Donnerstag, 20. August 2015

„Fliegender Mensch“ über Los Angeles von 3 Kameras gefilmt

Viele glaubten einen fliegenden Menschen am Himmel über L.A. zu sehen. Eine einfache Analyse zeigt, worum es sich wahrscheinlich wirklich handelt.

Am 9. August spielte sich etwas äußerst seltsames am Himmel über Los Angeles ab. Ein menschliche Figur, von weitem wie ein Michelin-Männchen aussehend, schien im blassblauen Himmel zu schweben und wurde aus verschiedenen Winkeln von Yasmin Joyner, Jonathan Castro und Jay Lee gefilmt. Am 16. August wurde das Video auf YouTube hochgeladen.
Im Video von Yasmin Joyner sieht man eine weiße Figur, mit den Proportionen eines Menschen, die sich langsam um ihre eigene Achse dreht.
Ein Kopf, ein Arm und ein Bein sind zu erkennen. Etwas stark reflektierendes ist während der Drehung im oberen Bereich der Figur ebenfalls zu bemerken.



Wirklich ein Mensch?

Die Gliedmaßen scheinen aber unbewegt. Während sich die Figur dreht verschwindet der Eindruck von einem Menschen im Raumanzug. Es scheint ein Arm und ein Bein zu fehlen. So weit zu gehen und, wie im Video, von Shapeshifting, also einer komplizierten Formveränderung, zu sprechen, würden wir hier nicht, da sich die Figur abgesehen von ihrer Drehung, anscheinend kaum verändert.
Sie führt keine eigenen Bewegungen aus und auch sonst keinen kontrollierten Flug. Daher handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Ballon. Jegliches Fehlen von Anormalitäten wie Flackern, Farbwechsel oder plötzliches Verschwinden und Wiedererscheinen sprechen ebenfalls eher für einen Ballon, als irgend etwas anderes. Falls es allerdings ein Ballon sein sollte, müsste er irgendwie beschwert sein, um seine vertikale Ausrichtung beizubehalten.
Zwar soll laut YouTube-Kommentar keine Star-Wars-Promotion, an diesem Tag in Los Angelesgewesen, denn die Figur erinnert auch an einen „Stormtrooper“, trotzdem scheint es eher etwas derartiges sein.
Toll ist die Möglichkeit das Objekt in verschiedenen Zoomstufen und Winkeln von drei Kameras aus zu sehen. Die Ausstattung und Aufmerksamkeit der Zeugen sowie die tolle Bearbeitung des Videos  zeigen den sehr positiven Trend in der privaten Berichterstattung über solche Phänomene, auch wenn es sich bei diesem Beispiel vielleicht doch nur um ein Ballon zu handeln scheint.

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