Samstag, 13. Juni 2015

Versiegelte Unterwelt - Das Geheimnis der Jahrtausende alten Gänge…

In der Beschreibung zum Buch "Versiegelte Unterwelt - Das Geheimnis der Jahrtausende alten Gänge…" liest man: "Vor mehr als 10.000 Jahren sind in Europa künstliche unterirdische Gangnetze geschaffen worden, die im 16. Jahrhundert aus bisher ungeklärten Gründen wieder verschlossen und versiegelt wurden. Nur wenige Überreste, heute meist als „Erdställe“ benannt, blieben zugänglich. Erst vor wenigen Jahren konnten in der Steiermark die Zugänge zu den unterirdischen Anlagen aus der Vorzeit offengelegt werden, die vermutlich die wahren „Tore zur Unterwelt“ sind."

Weiter heißt es dort: "Mehrere Hundert unterirdische Anlagen wurden in der Oststeiermark bereits erforscht und teilweise wissenschaftlich bearbeitet. Untersuchungen der Karl-Franzens-Universität in Graz und der PURDUE-Universität in den USA errechneten durch TCN-Datierungen ein Richtalter von über 10.000 Jahren für diese Anlagen. Dabei handelt es sich nicht um ein regional begrenztes Phänomen. In Niederösterreich haben Privatpersonen unter der Altstadt von Klosterneuburg mehrere unterirdische Anlagen in der Größe von hunderten Quadratmetern freigelegt, die teilweise auf ein Mindestalter von 8.500 Jahren datiert werden konnten. Diese unterirdischen Räume wurden, wie archäologische Funde belegen, vom Neolithikum bis zur Römerzeit von Menschen regelmäßig genutzt und im 16. Jahrhundert vom Augustiner Chorherrenstift Klosterneuburg – wie auch die unterirdischen Anlagen rund um das Augustiner Chorherrenstift Vorau in der Oststeiermark – systematisch verschlossen und mit Tausenden Tonnen Gestein verfüllt. Aus welchen Gründen ist das geschehen? Warum ist das Wissen um ihre Existenz verloren gegangen und sind wichtige Handschriften aus dem Mittelalter und der Neuzeit vor der Öffentlichkeit bewahrt worden?
Wer hat diese gewaltigen Anlagen in der ausgehenden Eiszeit errichtet und welche Technik kam dabei zum Einsatz? Welchen Zwecken dienten sie? Was hat es mit den nacheiszeitlichen unterirdischen Bergsiedlungen auf sich, die von den Autoren in rund tausend Metern Seehöhe wiederentdeckt wurden? Und in welchem Zusammenhang stehen die über vierhundert in der Oststeiermark noch vorhandenen, prähistorischen Steinsetzungen, die Lochsteine und Menhire, mit diesen geheimnisvollen unterirdischen Gängen, Schächten, Kammern und Kreisgängen? Das Autorenteam versucht in diesem Sachbildband mit neuen wissenschaftlichen Methoden und historischen Dokumenten diese Phänomene der Vorzeit zu enträtseln."
Unser Fazit:
Wir hatten bereits ausführlich über den vorherigen Band der beiden Autoren Dr. Heinrich Kusch und Ingrid Kusch namens "TORE ZUR UNTERWELT - Das Geheimnis der unterirdischen Gänge aus uralter Zeit …" berichtet. Damals stand für uns schon fest, dass es sich bei diesem Werk um eine Vielzahl horizonterweiternder Forschungsergebnisse handelt, die Pflichtlektüre für jeden akribischen Geschichtsforscher sein sollten. So haben die Entdeckungen damals viel Bekanntes über unsere Vorgeschichte ad absurdum geführt. Eigentlich unmögliche Annahmen haben sich mit dem Nachweis der unzähligen oft mehrere Kilometer langen vorgeschichtlichen Tunnelsysteme und deren Bauart als echt erwiesen und nun mit dem Folgeband "Versiegelte Unterwelt" wird alles zwar auf der einen Seite durch noch mehr Beweise und Ergebnisse aus der Forschung immer handfester, auf der anderen Seite aber auch immer unbegreiflicher.
Während Bücher über "normale archäologische Ausgrabungen" denkbar langweilig zu lesen sind, hält dieser Textbildband von Anfang bis Ende die Spannung. Man befindet sich beim Lesen der neuesten Forschungsergebnisse, die fein nach Rubriken sortiert nacheinander präsentiert werden, beinahe selbst auf einer Entdeckungsreise durch die österreichische Unterwelt. Die vielen Vor-Ort-Fotografien, das abgebildete alte Kartenmaterial und die zahlreichen Darstellungen wissenschaftlicher Analysen und Untersuchungen ergeben zusammen mit den äußerst schlüssige und ausführliche Textpassagen ein abgerundetes Bild der vermutlich spannendsten geschichtlichen Untersuchungsstätten in Europa.
Das Forscherpaar Kusch beweist zudem, dass es möglich ist, den akribischen Weg nüchterner Wissenschaft zu gehen und gleichzeitig offen zu sein für das sogenannte Übersinnliche, das viele Menschen, die sich Wissenschaftler nennen, von vornherein voreingenommen ausblenden, wann immer es ihnen begegnet. So werden gegen Ende des Buches beispielsweise Teile des umfangreichen Wissens des mittlerweile verstorbenen renommierten Wissenschaftlers und Kirchenvertreters Univ.-Prof. DDr. Floridus-Helmut Röhrig veröffentlicht, die eine umfassende Kenntnis energetischer Zusammenhänge vor Jahrtausenden implizieren. Von unterschiedlichen Frequenzen unterschiedlicher Erdställe ist hierbei die Rede. Dieses Wissen sei genutzt worden, indem man immer zwei unterirdische Anlagen mit gleichen Frequenzen hergerichtet habe, um diese örtlich voneinander getrennten Punkte energetisch miteinander zu verbinden. Man könne darin - je nach Frequenz - auch Kraft tanken, "böse Gedanken" vertreiben und Energie - auch sexuelle Energie - erlangen. Werden die Anlagen verfüllt oder verschlossen, leide die energetische Funktion darunter.
Innerhalb der Kirche soll es viel Wissen über die genauen Orte solcher unterirdischer Gänge - in Kirchenkreisen auch Fundamentallinien genannt - anhand bislang geheimer Karten und Aufzeichnungen geben. Wie es der Zufall (?) so wollte, ist aber leider auch Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Neugebauer im 52. Lebensjahr an einem Herzstillstand verstorben, der sich dazu äußern wollte. Er erforschte jahrzehntelang die Vergangenheit des niederösterreichischen Raumes und verstarb überraschend wenige Stunden bevor er bei einem vereinbarten Interviewtermin mit einem Reporter einer österreichischen Zeitung  das historische Wissen um die Menschheitsgeschichte auf den Kopf stellenden neuen Erkenntnisse der Öffentlichkeit mitteilen konnte. 
Die herkömmliche Meinung ist, dass man je weiter man in der Vergangenheit forscht immer primitivere Spuren unserer Vorfahren finden wird. Die nun bereits von den Forschern Kusch in Österreich zu Tage gebrachten Forschungsergebnisse zeigen aber ein absolut gegenteiliges Bild. Hierbei sind unter anderem auch die nachgewiesenen Verglasungsspuren der Stollenwände zu nennen, die nach heutigem Wissensstand nur bei einer relativ hohen Temperatur von 1.200 bis 1.400 Grad Celsius während des Arbeitsprozesses an der Werkzeugspitze zustande kommen können.
Viele Fragen stellt man sich beim Lesen: War der primitive Steinzeitmensch von damals hierzu in der Lage? Wer war sonst dazu fähig? Könnten wir heute mit einer solchen Technologie gleiches errichten? Gibt es weitere ähnliche Forschungsergebnisse in anderen Universitäten und Instituten, die aber unter den Tisch gekehrt werden, weil man sie nicht einsortieren kann oder darf? Gibt es eine Wissenschaftszensur?
Die beiden Autoren führen die Leser jedenfalls mit Bravour durch einen der vermutlich kritischsten und vielschichtigsten Forschungsbereiche der europäischen Urgeschichtsforschung überhaupt. Viele Mysterien werden im Buch angesprochen und viele Ungereimtheiten aufgezeigt, die hoffentlich in den nächsten Jahren gelöst werden können. Man kann es nämlich kaum erwarten, ein drittes Buch zu der Thematik lesen zu können und will am liebsten direkt in Österreich bei den Ausgrabungen und Forschungen mithelfen, so sehr fühlt man sich durch die vielen schönen Aufnahmen und Berichte im Bildband an Orte versetzt, der nicht von dieser Welt zu sein scheinen.

Quelle: EXtreme News 

Bei Umbauarbeiten wird im Dachstuhl eines Bauernhofs eine Jahrhundertalte Kanonenkugel gefunden. Darin entdeckt man einen Plan, der auf ein Labyrinth von unterirdischen Gängen verweist – das ist nicht der Beginn eines Thrillers, sondern hat sich in der oststeirischen Gemeinde Vorau wirklich zugetragen.


Und es war der Ausgangspunkt von einer Reihe schier unglaublicher Entdeckungen. Die Höhlenforscher Ingrid und Heinrich Kusch machten sich an die Erforschung des viele Kilometer langen und offenbar in größere Tiefe führenden Gangsystems und stießen dabei immer wieder auf Einzelheiten, für die es keine Erklärung gibt. So sind die meisten dieser Gänge nach einer gewissen Strecke nicht nur zugemauert, sondern meterdick mit tonnenschwerem Gestein verschlossen.7


Video Teil 1

Video Teil 2 



Ein weiteres Rätsel der unterirdischen Gangsysteme besteht darin, daß viele Zugänge in einer unbekannten, vermutlich im Mittelalter liegenden Zeitepoche absichtlich und mit gewaltigem Arbeitsaufwand verschlossen wurden. Dabei mauerte man die Einstiege nicht einfach nur zu, sondern verschloß die Gänge teilweise mit vielen Tonnen Gestein und Erde. Wollte man das Wissen um eine unbekannte vorchristliche Kultur ein für allemal aus dem Bewußtsein der Menschen löschen? Oder fürchtete man sich gar vor etwas aus den Tiefen der Erde? Irgend etwas muß damals passiert sein, denn sonst hätte man sich diese Arbeit wohl kaum gemachUnter dem alten Kloster Vorau fanden die beiden Archäospeleologen (Altertums-Höhlenforscher) mit einem Bodenradar ein riesige, über mehrere Etagen in den Boden reichendes Gangnetz aus ältester Zeit. Hier muß eine Art "Zentrale" gewesen sein. Die Forschungen gehen weiter, sind aber aufgrund der Tiefe, Weitläufigkeit und wegen der zugeschütteten Zugänge langwierig und kostspielig.



In diesem Zusammenhang muß man erneut das zerstörerische Werk des Christentums beklagen, das mit fanatischem Eifer alle Zeugnisse vorangegangener Kulturen zu tilgen trachtete. In späteren Zeiten kamen sogenannte Flurbereinigungen dazu und schon des öfteren habe ich selbst - beispielsweise in Mecklenburg oder Schweden - an Plätzen gestanden, wo man aus landwirtschaftlichen oder landschaftsordnenden Gründen alte Steindenkmale, Kultplätze, Menhire und Gräber einfach bedenkenlos zerstörte und beiseite räumte.

Wer hatte beim Zuschütten der Gänge in die Unterwelt Angst vor einer Gefahr aus der Tiefe? In welcher unbekannten Bearbeitungstechnik wurden Teile der Gänge, die tiefer liegen als die mittelalterlichen Bereiche, so präzise oft durch blanken Fels geschnitten? Und warum sind diese Gänge so niedrig und schmal? Eine mögliche Antwort: Die Gänge gehen auf prähistorische Zeiten zurück, und es besteht ein Zusammenhang mit anderen ungeklärten Rätseln der Vorzeit: den Erdställen, die von Frankreich bis Tschechien zu finden sind, oder den Tausenden Menhiren, die in der Steiermark Verlauf und Zugänge des unterirdischen Gangsystems zu markieren scheinen. Muß die europäische Vorgeschichte neu geschrieben werden?

Dr. Heinrich Kusch, Prähistoriker und Lehrbeauftragter an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Jahrzehntelange wissenschaftliche Forschungs- und Ausgrabungstätigkeiten nicht nur in Österreich und verschiedenen europäischen Ländern, sondern insbesondere auch im Nahen Osten und Asien, später auch in Afrika und Mittelamerika. Über 140 Publikationen, darunter zwei großformatige Text-Bildbände über „Kulthöhlen in Europa“ und Höhlen in der Steiermark.


Solche steinzeitlichen Lochsteine sind immer noch quer über's Land zu finden. Die meisten jedoch wurden Zerstört oder zweckentfremdet ...

... wie zum Beispiel hier bei Puchegg als Angel für ein Gartentor

Website:
http://www.tropfstein.de/kusch/_anfang.htm


Publikation:
Heinrich und Ingrid Kusch, Tore zur Unterwelt: Das Geheimnis der unterirdischen Gänge aus uralter Zeit ..., Stocker Verlag


Quelle: Querdenken.tv 

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