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Montag, 15. Juni 2015

Traum der 10. Ein "Traum" verändert die Welt

Auf meinen täglichen Streifzügen durch das World Wide Web stieß ich wieder einmal "Zufällig" auf diese Webseite www.traumder10.de. Als ich mich auf dieser Webseite umsah wusste ich sofort das ist eine Information die ich den ZZA Lesern unbedingt zukommen lassen muss.

Hier eine Leseprobe aus dem (Dreh) Buch Der Traum der 10 

Lisa Martins
Heute schreibe ich das auf, was mit mir, mit uns im Laufe der letzten 20 Jahre passiert ist. Ich heiße Lisa Martin und bin Mitte der sechziger Jahre in Essen (Deutschland, Ruhrgebiet) geboren. Im nächsten Jahr werde ich 60 Jahre alt. Und ich habe spannende, aufregende und produktive Jahre hinter mir. Jahre in denen ich mit den anderen mehr bewirken konnte, mehr verändern konnte als ich mir Ende des letzten Jahrhunderts überhaupt vorstellen konnte. 

Und alles begann mit meinem / unserem Traum!


Aber ich will von Anfang an erzählen. Anfang des neuen Jahrtausends an meinem 39. Geburtstag am 31. Januar ging ich, nach einer schönen ruhigen Geburtstagsfeier mit meiner Familie und den Freunden und Bekannten, zu Bett. Wir hatten an dem Tag, wie üblich bei solchen Anlässen, viel geredet und gelacht. Also, in dieser Nacht hatte ich diesen Traum: Ich ging die Straße entlang, unsere Straße. Doch alles wirkte verschwommen. Immer weiter ging ich und langsam klarte es sich auf. Irgendwie war alles anders, obwohl es eindeutig unsere Straße war. Alles wirkte grüner und frischer, nicht so lieb- und trostlos wie sonst. Ich schaute näher hin: Alle Häuser waren gepflegt, die Fassaden und Dächer waren viel häufiger begrünt. Alles strahlte eine Ruhe und Harmonie aus, die ich normalerweise nicht empfand.

Die Menschen strahlten mit der Sonne um die Wette, keine brummigen Gesichter waren zu sehen, freundlich grüßend gingen die Menschen weiter. Waren das meine Nachbarn? Irgendwie waren auch sie verändert – zufriedener, aber irgendwie auch älter. Alles war irgendwie anders. Ich dachte nicht weiter nach und ging die Straße weiter; und irgendwie war ich dann ganz woanders. Wo war ich nur hingeraten? Alles war fremd - und doch - irgendwie vertraut! Da warteten neun Menschen, aber diese sahen fremdländisch aus! Aber ich hatte keine Angst, die ganze Atmosphäre war locker und positiv. Ein Mann sprach mich an „Hallo, ich bin Pedro und komme aus Brasilien. Wo kommen Sie her?“ „Von hier, ich bin gerade meine Straße entlang gelaufen und kenne mich jetzt gar nicht mehr aus! Wo sind wir überhaupt?“ „Das weiß ich auch nicht so genau, aber wir alle sind gerade unsere Straße entlang gelaufen, ich in Brasilien, Li Ping in China und Jim in Kanada und Ali im Iran. 


Mit denen, die wie Sie etwas später gekommen sind, habe ich noch nicht gesprochen. Es ist alles ein bisschen komisch“, sagte Pedro „Und wo kommen Sie her?“ „Ich komme aus Deutschland “, antwortete ich. „Aber wie komme ich hier her und wo sind wir überhaupt?“
Die Situation war auch wirklich seltsam, an einem so schönen Ort treffen sich zehn Menschen einfach so. Jeder ist von einem ganz anderem Land bzw. Erdteil gekommen. Wir stellten uns gegenseitig vor. Es sollte einfach so sein. Irgendwie war die ganze Situation selbstverständlich. Wir verstanden uns, aber ich weiß nicht, in welcher Sprache geredet wurde. Zehn Menschen gingen auf ihrer Straße spazieren, jeder empfand seine Straße, seine Umgebung schöner, freundlicher als je zuvor. Alle gingen ihre Straße weiter und kamen an diesem Ort zusammen.

Zehn Menschen in einer sehr fremden Situation.

Aber dann, wir hatten uns alle recht lange über dieses und jenes unterhalten, wie mit guten Bekannten, ja Freunden, tauchte die Frage auf : „Was machen wir hier eigentlich, warum sind gerade wir hier zusammengekommen?“ Diese Fragen waren nicht zu klären. Uns allen fiel kein Grund, kein gemeinsames Interesse auf. Aber dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit, als ob wir eine Familie wären, das bestand zwischen uns. „Wir wollen uns nicht aus den Augen verlieren, wir wollen uns wieder treffen. “ Wir alle hatten den starken Wunsch – es musste möglich sein, Kontakt aufzunehmen! „Ja, aber wir wissen ja nicht einmal, wo wir sind “ sagte Ines aus Mexiko fast verzweifelt. Wir waren so greifbar, so nah. „Ich hab’s! “ rief Ragaonah aus Madagaskar. „Wir inserieren in einer Zeitung, die es überall gibt!“ „Nein, so eine Zeitung gibt es nicht. Aber wir können ja jetzt verabreden welche Zeitungen am geeignetsten sind und dann inseriert jeder in einer Zeitung eines anderen Landes! Wir haben die Prawda in Russland “, sagte Igor „und eine Chinesische Zeitung muss von uns aus erreichbar sein.“ Li Ping nickte:

 „Ich kann die Guangming Ribao bekommen! Und mir sollte es möglich sein, im Iran in einer Zeitung zu inserieren.“ „Ja “, - Ali stand die Spannung ins Gesicht geschrieben - „bei uns gibt es die Abrar. Und nach Madagaskar sollte es dann auch eine Verbindung geben.“ Ragaonah lachte: „Inseriere in die Midi-Madagascar; die lese ich jeden Tag! Und in Australien wird es auch eine große Zeitung geben. “ „Die The Austalian kann ich bekommen! “ Gill strahlte „Ja, und ich werde dann eine Anzeige in Chile aufgeben.“ „In der La Tercera de la Hora, das ist bei uns die wichtigste Zeitung. Und in Brasilien kenne ich die O Globo, wenn es dir recht ist, Pedro, inseriere ich darin!“ „Klar, die hätte ich auch vorgeschlagen“, dieser nickte, „und welche ist die richtige Zeitung für dich, Ines?“ „Die Esto, die bekomme ich auch auf dem Lande. “, Ines schaute Jim fragend an. „Bei uns bekomme ich die Toronto Globe and Mail. Und soviel ich weiß, Lisa, ist die Frankfurter Allgemeine bei Euch überall erhältlich“, erklärte Jim. Ich nickte: „Und ich inseriere in die Komsomolskaja Prawda. Dann können wir uns ja gar nicht verpassen. Aber an welchem Tag, und was schreiben wir hinein? Bei diesen Zeitungen finden wir sonst die Anzeige ja nie.“ 


„Das ist nicht so einfach. “ Gill dachte nach. - - - - - - - - - - „Wo sind wir hier, auf der Erde? Zwischen Schlafen und Wachen? In einem Raum weit weg von der Erde? Ich weiß nicht, wie ich es definieren soll! “ Jim lachte: „Vielleicht ist es ja nur ein Traum!“ „Aber können Träume so real, so greifbar sein? “ Igor schüttelte den Kopf. „Aber es ist ja jetzt nicht so wichtig, nehmen wir einfach an, es ist ein Traum. Hauptsache, wir treffen uns in der Realität wieder! Hauptsache, wir hören voneinander! Wir sind zehn Personen, warum schreiben wir nicht = Der Traum der 10 = und weiter schreibe ich dann = Li Ping melde dich, Igor = Und dann hat Li Ping die Möglichkeit, mir einen Brief zu schreiben mit ihrer Adresse, und so weiter.“ Li Ping sah nachdenklich aus: „Und in welcher Sprache schreibe ich?“ Daran hatte noch keiner gedacht. Welche Sprache wurde zwischen uns gewechselt? Wir sprachen doch einfach, so wie mit einem Nachbar!!!!!!! Um uns herum wurde alles diesig und unklar. Da rief Ali: „Auf jeden Fall soll die Anzeige am 21. Februar in die Zeitung. Und mit der Sprache kann sich ja jed... ... nen....... g...... le...... w....... s... “

Da lag ich nun in meinem Bett. War das ein Traum? War das alles unreal? Gerade stand ich da, mit Freunden - und jetzt lag ich hier. Ich stand auf. Das musste ich mir aufschreiben. So lebendig hatte ich noch nie geräumt. Es dauerte einige Zeit, bis ich wieder einigermaßen frei denken konnte. Immer wieder las ich das Geschriebene durch und ergänzte die Aufzeichnungen. Es war nur ein Traum. Sollte ich wirklich inserieren? Was sollte dabei herauskommen? Und dann in Russland! Im Traum war das selbstverständlich, aber jetzt, im wachen Zustand ... Irgendwann legte ich mich dann doch noch schlafen. Morgens habe ich dann meiner Familie meinen Traum geschildert. Mein Mann Kurt sagte: „Freue dich, einen so angenehmen Traum gehabt zu haben. Und freue dich, dass du noch alles davon weißt. Aber es war nur ein Traum.“ Meine 15-jährigen Zwillinge waren begeistert. Kathrin überlegte: „Ich werde mich erkundigen, wie wir am besten die Anzeige in die Prawda bekommen. Nickis Vater arbeitet doch bei der Zeitung, der hilft uns bestimmt!“ „Mache nicht noch alle Leute verrückt mit Mamas Traum!“ Kurt sah nicht begeistert aus. „Es ist nur ein Traum, merke dir das.“

„Aber wenn es mehr als ein Traum ist, was dann? “ Jens sah seinen Vater böse an. „Das wäre doch toll, Bekannte in der ganzen Welt zu haben, durch einen Traum. Da kann man dann bestimmt tollen Urlaub machen. Mama, woher waren diese Leute?“ Typisch Jens, immer rein ins Vergnügen. Mit 15 Jahren soll das wohl auch so sein. Ich zählte ihm die Länder auf. Und dann wurde über den Traum nicht mehr geredet. Der Traum war nicht wirklich, er beschäftigte mich, aber ich drängte ihn immer mehr in den Hintergrund. Der normale Alltag hatte mich voll im Griff. Familie, Haushalt und 25 Stunde in der Woche in der Firma, ich war ausgelastet. Dann kam der 21. Februar.


Als ich am Zeitungskiosk vorbeikam, kaufte ich mir eine Frankfurter Allgemeine.
Ich konnte es nicht fassen, da stand unter den Kleinanzeigen die verabredete Anzeige = Der Traum der 10 - Lisa bitte melde dich, Jim. = Und dann eine Chiffrenummer.
Was jetzt? Habe ich die Chance verpasst? Kann sich der Kreis nicht schließen? Ich war verzweifelt. Was sollte ich jetzt tun? Es war zu spät. Betrübt ging ich nach Hause. Immer überlegte ich, wie ich diesen Fehler wieder gut machen konnte. Ich hatte nicht so recht an die Realität des Traumes geglaubt. Und doch hatte ich die ganze Zeit gefühlt, wie wichtig es wäre, nach dem Traum zu handeln. Erst mal verkroch ich mich in meine Ecke. Was sollte ich Jim schreiben? Vielleicht gibt es ja doch noch Wege, Igor zu erreichen? Die Gedanken schwirrten nur so durch meinen Kopf. Irgendwann hörte ich Kathrin rufen. Sie musste einige Male gerufen haben, bevor ich es überhaupt registrierte. Und dann stellte sie sich erwartungsvoll vor mir auf.

„Mama, heute ist der 21. Februar. Hast du in der Frankfurter Allgemeine nachgeschaut?“ Ich nickte: „Und ich habe keine Anzeige in die Prawda gesetzt. Jetzt kann sich der Kreis nicht schließen. “ sagte ich traurig. „Aber ich, aber ich, aber ich! “ Kathrin jubelte. Hatte ich richtig gehört? „Du hast die Anzeige aufgegeben, wirklich? “ Es riss mich aus meinem Sessel hoch. Ich starrte meine Tochter begeistert und entgeistert an. „Wirklich? Richtig? So wie verabredet? “ die Gedanken kreisten nur so in meinem Kopf. Hatte ich richtig verstanden? Meine Tochter nickte nur und lachte über das ganze Gesicht. Ich konnte nicht anders, ich drückte sie ganz fest an mich. „Du bist ein Schatz, Kathrin! “ „Ja Mama, das habe ich mir vom Taschengeld abgeknapst. Es ließ mir einfach keine Ruhe. Und dann habe ich mit Nickis Vater gesprochen, und der hat dann dafür gesorgt. Das kostet um die 50 Euro. Aber das war es mir wert.“ Ich war erleichtert, oh so erleichtert, als ob mir eine riesige Last von den Schultern genommen wäre.


Und nur allmählich kam die Erkenntnis. Es war ein Traum. Die Menschen waren real. Wir können durch diesen Traum Kontakt aufnehmen. Dieses Gefühl der Zugehörigkeit kann gelebt werden. Hat das Ganze eine weitreichendere Bedeutung? Was kam auf mich zu? Ist es möglich, mit allen zusammen ein Treffen zu organisieren? Tausend Fragen, aber noch keine Antwort. Apropros Antwort - Jetzt erst einmal den Brief an Jim fertig machen. Was soll ich schreiben? Von dem Traum? – Ja, aber nur ein bisschen. Wie ich mich gefühlt habe! Alles, was ich so mache, von der Familie, dem Beruf, meinen Hobbys. Und in welcher Sprache? Englisch, gut das geht und Kathrin hilft bestimmt. Wozu macht sie sonst in Englisch Leistungskurse.
Und dann habe ich den Brief an Jim abgeschickt. Nachdem ich die Anzeige gesehen habe, wusste ich: Jetzt geschieht etwas ganz besonderes, etwas für die ganze Welt. Ich konnte es nicht greifen, nicht benennen, aber ganz sicher spüren. Und Kurt war stolz auf seine Tochter, auch wenn es sich nur um einen Traum handelte, einen wahr gewordenen Traum. Die Kopie meines Briefes und des Briefes aus Madagaskar lege ich diesen Aufzeichnungen bei.

Lieber Jim,

ich habe nicht zu hoffen gewagt, dass dieser Traum real wird. Die Anzeige an Igor hatte ich nicht aufgegeben, aber meine Tochter hat das für mich getan. Ich bin so glücklich. Träume können wahr werden!

Weiterlesen Hier 

Anm. ZZA. Wenn Ihr das Buch zu Ende gelesen habt, dann bekommen die Worte

Verändere dich selbst so veränderst du die Welt 
Eine ganz andere Perspektive 

1 Kommentar:

Maria Donner hat gesagt…

Danke für das Weitergeben des Traumes.
Wir möchten, dass dieser Traum als Film noch mehr Menschen erreicht.
Bei Startnext läuft bis Ende Juli die Crowdfundingphase. Wenn wir genug Geld erreichen, dann kann jeder Mensch dieses Gefühl des Miteinander kennen lernen.

Wir danken für jede Unterstützung - Lesen (oder Hören - Hörbuch auf der Webseite Traumder10), Verteilen, und natürlich auch über finanzielle Beteiligung.
Es wird ein Benefiz-Fair-Budget-Projekt. Jeder, der am Film mitarbeitet erhält den gleichen Stundenlohn - 10 €.
Sollte Gewinn gemacht werden, nachdem genug Übersetzungen und Synchronisationen fertig sind, dann wird der Rest im Sinne des Traumes eingesetzt.

Danke
Maria Donner