Freitag, 14. August 2015

So betrügt die Bundesregierung die Bürger ‒ ein Geheimdienstbericht

Udo Ulfkotte

Ganz Deutschland ist abgelenkt. Jede Gemeinde, jeder Bürger schaut derzeit nur auf die Flüchtlingsströme. Das freut die Bundesregierung. Denn so kann sie die Bürger gleich auf der nächsten Ebene betrügen – und zwar bei der »Energiewende«. Für den Atomausstieg zahlen die Deutschen jetzt einen immer höheren Strompreis. In aller Stille werden entlang unserer Grenzen neue Atomkraftwerke gebaut. Und dafür bezahlen sollen …  

Ganz Deutschland ist im Flüchtlingsfieber. Ganz Deutschland ist jetzt Mekka von nicht enden wollenden orientalischen und nordafrikanischen Asylantenströmen, das alles war geostrategisch von langer Hand geplant. Nur tun unsere Medien – was die Politik freut ‒ so, als ob das alles überraschend gekommen sei. Vergessen Sie jetzt einfach einmal die Flüchtlingsströme. Denn im Hintergrund läuft derweilen schon wieder der nächste unglaubliche Betrug, für den SIE zahlen sollen.
Es ist bekannt, dass die Bundesregierung den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen hat. Und ebenso will sie den Ausbau von Stromtrassen (»Stromautobahnen«) vorantreiben, mit denen der im Norden erzeugte Windstrom zu den Verbrauchern im Westen und Süden geleitet werden kann. Es geht, je nach Modell, um 2800 bis 3800 Kilometer neue Stromleitungen, die meist gegen den Willen der Anwohner quer durch Deutschland gebaut werden sollen.

Nach Angaben des Berichts »énergie 2020« des französischen Auslandsgeheimdienstes DGSE täuscht die Bundesregierung die Bürger vorsätzlich, weil über die neu zu bauenden Trassen vor allem russischer Atomstrom in die deutschen Netze eingespeist werden soll. Das Geheimprojekt trägt demnach den Namen »Interconnection Kaliningrad Region Power System – German Power System«.

Bis zum Jahr 2018 werden demnach von der russischen Enklave Kaliningrad 560 Kilometer Unterseekabel und 20 Kilometer Landkabel durch die Ostsee gebaut, welche dann an die der Öffentlichkeit schon bekannten neu geplanten Stromautobahnen angeschlossen werden sollen. InKaliningrad wird 2016 der erste Reaktorblock des neu gebauten Kernkraftwerks AKW Baltijskaja ans Netz gehen, 2018 der zweite Block (Baukosten auf etwa zwölf Milliarden Euro, die Gesamtleistung beträgt 2300 Megawatt). Deutschland bekommt dann durch die Leitungen etwa 1300 Megawatt Atomstrom.

Die insgeheim gebauten Leitungen für den russischen Atomstrom enden im mecklenburg-vorpommerschen Lubmin, wo es noch die Netzinfrastruktur des 1995 stillgelegten Atomkraftwerks »Bruno Leuschner« gibt. Die Stromautobahnen von Mecklenburg-Vorpommern in Richtung Westen und Süden Deutschlands werden derzeit unter dem Hinweis auf die teuren Erneuerbaren Energien ausgebaut. Dafür zahlen die deutschen Stromverbraucher die höchsten Strompreise in Europa.

Und wenn sie gebaut sind, dann wird am Ende russischer Atomstrom in sie eingespeist. Der französische Geheimdienstbericht enthüllt, dass noch viele weitere östliche Atomkraftwerke an die neuen deutschen Stromautobahnen angeschlossen werden sollen, etwa das im Bau befindliche AKW Astravjeca in Weißrussland und das litauische AKW Visagina. Die Blöcke von Visagina werden ab etwa 2018 jährlich 3400 Megawatt Strom produzieren. Die Baukosten in Höhe von fünf Milliarden Euro werden vom deutschen Steuerzahler bezuschusst, weil die Technik von Siemens mitentwickelt wurde.

Der französische Auslandsgeheimdienst weiß auch zu berichten, warum das deutsch-russische Atomstrom-Geheimprojekt bislang in Deutschland nicht die geringste Aufmerksamkeit gefunden hat: Die Stromleitungen werden parallel zur Trasse der Nord-Straem-Gas-Pipeline gebaut, die russisches Gas durch die Ostsee nach Deutschland liefert.

So braucht man kein neues Raumordnungsverfahren und kann die schon existierende Pipeline-Baugenehmigung gleich noch für die Stromtrassen mitnutzen. Die Deutschen zahlen also die hohen finanziellen Sonderabgaben für die Erneuerbaren Energien völlig umsonst, weil parallel dazu der Import von Atomstrom vorangetrieben wird – und zwar abermals mit deutschen Geldern.

Der französische Geheimdienstbericht hebt dann auch noch hervor, dass die Bundesregierung die Deutschen beim Thema Energie wie eine Diktatur in der Dritten Welt betrügt. Da heißt es, dass die großen Energiekonzerne in Deutschland kostenlos Braunkohle abbauen und den darausgewonnenen Strom teuer an die Bürger verkaufen dürfen, obwohl gesetzlich vorgeschrieben sei, dass die Konzerne eine »Förderabgabe« in die Kasse des jeweiligen Bundeslandes in Höhe von zehn Prozent des Marktwertes zahlen müssen.

Allen Bundesländern, in denen Braunkohle gefördert wird, steht das Wasser finanziell bis zum Hals. Doch sie alle verzichten auf viele Millionen Euro »Förderabgabe«: Allein Nordrhein-Westfalen könnte durch eine gesetzlich mögliche »Förderabgabe« mindestens 149 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich einnehmen. Brandenburg brächte die Abgabe mindestens 78 Millionen Euro. Und auch Sachsen und Sachsen-Anhalt verzichten demnach auf viele Millionen Euro.

Der Grund? Die so vom Steuerzahler geförderten Konzerne bieten den politischen Parteien regelmäßig gut dotierte Versorgungsjobs (etwa Beratungs- oder Aufsichtsratsposten) für jene Politiker an, die aus der Politik ausscheiden oder abgewählt wurden. Man sieht jetzt, welche Betrüger uns regieren. Und gekaufte Journalisten sorgen dafür, dass die Propaganda dieser Betrüger weiterhin fein dosiert unters Volk gebracht wird.



Keine Kommentare: