Freitag, 31. Juli 2015

Armin Risi: Der verbotene Baum im Garten Eden (Teil II)

Die Schlange, Gott und Gut und Böse  aus der Reihe MysterienZyklus

Armin Risi ist ein Pionier des aktuellen Paradigmenwechsels, den er als „radikalen Mittelweg“ bezeichnet. Er legt dar, daß die heutige Gesellschaft in zwei Arten von Einseitigkeiten gefallen ist, einerseits im Namen von Gott (religiöse Machtansprüche), andererseits im Namen von Wissenschaft (atheistische/monistische Weltbilder). Armin Risi verbindet ältestes Wissen und neuste Erkenntnisse als Grundlage für eine spirituell-ganzheitliche Wissenschaft, die von der Multidimensionalität des Kosmos ausgeht und den Menschen nicht materialistisch definiert. 

Als Konsequenz davon ist Armin Risi auch ein revolutionärer Urgeschichtsforscher, der über die Weltbilder des Darwinismus und Kreationismus hinausgeht. Er beleuchtet die Geheimnisse der Vergangenheit (Megalithstätten, Pyramiden, versunkene Hochkulturen, die zyklischen Zeitalter, die Entstehung des Menschen), indem er das Mysterienwissen der alten Traditionen mythologisch aufschlüsselt und nachweist, daß die Menschen der früheren Zeitalter nicht primitiv waren (und nicht über eine Tier-Evolution entstanden!), sondern über ein hohes geistiges und „paranormales“ Wissen verfügten, das heute, im Zyklus der Zeiten, wieder ins Bewußtsein der Menschen tritt. Die neun Sachbücher, die Armin Risi in den letzten zwanzig Jahren verfaßt hat, sind einzigartige Werke, die heute als Insidertips von immer mehr Menschen entdeckt werden.
Für das Judentum, das Christentum und den Islam ist die Geschichte von Adam und Eva von zentraler Bedeutung. Bis vor 150 Jahren hielten die christlichen Kirchen die Paradiesgeschichte des Alten Testaments für eine anthropologisch-historische Beschreibung der Entstehung des Menschen, und auch heute noch halten biblische Kreationisten an dieser Darstellung fest, weshalb sie glauben, der Kosmos und die Erde seien zusammen mit Adam und Eva vor 7000 Jahren erschaffen worden.
Mitte des 19. Jahrhunderts schlug das Pendel in das andere Extrem aus, weshalb heute die meisten Menschen glauben, der Mensch stamme von den Tieren (von pliozänen Großprimaten) ab. Gnostisch-esoterische Kreise wiederum glauben, daß die Schlange in Wirklichkeit der wahre Freund der Menschen sei – und Jahwe sei ein falscher Gott, der die Menschen unterdrücken wolle und nur deshalb den Menschen verbot, vom „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ zu essen. (Dieser Baum ist nicht zu verwechseln mit dem „Baum des Lebens“, dessen Früchte nicht verboten waren.) 
In Weiterführung der besagten Interpretation beschreiben andere Theorien die „Götter von Eden“ als Außerirdische, die an den Menschen der früheren Zeitalter genetische Manipulationen durchführten und untereinander selbst im Kampf standen, was zur Gründung der „Bruderschaft der Schlange“ geführt habe, die noch heute aktiv sei, in Verbindung mit den königlichen Blutlinien, die ebenfalls von diesen Götter ausgegangen seien.
Was sagen die altjüdischen Interpretationen zur Bedeutung der Geschichte von Adam und Eva und der Schlange? Wie unterscheiden sie sich von den christlichen Interpretationen? Wo zeigen sich die Einflüsse der patriarchalen Priesterschaft? Was ist die spirituell-symbolische Bedeutung der Paradiesgeschichte?
Im Vortrag werden diese Fragen mit dem Schlüssel einer ganzheitlich-theistischen Weltsicht beleuchtet, ausgehend von den jüdischen Thora-Lehren. Die Früchte des verbotenen Baumes beeinflussen heute die ganze Welt, sowohl in religiöser als auch in politischer und militärischer Hinsicht. Wenn wir wieder „bei Adam und Eva anfangen“ und die Paradiesgeschichte mit der Erfahrung der letzten Jahrtausende betrachten, wird auch der in derselben Geschichte angelegte Ausweg erkennbar.

Einmal mehr zeigt sich: Unsere Vorfahren waren nicht primitiv, sondern schöpften aus geistigen Urquellen und verfügten über ein zeitloses Mysterienwissen (im Sanskrit „Veda“ genannt), das heute, im Zyklus der Zeiten, wieder ins Bewußtsein der Menschen tritt.

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