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Mittwoch, 15. Juli 2015

Archiv-Recherche belegt: US-Armee besprühte 20 Jahre lang eigene Bevölkerung mit Biowaffen

Was vielen undenkbar erscheint und als wirre Verschwörungstheorie abgetan wird, kann durch Dokumente, die das US-Militär bereits 1977 freigegeben hat, belegt werden: Die USA haben in der Nachkriegszeit hunderte Experimente mit gefährlichen Krankheitserregern an der eigenen Bevölkerung durchgeführt. Dazu wurden per Flugzeug Bakterien vom Typ Serratia marcescens und Bacillus globigii über US-Großstädten versprüht. 
Eigene Dokumente des US-Militärs belegen: Die Stadt San Francisco wurde großflächig mit Krankheitserregern besprüht
Eigene Dokumente des US-Militärs belegen: Die Stadt San Francisco wurde großflächig 
mit Krankheitserregern besprüht
Die Redakteure von Focus online können wohl selbst nicht so recht glauben, was sie da in Bezug auf einen Bericht des Wissenschaftsblogs IFLScience vermelden: Die US-Armee hat demnach zwischen 1949 und 1969 gefährliche Krankheitserreger an der eigenen Bevölkerung getestet. Ziel der Experimente war, herauszufinden wie sich derartige Bakterien in großen Städten verbreiten. In der Versuchsanordnung wurde deshalb die Stadt San Francisco mit seinen rund 800.000 Einwohnern mittels Flugzeugen mit Bakterien Serratia marcescens und Bacillus globigii besprüht.

Auch in Großbritannien lässt sich ein solches Experiment nachweisen, das dort von der britischen Armee durchgeführt wurde.
Das US-Militär ging dabei davon aus, dass die Bakterien ungefährlich seien, später stellte sich allerdings heraus, dass die Erreger Krankheiten auslösen und vor allem Menschen mit schwachem Immunsystem schwer zusetzen können. Ein Todesfall gilt im Zusammenhang mit den Biowaffenexperimenten an der eigenen Bevölkerung als belegt, insgesamt wird von „hundertern solcher Tests“ gesprochen.
IFL Science kam mittels eines tiefen Blicks in die Archive zu seinen Erkenntissen. So berichtete bereits im Jahre 1977 die Washington Post davon, dass die US-Armee selbst die Dokumente über 239 Biowaffen-Experimente an der eigenen Bevölkerung freigab. Auch Kevin Loria vom britischen Internetportal Business Insider berichtet aktuell ausführlich von den Vorgängen in San Francisco zwischen den 1950er und 1970er Jahren.
Die Geschichte reicht zwar viele Jahrzehnte in die Vergangenheit, sie belegt allerdings auch die Skrupellosigkeit hinsichtlich staatlicher Programme, die die US-Regierung zum Schaden der eigenen Bevölkerung bereit war umzusetzen. Ähnliche Fälle, die zuvor nur als wilde Verschwörungstheorien abgetan wurden, sollten daher durchaus genauer unter die Lupe genommen werden.

Quelle: RT Deutsch 

Eigentlich ist der biologische Kampfstoff Anthrax seit 1997 auch von den USA geächtet. Doch das hält Washington offenbar nicht davon ab, den Milzbranderreger weiterhin militärisch zu nutzen. Auch auf deutschem Boden. Wie am Wochenende bekannt wurde, setzte die US-Armee aktiven Anthrax-Proben gleich mehrfach bei NATO-Manövern ein. Und nicht nur dort…


Quelle:CompactTV 

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