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Sonntag, 26. Juli 2015

Sparprogramm tötet tausende Griechen

Die Todespfer des neuen Sparprogramms in Griechenland haben Gesichter, essind Menschen wie Du und ich. Es geht den Griechen nicht nur irgendwie schlechter. Es gibt Todesopfer, weil das Gesundheitssystem zusammenbricht und es werden Tausende werden. Die Kapitalverkehrskontrollen haben bereits jetztdazu geführt, daß keine Medikamente mehr aus dem Ausland eingeführt werden können. Die Krankenhäuser verfügen nicht mehr über die nötigsten Mittel. Selbst Griechen, die noch Geld haben, bekommen zwar Rezepte ausgestellt, aber es gibt die oft lebensnotwendigen Mittel nicht mehr zu kaufen.



Krankheiten wie Aids, Tuberkulose und Hepatitis sind in Griechenland auf dem Vormarsch. Ein Ausbruch von Kinderlähmung wird befürchtet. Eine Grippewelle wäre das Todesurteil für tausende Menschen. Grund dafür sind die rigorosen Sparmaßnahmen.

Selbst griechische Ärzte geben zu, dass das griechische Gesundheitssystem bisher ineffektiv und teuer war, sowie durch Korruption und Misswirtschaft weiter geschwächt wurde. Doch Anstatt einen zukunftsfähigen Reformplan aufzustellen, setzte die Troika auf finanzielle Kürzungen nach dem Rasenmäherprinzip. Die Folge: das Gesundheitssystem befindet sich seit Jahren im Niedergang.

Insbesondere die Armen, deren Zahl seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise 2008 drastisch zunahm, können sich nun eine medizinische Versorgung nicht mehr leisten. Denn ohne Geld gibt es nichts mehr, da den Krankenhäusern einfach das Geld fehlt um Medikamente und Ausrüstung zu kaufen, sowie ausreichend medizinisches Personal zu bezahlen. Die Folge: Ansteckende Krankheiten breiten sich immer weiter aus. Selbst Zuckerkranke können nicht mehr ausreichend behandelt werden, so dass Folgen wie Blindheit oder gar die Amputation von Gliedmaßen nötig werden.

Hinzu kommt die chronische Unterernährung von werdenden Müttern und Kindern. Die daraus resultierenden Kosten werden in den kommenden Jahren deutlich höher sein als jene, dies zu verhindern. Es wird einfach an den falschen Ecken und Enden gespart. Kommt gar eine Grippewelle, sterben wohl tausende Menschen daran, weil sich lediglich die noch vorhandene schmale Oberschicht eine Behandlung leisten kann.



Drastisch formuliert kann man hier schon gar nicht mehr von einer fahrlässigen, sondern vielmehr von einer vorsätzlichen Tötung jener Menschen sprechen, die infolge des Zusammenbruchs des medizinischen Systems sterben. Schuld daran sind sowohl die Troika, die diese rigorosen Sparmaßnahmen angeordnet hat, als auch die Vorgängerregierung von Nea Dimokratia und PASOK. Und die Syriza? Sie hat den Kampf gegen diese Ungerechtigkeit wohl inzwischen aufgegeben.







Ken FM hat nicht lange gefackelt und hat dankenswerterweite eine Initiative ins Leben gerufen, die wir sehr unterstützen:
Wir, die KenFM-Reaktion, sind dabei, mit griechischen Ärzten in Deutschland und in Griechenland selbst eine Medikamenten-Nothilfe zu organisieren. Es geht um Erste Hilfe.

Wir appellieren an alle, die diesen Text lesen, sich uns anzuschließen und zu unterstützen. Mit Spenden. Es geht darum, ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen des Widerstandes gegen die Tyrannei der Finanzmärkte, aber vor allem für das, was wir Humanismus nennen.

Wir lassen es als Bürger Europas nicht zu, dass andere Bürger Europas vor unseren Augen einem System zum Opfer fallen, das man als Wirtschaftsfaschismus bezeichnen muss. Das Recht liegt in den Händen der Super-Reichen. In diesem System genießen Börsenwerte deutlich mehr Schutz als der Wert des menschlichen Lebens.

Damit muss Schluss sein. Jetzt. Heute. Sofort.

Unterstützt uns bei unserer Medikamenten-Nothilfe.
Unterstützt dieses Crowdfunding-Projekt und rettet damit das Leben unserer Nachbarn in Europa.

Diskutiert nicht. Handelt.

Jeder Tag, den wir weiter nur zusehen und die Schuld der Misere auf die Politik, die Banken, das System schieben, kostet das Leben von Unschuldigen, die sich schon lange nicht mehr wehren können. Leiste DU jetzt Hilfe, sei DU solidarisch. Jetzt.

Dieser erste Schritt, dieses sich selbst für zuständig erklären, ist der entscheidende Schritt für eine andere Form des Zusammenlebens auf diesem Kontinent und auf diesem Planeten.

Hören wir alle auf, nur zuzusehen, wie man vor unseren Augen die Demokratie in Europa zerstört. Wehren wir uns. Stehen wir auf und setzen wir ein Zeichen der Solidarität. Sendet WIR den Troika-Beamten und ihren Auftraggebern die unmissverständliche Botschaft:

Wer ein griechisches Kind in den Tod schickt, da seine Eltern eine Not-OP nicht Cash bezahlen können, muss erst an uns vorbei.

Wir sind die Allianz der Empörten.
Wir sind die Mehrheit.
Wir sind bereit, Widerstand zu leisten.
Jetzt!

Medikamenten-Nothilfe für Griechenland

Bankverbindung:
IBAN: DE80 4306 0967 1134 2196 02
BIC: GENODEM1GLS

1 Kommentar:

UNBEUGSAM hat gesagt…

All so ich habe bereits vor einigen Tagen, ein paar Euro gespendet.

Es ist einfach nur krank, wie man die Menschen in Griechenland, vor die Hunde gehen lässt.

Von den Politikern, können die Griechen sicher nichts Erwarten. Aber wenigstens können wir, als Privat Personen, den Menschen in Griechenland, ein wenig durch unsere Spenden helfen.