Montag, 6. Juli 2015

Kanada: Mysteriöses Riesen-Gesicht im Fels

Ist dieses Gesicht natürlich entstanden, oder haben es kanadische Indianer erschaffen? Über diese Frage wird gerade im Internet debattiert. Das Gesicht im Felsen ist vor ein paar Wochen in einer entlegenen Region Kanadas von Hank Gus, von der Tseshaht First Nation, entdeckt worden. Derzeit versucht Parks Canada den Ursprung des 2 Meter große Gesichts zu ermitteln. Gus war insgesamt zwei Jahre auf der Suche danach. 2008 hatten es Kajak-Sportler entdeckt und Parks Canada gemeldet, ohne aber die genaue Lage anzugeben. Parks Canada kontaktierte die Verwaltung von Tseshaht, einem alten kanadischen Indianervolk, um Informationen darüber einzuholen. So begann Gus Suche nach dem Gesicht im Felsen.

Nun ist eine Debatte im Internet entbrannt, ob das Gesicht natürlichen Ursprungs ist, oder von Menschenhand geschaffen wurde.
Das Gesicht soll sich an einem nur schwer zugänglichen Ort befinden. Nach einer Schätzung von Gus befindet sich das Gesicht vom Sockel des Felsens aus gemessen in einer Höhe von 12 Metern. Das zerklüftete Ufer und das wilde Wasser haben in den vergangenen Wochen weitere Untersuchungen verhindert, berichtet CTV News. Der Felsen mit dem Gesicht befindet sich auf Reeks Island, einer Insel, die Teil der Broken Group Islands in British Colombia ist.
Foto: YouTube Screenshot / ShantiUniverse
Mathew Payne von Parks Canada sagte gegenüber ABC News: „Die Tseshaht leben seit Tausenden von Jahren in dieser Region, deswegen arbeiten wir mit ihnen zusammen, um an etwaige mündliche Überlieferungen, die sich auf das Gesicht beziehen, zu gelangen.
Discovery News bemerkt dazu: „Es gibt psychologische Gründe, warum Menschen Gesichter sehen, wo eigentlich keine existieren: Dieses Phänomen wird Pareidolie genannt, ein Effekt, der das Gehirn Gesichter in Wolken, Kaffeeflecken und Felsen sehen lässt. Das menschliche Gehirn ist fest-verdrahtet, um menschliche Gesichter zu erkennen; tatsächlich sind Gesichter das erste was Babys zu erkennen lernen. Und Teile des Gehirns sind darauf spezialisiert, Gesichter zu finden und wiederzuerkennen.“

Sollte es sich in diesem Fall um eine natürlich entstandene Gesteinsformation handeln, die Pareidolie beim Menschen hervorruft, oder um das Werk eines Indianers, der sich vor langer Zeit dort verewigte? Gus sagte gegenüber dem CTV, es erinnere ihn an eine Schnitzerei auf der Bürotür der Tseshat-Verwaltung, die ein Symbol für den Wind darstellt und als „Ugi“ bezeichnet wird. (tmi/dk)


Quelle: http://www.epochtimes.de/

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