren könnten.


Ein echter Querdenker
„Die Ufos sind reale physikalische Objekte. Dennoch sind sie nicht zwangsläufig die Raumschiffe außerirdischer Wesen. Um es ganz offen zu sagen, die Theorie der Außerirdischen ist nicht ausgefallen genug, um die Fakten zu erklären.
Ich wäre enttäuscht, wenn die Ufos nicht mehr wären als bloß Besucher von anderen Planeten. Wir haben es hier mit einer noch unerforschten Ebene des Bewusstseins zu tun, die unabhängig von uns Menschen aber in enger Verbindung zur Erde existiert und die ganz eigene Beziehungen zu kosmischen Kräften unterhält“, schreibt Vallèe selbst.
Nichts Neues, gab es schon immer
Er glaubt zudem, dass „die Außerirdischen“, wer immer das auch sein mag, schon seit Jahrtausenden auf der Erde ein- und ausgehen. Entsprechende Hinweise aus historischen und religiösen Überlieferungen scheinen seine These zu stützen, wie er in zahlreichen Büchern minutiös darlegt.
Alles in allem: egal, was man von Ufos hält – Jacques Vallée ist sicher der seriöseste und spanndenste Vertreter auf diesem Feld.

Quelle: PravdaTV 

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